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Beamter/Beamtin in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (gehobener technischer Dienst)

Beamter/Beamtin - Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (gehobener technischer Dienst)

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 32263

Was ist Su ve Denizcilik İdaresi Yüksek Teknik Hizmetler Memuru?

Aufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung entwerfen in der Fachrichtung Bautechnik neue Wasserbauwerke und planen deren Bau bzw. sorgen für die Instandhaltung bestehender Wasserbauwerke. Sie fertigen Pläne und Modelle zu Neu- und Ausbaumaßnahmen, erstellen Leistungskataloge, vergleichen Angebote und leiten bzw. überwachen die Bautätigkeiten. In der Fachrichtung Maschinentechnik entwickeln, konstruieren und bauen sie Antriebe und Steuerungen, z.B. für Schleusenanlagen. Sie erstellen Berechnungen, planen und organisieren die Fertigung und überwachen Instandhaltungsarbeiten und Reparaturen. Außerdem planen sie z.B. Investitionsmaßnahmen an Schifffahrtsanlagen, wickeln Schifffahrtsunfälle ab, stellen Befähigungszeugnisse zum Führen von Wasserfahrzeugen oder Bescheinigungen über deren Bau und Ausrüstung aus. Die Beamten und Beamtinnen übernehmen auf der unteren Verwaltungsebene auch Führungsaufgaben, z.B. als Leiter bzw. Leiterin eines Außenbezirkes oder als Sachbereichsleiter bzw. -leiterin in einem Wasser- und Schifffahrtsamt.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung finden Beschäftigung in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, z.B. in der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt mit ihren Außenstellen oder den nachgeordneten Wasser- und Schifffahrtsämtern mit Außenbezirken und Neubauämtern. Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung arbeiten in erster Liniein Büroräumenim Außendienst (z.B. bei der Kontrolle von Instandsetzungsarbeiten)in Bauateliersin Maschinen- und ProduktionshallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFür die Aufnahme in den 1-jährigen Vorbereitungsdienst wird i.d.R. ein abgeschlossenes Bachelorstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss vorausgesetzt. Studienfächer wie Bauingenieurwesen oder Maschinenbau kommen je nach Fachrichtung infrage. Für die Zulassung zum 3,75-jährigen Vorbereitungsdienst mit integriertem Bachelorstudium ist die Hochschulzugangsberechtigung erforderlich.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen, den Führerschein der Klasse B besitzen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Inhalte des VorbereitungsdienstesTheoretische und praktische Ausbildungsinhalte, je nach Fachrichtung z.B.:Organisation, Innerer Dienst, Haushalts- und PersonalwesenBetrieb und Unterhaltung der Wasserstraßen sowie der Anlagen und Einrichtungen, Geräte und FahrzeugeBautechnik, Schifffahrtswesen, Liegenschaften, VermessungMaschinenbau, Elektro-, Nachrichten-, Informationstechnik, Schiffbau, SchiffsmaschinenbauLeitungstätigkeit und Aufsicht im Bereich Bau und UnterhaltungAufgaben der DezernateWas verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden. Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes 1.744 €.

Steckbrief

Berufstyp: BeamtenausbildungAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen des BundesDauer des Vorbereitungsdienstes1 Jahr bzw. 3,75 Jahre (je nach Vorbildung)Mindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstHochschulzugangsberechtigungLernorteDienststellen und Aus- und Fortbildungszentrum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, ggf. Hochschulen

