Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatenmechatronik
Automatenfachmann/-frau - Automatenmechatronik
Was ist Otomat Mekatronik Uzmanı?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf? Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik montieren z.B. Verpflegungs-, Ticket-, Bank- oder Unterhaltungsautomaten an einem geeigneten Aufstellort, schließen Leitungen an, installieren und konfigurieren die informationstechnischen Systeme des Geräts. Sie nehmen die Automaten in Betrieb, prüfen Funktion und Sicherheitseinrichtungen und passen die Automateneinstellung an die Bedürfnisse des Kunden an. Im Rahmen von Wartungsarbeiten reinigen sie die Geräte und tauschen Verschleißteile aus. Bei Bedarf führen sie Reparaturen durch und rüsten die Automaten nach. In der Bewirtschaftung der Automaten prüfen und ergänzen sie z.B. den Bestand an Waren und Wechselgeld, nehmen Kassierungen vor und erstellen Abrechnungen. Daneben beraten sie Kunden, bearbeiten Beschwerden oder übernehmen Aufgaben z.B. in der Verkaufsförderung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik finden Beschäftigung in Unternehmen der Automatenwirtschaft (z.B. Aufstellunternehmen und Fachgroßhändler)bei Automatenbetreibern (z.B. Verkehrsunternehmen, Parkhausbetriebe oder Geldinstitute)Arbeitsorte:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik arbeiten in erster Liniebeim Kundenin Werkstättenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Verkaufs- und Lagerräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [30.0%]30mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [20.0%]20*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Handwerkliches Geschick (z.B. beim Austauschen von Bauteilen an Automaten) Technisches Verständnis (z.B. beim Aufstellen und Anschließen betriebsfertiger Automaten oder beim Warten und Reinigen, einschließlich Austausch von Verschleißteilen)Sorgfalt (z.B. bei Automatenabrechnungen und Kassenabschlüssen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. bei der Einweisung von Kunden in die Funktion) Flexibilität (z.B. Anpassen an unterschiedliche Arbeitsbedingungen bei Inbetriebnahme, Leeren und Befüllen von Automaten an wechselnden Orten)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Automaten zu montieren und Bauteile zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um Automatenabrechnungen durchzuführen)Physik (z.B. um mechanische und elektrische Zusammenhänge zu verstehen)Informatik (z.B. um Anwendungsprogramme zu konfigurieren)Was verdient man in der Ausbildung?Zur Höhe der Ausbildungsvergütung liegen derzeit keine Informationen vor.
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatenmechatronik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen der Automatenwirtschaft oder Automatenbetreiber): Werkstatt, Büro- und Verkaufsräume, AutomatenstandorteBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen in Lübbecke (Nordrhein-Westfalen):Berufskolleg LübbeckeQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf? Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik montieren z.B. Verpflegungs-, Ticket-, Bank- oder Unterhaltungsautomaten an einem geeigneten Aufstellort, schließen Leitungen an, installieren und konfigurieren die informationstechnischen Systeme des Geräts. Sie nehmen die Automaten in Betrieb, prüfen Funktion und Sicherheitseinrichtungen und passen die Automateneinstellung an die Bedürfnisse des Kunden an. Im Rahmen von Wartungsarbeiten reinigen sie die Geräte und tauschen Verschleißteile aus. Bei Bedarf führen sie Reparaturen durch und rüsten die Automaten nach. In der Bewirtschaftung der Automaten prüfen und ergänzen sie z.B. den Bestand an Waren und Wechselgeld, nehmen Kassierungen vor und erstellen Abrechnungen. Daneben beraten sie Kunden, bearbeiten Beschwerden oder übernehmen Aufgaben z.B. in der Verkaufsförderung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik finden Beschäftigung in Unternehmen der Automatenwirtschaft (z.B. Aufstellunternehmen und Fachgroßhändler)bei Automatenbetreibern (z.B. Verkehrsunternehmen, Parkhausbetriebe oder Geldinstitute)Arbeitsorte:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik arbeiten in erster Liniebeim Kundenin Werkstättenin Büro...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungAutomatenfachmann/-frau der Fachrichtung AutomatenmechatronikWas macht man in diesem Beruf? Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik montieren z.B. Verpflegungs-, Ticket-, Bank- oder Unterhaltungsautomaten an einem geeigneten Aufstellort, schließen Leitungen an, installieren und konfigurieren die informationstechnischen Systeme des Geräts. Sie nehmen die Automaten in Betrieb, prüfen Funktion und Sicherheitseinrichtungen und passen die Automateneinstellung an die Bedürfnisse des Kunden an. Im Rahmen von Wartungsarbeiten reinigen sie die Geräte und tauschen Verschleißteile aus. Bei Bedarf führen sie Reparaturen durch und rüsten die Automaten nach. In der Bewirtschaftung der Automaten prüfen und ergänzen sie z.B. den Bestand an Waren und Wechselgeld, nehmen Kassierungen vor und erstellen Abrechnungen. Daneben beraten sie Kunden, bearbeiten Beschwerden oder übernehmen Aufgaben z.B. in der Verkaufsförderung.Wo arbeitet man?Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik finden Beschäftigung in Unternehmen der Automatenwirtschaft (z.B. Aufstellunternehmen und Fachgroßhändler)bei Automatenbetreibern (z.B. Verkehrsunternehmen, Parkhausbetriebe oder Geldinstitute)WeitereBerufe im HandelBerufe in der Informations- und KommunikationstechnikBerufe in der Mechatronik und Automatisierungstechnik
