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Estrichlegermeister/Estrichlegermeisterin/Bachelor Professional im Estrichleger-Handwerk

Estrichlegermeister/in/Bachelor Professional im Estrichleger-Handwerk

Weiterbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 33193

Was ist Şap Döşeme Ustası / Zemin Kaplama Uzmanı (Bachelor Professional)?

Aufgaben und TätigkeitenEstrichlegermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie beurteilen Bauunterlagen und koordinieren den Einsatz von Personal, Maschinen und Material. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeiten sicher und achten auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, verlegen z.B. Spezialestriche und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Estrichlegermeister und -meisterinnen sind in Ausbauunternehmen, z.B. in Betrieben des Bodenbaus, beschäftigt.Arbeitsorte:Estrichlegermeister und -meisterinnen arbeiten meistauf Baustellen in geschlossenen bzw. halboffenen Räumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Estrichleger/in odereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufspraxis im Estrichleger-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Meisterprüfungsprojekt, z.B.: Fußbodenkonstruktionen planen, herstellen und einbauen Fachgespräch, z.B.:Kunden und Kundinnen beraten, dabei wirtschaftliche Gesichtspunkte sowie rechtliche und technische Anforderungen berücksichtigen, berufsbezogene Probleme sowie deren Lösungen darstellenSituationsaufgabe, z.B.:Untergründe vorbereiten, Bodenbeläge und Dämmmaterialien verlegen, Sperr- und Kunstharzschichten auftragen; Sichtestrich schleifen, Oberflächen behandelnFachtheorie (Teil II):Handlungsfeld "Anforderungen von Kundinnen und Kunden eines Betriebs im Estrichleger-Handwerk analysieren, Lösungen erarbeiten und anbieten":z.B. Ausschreibungen bewerten, Lösungsmöglichkeiten entwickeln und erläutern, Angebote kalkulieren, Leistungen vereinbarenHandlungsfeld "Leistungen eines Betriebs im Estrichleger-Handwerk erbringen, kontrollieren und übergeben":Leistungen vorbereiten, z.B. Personal-, Material-, Maschineneinsatz, Logistik, Materialdisposition Leistungen erbringen, z.B. Industrieböden, Sicht-, Ausgleichs-, Heizestriche herstellen und einbauen, Oberflächen behandelnLeistungen kontrollieren, dokumentieren, übergeben und abrechnenHandlungsfeld "Einen Betrieb im Estrichleger-Handwerk führen und organisieren":Betriebskostenanalyse, Preisgestaltung, Effizienzsteigerung, Marketingmaßnahmen, betriebliches Qualitätsmanagement, Personaleinsatz und -entwicklung, Betriebs- und Lagerausstattung sowie BetriebsablaufplanungBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenEstrichlegermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie beurteilen Bauunterlagen und koordinieren den Einsatz von Personal, Maschinen und Material. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeiten sicher und achten auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, verlegen z.B. Spezialestriche und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Estrichlegermeister und -meisterinnen sind in Ausbauunternehmen, z.B. in Betrieben des Bodenbaus, beschäftigt.Arbeitsorte:Estrichlegermeister und -meisterinnen arbeiten meistauf Baustellen in geschlossenen bzw. halboffenen Räumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Estrichleger/in odereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufspraxis im Estrichleger-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Meisterprüfungsprojekt, z.B.: Fußbodenkonstruktionen planen, herstellen und einbauen Fachgespräch, z.B.:Kunden und Kundinnen beraten, dabei wirtschaftliche Gesichtspunkte sowie rechtliche und technische Anforderungen berücksichtigen, berufsbezogene Probleme sowie deren Lösungen darstellenSituationsaufgabe, z.B.:Untergründe vorbereiten, Bodenbeläge und Dämmmaterialien verlegen, Sperr- und Kunstharzschichten auftragen; Sichtestrich schleifen, Oberflächen behandelnFachtheorie (Teil II):Handlungsfeld "Anforderungen von Kundinnen und Kunden eines Betriebs im Estrichleger-Handwerk analysieren, Lösungen erarbeiten und anbieten":z.B. Ausschreibungen bewerten, Lösungsmöglichkeiten entwickeln und erläutern, Angebote kalkulieren, Leistungen vereinbarenHandlungsfeld "Leistungen eines Betriebs im Estrichleger-Handwerk erbringen, kontrollieren und übergeben":Leistungen vorbereiten, z.B. Personal-, Material-, Maschineneinsatz, Logistik, Materialdisposition Leistungen erbringen, z.B. Industrieböden, Sicht-, Ausgleichs-, Heizestriche herstellen und einbauen, Oberflächen behandelnLeistungen kontrollieren, dokumentieren, übergeben und abrechnenHandlungsfeld "Einen Betrieb im Estrichleger-Handwerk führen und organisieren":Betriebskostenanalyse, Preisgestaltung, Effizienzsteigerung, Marketingmaßnahmen, betriebliches Qualitätsmanagement, Personaleinsatz und -entwicklung, Betriebs- und Lagerausstattung sowie BetriebsablaufplanungBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Estrichlegermeister/Estrichlegermeisterin/Bachelor Professional im Estrichleger-Handwerk in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Fachschulen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Aktuelles