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung entwerfen in der Fachrichtung Bautechnik neue Wasserbauwerke und planen deren Bau bzw. sorgen für die Instandhaltung bestehender Wasserbauwerke. Sie fertigen Pläne und Modelle zu Neu- und Ausbaumaßnahmen, erstellen Leistungskataloge, vergleichen Angebote und leiten bzw. überwachen die Bautätigkeiten. In der Fachrichtung Maschinentechnik entwickeln, konstruieren und bauen sie Antriebe und Steuerungen, z.B. für Schleusenanlagen. Sie erstellen Berechnungen, planen und organisieren die Fertigung und überwachen Instandhaltungsarbeiten und Reparaturen. Außerdem planen sie z.B. Investitionsmaßnahmen an Schifffahrtsanlagen, wickeln Schifffahrtsunfälle ab, stellen Befähigungszeugnisse zum Führen von Wasserfahrzeugen oder Bescheinigungen über deren Bau und Ausrüstung aus. Die Beamten und Beamtinnen übernehmen auf der unteren Verwaltungsebene auch Führungsaufgaben, z.B. als Leiter bzw. Leiterin eines Außenbezirkes oder als Sachbereichsleiter bzw. -leiterin in einem Wasser- und Schifffahrtsamt.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung finden Beschäftigung in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, z.B. in der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt mit ihren Außenstellen oder den nachgeordneten Wasser- und Schifffahrtsämtern mit Außenbezirken und Neubauämtern. Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung arbeiten in erster Liniein Büroräumenim Außendienst (z.B. bei der Kontrolle von Instandsetzungsarbeiten)in Bauateliersin Maschinen- und ProduktionshallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFür die Aufnahme in den 1-jährigen Vorbereitungsdienst wird i.d.R. ein abgeschlossenes Bachelorstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss vorausgesetzt. Studienfächer wie Bauingenieurwesen oder Maschinenbau kommen je nach Fachrichtung infrage. Für die Zulassung zum 3,75-jährigen Vorbereitungsdienst mit integriertem Bachelorstudium ist die Hochschulzugangsberechtigung erforderlich.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen, den Führerschein der Klasse B besitzen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Inhalte des VorbereitungsdienstesTheoretische und praktische Ausbildungsinhalte, je nach Fachrichtung z.B.:Organisation, Innerer Dienst, Haushalts- und PersonalwesenBetrieb und Unterhaltung der Wasserstraßen sowie der Anlagen und Einrichtungen, Geräte und FahrzeugeBautechnik, Schifffahrtswesen, Liegenschaften, VermessungMaschinenbau, Elektro-, Nachrichten-, Informationstechnik, Schiffbau, SchiffsmaschinenbauLeitungstätigkeit und Aufsicht im Bereich Bau und UnterhaltungAufgaben der DezernateWas verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden. Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes 1.744 €.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Beamter/Beamtin in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (gehobener technischer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Lernorte sind:Aus- und Fortbildungszentrum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung: Unterrichtsräumesowie bei Absolvieren eines ingenieurwissenschaftlichen Bachelorstudiums mit integrierter LaufbahnausbildungKooperierende Hochschuleinrichtung: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, BibliothekenGeneraldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (mit Außenstellen), nachgeordnete Wasser- und Schifffahrtsämter: Büroräume, Werkstätten, Bauhöfe, Außendienst (bei Ortsterminen an Wasserbauwerken)

Aktuelles

Novellierung der BundeslaufbahnverordnungAm 17.03.2026 trat die neue Bundeslaufbahnverordnung in Kraft. Sie eröffnet bedarfsorientierte Sonderzugänge, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Schwerpunkt der Reform ist u.a. die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung. Im gehobenen technischen Verwaltungsdienst sowie im gehobenen naturwissenschaftlichen Dienst ist nun z.B. auch der Zugang für Personen mit den beruflichen Fortbildungsabschlüssen Bachelor Professional oder Master Professional möglich.

