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Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Facharzt/-ärztin - Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81444

Was ist Kadın Hastalıkları ve Doğum Uzmanı?

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ermitteln die Krankheitsvorgeschichte (Anamnese), erstellen Befunde und führen u.a. Vorsorge- und Schwangerschaftsuntersuchungen, medikamentöse oder operative Behandlungen durch. Sie beraten ihre Patientinnen z.B. über mögliche Therapieverfahren bei Erkrankungen, über richtige Ernährung während einer Schwangerschaft oder zum Thema Wechseljahre. Z.B. führen sie diagnostische und/oder operative Gebärmutterspiegelungen (Hysteroskopie) oder Sterilisationen durch, entfernen Gebärmuttern (Hysterektomie) oder Eierstockzysten. Darüber hinaus überwachen sie Entbindungen und greifen bei eventuell auftretenden Komplikationen schnell ein, z.B. mit einem Kaiserschnitt. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern, Hochschulkliniken und Gesundheitszentrenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe arbeiten in erster Linie in Untersuchungs- und Behandlungsräumen, Patientenzimmern, Operationssälen und Kreissälen sowie in Büroräumen.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben) sowie in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Wundheilung und Narbenbildung, Prophylaxe, Diagnostik und Therapie von Thrombosen, chirurgische Techniken und Instrumentengebrauchfachgebundene genetische Beratung, z.B. Grundlagen hereditärer (erblicher) und multifaktorieller Krankheitsbilder und Entwicklungsstörungen Notfälle, z.B. Diagnostik und Therapie von entzündlichen Erkrankungen des äußeren und inneren Genitale, des Abdomens, der Harnblase, der Harnröhre und der Brustsexualmedizinische Aspekteurogynäkologische, organische und funktionelle Störungengynäkologische Endokrinologie, z.B. Diagnostik und Therapie von Störungen des weiblichen Zyklus einschließlich Zyklusbeschwerden, Beratung zur hormonellen, chemischen, mechanischen und operativen Kontrazeptionalters- und kulturspezifische Erkrankungen, z.B. Kinder- und Jugendgynäkologie, Untersuchungen und Dokumentation von SexualdeliktenTumorerkrankungenPrävention, z.B. altersspezifische Gesundheitsberatung einschließlich Ernährungsberatung, Befundinterpretation zytologischer Abstrichediagnostische Verfahren, z.B. Sonografie der weiblichen Genitalorgane, Abstrich- und Probenentnahme für mikrobiologische Untersuchungen operative und weitere therapeutische VerfahrenSchwangerschaft, Geburt und Wochenbett, z.B. Diagnostik und Therapie von schwangerschaftsinduzierten Erkrankungen, Behandlung von Risikoschwangerschaften, Erstversorgung und Betreuung von NeugeborenenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Dabei kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Steckbrief

Berufstyp: Studienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelungen der Landesärztekammern Weiterbildungsdauer: 5 Jahre

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ermitteln die Krankheitsvorgeschichte (Anamnese), erstellen Befunde und führen u.a. Vorsorge- und Schwangerschaftsuntersuchungen, medikamentöse oder operative Behandlungen durch. Sie beraten ihre Patientinnen z.B. über mögliche Therapieverfahren bei Erkrankungen, über richtige Ernährung während einer Schwangerschaft oder zum Thema Wechseljahre. Z.B. führen sie diagnostische und/oder operative Gebärmutterspiegelungen (Hysteroskopie) oder Sterilisationen durch, entfernen Gebärmuttern (Hysterektomie) oder Eierstockzysten. Darüber hinaus überwachen sie Entbindungen und greifen bei eventuell auftretenden Komplikationen schnell ein, z.B. mit einem Kaiserschnitt. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern, Hochschulkliniken und Gesundheitszentrenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe arbeiten in erster Linie in Untersuchungs- und Behandlungsräumen, Patientenzimmern, Operationssälen und Kreissälen sowie in Büroräumen.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben) sowie in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Wundheilung und Narbenbildung, Prophylaxe, Diagnostik und Therapie von Thrombosen, chirurgische Techniken und Instrumentengebrauchfachgebundene genetische Beratung, z.B. Grundlagen hereditärer (erblicher) und multifaktorieller Krankheitsbilder und Entwicklungsstörungen Notfälle, z.B. Diagnostik und Therapie von entzündlichen Erkrankungen des äußeren und inneren Genitale, des Abdomens, der Harnblase, der Harnröhre und der Brustsexualmedizinische Aspekteurogynäkologische, organische und funktionelle Störungengynäkologische Endokrinologie, z.B. Diagnostik und Therapie von Störungen des weiblichen Zyklus einschließlich Zyklusbeschwerden, Beratung zur hormonellen, chemischen, mechanischen und operativen Kontrazeptionalters- und kulturspezifische Erkrankungen, z.B. Kinder- und Jugendgynäkologie, Untersuchungen und Dokumentation von SexualdeliktenTumorerkrankungenPrävention, z.B. altersspezifische Gesundheitsberatung einschließlich Ernährungsberatung, Befundinterpretation zytologischer Abstrichediagnostische Verfahren, z.B. Sonografie der weiblichen Genitalorgane, Abstrich- und Probenentnahme für mikrobiologische Untersuchungen operative und weitere therapeutische VerfahrenSchwangerschaft, Geburt und Wochenbett, z.B. Diagnostik und Therapie von schwangerschaftsinduzierten Erkrankungen, Behandlung von Risikoschwangerschaften, Erstversorgung und Betreuung von NeugeborenenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Dabei kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Operationssäle, Büroräumeggf. bei externen Bildungsanbietern: Schulungsräumeggf. zu Hause (bei kombinierten Lernformen)

