Elektroniker/Elektronikerin für Gebäudesystemintegration
Elektroniker/in - Gebäudesystemintegration
Was ist Bina Sistem Entegrasyonu Elektronik Teknisyeni?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf?Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration planen, integrieren und installieren Systeme der vernetzten Gebäudetechnik. In Absprache mit ihren Auftraggebern prüfen sie Anforderungen für vernetzte Anlagen und stellen innovative Aktualisierungs- und Integrationsmöglichkeiten für bestehende Infrastrukturen vor. Sie sind für die technische Installation vor Ort verantwortlich und verlegen Kabel oder Leitungen und montieren die notwendigen Komponenten. Zudem richten sie auch die passende Software ein und führen Systemtests aus. Im Anschluss justieren sie die Komponenten, nehmen die Anlagen in Betrieb und schulen die Endnutzer in der korrekten Anwendung. Dafür erstellen sie umfangreiche Dokumentationen und geben Informationen zum Datenschutz und zur Sicherheit weiter. Damit es zu keinen größeren Ausfällen kommt, führen sie regelmäßige Prüfungen an gebäudetechnischen Anlagen durch, reparieren defekte Technik und beheben Softwarefehler. Da sich gerade im Bereich der vernetzten und intelligenten Gebäudetechnik viel ändert, informieren sie sich stets über neue Marktentwicklungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration finden Beschäftigungin Betrieben des Elektrohandwerksin IT-Systemhäusernin Industrieunternehmenbei technischen Gebäudeausrüstern im Facility-ManagementArbeitsorte:Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration arbeiten in erster Linie beim Kunden innerhalb und außerhalb von Gebäuden, in Werkstätten und in Büroräumen.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Werkhallen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [9.0%]9mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [43.0%]43Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einbauen und Justieren von Verteilern oder Schaltern)Technisches Verständnis (z.B. beim Montieren und Warten von gebäudetechnischen Anlagen und Systemen)Umsicht (z.B. beim Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen der Sicherheits- und Schutzfunktionen elektrischer Anlagen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um elektrische Größen für Messverfahren zu berechnen)Physik (z.B. um Aufbau und Funktionsweise verschiedener Bauteile zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um Anlagen und Systeme zu montieren und Übersichtsschaltpläne zu skizzieren)Informatik (z.B. um den Zugang zum Programmieren zu erleichtern)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.290 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.390 €
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Elektroniker/Elektronikerin für Gebäudesystemintegration in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (z.B. Betriebe des Elektrotechniker-Handwerks, der technischen Gebäudeausrüstung): Werkstätten, Werkhallen, beim Kunden in Gebäuden, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule Energietechnik Altona (BS 22)Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration planen, integrieren und installieren Systeme der vernetzten Gebäudetechnik. In Absprache mit ihren Auftraggebern prüfen sie Anforderungen für vernetzte Anlagen und stellen innovative Aktualisierungs- und Integrationsmöglichkeiten für bestehende Infrastrukturen vor. Sie sind für die technische Installation vor Ort verantwortlich und verlegen Kabel oder Leitungen und montieren die notwendigen Komponenten. Zudem richten sie auch die passende Software ein und führen Systemtests aus. Im Anschluss justieren sie die Komponenten, nehmen die Anlagen in Betrieb und schulen die Endnutzer in der korrekten Anwendung. Dafür erstellen sie umfangreiche Dokumentationen und geben Informationen zum Datenschutz und zur Sicherheit weiter. Damit es zu keinen größeren Ausfällen kommt, führen sie regelmäßige Prüfungen an gebäudetechnischen Anlagen durch, reparieren defekte Technik und beheben Softwarefehler. Da sich gerade im Bereich der vernetzten und intelligenten Gebäudetechnik viel ändert, informieren sie sich stets über neue Marktentwicklungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration finden Beschäftigungin Betrieben des Elektrohandwerksin IT-Systemhäusernin Industrieunt...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungElektroniker/in für GebäudesystemintegrationBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3,5 JahreWas macht man in diesem Beruf?Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration planen, integrieren und installieren Systeme der vernetzten Gebäudetechnik. In Absprache mit ihren Auftraggebern prüfen sie Anforderungen für vernetzte Anlagen und stellen innovative Aktualisierungs- und Integrationsmöglichkeiten für bestehende Infrastrukturen vor. Sie sind für die technische Installation vor Ort verantwortlich und verlegen Kabel oder Leitungen und montieren die notwendigen Komponenten. Zudem richten sie auch die passende Software ein und führen Systemtests aus. Im Anschluss justieren sie die Komponenten, nehmen die Anlagen in Betrieb und schulen die Endnutzer in der korrekten Anwendung. Dafür erstellen sie umfangreiche Dokumentationen und geben Informationen zum Datenschutz und zur Sicherheit weiter. Damit es zu keinen größeren Ausfällen kommt, führen sie regelmäßige Prüfungen an gebäudetechnischen Anlagen durch, reparieren defekte Technik und beheben Softwarefehler. Da sich gerade im Bereich der vernetzten und intelligenten Gebäudetechnik viel ändert, informieren sie sich stets über neue Marktentwicklungen.Wo arbeitet man?Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration finden Beschäftigungin Betrieben des Elektrohandwerksin IT-Systemhäusernin Industrieunternehmenbei technischen Gebäudeausrüstern im Facility-ManagementWeitereBerufe in der EnergietechnikBerufe r...
▶ Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan1. bis 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Durchführen von betrieblicher und technischer Kommunikation sowie InformationsverarbeitungPlanen und Organisieren der ArbeitDurchführen von qualitätssichernden MaßnahmenBeraten und Betreuen von Kunden und KundinnenPrüfen und Einhalten von Datenschutz- und InformationssicherheitskonzeptenPrüfen und Beurteilen von Schutzmaßnahmen an elektrischen Anlagen und GerätenAnalysieren gebäudetechnischer SystemeMessen und Analysieren physikalischer Kennwerte an GebäudesystemtechnikMontieren und Installieren gebäudetechnischer Anlagen und SystemeKonzipieren und Projektieren der Integration gebäudetechnischer Anlagen und Systeme1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Elektrotechnische Systeme analysieren, Funktionen prüfen und Fehler beheben Elektrische Systeme planen und installieren Steuerungen und Regelungen analysieren und realisierenInformationstechnische Systeme bereitstellen2. Ausbildungsjahr:Elektroenergieversorgung und Sicherheit von gebäudetechnischen Systemen und Geräten gewährleistenGebäudetechnische Systeme analysieren und Änderungen vornehmen Komponenten und Funktionen in gebäudetechnische Systeme integrierenSchnittstelle...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Übersichtsschaltpläne, Stromlaufpläne, Verdrahtungs- und Anschlusspläne liest, zeichnet und anwendetwie man die benötigten Montage- und Bauteile, Materialien und persönlichen Schutzeinrichtungen für den Arbeitsablauf auswählt, anfordert und für den Einsatz bereitstelltwas bei der Beratung von Kunden hinsichtlich Dienstleistungen, Produkten und Materialien zu beachten ist und wie man mit den Kunden effektiv kommuniziert sowie auf ihre Erwartungen eingehtwelche Bestimmungen und Sicherheitsregeln beim Arbeiten an elektrischen Anlagen und elektrischen Betriebsmitteln zu beachten sindwelche Datenschutz- und Datensicherheitskonzepte sowie Sicherheitsmaßnahmen bei der Installation zu berücksichtigen sindwie man mit Diagnosegeräten und -software umgeht, welche Messverfahren und Messgeräte für elektrische Größen existieren und wie man Signale, Kenndaten und Sensoren prüft und einstelltwas bei der Montage und Installation von gebäudetechnischen Anlagen und Systemen zu beachten ist und wie man Verteiler, Schalter, Steckvorrichtungen und Leitungsverlegesysteme auswähltwie man technische Konzepte für die Integration gebäudetechnischer Anlagen entwirft, die passenden Systemkomponenten auswählt und die notwendigen Material- und Zeitpläne wirtschaftlich feststelltwas bei der Integration von Komponenten anderer Gewerke und deren Schnittstellen zu beachten istwie man Softwareanwendungen auswählt, installiert, konfiguriert u...