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Elektrotechnikermeister/Elektrotechnikermeisterin/Bachelor Professional im Elektrotechniker-Handwerk

Elektrotechnikermeister/in/Bachelor Professional im Elektrotechniker-Handwerk

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 26393

Was ist Elektroteknik Ustası (Bachelor Professional)?

Aufgaben und TätigkeitenElektrotechnikermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführung sicher. Je nach Schwerpunkt planen sie Systeme der Energie- und Gebäudetechnik, der Automatisierungs- und Systemtechnik oder der Gebäudesystemintegration. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, nehmen z.B. die Systeme in Betrieb und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Elektrotechnikermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben des Elektrotechniker-Handwerks oder der Elektroindustriebei KraftwerksbetreibendenArbeitsorte:Elektrotechnikermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Elektrotechniker-Handwerks, des Elektromaschinenbauer-Handwerks oder des Informationstechniker-Handwerks (verwandte Handwerke) oder eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Elektrotechniker-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Meisterprüfungsprojekt: Im gewählten Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungs- und Systemtechnik oder Gebäudesystemintegration ein Projekt planen, einschließlich der Einbindung in bestehende oder neue Anlagen, dabei z.B. Entwürfe anfertigen, technische Berechnungen, Installations-, Programmierarbeiten und Messungen durchführen, Messprotokolle und Prüfberichte erstellen.Fachgespräch: Kunden und Kundinnen beraten, dabei wirtschaftliche Gesichtspunkte sowie rechtliche und technische Anforderungen berücksichtigen, berufsbezogene Probleme sowie deren Lösungen darstellenSituationsaufgabe: im Rahmen eines Kundenauftrags Störungen an Anlagen bestimmen, beheben und protokollierenFachtheorie (Teil II):• Handlungsfeld "Anforderungen von Kundinnen und Kunden eines Betriebs im Elektrotechniker-Handwerk analysieren, Lösungen erarbeiten und anbieten": z.B. Ausschreibungen bewerten, Pläne und technische Informationen für Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik erarbeiten, Angebote kalkulieren, Leistungen vereinbarenHandlungsfeld "Leistungen eines Betriebs im Elektrotechniker-Handwerk erbringen, kontrollieren und übergeben": z.B. Personal-, Material-, Maschineneinsatz sowie Arbeitsorganisation planen, Rechtsvorschriften und technische Normen anwenden, vernetzte Systeme der Elektrotechnik analysieren, installieren, programmieren, in Betrieb nehmen und instand haltenHandlungsfeld "Einen Betrieb im Elektrotechniker-Handwerk führen und organisieren": z.B. Betriebskostenanalyse, Preisgestaltung, Effizienzsteigerung, Marketingmaßnahmen, betriebliches Qualitätsmanagement, Personaleinsatz und -entwicklung, Betriebs- und Lagerausstattung sowie BetriebsablaufplanungBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenElektrotechnikermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführung sicher. Je nach Schwerpunkt planen sie Systeme der Energie- und Gebäudetechnik, der Automatisierungs- und Systemtechnik oder der Gebäudesystemintegration. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, nehmen z.B. die Systeme in Betrieb und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Elektrotechnikermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben des Elektrotechniker-Handwerks oder der Elektroindustriebei KraftwerksbetreibendenArbeitsorte:Elektrotechnikermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Elektrotechniker-Handwerks, des Elektromaschinenbauer-Handwerks oder des Informationstechniker-Handwerks (verwandte Handwerke) oder eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Elektrotechniker-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Meisterprüfungsprojekt: Im gewählten Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungs- und Systemtechnik oder Gebäudesystemintegration ein Projekt planen, einschließlich der Einbindung in bestehende oder neue Anlagen, dabei z.B. Entwürfe anfertigen, technische Berechnungen, Installations-, Programmierarbeiten und Messungen durchführen, Messprotokolle und Prüfberichte erstellen.Fachgespräch: Kunden und Kundinnen beraten, dabei wirtschaftliche Gesichtspunkte sowie rechtliche und technische Anforderungen berücksichtigen, berufsbezogene Probleme sowie deren Lösungen darstellenSituationsaufgabe: im Rahmen eines Kundenauftrags Störungen an Anlagen bestimmen, beheben und protokollierenFachtheorie (Teil II):• Handlungsfeld "Anforderungen von Kundinnen und Kunden eines Betriebs im Elektrotechniker-Handwerk analysieren, Lösungen erarbeiten und anbieten": z.B. Ausschreibungen bewerten, Pläne und technische Informationen für Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik erarbeiten, Angebote kalkulieren, Leistungen vereinbarenHandlungsfeld "Leistungen eines Betriebs im Elektrotechniker-Handwerk erbringen, kontrollieren und übergeben": z.B. Personal-, Material-, Maschineneinsatz sowie Arbeitsorganisation planen, Rechtsvorschriften und technische Normen anwenden, vernetzte Systeme der Elektrotechnik analysieren, installieren, programmieren, in Betrieb nehmen und instand haltenHandlungsfeld "Einen Betrieb im Elektrotechniker-Handwerk führen und organisieren": z.B. Betriebskostenanalyse, Preisgestaltung, Effizienzsteigerung, Marketingmaßnahmen, betriebliches Qualitätsmanagement, Personaleinsatz und -entwicklung, Betriebs- und Lagerausstattung sowie BetriebsablaufplanungBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Elektrotechnikermeister/Elektrotechnikermeisterin/Bachelor Professional im Elektrotechniker-Handwerk in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasen

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenElektrotechnikermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführung sicher. Je nach Schwerpunkt planen sie Systeme der Energie- und Gebäudetechnik, der Automatisierungs- und Systemtechnik oder der Gebäudesystemintegration. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, nehmen z.B. die Systeme in Betrieb und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Elektrotechnikermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben des Elektrotechniker-Handwerks oder der Elektroindustriebei KraftwerksbetreibendenArbeitsorte:Elektrotechnikermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Elektrotechniker-Handwerks, des Elektromaschinenbauer-Handwerks oder des Informationstechniker-Handwerks (verwandte...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Teil I und Teil II - Fachpraktischer und fachtheoretischer Teil (werden häufig zusammen angeboten): ca. 1.150 StundenTeil III - Betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Teil: ca. 240 StundenTeil IV - Berufs- und arbeitspädagogischer Teil: ca. 115 StundenGesamtstundenzahl: ca. 1.505 Stunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für das Meisterprüfungsprojekt sowie ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachpraxis (Teil I):Meisterprüfungsprojekt: Im gewählten Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungs- und Systemtechnik oder Gebäudesystemintegration ein Projekt planen, einschließlich der Einbindung in bestehende oder neue Anlagen, dabei z.B. Entwürfe anfertigen, technische Berechnungen, Installations-, Programmierarbeiten und Messungen durchführen, Messprotokolle und Prüfberichte erstellen.Fachgespräch: Kunden und Kundinnen beraten, dabei wirtschaftliche Gesichtspunkte sowie rechtliche und technische Anforderungen berücksichtigen, berufsbezogene Probleme sowie deren Lösungen darstellenSituationsaufgabe: im Rahmen eines Kundenauftrags Störungen an Anlagen bestimmen, beheben und protokollierenFachtheorie (Teil II):• Handlungsfeld "Anforderungen von Kundinnen und Kunden eines Betriebs im Elektrotechniker-Handwerk analysieren, Lösungen erarbeiten und anbieten": z.B. Ausschreibungen bewerten, Pläne und technische Informationen für Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik erarbeiten, Angebote kalkulieren, Leistungen vereinbarenHandlungsfeld "Leistungen eines Betriebs im Elektrotechniker-Handwerk erbringen, kontrollieren und übergeben": z.B. Personal-, Material-, Maschineneinsatz sowie Arbeitsorganisation planen, Rechtsvorschriften und technische Normen anwenden, vernetzte Systeme der Elektrotechnik analysieren, installieren, programmieren, in Betrieb nehmen und instand haltenHandlungsfeld "Einen Betrieb im Elektrotechniker-Handwerk führen und organisieren...

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Angebote zu kalkulieren und Leistungen abzurechnenWirtschaft/Recht: z.B. um einen eigenen Betrieb rechtssicher zu führenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei Fernunterricht: individuelle Bearbeitung des Lernstoffs von zu Hause aus (hohe Anforderungen an Selbstdisziplin und Arbeitsorganisation); zusätzlich Präsenzphasen an der Bildungseinrichtung

Weiterbildung im Ausland

Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeiten:ÖsterreichWeiterbildungsangebote: AMS - Arbeitsmarktservice Österreich - Weiterbildungsdatenbank und WIFI Österreich(z.B. mit dem Suchbegriff "Elektrotechnik")SchweizWeiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Elektrotechnik")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Elektrotechnikermeister/in an:Bereich EnergietechnikIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung ElektrotechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Energietechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Windenergietechnik/Bachelor Professional in TechnikGeprüfter Berufsspezialist für Ladeinfrastruktursysteme der Elektromobilität/Geprüfte Berufsspezialistin für Ladeinfrastruktursysteme der ElektromobilitätElektromaschinenbauermeister/Elektromaschinenbauermeisterin/Bachelor Professional im Elektromaschinenbauer-HandwerkGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Energietechnik übernehmenBereich Informations- und KommunikationstechnikInformationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-HandwerkStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben bei der Entwicklung, Produktion und Wartung informationstechnischer Anlagen übernehmenBereich Versorgung und InstallationStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtu...

Entwicklung der Weiterbildung

2002:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Elektrotechniker-Handwerk tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.Inkrafttreten der Verordnung zur Neuordnung der Meisterprüfungen im Elektrohandwerk, inkl. Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Elektrotechniker-HandwerkAußerkrafttreten der Verordnung von 2002

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungElektrotechnikermeister/ElektrotechnikermeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.