Steckbrief

BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/FachärztinWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der LandesärztekammernWeiterbildungsdauer 5 JahreAufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ermitteln die Krankheitsvorgeschichte (Anamnese), erstellen Befunde und führen u.a. Vorsorge- und Schwangerschaftsuntersuchungen, medikamentöse oder operative Behandlungen durch. Sie beraten ihre Patientinnen z.B. über mögliche Therapieverfahren bei Erkrankungen, über richtige Ernährung während einer Schwangerschaft oder zum Thema Wechseljahre. Z.B. führen sie diagnostische und/oder operative Gebärmutterspiegelungen (Hysteroskopie) oder Sterilisationen durch, entfernen Gebärmuttern (Hysterektomie) oder Eierstockzysten. Darüber hinaus überwachen sie Entbindungen und greifen bei eventuell auftretenden Komplikationen schnell ein, z.B. mit einem Kaiserschnitt. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern, Hochschulkliniken und Gesundheitszentrenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe arbeiten in erster Linie in Untersuchungs- und Behandlungsräumen, Patientenzimmern, Operationssälen und Kreissälen sowie in Büroräumen.Darüber hin...

Vergütung

Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Die dabei erreichte Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitgeber und der Dauer der Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin.Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es zum Beispiel zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto)Quelle:Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Weiterbildungsdauer

5 Jahre (Vollzeit)

Weiterbildungsaufbau

Aufbau der Weiterbildung laut Muster-Weiterbildungsordnung der BundesärztekammerAngehende Fachärzte und -ärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe absolvieren eine fünfjährige Weiterbildung im Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe.Facharzt-Weiterbildung im Gebiet Frauenheilkunde und GeburtshilfeDauer: 60 Monate Zum Kompetenzerwerb können bis zu 12 Monate der Weiterbildung in anderen Gebieten erfolgen.80 Stunden Kurs-Weiterbildung in Psychosomatische Grundversorgung

Weiterbildungskosten

Für die Durchführung der Weiterbildung während der hauptberuflichen Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit werden von den angehenden Fachärzten und -ärztinnen keine Kosten erhoben. Für die Teilnahme an Kursen, die auch durch die Weiterbildungsordnung vorgeschrieben sein kann, fallen gewöhnlich Gebühren an. Es können Prüfungsgebühren erhoben werden.

Weiterbildungsinhalte

Fachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Wundheilung und Narbenbildung, Prophylaxe, Diagnostik und Therapie von Thrombosen, chirurgische Techniken und Instrumentengebrauchfachgebundene genetische Beratung, z.B. Grundlagen hereditärer (erblicher) und multifaktorieller Krankheitsbilder und EntwicklungsstörungenNotfälle, z.B. Diagnostik und Therapie von entzündlichen Erkrankungen des äußeren und inneren Genitale, des Abdomens, der Harnblase, der Harnröhre und der Brustsexualmedizinische Aspekteurogynäkologische, organische und funktionelle Störungengynäkologische Endokrinologie, z.B. Diagnostik und Therapie von Störungen des weiblichen Zyklus einschließlich Zyklusbeschwerden, Beratung zur hormonellen, chemischen, mechanischen und operativen Kontrazeptionalters- und kulturspezifische Erkrankungen, z.B. Kinder- und Jugendgynäkologie, Untersuchungen und Dokumentation von SexualdeliktenTumorerkrankungenPrävention, z.B. altersspezifische Gesundheitsberatung einschließlich Ernährungsberatung, Befundinterpretation zytologischer Abstrichediagnostische Verfahren, z.B. Sonografie der weiblichen Genitalorgane, Abstrich- und Probenentnahme für mikrobiologische Untersuchungen operative und weitere therapeutische VerfahrenSchwangerschaft, Geburt und Wochenbett, z.B. Diagnostik und Therapie von schwangerschaftsinduzierten Erkrankungen, Behandlung von Risikoschwangerschaften, Erstversorgung und Betreuung von NeugeborenenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche un...