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Komponenten montieren, Software installieren, Anlagen testen, Störungen ermittelnUmgebung: wechselnde Arbeitsorte (Werkstätten und -hallen, Montageeinsätze, Büroräume und Kundendienst)Kleidung: Schutzkleidung (z.B. Sicherheitsschuhe, Schutzhelm, Arbeitshandschuhe)Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einbauen und Justieren von Verteilern oder Schaltern) Technisches Verständnis (z.B. beim Montieren und Warten von gebäudetechnischen Anlagen und Systemen)Umsicht (z.B. beim Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen der Sicherheits- und Schutzfunktionen elektrischer Anlagen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.290 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.390 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um elektrische Größen für Messverfahren zu berechnenPhysik: z.B. um Aufbau und Funktionsweise verschiedener Bauteile zu verstehenWerken/Technik: z.B. um Anlagen und Systeme zu montieren und Übersichtsschaltpläne zu skizzierenInformatik: z.B. um den Zugang zum Programmieren zu erleichtern
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration an:Bereich GebäudetechnikElektroniker/Elektronikerin für Gebäude- und InfrastruktursystemeElektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Energie- und GebäudetechnikMechatroniker/Mechatronikerin für KältetechnikGemeinsamkeit:technische Ausstattung von Gebäuden und Anlagen installieren, warten und ggf. reparierenBereich Mechatronik und AutomatisierungstechnikElektroniker/Elektronikerin für Maschinen und Antriebstechnik nach dem BerufsbildungsgesetzElektroniker/Elektronikerin für Maschinen und Antriebstechnik nach der HandwerksordnungElektroniker/Elektronikerin für BetriebstechnikElektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und SystemtechnikElektroniker/Elektronikerin für Geräte und SystemeElektroniker/Elektronikerin für Informations- und SystemtechnikGemeinsamkeit:mit elektronischen Bauteilen und Komponenten sowie elektrischen Geräten arbeiten
▶ Entwicklung der Ausbildung
2021:Veröffentlichung der Ausbildungsverordnung über die Berufsausbildung zum Elektroniker für Gebäudesystemintegration/zur Elektronikerin für Gebäudesystemintegration. Die Ausbildung erfolgt im Handwerk. Sie wurde erforderlich, um durch die Digitalisierung entstandene technologische Neuerungen aus dem Bereich der vernetzten Gebäudetechnik abzudecken.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Elektroniker/Elektronikerin für Gebäudesystemintegration ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungElektroniker für Gebäudesystemintegration/Elektronikerin für Gebäudesystemintegration
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.090 €4. Ausbildungsjahr: 1.170 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 936 €2. Ausbildungsjahr: 1.040 €3. Ausbildungsjahr: 1.144 €4. Ausbildungsjahr: 1.248 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 930 €2. Ausbildungsjahr: 1.010 €3. Ausbildungsjahr: 1.155 €4. Ausbildungsjahr: 1.220 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Tarifregister Sachsen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 1.020 €3. Ausbildungsjahr: 1.160 €4. Ausbildungsjahr: 1.230 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. als Europaassistent/in.Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration in Betrieben des Elektrohandwerks, in IT-Systemhäusern, in Industrieunternehmen sowie bei technischen Gebäudeausrüstern im Facility-Management.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Elektronik bis hin zu Normen, Sicherheits- und Prüfbestimmungen für elektrische Anlagen.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Berufsspezialist/in für intelligente Gebäudetechnik und Systemvernetzung oder als Elektrotechnikermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Elektrotechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb für vernetzte Gebäudetechnik im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Tarifregister Thüringen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 936 €2. Ausbildungsjahr: 1.040 €3. Ausbildungsjahr: 1.144 €4. Ausbildungsjahr: 1.248 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 159 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 44 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 43 Prozent besaßen die Hochschulreife. 