Aufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung Naturstein
Aufbereitungsmechaniker/in - Naturstein
Was ist Doğal Taş İşleme Mekanikeri?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf?Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein gewinnen Rohmaterial wie Schotter, Splitt oder Brechsand in Steinbrüchen mithilfe von Bohrungen und Sprengungen. Mit Fahrzeugen, Förderanlagen und Transportsystemen transportieren sie es zu Aufbereitungsanlagen, die es zu Baustoffen verarbeiten. Hier überwachen sie weitgehend automatisierte Maschinen und Anlagen, die das Festgestein zerkleinern und mittels Siebanlagen nach Größe sortieren (klassieren). Um die Produktqualität zu sichern, nehmen sie Proben, analysieren diese und dokumentieren die Ergebnisse. Sie führen Aufzeichnungen über die erzeugten Mengen, lagern die Produkte fachgerecht oder verladen sie zum Weitertransport. Zudem halten sie Maschinen und Anlagen instand, ermitteln die Ursachen technischer Störungen und sorgen für deren Behebung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein finden Beschäftigungin Steinbrüchenin Aufbereitungsbetrieben wie Granit-, Zement- oder FertigteilwerkenArbeitsorte:Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein arbeiten in erster Liniean Leitständen von Abbau- und Aufbereitungsanlagenim Freien in NatursteinbrüchenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Lade- und Transportfahrzeugenim BetriebslaborWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [45.0%]45mittlerer Bildungsabschluss [45.0%]45Sonstige [10.0%]10*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Umsicht (z.B. bei Spreng- und Bohrarbeiten in Steinbrüchen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Überwachen der Maschinen und Anlagen)Sorgfalt (z.B. bei Reinheitsprüfungen und Siebanalysen) Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. bei Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten) Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. bei Störungen der Aufbereitungsprozesse)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Mischungsverhältnisse von Rohstoffen zu berechnen)Physik (z.B. um Brech- und Sinkverhalten von Gestein zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um Skizzen und Verfahrensfließbilder anzufertigen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 941 € bis 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 € bis 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 € bis 1.344 €
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Aufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung Naturstein in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Natursteingewinnungsbetriebe): Produktionshallen, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen in Wiesau (Bayern):Staatliches Berufliches Schulzentrum Wiesaufür die Länder Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Erfurt (Thüringen):Walter-Gropius-Schule Staatliche Berufsbildende Schule 7 der Stadt ErfurtQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein gewinnen Rohmaterial wie Schotter, Splitt oder Brechsand in Steinbrüchen mithilfe von Bohrungen und Sprengungen. Mit Fahrzeugen, Förderanlagen und Transportsystemen transportieren sie es zu Aufbereitungsanlagen, die es zu Baustoffen verarbeiten. Hier überwachen sie weitgehend automatisierte Maschinen und Anlagen, die das Festgestein zerkleinern und mittels Siebanlagen nach Größe sortieren (klassieren). Um die Produktqualität zu sichern, nehmen sie Proben, analysieren diese und dokumentieren die Ergebnisse. Sie führen Aufzeichnungen über die erzeugten Mengen, lagern die Produkte fachgerecht oder verladen sie zum Weitertransport. Zudem halten sie Maschinen und Anlagen instand, ermitteln die Ursachen technischer Störungen und sorgen für deren Behebung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein finden Beschäftigungin Steinbrüchenin Aufbereitungsbetrieben wie Granit-, Zement- oder FertigteilwerkenArbeitsorte:Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein arbeiten in erster Liniean Leitständen von Abbau- und Aufbereitungsanlagenim Freien in NatursteinbrüchenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Lade- und Transportfahrzeugen...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungAufbereitungsmechaniker/in der Fachrichtung NatursteinWas macht man in diesem Beruf?Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein gewinnen Rohmaterial wie Schotter, Splitt oder Brechsand in Steinbrüchen mithilfe von Bohrungen und Sprengungen. Mit Fahrzeugen, Förderanlagen und Transportsystemen transportieren sie es zu Aufbereitungsanlagen, die es zu Baustoffen verarbeiten. Hier überwachen sie weitgehend automatisierte Maschinen und Anlagen, die das Festgestein zerkleinern und mittels Siebanlagen nach Größe sortieren (klassieren). Um die Produktqualität zu sichern, nehmen sie Proben, analysieren diese und dokumentieren die Ergebnisse. Sie führen Aufzeichnungen über die erzeugten Mengen, lagern die Produkte fachgerecht oder verladen sie zum Weitertransport. Zudem halten sie Maschinen und Anlagen instand, ermitteln die Ursachen technischer Störungen und sorgen für deren Behebung.Wo arbeitet man?Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein finden Beschäftigungin Steinbrüchenin Aufbereitungsbetrieben wie Granit-, Zement- oder FertigteilwerkenWeitereBerufe mit Baustoffen und Natursteinen