Die Weiterbildung im Überblick

Elektrotechnikermeister bzw. Elektrotechnikermeisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Elektrotechnikermeister/innen z.B. in Betrieben des Elektrotechniker-Handwerks oder der Elektroindustrie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Elektrotechnik bis hin zur Gebäudesystemtechnik.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Elektrotechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Elektrotechniker-Handwerks oder des verwandten Elektromaschinenbauer- bzw. Informationstechniker-Handwerks.

Spezialisierung während der Weiterbildung

Die Weiterbildung erfolgt in einem der SchwerpunkteEnergie- und GebäudetechnikAutomatisierungs- und SystemtechnikGebäudesystemintegration

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Elektrotechniker-Handwerk (Elektrotechnikermeisterverordnung - ElektroTechMstrV), verkündet als Artikel 3 der Verordnung vom 21.02.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 62)Rechtsvorschriften und Empfehlungen zu Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI)Übergreifende Rechtsvorschriften (Weiterbildung/Tätigkeit)Gesetz zur Ordnung des Handwe...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Elektrotechniker-Handwerks, des Elektromaschinenbauer-Handwerks oder des Informationstechniker-Handwerks (verwandte Handwerke) oder eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Elektrotechniker-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Elektroteknik Ustası (Bachelor Professional)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Elektrotechnikermeister/Elektrotechnikermeisterin/Bachelor Professional im Elektrotechniker-Handwerk in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenElektrotechnikermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführung sicher. Je nach Schwerpunkt planen sie Systeme der Energie- und Gebäudetechnik, der Automatisierungs- und Systemtechnik oder der Gebäudesystemintegration. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, nehmen z.B. die Systeme in Betrieb und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Elektrotechnikermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben des Elektrotechniker-Handwerks oder der Elektroindustriebei KraftwerksbetreibendenArbeitsorte:Elektrotechnikermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Elektrotechniker-Handwerks, des Elektromaschinenbauer-Handwerks oder des Informationstechniker-Handwerks (verwandte Handwerke) oder eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Elektrotechniker-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Meisterprüfungsprojekt: Im gewählten Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungs- und Systemtechnik oder Gebäudesystemintegration ein Projekt planen, einschließlich der Einbindung in bestehende oder neue Anlagen, dabei z.B. Entwürfe anfertigen, technische Berechnungen, Installations-, Programmierarbeiten und Messungen durchführen, Messprotokolle und Prüfberichte erstellen.Fachgespräch: Kunden und Kundinnen beraten, dabei wirtschaftliche Gesichtspunkte sowie rechtliche und technische Anforderungen berücksichtigen, berufsbezogene Probleme sowie deren Lösungen darstellenSituationsaufgabe: im Rahmen eines Kundenauftrags Störungen an Anlagen bestimmen, beheben und protokollierenFachtheorie (Teil II):• Handlungsfeld "Anforderungen von Kundinnen und Kunden eines Betriebs im Elektrotechniker-Handwerk analysieren, Lösungen erarbeiten und anbieten": z.B. Ausschreibungen bewerten, Pläne und technische Informationen für Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik erarbeiten, Angebote kalkulieren, Leistungen vereinbarenHandlungsfeld "Leistungen eines Betriebs im Elektrotechniker-Handwerk erbringen, kontrollieren und übergeben": z.B. Personal-, Material-, Maschineneinsatz sowie Arbeitsorganisation planen, Rechtsvorschriften und technische Normen anwenden, vernetzte Systeme der Elektrotechnik analysieren, installieren, programmieren, in Betrieb nehmen und instand haltenHandlungsfeld "Einen Betrieb im Elektrotechniker-Handwerk führen und organisieren": z.B. Betriebskostenanalyse, Preisgestaltung, Effizienzsteigerung, Marketingmaßnahmen, betriebliches Qualitätsmanagement, Personaleinsatz und -entwicklung, Betriebs- und Lagerausstattung sowie BetriebsablaufplanungBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Ist Elektrotechnikermeister/Elektrotechnikermeisterin/Bachelor Professional im Elektrotechniker-Handwerk eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Elektrotechnikermeister/Elektrotechnikermeisterin/Bachelor Professional im Elektrotechniker-Handwerk" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Elektrotechnikermeister/Elektrotechnikermeisterin/Bachelor Professional im Elektrotechniker-Handwerk qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Elektrotechniker-Handwerks, des Elektromaschinenbauer-Handwerks oder des Informationstechniker-Handwerks (verwandte Handwerke) oder eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Elektrotechniker-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.

Wo arbeiten Elektrotechnikermeister/Elektrotechnikermeisterin/Bachelor Professional im Elektrotechniker-Handwerk in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasen

Wie hoch ist das typische Gehalt für Elektrotechnikermeister/Elektrotechnikermeisterin/Bachelor Professional im Elektrotechniker-Handwerk in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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