Neue Verordnung über die Meisterprüfung im EstrichlegerhandwerkAm 1. Januar 2026 trat eine neue Estrichlegermeisterverordnung in Kraft. Gleichzeitig trat die Estrichlegermeisterverordnung von 1995 außer Kraft. Bereiche wie ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit, Qualitätsmanagement und Digitalisierung werden zukünftig vermehrt berücksichtigt. Das Berufsbild und die Prüfungsinhalte erhielten eine stärkere Gewichtung in den Bereichen Kundenanforderungen, Leistungserbringung und -kontrolle sowie Betriebsführung. In Teil II der Prüfung sind künftig Qualifikationen in diesen drei Handlungsfeldern nachzuweisen.Es gelten Übergangsvorschriften: Prüfungsverfahren, die bis zum Ablauf des 31. Dezember 2025 begonnen wurden, werden nach den Vorschriften der bisherigen Prüfungsordnung zu Ende geführt. Erfolgt eine Anmeldung zur Prüfung bis zum Ablauf des 31. Mai 2026 beziehungsweise eine Anmeldung zur Wiederholungsprüfung bis zum Ablauf des 31. Dezember 2027, können auf Verlangen der zu prüfenden Person auch diese Prüfungsverfahren nach der alten Prüfungsordnung durchgeführt werden.

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenEstrichlegermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie beurteilen Bauunterlagen und koordinieren den Einsatz von Personal, Maschinen und Material. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeiten sicher und achten auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, verlegen z.B. Spezialestriche und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Estrichlegermeister und -meisterinnen sind in Ausbauunternehmen, z.B. in Betrieben des Bodenbaus, beschäftigt.Arbeitsorte:Estrichlegermeister und -meisterinnen arbeiten meistauf Baustellen in geschlossenen bzw. halboffenen Räumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Estrichleger/in odereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufspraxis im Estrichleger-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Meisterprüfungsprojekt, z.B.: Fußbodenkonstruktio...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Teil I - Fachpraktischer Teil und Teil II - Fachtheoretischer Teil (werden häufig zusammen angeboten): ca. 354StundenTeil III - Betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Teil: ca. 240 StundenTeil IV - Berufs- und arbeitspädagogischer Teil: ca. 115 StundenGesamtstundenzahl: ca. 709 Stunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Gegebenenfalls entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachpraxis (Teil I):Meisterprüfungsprojekt, z.B.: Fußbodenkonstruktionen planen, herstellen und einbauen Fachgespräch, z.B.:Kunden und Kundinnen beraten, dabei wirtschaftliche Gesichtspunkte sowie rechtliche und technische Anforderungen berücksichtigen, berufsbezogene Probleme sowie deren Lösungen darstellenSituationsaufgabe, z.B.:Untergründe vorbereiten, Bodenbeläge und Dämmmaterialien verlegen, Sperr- und Kunstharzschichten auftragen; Sichtestrich schleifen, Oberflächen behandelnFachtheorie (Teil II):Handlungsfeld "Anforderungen von Kundinnen und Kunden eines Betriebs im Estrichleger-Handwerk analysieren, Lösungen erarbeiten und anbieten":z.B. Ausschreibungen bewerten, Lösungsmöglichkeiten entwickeln und erläutern, Angebote kalkulieren, Leistungen vereinbarenHandlungsfeld "Leistungen eines Betriebs im Estrichleger-Handwerk erbringen, kontrollieren und übergeben":Leistungen vorbereiten, z.B. Personal-, Material-, Maschineneinsatz, Logistik, Materialdisposition Leistungen erbringen, z.B. Industrieböden, Sicht-, Ausgleichs-, Heizestriche herstellen und einbauen, Oberflächen behandelnLeistungen kontrollieren, dokumentieren, übergeben und abrechnenHandlungsfeld "Einen Betrieb im Estrichleger-Handwerk führen und organisieren":Betriebskostenanalyse, Preisgestaltung, Effizienzsteigerung, Marketingmaßnahmen, betriebliches Qualitätsmanagement, Personaleinsatz und -entwicklung, Betriebs- und Lagerausstattung sowie BetriebsablaufplanungBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtli...