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Automatenservice Umgang mit Informations- und KommunikationssystemenWarenbewirtschaftungAbrechnung und Auswertung von AutomatenaufstellplätzenVerkaufsförderungrechtliche Rahmenbedingungen für die AutomatenwirtschaftAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:betriebliche Zusammenhänge darstellen und bewertenbranchenspezifische Automaten auswählenAutomaten erstmalig in Betrieb nehmenWaren bereitstellenelektrotechnische Systeme prüfen2. Ausbildungsjahr:Automaten aufstellenGrundeinstellungen vornehmenWartung durchführenSicherheitseinrichtungen prüfenKunden betreuenAutomatenaufstellplätze auswertenTeil 1 der Abschlussprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 AusbildungsmonatenVorbereiten und Installieren von AutomatenMontage und Inbetriebnahme von AutomatenWartung und Instandhaltung von AutomatenInformations- und Kommunikationstechnik3. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Informations- und Kommunikationssysteme für Automaten sichernWartungssysteme nutzenBetriebsbereitschaft von Automaten und Anlagen gewährleistenAutomatenverbund aufstellenTeil 2 der Abschlussprüfu...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Füllstände prüft und Automaten bedarfsgerecht befüllt und leertwie digitale und analoge technische Prüf- und Messdaten zu lesen, auszuwerten, zu protokollieren und Berichte anzufertigen sindwie man den Bedarf an Waren und Ersatzteilen ermittelt und nach Verwendungszwecken zusammenstelltwie Automatenabrechnungen, Kassenabschlüsse und Soll-Ist-Vergleiche durchgeführt werdenwie man über Leistungsangebote informiert und Kundenwünsche ermitteltwelche Sicherheitsbestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften beachtet werden müssenwie man Bauteile und Werkstoffe manuell und maschinell bearbeitetwie Automaten durch Sichtkontrolle geprüft und in Betrieb genommen werdenwie man Störungen am Automaten feststellt, analysiert und beseitigtwie man die Kompatibilität von Hardwarekomponenten sowie Systemvoraussetzungen für Software prüftDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. branchenspezifische Automaten auswählen, Wartungssysteme nutzen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Automaten aufstellen und anschließen, warten, Warenbestände ergänzen, Kassenabschlüsse durchführen, Automaten nachrüsten und in informationstechnische Systeme einbinden, Elektroarbeiten durchführenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte, z.T. im FreienArbeitszeit: z.T. unregelmäßige Arbeitszeiten, WochenendarbeitAnforderungen: Handwerkliches Geschick (z.B. beim Austauschen von Bauteilen an Automaten) Technisches Verständnis (z.B. beim Aufstellen und Anschließen betriebsfertiger Automaten oder beim Warten und Reinigen, einschließlich Austausch von Verschleißteilen)Sorgfalt (z.B. bei Automatenabrechnungen und Kassenabschlüssen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. bei der Einweisung von Kunden in Funktion und Bedienung) Flexibilität (z.B. Anpassen an unterschiedliche Arbeitsbedingungen bei Inbetriebnahme, Leeren und Befüllen von Automaten an wechselnden Orten)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Derzeit liegen keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Automaten zu montieren und Bauteile zu bearbeitenMathematik: z.B. um Automatenabrechnungen durchzuführenPhysik: z.B. um mechanische und elektrische Zusammenhänge zu verstehenInformatik: z.B. um Anwendungsprogramme zu konfigurieren
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Automatenfachmann/-frau der Fachrichtung Automatenmechatronik an:Bereich Mechatronik und AutomatisierungstechnikAutomatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung AutomatendienstleistungElektroniker/Elektronikerin für AutomatisierungstechnikElektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und SystemtechnikElektroniker/Elektronikerin für Geräte und SystemeMechatroniker/MechatronikerinGemeinsamkeit:Geräte und Systeme installieren und in Betrieb nehmen, Wartung durchführen
▶ Entwicklung der Ausbildung
2008:Erprobungsverordnung über die Ausbildung der Berufe Fachkraft für Automatenservice (2-jährig) und Automatenfachmann/-frau (ohne Fachrichtungen) (3-jährig) tritt in Kraft2015:Neuordnung der Berufsausbildung zum/zur Automatenfachmann/-frau mit den Fachrichtungen Automatendienstleistung und Automatenmechatronik; sie vereint Inhalte der Ausbildung der Berufe Fachkraft für Automatenservice und Automatenfachmann/-frau (ohne Fachrichtungen)Aufhebung des Vorläuferberufs Automatenfachmann/Automatenfachfrau (ohne Fachrichtungen)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsaus...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Automatenfachmann/-frau der Fachrichtung Automatenmechatronik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungAutomatenfachmann/Automatenfachfrau - Fachrichtung Automatenmechatronik