Wichtige Vorkenntnisse

Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung sind vor allem vertiefte Vorkenntnisse im Facharztgebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe: Bereits während des Studiums kann man entsprechende Wahlfächer belegen oder sich während der praktischen Phasen spezialisieren (z.B. Teile der Famulatur in einer gynäkologischen Praxis oder Station ableisten). Auch nach dem Studium ist einschlägige Praxiserfahrung von Vorteil.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Einsatz von Medizintechnik: z.B. um Untersuchungen mittels Ultraschall- oder Röntgentechnik durchzuführenWahlfach: z.B. Bildgebende DiagnostikPharmakologie: z.B. um geschlechtsspezifische Erkrankungen medikamentös zu behandeln oder Neben- und Wechselwirkungen von Arzneimitteln zur Verhütung von Schwangerschaften beurteilen zu könnenWahlfach: z.B. PharmakologiePsychologie: z.B. um mit Patientinnen bzw. Patientinnen und Angehörigen ärztliche Diagnosen zu besprechenWahlfächer: z.B. Ärztliche Gesprächsführung oder Interkulturelle Kompetenz

Weiterbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:In der KlinikPraktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Ärzten/Ärztinnen): i.d.R. Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten während der Berufstätigkeit (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenUmgebung: Arbeiten unter besonderen Hygienebedingungen zur Vermeidung von InfektionenKleidung: Arztkittel, Handschuhe und ggf. MundschutzArbeitszeit: i.d.R. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst nach festgelegtem Wechsel (auch samstags, sonn- und feiertags)Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Entscheidung über medizinische Maßnahmen)Konzentration und Sorgfalt (z.B. bei chirurgischen Eingriffen)Teamarbeit (z.B. bei Operationen Zusammenarbeit mit Fachärzten und -ärztinnen sowie anderen medizinischen Fachkräften)Flexibilität (z.B. rasche Reaktion bei Änderungen des Zustands eines Patienten)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. im Umgang mit Patienten)Ggf. Lernveranstaltungenbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungen können Alternativen für den Beruf Facharzt/-ärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sein:Bereich MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Allgemeinmedizin (Hausarzt/Hausärztin)Facharzt/Fachärztin Fachrichtung AnästhesiologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung ArbeitsmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung AugenheilkundeFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Haut- und GeschlechtskrankheitenFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Innere MedizinFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und AngiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und DiabetologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und GastroenterologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und OnkologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und InfektiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und KardiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und NephrologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und PneumologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und RheumatologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Kinder- und JugendmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung UrologieGemeinsamkeiten:Patienten/Patientinnen beraten und aufklärenUntersuchungen und Behandlungen durchführen

Entwicklung der Weiterbildung

1924:Die erste Facharztordnung wird auf dem Deutschen Ärztetag beschlossen ("Leitsätze zur Anerkennung und praktischen Tätigkeit von Fachärzten"): die ärztliche Tätigkeit wird auf das Fachgebiet beschränkt (keine gleichzeitige hausärztliche Tätigkeit), 14 Facharztbezeichnungen werden etabliert (darunter: Frauenkrankheiten und Geburtshilfe) und Weiterbildungszeiten festgelegt.1937:Erlass einer neuen Berufs- und Facharztordnung, erste Nennung von Zusatzbezeichnungen1968:Beschluss der ersten (Muster-)Weiterbildungsordnung: Trennung der Weiterbildungsordnung von der Berufsordnung, Einführung neuer Gebiete1974:Neuordnung der Heilberufs- bzw. Kammergesetze der Länder, u.a. Einführung einer mündlichen Prüfung als Abschluss der Facharzt-Weiterbildung1992:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Abschaffung der bisherigen Teilgebiete zugunsten von Schwerpunkten, Nennung der Frauenheilkunde und Geburtshilfe als eigenes Facharztgebiet 2003:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Reduzierung der Facharzt-Gebiete; Nennung der Schwerpunkte Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Gynäkologische Onkologie, Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin2010:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung2013:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderung bei der Anerkennung von ausländischen Facharzt-Weiterbildungen2018:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderungen an Facharztgebieten und -schwerpunkten sowie an der Weiterbildungsstruktur

