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Biologiemodellmacher/Biologiemodellmacherin

Biologiemodellmacher/in

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 27232

Was ist Biyoloji Model Yapımcısı?

Was macht man in diesem Beruf?Biologiemodellmacher/innen fertigen maßstabsgetreue Abbildungen von menschlichen Skeletten und Organen oder medizinische Übungsphantome wie Krankenpflegepuppen. Auch Tier- und Pflanzenmodelle stellen sie her. Diese finden z.B. im Biologieunterricht, im Medizinstudium, bei der Krankenpflegeausbildung oder in Arztpraxen Verwendung. Für die Herstellung der Modelle verwenden Biologiemodellmacher/innen Formen aus Holz, Metall, Gips oder Wachs. Die Modelle bestehen hauptsächlich aus Kunststoffen, die sie durch Gießen, Ziehen, Drücken oder Pressen in Form bringen. Nach dem Trocknen entgraten, glätten und retuschieren sie die entstandenen Einzelteile. Danach gestalten sie die Oberflächen, bemalen oder beschriften diese und montieren Einzelteile z.B. zu einem anatomischen Modell. Schließlich prüfen sie die Modelle auf Qualität und Funktionsfähigkeit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Biologiemodellmacher/innen finden Beschäftigung in Betrieben, die Lehr- und Demonstrationsmodelle herstellen.Arbeitsorte:Biologiemodellmacher/innen arbeiten in erster Liniein WerkstättenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. für Feinarbeiten, beim Modellieren, beim Arbeiten mit Spritzapparaten)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Bemalen der Oberflächen von Modellen)Räumliches Vorstellungsvermögen und Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Umsetzen von Vorlagen in dreidimensionale Darstellungen)Sorgfalt (z.B. beim naturgetreuen Nachbilden biologischer Modelle)Schulfächer:Biologie (z.B. um anatomische Modelle detailgetreu anzufertigen)Kunst (z.B. um Zeichnungen und Skizzen zu erstellen)Werken/Technik (z.B. um Holz und Metalle zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um Modelle maßstabsgetreu zu berechnen und anzufertigen) Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Biologiemodellmacher/innen fertigen maßstabsgetreue Abbildungen von menschlichen Skeletten und Organen oder medizinische Übungsphantome wie Krankenpflegepuppen. Auch Tier- und Pflanzenmodelle stellen sie her. Diese finden z.B. im Biologieunterricht, im Medizinstudium, bei der Krankenpflegeausbildung oder in Arztpraxen Verwendung. Für die Herstellung der Modelle verwenden Biologiemodellmacher/innen Formen aus Holz, Metall, Gips oder Wachs. Die Modelle bestehen hauptsächlich aus Kunststoffen, die sie durch Gießen, Ziehen, Drücken oder Pressen in Form bringen. Nach dem Trocknen entgraten, glätten und retuschieren sie die entstandenen Einzelteile. Danach gestalten sie die Oberflächen, bemalen oder beschriften diese und montieren Einzelteile z.B. zu einem anatomischen Modell. Schließlich prüfen sie die Modelle auf Qualität und Funktionsfähigkeit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Biologiemodellmacher/innen finden Beschäftigung in Betrieben, die Lehr- und Demonstrationsmodelle herstellen.Arbeitsorte:Biologiemodellmacher/innen arbeiten in erster Liniein WerkstättenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. für Feinarbeiten, beim Modellieren, beim Arbeiten mit Spritzapparaten)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Bemalen der Oberflächen von Modellen)Räumliches Vorstellungsvermögen und Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Umsetzen von Vorlagen in dreidimensionale Darstellungen)Sorgfalt (z.B. beim naturgetreuen Nachbilden biologischer Modelle)Schulfächer:Biologie (z.B. um anatomische Modelle detailgetreu anzufertigen)Kunst (z.B. um Zeichnungen und Skizzen zu erstellen)Werken/Technik (z.B. um Holz und Metalle zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um Modelle maßstabsgetreu zu berechnen und anzufertigen) Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Biologiemodellmacher/Biologiemodellmacherin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Biologiemodellmacher/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen, die Lehr- und Demonstrationsmodelle herstellen): WerkstättenBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Sonneberg (Thüringen):Staatliche Berufsbildende Schule SonnebergQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Biologiemodellmacher/innen fertigen maßstabsgetreue Abbildungen von menschlichen Skeletten und Organen oder medizinische Übungsphantome wie Krankenpflegepuppen. Auch Tier- und Pflanzenmodelle stellen sie her. Diese finden z.B. im Biologieunterricht, im Medizinstudium, bei der Krankenpflegeausbildung oder in Arztpraxen Verwendung. Für die Herstellung der Modelle verwenden Biologiemodellmacher/innen Formen aus Holz, Metall, Gips oder Wachs. Die Modelle bestehen hauptsächlich aus Kunststoffen, die sie durch Gießen, Ziehen, Drücken oder Pressen in Form bringen. Nach dem Trocknen entgraten, glätten und retuschieren sie die entstandenen Einzelteile. Danach gestalten sie die Oberflächen, bemalen oder beschriften diese und montieren Einzelteile z.B. zu einem anatomischen Modell. Schließlich prüfen sie die Modelle auf Qualität und Funktionsfähigkeit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Biologiemodellmacher/innen finden Beschäftigung in Betrieben, die Lehr- und Demonstrationsmodelle herstellen.Arbeitsorte:Biologiemodellmacher/innen arbeiten in erster Liniein WerkstättenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Han...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungBiologiemodellmacher/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Biologiemodellmacher/innen fertigen maßstabsgetreue Abbildungen von menschlichen Skeletten und Organen oder medizinische Übungsphantome wie Krankenpflegepuppen. Auch Tier- und Pflanzenmodelle stellen sie her. Diese finden z.B. im Biologieunterricht, im Medizinstudium, bei der Krankenpflegeausbildung oder in Arztpraxen Verwendung. Für die Herstellung der Modelle verwenden Biologiemodellmacher/innen Formen aus Holz, Metall, Gips oder Wachs. Die Modelle bestehen hauptsächlich aus Kunststoffen, die sie durch Gießen, Ziehen, Drücken oder Pressen in Form bringen. Nach dem Trocknen entgraten, glätten und retuschieren sie die entstandenen Einzelteile. Danach gestalten sie die Oberflächen, bemalen oder beschriften diese und montieren Einzelteile z.B. zu einem anatomischen Modell. Schließlich prüfen sie die Modelle auf Qualität und Funktionsfähigkeit.Wo arbeitet man?Biologiemodellmacher/innen finden Beschäftigung in Betrieben, die Lehr- und Demonstrationsmodelle herstellen.WeitereBerufe im ModellbauBerufe mit Biologie