Steckbrief

BerufstypBeamtenausbildungAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen des BundesDauer des Vorbereitungsdienstes1 Jahr bzw. 3,75 Jahre (je nach Vorbildung)Mindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstHochschulzugangsberechtigungLernorteDienststellen und Aus- und Fortbildungszentrum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, ggf. HochschulenAufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung entwerfen in der Fachrichtung Bautechnik neue Wasserbauwerke und planen deren Bau bzw. sorgen für die Instandhaltung bestehender Wasserbauwerke. Sie fertigen Pläne und Modelle zu Neu- und Ausbaumaßnahmen, erstellen Leistungskataloge, vergleichen Angebote und leiten bzw. überwachen die Bautätigkeiten. In der Fachrichtung Maschinentechnik entwickeln, konstruieren und bauen sie Antriebe und Steuerungen, z.B. für Schleusenanlagen. Sie erstellen Berechnungen, planen und organisieren die Fertigung und überwachen Instandhaltungsarbeiten und Reparaturen. Außerdem planen sie z.B. Investitionsmaßnahmen an Schifffahrtsanlagen, wickeln Schifffahrtsunfälle ab, stellen Befähigungszeugnisse zum Führen von Wasserfahrzeugen oder Bescheinigungen über deren Bau und Ausrüstung aus. Die Beamten und Beamtinnen übernehmen auf der unteren Verwaltungsebene auch Führungsaufgaben, z.B. als Leiter bzw. Leiterin eines Außenbezirkes oder als Sachbereichsleiter bzw. -leiterin in einem Wasser- und Schifffahrtsamt.Arbeitsberei...

Ausbildungsdauer

1 Jahr (bei Zugang mit Bachelorabschluss)Hinweis: Ein ingenieurwissenschaftliches Bachelorstudium mit integrierter Laufbahnausbildung dauert 3 Jahre und 9 Monate.

Ausbildungsaufbau

Gliederung des Vorbereitungsdienstes im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes am Beispiel der Fachrichtung BautechnikAbschnitt 1 Praktikum in einem Wasser- und Schifffahrtsamt: 4 WochenAbschnitt 2 Praktikum in einem Wasser- und Schifffahrtsamt: 16 WochenAbschnitt 3 Praktikum in einem Außenbezirk: 12 WochenAbschnitt 4 Praktikum in der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt mit ihren Außenstellen: 6 WochenAbschnitt 5 Lehrveranstaltungen am Aus- und Fortbildungszentrum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Hannover: 8 WochenLaufbahnprüfungDauer des Vorbereitungsdienstes insgesamt (inkl. Urlaubsanspruch): 1 Jahr

Ausbildungskosten

Lehrgangsgebühren bzw. Studienbeiträge werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Für die Unterbringung am Ausbildungsort können ebenfalls Kosten entstehen.

Ausbildungsinhalte

Theoretische und praktische Ausbildungsinhalte, je nach Fachrichtung z.B.:Organisation, Innerer Dienst, Haushalts- und PersonalwesenBetrieb und Unterhaltung der Wasserstraßen sowie der Anlagen und Einrichtungen, Geräte und FahrzeugeBautechnik, Schifffahrtswesen, Liegenschaften, VermessungMaschinenbau, Elektro-, Nachrichten-, Informationstechnik, Schiffbau, SchiffsmaschinenbauLeitungstätigkeit und Aufsicht im Bereich Bau und UnterhaltungAufgaben der DezernateHinweis: Bei einem ingenieurwissenschaftlichen Bachelorstudium mit integrierter Laufbahnausbildung richten sich die Inhalte nach der Studien- und Prüfungsordnung der Hochschule.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der theoretischen Ausbildungsabschnitte:Lehrveranstaltungen: Lehrgänge am Aus- und Fortbildungszentrum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung besuchen (bzw. zusätzlich bei Absolvieren eines ingenieurwissenschaftlichen Bachelorstudiums mit integrierter Laufbahnausbildung Vorlesungen und Seminare in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule besuchen)Eigenständige Arbeit: z.B. Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Leistungsnachweise vorbereitenOrganisation: z.B. vorgegebene Abgabetermine für Referate und Hausarbeiten einhaltenWährend der berufspraktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Sachbearbeitungsaufgaben erledigen, an der Planung von Wasserbauwerken mitwirkenSchlüsselqualifikationen: z.B. Problemlösungs-, Organisations- und Kommunikationskompetenzen erweitern

Ausbildungsvergütung

Monatlicher Anwärtergrundbetrag (brutto): 1.744 €Quelle:Bundesbesoldungsgesetz (BBesG)Hinweis: Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Zugangsstudienfächer

Eine Ausbildung ist z.B. mit folgenden Abschlüssen möglich:Bauingenieurwesen (grundständig)Maschinenbau (grundständig)Elektrotechnik (grundständig)Informations-, Kommunikationstechnik (grundständig)Schiffbau, Meerestechnik (grundständig)

