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Bergbautechnologe/Bergbautechnologin Fachrichtung Tiefbohrtechnik

Bergbautechnologe/-technologin - Tiefbohrtechnik

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 21112

Was ist Madencilik Teknoloğu (Derin Sondaj Tekniği)?

Was macht man in diesem Beruf?Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik sind an der Erschließung von Rohstoffen sowie an der Errichtung von untertägigen Speichern beteiligt. Sie sorgen für das fachgerechte Abteufen von Schächten, wofür sie je nach Gesteinsart verschiedene Bohrverfahren anwenden. Nachdem ein Schacht angelegt wurde, sichern sie diesen z.B. durch Zementierung und entfernen überflüssiges Gestein. Weiterhin überwachen die Bergbautechnologen und -technologinnen den Förder- und Aufbereitungsprozess von Rohstoffen. Sie montieren und demontieren Maschinen, Systeme und Anlagen der Bergbautechnik und sorgen für deren Wartung, Pflege und Instandhaltung. Zudem führen Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik geotechnische Messungen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik finden Beschäftigungin Betrieben der Tiefbohrtechnikin Tiefbaubetrieben im Bereich Brunnenbauin Unternehmen der Energie- oder RohstoffgewinnungArbeitsorte:Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik arbeitenim Freienunter TageWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [17.0%]17mittlerer Bildungsabschluss [83.0%]83*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. Beachten der Sicherheit von Kollegen und Kolleginnen, etwa bei Sprengungen)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Sicherheitsrisiken) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Einrichten von Kraft- und Arbeitsmaschinen) Psychische Belastbarkeit (z.B. Arbeiten in ständiger Gefährdung und beengten Verhältnissen unter Tage)Schulfächer:Mathematik (z.B. für Massen-, Druck-, Flächen- und Volumenberechnungen)Physik (z.B. für die Analyse der geologischen Gegebenheiten unter Tage)Werken/Technik (z.B. für das Erstellen von Montage- und Demontageplänen von Maschinen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Bergbau (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik sind an der Erschließung von Rohstoffen sowie an der Errichtung von untertägigen Speichern beteiligt. Sie sorgen für das fachgerechte Abteufen von Schächten, wofür sie je nach Gesteinsart verschiedene Bohrverfahren anwenden. Nachdem ein Schacht angelegt wurde, sichern sie diesen z.B. durch Zementierung und entfernen überflüssiges Gestein. Weiterhin überwachen die Bergbautechnologen und -technologinnen den Förder- und Aufbereitungsprozess von Rohstoffen. Sie montieren und demontieren Maschinen, Systeme und Anlagen der Bergbautechnik und sorgen für deren Wartung, Pflege und Instandhaltung. Zudem führen Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik geotechnische Messungen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik finden Beschäftigungin Betrieben der Tiefbohrtechnikin Tiefbaubetrieben im Bereich Brunnenbauin Unternehmen der Energie- oder RohstoffgewinnungArbeitsorte:Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik arbeitenim Freienunter TageWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [17.0%]17mittlerer Bildungsabschluss [83.0%]83*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. Beachten der Sicherheit von Kollegen und Kolleginnen, etwa bei Sprengungen)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Sicherheitsrisiken) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Einrichten von Kraft- und Arbeitsmaschinen) Psychische Belastbarkeit (z.B. Arbeiten in ständiger Gefährdung und beengten Verhältnissen unter Tage)Schulfächer:Mathematik (z.B. für Massen-, Druck-, Flächen- und Volumenberechnungen)Physik (z.B. für die Analyse der geologischen Gegebenheiten unter Tage)Werken/Technik (z.B. für das Erstellen von Montage- und Demontageplänen von Maschinen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Bergbautechnologe/Bergbautechnologin Fachrichtung Tiefbohrtechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Tiefbohrtechnik): ÜbertagebetriebBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt in Haldensleben (Sachsen-Anhalt):Berufsbildende Schulen Haldensleben des Landkreises BördeQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Bergbau (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik sind an der Erschließung von Rohstoffen sowie an der Errichtung von untertägigen Speichern beteiligt. Sie sorgen für das fachgerechte Abteufen von Schächten, wofür sie je nach Gesteinsart verschiedene Bohrverfahren anwenden. Nachdem ein Schacht angelegt wurde, sichern sie diesen z.B. durch Zementierung und entfernen überflüssiges Gestein. Weiterhin überwachen die Bergbautechnologen und -technologinnen den Förder- und Aufbereitungsprozess von Rohstoffen. Sie montieren und demontieren Maschinen, Systeme und Anlagen der Bergbautechnik und sorgen für deren Wartung, Pflege und Instandhaltung. Zudem führen Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik geotechnische Messungen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik finden Beschäftigungin Betrieben der Tiefbohrtechnikin Tiefbaubetrieben im Bereich Brunnenbauin Unternehmen der Energie- oder RohstoffgewinnungArbeitsorte:Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik arbeitenim Freienunter TageWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Ausz...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungBergbautechnologe/-technologin der Fachrichtung TiefbohrtechnikWas macht man in diesem Beruf?Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik sind an der Erschließung von Rohstoffen sowie an der Errichtung von untertägigen Speichern beteiligt. Sie sorgen für das fachgerechte Abteufen von Schächten, wofür sie je nach Gesteinsart verschiedene Bohrverfahren anwenden. Nachdem ein Schacht angelegt wurde, sichern sie diesen z.B. durch Zementierung und entfernen überflüssiges Gestein. Weiterhin überwachen die Bergbautechnologen und -technologinnen den Förder- und Aufbereitungsprozess von Rohstoffen. Sie montieren und demontieren Maschinen, Systeme und Anlagen der Bergbautechnik und sorgen für deren Wartung, Pflege und Instandhaltung. Zudem führen Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik geotechnische Messungen durch.Wo arbeitet man?Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik finden Beschäftigungin Betrieben der Tiefbohrtechnikin Tiefbaubetrieben im Bereich Brunnenbauin Unternehmen der Energie- oder RohstoffgewinnungWeitereBerufe im Bergbau