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Handhaben von Werkzeugen sowie Bedienen und Instandhalten von Maschinen und GerätenHerstellen von HandgussteilenBearbeiten von einteiligen ModellenGestalten und Behandeln der Oberflächen von Modellen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Beruf und Unternehmen präsentierenModelle herstellenHandgussteile herstellenOberflächen einteiliger Modelle herstellen2. Ausbildungsjahr:Rohlinge maschinell herstellenModellteile für die Montage vorbereitenOberflächen mehrteiliger Modelle gestaltenZwischenprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. Ausbildungsmonat:Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse aus den ersten 18 AusbildungsmonatenBearbeiten von mehrteiligen ModellenMontieren von mehrteiligen ModellenReparieren von Modellen3. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Modellteile montierenModelle kontrollieren und komplettierenModelle entwickeln und herstellenModelle reparierenAbschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Werkzeuge handhabt sowie Maschinen und Geräte einrichtet und bedientwie man unterschiedliche Verfahren der Gießtechnik anwendet, Negativformen auswählt und Rezepturen anwendetFormen zu pflegen, warten und instand zu setzenwie Rohlinge sichtgeprüft und retuschiert werden und wie man Modelle säubert und glättetwie man Rohlinge für mehrteilige Modelle auf Vollständigkeit prüft wie man Modellteile z.B. durch Stecken, Schrauben oder Kleben verbindetdie Passgenauigkeit und Funktionsfähigkeit von Modellen zu prüfen und Abweichungen zu behebenwie man Farben und Hilfsmittel modellspezifisch auswählt und Oberflächen vorbehandeltwie verschiedene Maltechniken nach naturwissenschaftlichen Vorgaben angewendet werdenZeichnungen von anatomischen, botanischen und zoologischen Modellen anzufertigenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Rohlinge maschinell herstellen, Modelle reparieren)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Kunststoffmassen mischen, Einzelteile zusammenkleben, Teile entgraten, glätten und bemalen Umgebung: Staub und Maschinenlärm in WerkstättenKleidung: z.T. Schutzkleidung (z.B. Gehörschutz, Atemschutz, Schutzbrille)Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. für Feinarbeiten, beim Modellieren, beim Arbeiten mit Spritzapparaten)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Bemalen der Oberflächen von Modellen)Räumliches Vorstellungsvermögen und Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Umsetzen von Vorlagen in dreidimensionale Darstellungen)Sorgfalt (z.B. beim naturgetreuen Nachbilden biologischer Modelle)An der BerufsschuleUnterricht als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Biologiemodellherstellung (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:Ausbildungsbetrieb, Stand Januar 2026Aktuell besteht nur im Bundesland Bayern eine Regelung für die Industrie.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Biologie: z.B. um anatomische Modelle detailgetreu anzufertigenKunst: z.B. um Zeichnungen und Skizzen zu erstellenWerken/Technik: z.B. um Holz und Metalle zu bearbeitenMathematik: z.B. um Modelle maßstabsgetreu anzufertigen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Biologiemodellmacher/in an:Bereich BiologieMedizinischer Sektions- und Präparationsassistent/Medizinische Sektions- und PräparationsassistentinStaatlich geprüfter Präparationstechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Präparationstechnische AssistentinGemeinsamkeit:Objekte für biologische Anschauungszwecke herstellenBereich ModellbauTechnischer Modellbauer/Technische Modellbauerin Fachrichtung AnschauungTechnischer Modellbauer/Technische Modellbauerin Fachrichtung GießereiTechnischer Modellbauer/Technische Modellbauerin Fachrichtung Karosserie und ProduktionGemeinsamkeit:maßstabsgetreue Nachbildungen von realen oder geplanten Objekten herstellen