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik in Unternehmen der Automatenwirtschaft und bei Automatenbetreibern.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Mechatronik bis hin zu Elektrotechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Automatisierungstechnik zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Mechatronik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. als Automatenbetreiber/in, ggf. auch als Teilhaber/in oder Franchisenehmer/in.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 30 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 50 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 30 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 20 Prozent verfügten über die Hochschulreife. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [30.0%]30mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [20.0%]20*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Automatenfachmann und zur Automatenfachfrau (Automatenfachmannausbildungsverordnung - AutomAusbV) vom 01.07.2015 (BGBl. I S. 1075)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Automatenfachmann und Automatenfachfrau (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 26.03.2015)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Eine abgeschlossene Ausbildung im aufgehobenen Ausbildungsberuf Fachkraft für Automatenservice kann auf die Ausbildung zum Automatenfachmann/zur Automatenfachfrau der Fachrichtung Automatenmechatronik angerechnet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Otomat Mekatronik Uzmanı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatenmechatronik in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf? Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik montieren z.B. Verpflegungs-, Ticket-, Bank- oder Unterhaltungsautomaten an einem geeigneten Aufstellort, schließen Leitungen an, installieren und konfigurieren die informationstechnischen Systeme des Geräts. Sie nehmen die Automaten in Betrieb, prüfen Funktion und Sicherheitseinrichtungen und passen die Automateneinstellung an die Bedürfnisse des Kunden an. Im Rahmen von Wartungsarbeiten reinigen sie die Geräte und tauschen Verschleißteile aus. Bei Bedarf führen sie Reparaturen durch und rüsten die Automaten nach. In der Bewirtschaftung der Automaten prüfen und ergänzen sie z.B. den Bestand an Waren und Wechselgeld, nehmen Kassierungen vor und erstellen Abrechnungen. Daneben beraten sie Kunden, bearbeiten Beschwerden oder übernehmen Aufgaben z.B. in der Verkaufsförderung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik finden Beschäftigung in Unternehmen der Automatenwirtschaft (z.B. Aufstellunternehmen und Fachgroßhändler)bei Automatenbetreibern (z.B. Verkehrsunternehmen, Parkhausbetriebe oder Geldinstitute)Arbeitsorte:Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik arbeiten in erster Liniebeim Kundenin Werkstättenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Verkaufs- und Lagerräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [30.0%]30mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [20.0%]20*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Handwerkliches Geschick (z.B. beim Austauschen von Bauteilen an Automaten) Technisches Verständnis (z.B. beim Aufstellen und Anschließen betriebsfertiger Automaten oder beim Warten und Reinigen, einschließlich Austausch von Verschleißteilen)Sorgfalt (z.B. bei Automatenabrechnungen und Kassenabschlüssen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. bei der Einweisung von Kunden in die Funktion) Flexibilität (z.B. Anpassen an unterschiedliche Arbeitsbedingungen bei Inbetriebnahme, Leeren und Befüllen von Automaten an wechselnden Orten)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Automaten zu montieren und Bauteile zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um Automatenabrechnungen durchzuführen)Physik (z.B. um mechanische und elektrische Zusammenhänge zu verstehen)Informatik (z.B. um Anwendungsprogramme zu konfigurieren)Was verdient man in der Ausbildung?Zur Höhe der Ausbildungsvergütung liegen derzeit keine Informationen vor.
Ist Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatenmechatronik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatenmechatronik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatenmechatronik qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatenmechatronik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatenmechatronik in Deutschland typischerweise? ▼
Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen der Automatenwirtschaft oder Automatenbetreiber): Werkstatt, Büro- und Verkaufsräume, AutomatenstandorteBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen in Lübbecke (Nordrhein-Westfalen):Berufskolleg LübbeckeQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Automatenfachmann/Automatenfachfrau Fachrichtung Automatenmechatronik in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.