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Materialmengen und Kosten zu kalkulierenWirtschaft/Recht: z.B. um Rechtsvorschriften zum Arbeits- und Umweltschutz umzusetzenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Mitarbeitende zu fördern und weiterzuentwickeln

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens 4 Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende, am Abend oder als BlockunterrichtLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Estrichlegermeister/in an:Bereich ArbeitsvorbereitungGeprüfter Polier/Geprüfte Polierin - HochbauStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Ausbau/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Bauerneuerung/Bausanierung/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Arbeitsprozesse im Hoch- und Ausbau leiten, koordinieren und überwachenBereich Büro und SekretariatBetriebsassistent/Betriebsassistentin im Handwerk (doppelt qualifizierende Ausbildung)Geprüfter Fachmann/Geprüfte Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der HandwerksordnungGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Führungsaufgaben in einem Handwerksbetrieb übernehmen

Entwicklung der Weiterbildung

1973:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Estrichleger-Handwerk tritt in Kraft1995:neue Verordnung tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.2024:Veröffentlichung einer neuen Verordnung über die Meisterprüfung im Estrichleger-Handwerk2026:Inkrafttreten der neuen Meisterprüfungsverordnung am 1. Januar 2026

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungEstrichlegermeister/EstrichlegermeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.

Die Weiterbildung im Überblick

Estrichlegermeister bzw. Estrichlegermeisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Prüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Estrichlegermeister und Estrichlegermeisterinnen in Betrieben des Bodenbaus.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Estrichlegerei bis hin zu Trockenbau.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen und -absolventinnen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt oder Betriebswirtin nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister und Meisterinnen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Estrichleger-Handwerks. Hierfür ist in diesem zulassungspflichtigen Handwerk eine Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Estrichleger-Handwerk (Estrichlegermeisterverordnung - EstrMstrV) vom 04.11.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 344)Rechtsvorschriften und Empfehlungen zu Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI)Übergreifende Rechtsvorschriften (Weiterbildung/Tätigkeit)Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) in der Fassung der Bekanntmachu...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Estrichleger/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufspraxis im Estrichleger-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Şap Döşeme Ustası / Zemin Kaplama Uzmanı (Bachelor Professional)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Estrichlegermeister/Estrichlegermeisterin/Bachelor Professional im Estrichleger-Handwerk in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenEstrichlegermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie beurteilen Bauunterlagen und koordinieren den Einsatz von Personal, Maschinen und Material. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeiten sicher und achten auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, verlegen z.B. Spezialestriche und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Estrichlegermeister und -meisterinnen sind in Ausbauunternehmen, z.B. in Betrieben des Bodenbaus, beschäftigt.Arbeitsorte:Estrichlegermeister und -meisterinnen arbeiten meistauf Baustellen in geschlossenen bzw. halboffenen Räumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Estrichleger/in odereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufspraxis im Estrichleger-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Meisterprüfungsprojekt, z.B.: Fußbodenkonstruktionen planen, herstellen und einbauen Fachgespräch, z.B.:Kunden und Kundinnen beraten, dabei wirtschaftliche Gesichtspunkte sowie rechtliche und technische Anforderungen berücksichtigen, berufsbezogene Probleme sowie deren Lösungen darstellenSituationsaufgabe, z.B.:Untergründe vorbereiten, Bodenbeläge und Dämmmaterialien verlegen, Sperr- und Kunstharzschichten auftragen; Sichtestrich schleifen, Oberflächen behandelnFachtheorie (Teil II):Handlungsfeld "Anforderungen von Kundinnen und Kunden eines Betriebs im Estrichleger-Handwerk analysieren, Lösungen erarbeiten und anbieten":z.B. Ausschreibungen bewerten, Lösungsmöglichkeiten entwickeln und erläutern, Angebote kalkulieren, Leistungen vereinbarenHandlungsfeld "Leistungen eines Betriebs im Estrichleger-Handwerk erbringen, kontrollieren und übergeben":Leistungen vorbereiten, z.B. Personal-, Material-, Maschineneinsatz, Logistik, Materialdisposition Leistungen erbringen, z.B. Industrieböden, Sicht-, Ausgleichs-, Heizestriche herstellen und einbauen, Oberflächen behandelnLeistungen kontrollieren, dokumentieren, übergeben und abrechnenHandlungsfeld "Einen Betrieb im Estrichleger-Handwerk führen und organisieren":Betriebskostenanalyse, Preisgestaltung, Effizienzsteigerung, Marketingmaßnahmen, betriebliches Qualitätsmanagement, Personaleinsatz und -entwicklung, Betriebs- und Lagerausstattung sowie BetriebsablaufplanungBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Ist Estrichlegermeister/Estrichlegermeisterin/Bachelor Professional im Estrichleger-Handwerk eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Estrichlegermeister/Estrichlegermeisterin/Bachelor Professional im Estrichleger-Handwerk" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Estrichlegermeister/Estrichlegermeisterin/Bachelor Professional im Estrichleger-Handwerk qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Estrichleger/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufspraxis im Estrichleger-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.

Wo arbeiten Estrichlegermeister/Estrichlegermeisterin/Bachelor Professional im Estrichleger-Handwerk in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Fachschulen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Estrichlegermeister/Estrichlegermeisterin/Bachelor Professional im Estrichleger-Handwerk in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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