Entwicklung der Ausbildung

1938:Anerkennung des Berufs und des Berufsbilds2017:Modernisierung der Ausbildungsordnung 2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Biologiemodellmacher/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungBiologiemodellmacher/Biologiemodellmacherin

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Biologiemodellherstellung (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:Ausbildungsbetrieb, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Biologiemodellmacher/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Biologiemodellmacher/innen in Herstellungsbetrieben für Lehr- und Demonstrationsmodelle.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von plastischem Gestalten bis hin zu Farblehre.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Fachwirt/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Produkt- und Industriedesign erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Herstellungsbetrieb für anatomische Modelle.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 6 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 3 verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss. Zur Verteilung der übrigen Schulabschlüsse liegen keine Informationen vor.Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschrift und Empfehlung zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Biologiemodellmacher und zur Biologiemodellmacherin (Biologiemodellmacherausbildungsverordnung - BMMAusbV) vom 08.06.2017 (BGBl. I S. 1550)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Biologiemodellmacher und Biologiemodellmacherin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30.03.2017)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Biyoloji Model Yapımcısı

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Biologiemodellmacher/Biologiemodellmacherin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Biologiemodellmacher/innen fertigen maßstabsgetreue Abbildungen von menschlichen Skeletten und Organen oder medizinische Übungsphantome wie Krankenpflegepuppen. Auch Tier- und Pflanzenmodelle stellen sie her. Diese finden z.B. im Biologieunterricht, im Medizinstudium, bei der Krankenpflegeausbildung oder in Arztpraxen Verwendung. Für die Herstellung der Modelle verwenden Biologiemodellmacher/innen Formen aus Holz, Metall, Gips oder Wachs. Die Modelle bestehen hauptsächlich aus Kunststoffen, die sie durch Gießen, Ziehen, Drücken oder Pressen in Form bringen. Nach dem Trocknen entgraten, glätten und retuschieren sie die entstandenen Einzelteile. Danach gestalten sie die Oberflächen, bemalen oder beschriften diese und montieren Einzelteile z.B. zu einem anatomischen Modell. Schließlich prüfen sie die Modelle auf Qualität und Funktionsfähigkeit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Biologiemodellmacher/innen finden Beschäftigung in Betrieben, die Lehr- und Demonstrationsmodelle herstellen.Arbeitsorte:Biologiemodellmacher/innen arbeiten in erster Liniein WerkstättenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. für Feinarbeiten, beim Modellieren, beim Arbeiten mit Spritzapparaten)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Bemalen der Oberflächen von Modellen)Räumliches Vorstellungsvermögen und Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Umsetzen von Vorlagen in dreidimensionale Darstellungen)Sorgfalt (z.B. beim naturgetreuen Nachbilden biologischer Modelle)Schulfächer:Biologie (z.B. um anatomische Modelle detailgetreu anzufertigen)Kunst (z.B. um Zeichnungen und Skizzen zu erstellen)Werken/Technik (z.B. um Holz und Metalle zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um Modelle maßstabsgetreu zu berechnen und anzufertigen) Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €

Ist Biologiemodellmacher/Biologiemodellmacherin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Biologiemodellmacher/Biologiemodellmacherin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Biologiemodellmacher/Biologiemodellmacherin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Biologiemodellmacher/Biologiemodellmacherin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Biologiemodellmacher/Biologiemodellmacherin in Deutschland typischerweise?

Biologiemodellmacher/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen, die Lehr- und Demonstrationsmodelle herstellen): WerkstättenBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Sonneberg (Thüringen):Staatliche Berufsbildende Schule SonnebergQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Biologiemodellmacher/Biologiemodellmacherin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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