Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (mittlerer technischer Dienst)
Beamter/Beamtin - Wehrverwaltung (mittlerer technischer Dienst)
Was ist Federal Savunma İdaresi Orta Teknik Hizmetler Memuru?
Steckbrief
Berufstyp: BeamtenausbildungAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen des BundesDauer des Vorbereitungsdienstes1 JahrMindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstI.d.R. Abschluss in einem förderlichen anerkannten Ausbildungsberuf LernorteBildungszentrum der Bundeswehr, Dienststellen der Bundeswehrverwaltung
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik arbeiten in wehrtechnischen Fachgebieten wie allgemeiner Maschinenbau, Kraftfahrwesen, Luftfahrtwesen, Schiffbau, Informationstechnik und Elektronik oder Systembewaffnung und Effektoren. Sie sind an der Entwicklung von wehrtechnischem Gerät beteiligt und sorgen beispielsweise für die Beschaffung und logistische Betreuung des Geräts. Zur Erprobung des Geräts führen sie Messungen und Tests an Prüfständen durch und dokumentieren die Ergebnisse. Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik befassen sich in Güteprüfstellen mit Fragen der Qualitätssicherung, in Werkhallen mit der Instandsetzung von wehrtechnischem Gerät, im Marinearsenal mit der Instandhaltung von Schiffen. In den Gerätedepots der Bundeswehr bewahren sie Ersatzteile und größere Geräte fachgerecht auf, registrieren sie und geben sie aus. Sind sie z.B. in den Standortverwaltungen oder anderen Liegenschaften der Bundeswehr für den technischen Betriebsdienst eingesetzt, sorgen sie dafür, dass Anlagen wie Heizungen oder die Wasserversorgung instand gehalten werden.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik finden Beschäftigungim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehrin nachgeordneten Dienststellen, z.B. in den wehrtechnischen und wehrwissenschaftlichen Dienststellen, im MarinearsenalArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Werkhallen, auf PrüfständenWelche Voraussetzungen benötigt man?Für die Ausbildung werden in der Regel mindestens ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) und eine förderliche abgeschlossene Berufsausbildung (Facharbeiter/in, Geselle/Gesellin, Meister/in, Techniker/in) vorausgesetzt.Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen wehrtechnischer Geräte und Verfassen von Prüfberichten)Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick (z.B. bei der Entwicklung wehrtechnischer Geräte, bei Instandsetzungsarbeiten)Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft, zupackend und engagiert Wartungsarbeiten an wehrtechnischen Geräten durchzuführen) Verschwiegenheit (z.B. Stillschweigen wahren über die Ergebnisse militärischer Erprobungen)Schulfächer:Mathematik/Physik (z.B. für das Bewerten von Messwertergebnissen bei technischen Güteprüfungen)Werken/Technik (z.B. beim Instandsetzen von wehrtechnischem Gerät)Deutsch (z.B. beim Erstellen von Dokumentationen und technischen Dienstvorschriften)Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter/innen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Bundesbehörden (brutto): 1.473 €.
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (mittlerer technischer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Lernorte sind:Bildungszentrum der Bundeswehr: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Dienststellen der Bundeswehrverwaltung: Büroräume und je nach Fachgebiet z.B. Werkhallen, Prüfstände
▶ Steckbrief
BerufstypBeamtenausbildungAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen des BundesDauer des Vorbereitungsdienstes1 JahrMindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstI.d.R. Abschluss in einem förderlichen anerkannten Ausbildungsberuf LernorteBildungszentrum der Bundeswehr, Dienststellen der BundeswehrverwaltungWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik arbeiten in wehrtechnischen Fachgebieten wie allgemeiner Maschinenbau, Kraftfahrwesen, Luftfahrtwesen, Schiffbau, Informationstechnik und Elektronik oder Systembewaffnung und Effektoren. Sie sind an der Entwicklung von wehrtechnischem Gerät beteiligt und sorgen beispielsweise für die Beschaffung und logistische Betreuung des Geräts. Zur Erprobung des Geräts führen sie Messungen und Tests an Prüfständen durch und dokumentieren die Ergebnisse. Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik befassen sich in Güteprüfstellen mit Fragen der Qualitätssicherung, in Werkhallen mit der Instandsetzung von wehrtechnischem Gerät, im Marinearsenal mit der Instandhaltung von Schiffen. In den Gerätedepots der Bundeswehr bewahren sie Ersatzteile und größere Geräte fachgerecht auf, registrieren sie und geben sie aus. Sind sie z.B. in den Standortverwaltungen oder anderen Liegenschaften der Bundeswehr für den technischen Betriebsdienst eingesetzt, sorgen sie dafür, dass Anlagen wie Heizungen oder die Wasserversorgung instand gehal...