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Vorbereitungsdienst: Management/Organisation: z.B. um in den Unterrichtsbereichen Organisation, Innerer Dienst und Haushaltswesen gute Ergebnisse zu erzielen und im Berufsleben die Verwaltung eines Wasser- und Schifffahrtsamtes effizient zu organisierenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. da Personalwesen Bestandteil des Vorbereitungsdienstes und Kenntnisse von Führungsinstrumenten (z.B. Zielvereinbarung und Feedback) für eine erfolgreiche Abteilungs- oder Dienststellenleitung unverzichtbar sind

Ausbildungsalternativen

Folgende Alternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung an:Bereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin im gehobenen bautechnischen DienstBeamter/Beamtin im Bahnwesen (gehobener technischer Dienst)Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (gehobener technischer Dienst)Gemeinsamkeit:Prüfende und kontrollierende Aufgaben wahrnehmenBereich Architektur und BautechnikBauingenieurwesen (grundständig)Bauingenieurwesen (weiterführend)Gemeinsamkeit:Aufgaben in der Bauplanung und -leitung wahrnehmenBereich Entwicklung, Konstruktion und CADMaschinenbau (grundständig)Maschinenbau (weiterführend)Schiffbau, Meerestechnik (grundständig)Schiffbau, Meerestechnik (weiterführend)Elektrotechnik (grundständig)Elektrotechnik (weiterführend)Informations-, Kommunikationstechnik (grundständig)Informations-, Kommunikationstechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Bau von Maschinen und Anlagen leiten und überwachen

Entwicklung der Ausbildung

Vor 1999:Laufbahnbefähigung über Vorbereitungsdienst (Zugangsvoraussetzung: Studienabschluss)1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden2012:Inkrafttreten der neuen Verordnung für den gehobenen technischen Verwaltungsdienst in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des BundesErwerb der Laufbahnbefähigung über ein Bachelorstudium mit integrierter Laufbahnausbildung

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung erfolgt als Vorbereitungsdienst und dauert 1 Jahr. Sie ist durch Verordnungen des Bundes geregelt und schließt mit der Laufbahnprüfung ab.Voraussetzung ist i.d.R. mindestens ein Bachelorstudium.Hinweis: Die Laufbahnbefähigung für den gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ist auch während eines geeigneten ingenieurwissenschaftlichen Bachelorstudiums zu erwerben, wenn die Hochschule mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zusammenarbeitet. Die Laufbahnausbildung wird dann parallel zum Bachelorstudium absolviert.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

LaufbahnbezeichnungBeamter/Beamtin - Verwaltungsdienst in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (gehobener technischer Dienst)Nach einem erfolgreich absolvierten Bachelorstudium mit integrierter Laufbahnausbildung wird neben der Laufbahnbefähigung auch der akademische Grad Bachelor of Science (B.Sc.) verliehen.Die zuständige Stelle legt fest, ob die Laufbahn als Ausbildung angeboten wird.

Perspektiven nach der Ausbildung

Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in den Dienststellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, z.B. in der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt mit ihren Außenstellen oder den nachgeordneten Wasser- und Schifffahrtsämtern.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Wasserbau bis hin zu Schiffsverkehr.Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Auch ein weiterführendes Studium kann in Betracht gezogen werden. Naheliegend ist es z.B., einen Masterabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen zu erwerben.

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung wird in folgenden Fachrichtungen angeboten:BautechnikSchiffbau, Nachrichten-, Elektro- und Maschinentechnik

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den gehobenen technischen Verwaltungsdienst in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (GtDWSVVDV) vom 14.12.2012 (BGBl. I S. 2974), zuletzt geändert durch Artikel 26 des Gesetzes vom 29.03.2017 (BGBl. I S. 626)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Voraussetzung ist i.d.R. ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss. Studienfächer wie Bauingenieurwesen oder Maschinenbau kommen je nach Fachrichtung infrage.Hinweis: Wer die Zugangsberechtigungen für eine mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes kooperierende Hochschule nachweist, kann in ein ingenieurwissenschaftliches Bachelorstudium mit integrierter Laufbahnausbildung aufgenommen werden.Darüber hinaus werden für den Zugang zum Vorbereitungsdienst ein Höchstalter von i.d.R. 50 Jahren sowie die Fahrerlaubnis der Klasse B gefordert.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Su ve Denizcilik İdaresi Yüksek Teknik Hizmetler Memuru