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:WerkstoffbearbeitungSteuerungstechnikMontieren, Demontieren, Inbetriebnehmen, Bedienen und Warten von Maschinen, Systemen und AnlagenHeben und Bewegen von LastenFörderungLogistik und TransportGeologie und Gebirgsmechanik, Lagerstättenerschließung, bergmännische HohlräumeAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Herstellen und Bearbeiten von BauelementenInbetriebnehmen und Überprüfen steuerungstechnischer SystemeInbetriebnehmen, Bedienen und Warten von technischen Systemen Erkennen und Einschätzen der geologischen Verhältnisse2. Ausbildungsjahr:Erschließen der Lagerstätte und Erstellen bergmännischer HohlräumeEinrichten, Inbetriebnehmen und Instandhalten von Maschinen und AnlagenBedienen von Förder- und TransportsystemenGewinnen von RohstoffenTeil 1 der Abschlussprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Gewinnung und Deponierungbohrtechnische AusrüstungBohrlochkonstruktionBohrlochmessungZementierungSpülungstechnikBohrregimeBohrlochkontrolle3. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Herstellen von BohrlöchernSichern von Hohlräumen durch AusbauSichern der Funktions- und Betriebsfähigkeit von BohrlöchernVerw...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen beurteilt und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswählt und handhabtwie man Werkzeuge und Materialien auswählt, termingerecht anfordert, überprüft, transportiert und bereitstelltwie man qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwendet, insbesondere Zwischen- und Endergebnisse prüft und beurteiltwie man Lastaufnahme- und Lastanschlagmittel hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten unterscheidet und auswähltden geologischen Aufbau von Lagerstätten zu beschreibenwie man Rohstoffe unter Berücksichtigung der Abbau- und Gewinnungsverfahren löst, lädt und abfördertBohrgerüste nach Verwendungsart zu unterscheidenwie man Hohlräume unter Berücksichtigung der geologischen Gegebenheiten herstellt und beherrschtwelche Messverfahren bei Bohrlochmessungen es gibtwie die Gesteinseigenschaften zusammenwirkenwelche Ausrüstungen zur Kontrolle von Bohrlöchern es gibt und wie man sie bedientDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Erkennen und Einschätzen der geologischen Verhältnisse, Inbetriebnehmen, Bedienen und Warten von technischen Systemen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. beim Bohren und Sprengen von Grubenbauten mitarbeiten, Stützelemente bauenUmgebung: unter Tage bei künstlicher Beleuchtung, z.T. große Wärme, Feuchtigkeit, Zugluft, beengte Verhältnisse; im Freien WitterungseinflüsseKleidung: Schutzkleidung (z.B. Schutzhelm, Schutzbrille, Gehör- und Atemschutz)Arbeitszeit: SchichtarbeitAnforderungen: Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. Beachten der Sicherheit von Kollegen und Kolleginnen, etwa bei Sprengungen)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Sicherheitsrisiken) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Einrichten von Kraft- und Arbeitsmaschinen) Psychische Belastbarkeit (z.B. Arbeiten in ständiger Gefährdung und beengten Verhältnissen unter Tage)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Massen-, Druck-, Flächen- und Volumenberechnungen durchzuführenPhysik: z.B. um geologische Gegebenheiten zu analysierenWerken/Technik: z.B. um Montagepläne zu erstellen und Bauteile zu montieren