▶ Ausbildungsdauer
1 Jahr
▶ Auswahlverfahren
Das Auswahlverfahren besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Das schriftliche Auswahlverfahren kann z.B. einen Aufsatz oder einen Persönlichkeitstest umfassen. Im mündlichen Teil wird z.B. ein Interview oder eine Präsentation gefordert.
▶ Ausbildungskosten
Schulgeld oder Lehrgangsgebühren werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Für die Unterbringung am Ausbildungsort können ebenfalls Kosten entstehen.Abfindungen für Reisekosten und doppelte Haushaltsführung sind grundsätzlich möglich.
▶ Ausbildungsinhalte
Während der fachtheoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise Kenntnisse in den folgenden Bereichen:Fachübergreifende InhalteAufgaben, Organisation und Abläufe in der Bundeswehrallgemeine Rechts- und VerwaltungsgrundlagenGrundlagen der Informationstechnik einschließlich der praktischen Anwendungallgemeine Grundlagen der WehrtechnikFachspezifische Inhalteim Fachgebiet allgemeiner Maschinenbau: Komponenten des Maschinenbaus, Kraft- und Arbeitsmaschinen, Bearbeitungsmaschinenim Fachgebiet Kraftfahrwesen: Rad- und Kettenfahrzeuge, Antrieb und Ausrüstung der Kraftfahrzeugeim Fachgebiet Luft- und Raumfahrtwesen: Luftfahrzeugbau, Luftfahrzeugantriebe, Bordausrüstung, Betrieb und Instandsetzungim Fachgebiet Schiffbau und Schiffsmaschinenbau: Marineschiffbau, Schiffsantriebs- und Schiffsbetriebsanlagen, Betrieb und Instandsetzungim Fachgebiet Informationstechnik und Elektronik: Informationsgewinnung und -übertragung, Informationsverarbeitungim Fachgebiet Elektrotechnik und Elektroenergiewesen: Energieerzeugung, Verteilung und Verbrauch, elektrische Maschinen und Umformerim Fachgebiet Systembewaffnung und Effektoren: Waffen, MunitionIn der berufspraktischen Ausbildung vertiefen die Anwärter/innen die in der theoretischen Ausbildung erworbenen Kenntnisse und wenden sie in der Praxis an. Dabei erwerben sie neben allgemeinen Grundlagen der Wehrtechnik fachgebietsbezogenes Wissen über das entsprechende Wehrmaterial sowie dessen Bedienung, Wartung, Pflege, Instandhaltung und Lagerung.
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der fachtheoretischen Ausbildungsabschnitte:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseWährend der berufspraktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Unterlagen erstellen, Material beschaffen, Messungen und Prüfungen durchführen, Ersatzteile verwalten, wehrtechnisches Gerät wartenAnforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen wehrtechnischer Geräte und Verfassen von Prüfberichten)Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick (z.B. bei der Entwicklung wehrtechnischer Geräte, bei Instandsetzungsarbeiten)Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft, zupackend und engagiert Wartungsarbeiten an wehrtechnischen Geräten durchzuführen) Verschwiegenheit (z.B. Stillschweigen wahren über die Ergebnisse militärischer Erprobungen)
▶ Ausbildungsvergütung
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Bundesbehörden (brutto): 1.473 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand März 2024Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik:Mathematik ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung und der Laufbahnprüfung. Die Beamtenanwärter/innen müssen deshalb gute Mathematikkenntnisse mitbringen.Physik:Kenntnisse in Physik werden beispielsweise benötigt, um bei technischen Güteprüfungen Messwertergebnisse richtig einordnen zu können.Werken/Technik:Während der praktischen Ausbildung lernt man z.B., wehrtechnisches Gerät instand zu setzen. Technisches Verständnis und handwerkliche Fertigkeiten sind daher unverzichtbar.Deutsch:Da die angehenden Beamten und Beamtinnen in der Ausbildung u.a. lernen, Dokumentationen und technische Dienstvorschriften zu erstellen, sind gute Deutschkenntnisse unerlässlich.
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik an:Bereich Schutz und SicherheitBeamter/Beamtin für den mittleren technischen Dienst der Fernmelde- und Elektronischen Aufklärung des BundesBeamter/Beamtin im feuerwehrtechnischen Dienst (mittlerer technischer Dienst)Beamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (mittlerer technischer Dienst)Beamter/Beamtin im Eichwesen (mittlerer technischer Dienst)Gemeinsamkeit:technische Sicherheitsprüfungen durchführen
▶ Entwicklung der Ausbildung
2002:Verordnung über die Laufbahn, Ausbildung und Prüfung für den mittleren technischen Dienst in der Bundeswehrverwaltung - Fachrichtung Wehrtechnik2024:Neue Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den mittleren technischen Dienst in der Bundeswehrverwaltung - Fachrichtung Wehrtechnik
▶ Die Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik erfolgt als 1-jähriger Vorbereitungsdienst. Sie ist durch Verordnungen des Bundes geregelt und führt zu einer Laufbahnprüfung.Voraussetzung ist i.d.R. mindestens ein berufsqualifizierender Abschluss.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Laufbahnbezeichnung Beamter/Beamtin - Wehrverwaltung (mittlerer technischer Dienst)Hinweis: Die zuständige Stelle legt fest, ob die Laufbahn als Ausbildung angeboten wird.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik vor allem beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr sowie in nachgeordneten Dienststellen.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Informations- und Kommunikationstechnik bis hin zu Lagermanagement.Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Fahrzeugtechnik erwerben.