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Grundfertigkeiten der WerkstoffbearbeitungInstandhalten von WerkzeugenErschließungs-, Gewinnungs- und Fördertechniken von RohstoffenVerarbeitung von Rohstoffen zu EndproduktenGrundlagen der Hydraulik und PneumatikGrundlagen der Elektrotechnik, Mess-, Steuerungs- und RegelungstechnikGewinnen, Fördern und Transportieren von RohstoffenZerkleinern und Klassieren von RohstoffenSortieren, Mischen und Dosieren von Rohstoffen und TeilproduktenInstandhalten von Maschinen und AnlagenLagern und EntsorgenAusbildung in der Berufsschule in den Lerngebieten:1. Ausbildungsjahr:Gewinnungs- und AufbereitungstechnikFertigungs- und PrüftechnikWerkstofftechnikMaschinen- und GerätetechnikInformations- und Steuerungstechniktechnische Kommunikation2. Ausbildungsjahr:Gewinnungs- und AufbereitungstechnikMaschinen- und GerätetechnikSteuerungs- und Regelungstechniktechnische KommunikationZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Arbeitsplanung und systematische StörungsbeseitigungInstandsetzen von Maschinen und AnlagenProbenehmen und Durchführen von Maßnahmen zur QualitätssicherungÜberwac...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche Gewinnungs- und Fördertechniken von Rohstoffen und welche Aufbereitungsverfahren (Trocken- und Nassaufbereitung), Maschinen und Anlagen es gibtwie man Werkstoffe manuell und maschinell bearbeitet und Werkstücke zusammenfügtwie Zerkleinerungs- und Klassiereinrichtungen überprüft und bedient werdenwie Sortier-, Entwässerungs-, Misch- und Dosiereinrichtungen überwacht sowie die Vorgänge bewertet werdenwie Steuerungs- und Regelungstechniken funktionierenwelches die Grundlagen der Hydraulik und Pneumatik sindwie elektrische Größen gemessen und die Ergebnisse bewertet werdenwas beim Probenentnehmen zu beachten ist und welche Analyseverfahren durchgeführt werdenwie Aufbereitungsabläufe überwacht, gesteuert und geregelt werden welche Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten Natursteinprodukte habenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lerngebieten (z.B. Gewinnungs- und Aufbereitungstechnik, Fertigungs- und Prüftechnik)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Abbaufahrzeuge bzw. -geräte bedienen, Aufbereitungsanlagen für Granit, Basalt, Kalkstein überwachen und steuern, Proben analysieren, Betriebseinrichtungen instand haltenUmgebung: Witterungseinflüsse bei Arbeit im Steinbruch, Staub und Lärm an Aufbereitungsanlagen Kleidung: Schutzkleidung, Atem- und Gehörschutz, ggf. Helm und Schutzbrille Arbeitszeit: z.T. SchichtarbeitAnforderungen:Umsicht (z.B. bei Spreng- und Bohrarbeiten in Steinbrüchen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Überwachen der Maschinen und Anlagen)Sorgfalt (z.B. bei Reinheitsprüfungen und Siebanalysen von Naturstein) Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. bei Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten) Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. bei Störungen der Aufbereitungsprozesse)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Natursteinindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 941 € bis 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 € bis 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 € bis 1.344 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Mischungsverhältnisse von Rohstoffen zu berechnenPhysik: z.B. um Brech- und Sinkverhalten von Gestein zu verstehenWerken/Technik: z.B. um Skizzen und Verfahrensfließbilder anzufertigen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Aufbereitungsmechaniker/in der Fachrichtung Naturstein an:Bereich Baustoffe und NatursteineAufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung Sand und KiesAufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung feuerfeste und keramische RohstoffeVerfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin in der Steine- und Erdenindustrie Fachrichtung BaustoffeVerfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin in der Steine- und Erdenindustrie Fachrichtung AsphalttechnikVerfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin in der Steine- und Erdenindustrie Fachrichtung vorgefertigte BetonerzeugnisseVerfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin in der Steine- und Erdenindustrie Fachrichtung Gipsplatten oder FaserzementVerfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin in der Steine- und Erdenindustrie Fachrichtung Kalksandsteine oder PorenbetonVerfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin in der Steine- und Erdenindustrie Fachrichtung TransportbetonGemeinsamkeit:Maschinen und Anlagen in der Roh- bzw. Baustoffverarbeitung bedienen
▶ Entwicklung der Ausbildung
1992:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Ausbildungsberuf Aufbereitungsmechaniker/in mit den Fachrichtungen Naturstein, feuerfeste und keramische Rohstoffe, Sand und Kies, SteinkohleAufhebung des Vorläuferberufs Aufbereiter/Aufbereiterin im Bergbau2004:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung, Aufnahme der neuen Fachrichtung Braunkohle2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Aufbereitungsmechaniker/in der Fachrichtung Naturstein ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungAufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin - Fachrichtung Naturstein