9 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 2 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [9.0%]9mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [43.0%]43Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Tarifregister Sachsen-Anhalt, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 930 €2. Ausbildungsjahr: 1.010 €3. Ausbildungsjahr: 1.155 €4. Ausbildungsjahr: 1.220 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Verordnung über die Berufsausbildung zum Elektroniker für Gebäudesystemintegration und zur Elektronikerin für Gebäudesystemintegration (Gebäudesystemintegratorausbildungsverordnung - GSIAusbV), verkündet als Artikel 3 des Gesetzes vom 30.03.2021 (BGBl. I S. 662)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Elektroniker für Gebäudesystemintegration und Elektronikerin für Gebäudesystemintegration (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.12.2020)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €4. Ausbildungsjahr: 1.390 €Quelle:IG Metall, Stand März 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 910 €2. Ausbildungsjahr: 960 €3. Ausbildungsjahr: 1.010 €4. Ausbildungsjahr: 1.060 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 950 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €4. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Bina Sistem Entegrasyonu Elektronik Teknisyeni
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Elektroniker/Elektronikerin für Gebäudesystemintegration in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration planen, integrieren und installieren Systeme der vernetzten Gebäudetechnik. In Absprache mit ihren Auftraggebern prüfen sie Anforderungen für vernetzte Anlagen und stellen innovative Aktualisierungs- und Integrationsmöglichkeiten für bestehende Infrastrukturen vor. Sie sind für die technische Installation vor Ort verantwortlich und verlegen Kabel oder Leitungen und montieren die notwendigen Komponenten. Zudem richten sie auch die passende Software ein und führen Systemtests aus. Im Anschluss justieren sie die Komponenten, nehmen die Anlagen in Betrieb und schulen die Endnutzer in der korrekten Anwendung. Dafür erstellen sie umfangreiche Dokumentationen und geben Informationen zum Datenschutz und zur Sicherheit weiter. Damit es zu keinen größeren Ausfällen kommt, führen sie regelmäßige Prüfungen an gebäudetechnischen Anlagen durch, reparieren defekte Technik und beheben Softwarefehler. Da sich gerade im Bereich der vernetzten und intelligenten Gebäudetechnik viel ändert, informieren sie sich stets über neue Marktentwicklungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration finden Beschäftigungin Betrieben des Elektrohandwerksin IT-Systemhäusernin Industrieunternehmenbei technischen Gebäudeausrüstern im Facility-ManagementArbeitsorte:Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration arbeiten in erster Linie beim Kunden innerhalb und außerhalb von Gebäuden, in Werkstätten und in Büroräumen.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Werkhallen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [9.0%]9mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [43.0%]43Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einbauen und Justieren von Verteilern oder Schaltern)Technisches Verständnis (z.B. beim Montieren und Warten von gebäudetechnischen Anlagen und Systemen)Umsicht (z.B. beim Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen der Sicherheits- und Schutzfunktionen elektrischer Anlagen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um elektrische Größen für Messverfahren zu berechnen)Physik (z.B. um Aufbau und Funktionsweise verschiedener Bauteile zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um Anlagen und Systeme zu montieren und Übersichtsschaltpläne zu skizzieren)Informatik (z.B. um den Zugang zum Programmieren zu erleichtern)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.290 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.390 €
Ist Elektroniker/Elektronikerin für Gebäudesystemintegration eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Elektroniker/Elektronikerin für Gebäudesystemintegration" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Elektroniker/Elektronikerin für Gebäudesystemintegration qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Elektroniker/Elektronikerin für Gebäudesystemintegration" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Elektroniker/Elektronikerin für Gebäudesystemintegration in Deutschland typischerweise? ▼
Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (z.B. Betriebe des Elektrotechniker-Handwerks, der technischen Gebäudeausrüstung): Werkstätten, Werkhallen, beim Kunden in Gebäuden, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule Energietechnik Altona (BS 22)Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Elektroniker/Elektronikerin für Gebäudesystemintegration in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.