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFacharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe/Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Die Weiterbildung im Überblick

Facharzt bzw. Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist eine berufliche Weiterbildung an Hochschulkliniken und sowie anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung, z.B. niedergelassene Praxen. Sie dauert i.d.R. 5 Jahre. Die Landesärztekammern regeln die Details gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.Die Weiterbildung führt zur Facharztprüfung.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachärzte und -ärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe i.d.R. in Krankenhäusern, Hochschulkliniken, Geburtshäusern oder in einer eigenen Praxis.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Ärzte und Ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Gynäkologie bis hin zu Gesundheitsmanagement.Daneben kann man seine Fachkenntnisse vertiefen und sich spezialisieren oder sich Wissen auf neuen Gebieten aneignen. Naheliegend ist eine zweijährige Schwerpunkt-Weiterbildung im Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe, z.B. im Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, oder eine Zusatz-Weiterbildung, die zur Übernahme weiterer Aufgaben befähigt und zum Tragen einer Zusatzbezeichnung berechtigt, z.B. Medikamentöse Tumortherapie.Beruflich weiterkommenEin weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis oder Privatklinik.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Die zuständigen Landesärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Ärztekammer: Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 18.05.2020, geändert durch Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 07.01.2025 (ber. 04/2025)Übersicht über die Landesärztekammern

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Kadın Hastalıkları ve Doğum Uzmanı

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ermitteln die Krankheitsvorgeschichte (Anamnese), erstellen Befunde und führen u.a. Vorsorge- und Schwangerschaftsuntersuchungen, medikamentöse oder operative Behandlungen durch. Sie beraten ihre Patientinnen z.B. über mögliche Therapieverfahren bei Erkrankungen, über richtige Ernährung während einer Schwangerschaft oder zum Thema Wechseljahre. Z.B. führen sie diagnostische und/oder operative Gebärmutterspiegelungen (Hysteroskopie) oder Sterilisationen durch, entfernen Gebärmuttern (Hysterektomie) oder Eierstockzysten. Darüber hinaus überwachen sie Entbindungen und greifen bei eventuell auftretenden Komplikationen schnell ein, z.B. mit einem Kaiserschnitt. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern, Hochschulkliniken und Gesundheitszentrenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe arbeiten in erster Linie in Untersuchungs- und Behandlungsräumen, Patientenzimmern, Operationssälen und Kreissälen sowie in Büroräumen.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben) sowie in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Wundheilung und Narbenbildung, Prophylaxe, Diagnostik und Therapie von Thrombosen, chirurgische Techniken und Instrumentengebrauchfachgebundene genetische Beratung, z.B. Grundlagen hereditärer (erblicher) und multifaktorieller Krankheitsbilder und Entwicklungsstörungen Notfälle, z.B. Diagnostik und Therapie von entzündlichen Erkrankungen des äußeren und inneren Genitale, des Abdomens, der Harnblase, der Harnröhre und der Brustsexualmedizinische Aspekteurogynäkologische, organische und funktionelle Störungengynäkologische Endokrinologie, z.B. Diagnostik und Therapie von Störungen des weiblichen Zyklus einschließlich Zyklusbeschwerden, Beratung zur hormonellen, chemischen, mechanischen und operativen Kontrazeptionalters- und kulturspezifische Erkrankungen, z.B. Kinder- und Jugendgynäkologie, Untersuchungen und Dokumentation von SexualdeliktenTumorerkrankungenPrävention, z.B. altersspezifische Gesundheitsberatung einschließlich Ernährungsberatung, Befundinterpretation zytologischer Abstrichediagnostische Verfahren, z.B. Sonografie der weiblichen Genitalorgane, Abstrich- und Probenentnahme für mikrobiologische Untersuchungen operative und weitere therapeutische VerfahrenSchwangerschaft, Geburt und Wochenbett, z.B. Diagnostik und Therapie von schwangerschaftsinduzierten Erkrankungen, Behandlung von Risikoschwangerschaften, Erstversorgung und Betreuung von NeugeborenenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Dabei kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Ist Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Frauenheilkunde und Geburtshilfe eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Frauenheilkunde und Geburtshilfe" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Frauenheilkunde und Geburtshilfe qualifiziert werden?

Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.

Wo arbeiten Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Operationssäle, Büroräumeggf. bei externen Bildungsanbietern: Schulungsräumeggf. zu Hause (bei kombinierten Lernformen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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