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Natursteinindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 941 €2. Ausbildungsjahr: 1.132 €3. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:IHK Würzburg, Stand Juli 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Natursteinindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Tarifregister Bremen, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Natursteinindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.068 €2. Ausbildungsjahr: 1.162 €3. Ausbildungsjahr: 1.282 €Quelle:IG Bau, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Natursteinindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein in Steinbrüchen und in Aufbereitungsbetrieben wie Zement- oder Fertigteilwerken.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Rohstoffgewinnung bis hin zu Messtechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Naturwerkstein abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Rohstoffingenieurwesen erwerben.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 33 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 45 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss bzw. einen mittleren Bildungsabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [45.0%]45mittlerer Bildungsabschluss [45.0%]45Sonstige [10.0%]10*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Natursteinindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.068 €2. Ausbildungsjahr: 1.162 €3. Ausbildungsjahr: 1.282 €Quelle:IG Bau, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Natursteinindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.033 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 € bis 1.127 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 € bis 1.235 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Aufbereitungsmechaniker/zur Aufbereitungsmechanikerin (Aufbereitungsmechaniker-Ausbildungsverordnung - AMAusbV) vom 09.02.2004 (BGBI. I S. 160)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Aufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 29.04.1992)
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Natursteinindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.068 €2. Ausbildungsjahr: 1.162 €3. Ausbildungsjahr: 1.282 €Quelle:IG Bau, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Natursteinindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Doğal Taş İşleme Mekanikeri
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Aufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung Naturstein in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein gewinnen Rohmaterial wie Schotter, Splitt oder Brechsand in Steinbrüchen mithilfe von Bohrungen und Sprengungen. Mit Fahrzeugen, Förderanlagen und Transportsystemen transportieren sie es zu Aufbereitungsanlagen, die es zu Baustoffen verarbeiten. Hier überwachen sie weitgehend automatisierte Maschinen und Anlagen, die das Festgestein zerkleinern und mittels Siebanlagen nach Größe sortieren (klassieren). Um die Produktqualität zu sichern, nehmen sie Proben, analysieren diese und dokumentieren die Ergebnisse. Sie führen Aufzeichnungen über die erzeugten Mengen, lagern die Produkte fachgerecht oder verladen sie zum Weitertransport. Zudem halten sie Maschinen und Anlagen instand, ermitteln die Ursachen technischer Störungen und sorgen für deren Behebung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein finden Beschäftigungin Steinbrüchenin Aufbereitungsbetrieben wie Granit-, Zement- oder FertigteilwerkenArbeitsorte:Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein arbeiten in erster Liniean Leitständen von Abbau- und Aufbereitungsanlagenim Freien in NatursteinbrüchenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Lade- und Transportfahrzeugenim BetriebslaborWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [45.0%]45mittlerer Bildungsabschluss [45.0%]45Sonstige [10.0%]10*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Umsicht (z.B. bei Spreng- und Bohrarbeiten in Steinbrüchen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Überwachen der Maschinen und Anlagen)Sorgfalt (z.B. bei Reinheitsprüfungen und Siebanalysen) Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. bei Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten) Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. bei Störungen der Aufbereitungsprozesse)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Mischungsverhältnisse von Rohstoffen zu berechnen)Physik (z.B. um Brech- und Sinkverhalten von Gestein zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um Skizzen und Verfahrensfließbilder anzufertigen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 941 € bis 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 € bis 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 € bis 1.344 €
Ist Aufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung Naturstein eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Aufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung Naturstein" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Aufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung Naturstein qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Aufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung Naturstein" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Aufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung Naturstein in Deutschland typischerweise? ▼
Aufbereitungsmechaniker/innen der Fachrichtung Naturstein werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Natursteingewinnungsbetriebe): Produktionshallen, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen in Wiesau (Bayern):Staatliches Berufliches Schulzentrum Wiesaufür die Länder Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Erfurt (Thüringen):Walter-Gropius-Schule Staatliche Berufsbildende Schule 7 der Stadt ErfurtQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Aufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung Naturstein in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.