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Bergbautechnologe/-technologin der Fachrichtung Tiefbohrtechnik an:Bereich BergbauBergbautechnologe/Bergbautechnologin Fachrichtung TiefbautechnikAufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung SteinkohleAufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung BraunkohleGemeinsamkeit:Kohle und ggf. andere mineralische Rohstoffe abbauen, dabei technische Einrichtungen bedienen und wartenBereich Baustoffe und NatursteineAufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung feuerfeste und keramische RohstoffeAufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung Sand und KiesAufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerin Fachrichtung NatursteinGemeinsamkeit:mineralische Rohstoffe abbauen, dabei technische Einrichtungen bedienen und wartenBereich TiefbauBaugeräteführer/BaugeräteführerinGemeinsamkeit:teilweise vergleichbare Maschinen bedienen und warten

Entwicklung der Ausbildung

2009:Ausbildungsordnung Bergbautechnologe/-technologin mit den zwei Fachrichtungen Tiefbautechnik und Tiefbohrtechnik tritt in Kraft (Ausbildung jetzt auch für Frauen zugänglich)Aufhebung des Vorläuferberufs Bergmechaniker/Bergmechanikerin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Bergbautechnologe/-technologin der Fachrichtung Tiefbohrtechnik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Bergbau (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungBergbautechnologe/Bergbautechnologin - Fachrichtung Tiefbohrtechnik

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik in Betrieben der Tiefbohrtechnik oder der Rohstoffgewinnung.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Rohstoffgewinnung bis hin zu Hybride Steuerungstechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Bohrtechnik abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Geotechnologie erwerben.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 18 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 83 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 17 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 17 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn eine Berufsfachschule absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [17.0%]17mittlerer Bildungsabschluss [83.0%]83*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Bergbautechnologen/zur Bergbautechnologin (BergtechAusbV) vom 04.06.2009 (BGBl. I S. 1240), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 05.05.2015 (BGBl. I S. 683)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Bergbautechnologe/Bergbautechnologin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 23.04.2009)Übergreifende Rechtsvorschrift (Ausbildung/Tätigkeit)Bergverordnung zum gesundheitlichen Schutz der Beschäftigten (Gesundheitsschutz-Bergverordnung - GesBergV) vom 31.07.1991 (BGBl. I S. 1751), zuletzt geändert durch Artikel 11 der Verordnung vom 29.11.2018 (BGBl. I S. 2034)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Für den Zugang zur Ausbildung werden der Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest sowie z.T. ein Mindestalter von 17 Jahren gefordert.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Madencilik Teknoloğu (Derin Sondaj Tekniği)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Bergbautechnologe/Bergbautechnologin Fachrichtung Tiefbohrtechnik in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik sind an der Erschließung von Rohstoffen sowie an der Errichtung von untertägigen Speichern beteiligt. Sie sorgen für das fachgerechte Abteufen von Schächten, wofür sie je nach Gesteinsart verschiedene Bohrverfahren anwenden. Nachdem ein Schacht angelegt wurde, sichern sie diesen z.B. durch Zementierung und entfernen überflüssiges Gestein. Weiterhin überwachen die Bergbautechnologen und -technologinnen den Förder- und Aufbereitungsprozess von Rohstoffen. Sie montieren und demontieren Maschinen, Systeme und Anlagen der Bergbautechnik und sorgen für deren Wartung, Pflege und Instandhaltung. Zudem führen Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik geotechnische Messungen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik finden Beschäftigungin Betrieben der Tiefbohrtechnikin Tiefbaubetrieben im Bereich Brunnenbauin Unternehmen der Energie- oder RohstoffgewinnungArbeitsorte:Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik arbeitenim Freienunter TageWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [17.0%]17mittlerer Bildungsabschluss [83.0%]83*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. Beachten der Sicherheit von Kollegen und Kolleginnen, etwa bei Sprengungen)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Sicherheitsrisiken) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Einrichten von Kraft- und Arbeitsmaschinen) Psychische Belastbarkeit (z.B. Arbeiten in ständiger Gefährdung und beengten Verhältnissen unter Tage)Schulfächer:Mathematik (z.B. für Massen-, Druck-, Flächen- und Volumenberechnungen)Physik (z.B. für die Analyse der geologischen Gegebenheiten unter Tage)Werken/Technik (z.B. für das Erstellen von Montage- und Demontageplänen von Maschinen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €

Ist Bergbautechnologe/Bergbautechnologin Fachrichtung Tiefbohrtechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Bergbautechnologe/Bergbautechnologin Fachrichtung Tiefbohrtechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Bergbautechnologe/Bergbautechnologin Fachrichtung Tiefbohrtechnik qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Bergbautechnologe/Bergbautechnologin Fachrichtung Tiefbohrtechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Bergbautechnologe/Bergbautechnologin Fachrichtung Tiefbohrtechnik in Deutschland typischerweise?

Bergbautechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Tiefbohrtechnik): ÜbertagebetriebBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt in Haldensleben (Sachsen-Anhalt):Berufsbildende Schulen Haldensleben des Landkreises BördeQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Bergbautechnologe/Bergbautechnologin Fachrichtung Tiefbohrtechnik in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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