▶ Spezialisierung während der Ausbildung
Die Ausbildung wird in folgenden Fachgebieten angeboten:allgemeiner MaschinenbauKraftfahrwesenLuft- und RaumfahrtwesenSchiffbau und Schiffsmaschinenbau Informationstechnik und ElektronikElektrotechnik und ElektroenergiewesenSystembewaffnung und Effektoren
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den mittleren technischen Verwaltungsdienst in der Bundeswehrverwaltung im Verwendungsbereich Wehrtechnik (MtDBwVWehrtechnikVDV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 04.07.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 227), geändert durch Artikel 2 Abs. 32 der Verordnung vom 11.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 67)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Vorausgesetzt werden in der Regel mindestens ein Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung (Facharbeiter/in, Geselle/Gesellin, Meister/in, Techniker/in), die einem der wehrtechnischen Fachgebiete zugeordnet werden kann. Zudem müssen das Auswahlverfahren bestanden worden und die gesundheitlichen Anforderungen erfüllt sein.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung gefordert:deutsche Staatsangehörigkeit gemäß Art. 116 Grundgesetzuneingeschränkte VersetzungsbereitschaftErklärung über die Bereitschaft, an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teilzunehmenHöchstalter: in der Regel 49 Jahre
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Federal Savunma İdaresi Orta Teknik Hizmetler Memuru
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (mittlerer technischer Dienst) in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik arbeiten in wehrtechnischen Fachgebieten wie allgemeiner Maschinenbau, Kraftfahrwesen, Luftfahrtwesen, Schiffbau, Informationstechnik und Elektronik oder Systembewaffnung und Effektoren. Sie sind an der Entwicklung von wehrtechnischem Gerät beteiligt und sorgen beispielsweise für die Beschaffung und logistische Betreuung des Geräts. Zur Erprobung des Geräts führen sie Messungen und Tests an Prüfständen durch und dokumentieren die Ergebnisse. Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik befassen sich in Güteprüfstellen mit Fragen der Qualitätssicherung, in Werkhallen mit der Instandsetzung von wehrtechnischem Gerät, im Marinearsenal mit der Instandhaltung von Schiffen. In den Gerätedepots der Bundeswehr bewahren sie Ersatzteile und größere Geräte fachgerecht auf, registrieren sie und geben sie aus. Sind sie z.B. in den Standortverwaltungen oder anderen Liegenschaften der Bundeswehr für den technischen Betriebsdienst eingesetzt, sorgen sie dafür, dass Anlagen wie Heizungen oder die Wasserversorgung instand gehalten werden.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik finden Beschäftigungim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehrin nachgeordneten Dienststellen, z.B. in den wehrtechnischen und wehrwissenschaftlichen Dienststellen, im MarinearsenalArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst in der Wehrtechnik arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Werkhallen, auf PrüfständenWelche Voraussetzungen benötigt man?Für die Ausbildung werden in der Regel mindestens ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) und eine förderliche abgeschlossene Berufsausbildung (Facharbeiter/in, Geselle/Gesellin, Meister/in, Techniker/in) vorausgesetzt.Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen wehrtechnischer Geräte und Verfassen von Prüfberichten)Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick (z.B. bei der Entwicklung wehrtechnischer Geräte, bei Instandsetzungsarbeiten)Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft, zupackend und engagiert Wartungsarbeiten an wehrtechnischen Geräten durchzuführen) Verschwiegenheit (z.B. Stillschweigen wahren über die Ergebnisse militärischer Erprobungen)Schulfächer:Mathematik/Physik (z.B. für das Bewerten von Messwertergebnissen bei technischen Güteprüfungen)Werken/Technik (z.B. beim Instandsetzen von wehrtechnischem Gerät)Deutsch (z.B. beim Erstellen von Dokumentationen und technischen Dienstvorschriften)Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter/innen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Bundesbehörden (brutto): 1.473 €.
Ist Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (mittlerer technischer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (mittlerer technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (mittlerer technischer Dienst) qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (mittlerer technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (mittlerer technischer Dienst) in Deutschland typischerweise? ▼
Lernorte sind:Bildungszentrum der Bundeswehr: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Dienststellen der Bundeswehrverwaltung: Büroräume und je nach Fachgebiet z.B. Werkhallen, Prüfstände
Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (mittlerer technischer Dienst) in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.