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Beamter/Beamtin in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (gehobener technischer Dienst) in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung entwerfen in der Fachrichtung Bautechnik neue Wasserbauwerke und planen deren Bau bzw. sorgen für die Instandhaltung bestehender Wasserbauwerke. Sie fertigen Pläne und Modelle zu Neu- und Ausbaumaßnahmen, erstellen Leistungskataloge, vergleichen Angebote und leiten bzw. überwachen die Bautätigkeiten. In der Fachrichtung Maschinentechnik entwickeln, konstruieren und bauen sie Antriebe und Steuerungen, z.B. für Schleusenanlagen. Sie erstellen Berechnungen, planen und organisieren die Fertigung und überwachen Instandhaltungsarbeiten und Reparaturen. Außerdem planen sie z.B. Investitionsmaßnahmen an Schifffahrtsanlagen, wickeln Schifffahrtsunfälle ab, stellen Befähigungszeugnisse zum Führen von Wasserfahrzeugen oder Bescheinigungen über deren Bau und Ausrüstung aus. Die Beamten und Beamtinnen übernehmen auf der unteren Verwaltungsebene auch Führungsaufgaben, z.B. als Leiter bzw. Leiterin eines Außenbezirkes oder als Sachbereichsleiter bzw. -leiterin in einem Wasser- und Schifffahrtsamt.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung finden Beschäftigung in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, z.B. in der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt mit ihren Außenstellen oder den nachgeordneten Wasser- und Schifffahrtsämtern mit Außenbezirken und Neubauämtern. Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung arbeiten in erster Liniein Büroräumenim Außendienst (z.B. bei der Kontrolle von Instandsetzungsarbeiten)in Bauateliersin Maschinen- und ProduktionshallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFür die Aufnahme in den 1-jährigen Vorbereitungsdienst wird i.d.R. ein abgeschlossenes Bachelorstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss vorausgesetzt. Studienfächer wie Bauingenieurwesen oder Maschinenbau kommen je nach Fachrichtung infrage. Für die Zulassung zum 3,75-jährigen Vorbereitungsdienst mit integriertem Bachelorstudium ist die Hochschulzugangsberechtigung erforderlich.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen, den Führerschein der Klasse B besitzen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Inhalte des VorbereitungsdienstesTheoretische und praktische Ausbildungsinhalte, je nach Fachrichtung z.B.:Organisation, Innerer Dienst, Haushalts- und PersonalwesenBetrieb und Unterhaltung der Wasserstraßen sowie der Anlagen und Einrichtungen, Geräte und FahrzeugeBautechnik, Schifffahrtswesen, Liegenschaften, VermessungMaschinenbau, Elektro-, Nachrichten-, Informationstechnik, Schiffbau, SchiffsmaschinenbauLeitungstätigkeit und Aufsicht im Bereich Bau und UnterhaltungAufgaben der DezernateWas verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden. Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes 1.744 €.

Ist Beamter/Beamtin in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (gehobener technischer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (gehobener technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (gehobener technischer Dienst) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (gehobener technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Beamter/Beamtin in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (gehobener technischer Dienst) in Deutschland typischerweise?

Lernorte sind:Aus- und Fortbildungszentrum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung: Unterrichtsräumesowie bei Absolvieren eines ingenieurwissenschaftlichen Bachelorstudiums mit integrierter LaufbahnausbildungKooperierende Hochschuleinrichtung: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, BibliothekenGeneraldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (mit Außenstellen), nachgeordnete Wasser- und Schifffahrtsämter: Büroräume, Werkstätten, Bauhöfe, Außendienst (bei Ortsterminen an Wasserbauwerken)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (gehobener technischer Dienst) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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