Zum Inhalt springen

Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Orthopädie und Unfallchirurgie

Facharzt/-ärztin - Orthopädie und Unfallchirurgie

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81434

Was ist Ortopedi ve Travmatoloji Uzman Doktoru?

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie wenden konservative, funktionelle und operative Untersuchungs- und Behandlungsverfahren an. Sie gipsen z.B. Knochenbrüche ein, verschreiben Salben für Prellungen und Zerrungen, verordnen Krankengymnastik oder behandeln entzündete Gelenke. Operative Eingriffe einschließlich Notfalleingriffe führen sie z.B. an Wirbelsäule, Gliedmaßen oder Hüftgelenk durch. Auch an Nerven und Gefäßen sowie bei Infektionen an Weichteilen, Knochen und Gelenken operieren sie. Zudem informieren sie die Patienten bzw. Patientinnen über den Gebrauch orthopädischer Hilfsmittel und überprüfen nach Fertigstellung Größe und Passform. Sie können auch chirotherapeutisch oder sportmedizinisch tätig sein. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern und Hochschulklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Patientenzimmern, in Büroräumenin OperationssälenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben), in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungInhalte von Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Chirurgieübergreifende Inhalte im Gebiet Chirurgie, z.B. Wundheilung und NarbenbildungLokalanästhesie und SchmerztherapieNotfall- und IntensivmedizinFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Biomechanik der Bewegungsorganediagnostische VerfahrenWeichteilverletzungen und Wundenkonservative Therapiemaßnahmen, z.B. Grundlagen manualmedizinischer Verfahren, Injektionen und Punktionen an Stütz- und BewegungsorganenDeformitäten und Reifungsstörungen, z.B. Hüftdysplasie, Wirbelsäulen- und Fußdeformitätenrheumatische ErkrankungenVerletzungen, Erkrankungen und Funktionsstörungen der Hand und des UnterarmsSportverletzungenTumore an den Stütz- und BewegungsorganenPolytraumamanagement (Diagnostik, Therapie und interdisziplinäres Management für Schwer- und Mehrfachverletzte)operative VerfahrenStrahlenschutz, z.B. Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am MenschenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Steckbrief

Berufstyp: Studienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelungen der Landesärztekammern Weiterbildungsdauer: 6 Jahre

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie wenden konservative, funktionelle und operative Untersuchungs- und Behandlungsverfahren an. Sie gipsen z.B. Knochenbrüche ein, verschreiben Salben für Prellungen und Zerrungen, verordnen Krankengymnastik oder behandeln entzündete Gelenke. Operative Eingriffe einschließlich Notfalleingriffe führen sie z.B. an Wirbelsäule, Gliedmaßen oder Hüftgelenk durch. Auch an Nerven und Gefäßen sowie bei Infektionen an Weichteilen, Knochen und Gelenken operieren sie. Zudem informieren sie die Patienten bzw. Patientinnen über den Gebrauch orthopädischer Hilfsmittel und überprüfen nach Fertigstellung Größe und Passform. Sie können auch chirotherapeutisch oder sportmedizinisch tätig sein. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern und Hochschulklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Patientenzimmern, in Büroräumenin OperationssälenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben), in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungInhalte von Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Chirurgieübergreifende Inhalte im Gebiet Chirurgie, z.B. Wundheilung und NarbenbildungLokalanästhesie und SchmerztherapieNotfall- und IntensivmedizinFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Biomechanik der Bewegungsorganediagnostische VerfahrenWeichteilverletzungen und Wundenkonservative Therapiemaßnahmen, z.B. Grundlagen manualmedizinischer Verfahren, Injektionen und Punktionen an Stütz- und BewegungsorganenDeformitäten und Reifungsstörungen, z.B. Hüftdysplasie, Wirbelsäulen- und Fußdeformitätenrheumatische ErkrankungenVerletzungen, Erkrankungen und Funktionsstörungen der Hand und des UnterarmsSportverletzungenTumore an den Stütz- und BewegungsorganenPolytraumamanagement (Diagnostik, Therapie und interdisziplinäres Management für Schwer- und Mehrfachverletzte)operative VerfahrenStrahlenschutz, z.B. Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am MenschenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Orthopädie und Unfallchirurgie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Operationssäle, Büroräume

Steckbrief

BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/FachärztinWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der LandesärztekammernWeiterbildungsdauer6 JahreAufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie wenden konservative, funktionelle und operative Untersuchungs- und Behandlungsverfahren an. Sie gipsen z.B. Knochenbrüche ein, verschreiben Salben für Prellungen und Zerrungen, verordnen Krankengymnastik oder behandeln entzündete Gelenke. Operative Eingriffe einschließlich Notfalleingriffe führen sie z.B. an Wirbelsäule, Gliedmaßen oder Hüftgelenk durch. Auch an Nerven und Gefäßen sowie bei Infektionen an Weichteilen, Knochen und Gelenken operieren sie. Zudem informieren sie die Patienten bzw. Patientinnen über den Gebrauch orthopädischer Hilfsmittel und überprüfen nach Fertigstellung Größe und Passform. Sie können auch chirotherapeutisch oder sportmedizinisch tätig sein. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern und Hochschulklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Patientenzimmern, in Büroräumenin OperationssälenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in...

Vergütung

Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Die dabei erreichte Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitgeber und der Dauer der Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin.Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es zum Beispiel zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto)Quelle:Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Weiterbildungsdauer

6 Jahre (Vollzeit)

Weiterbildungsaufbau

Aufbau der Weiterbildung laut Muster-Weiterbildungsordnung der BundesärztekammerAngehende Fachärzte und -ärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie absolvieren eine sechsjährige Weiterbildung im Gebiet Chirurgie, davon48 Monate in Orthopädie und Unfallchirurgie 6 Monate in der Notfallaufnahme 6 Monate in der IntensivmedizinZum Kompetenzerwerb können bis zu 12 Monate der Weiterbildung in anderen Gebieten erfolgen.

Weiterbildungskosten

Für die Durchführung der Weiterbildung während der hauptberuflichen Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit werden von den angehenden Fachärzten und -ärztinnen keine Kosten erhoben. Für die Teilnahme an Kursen, die auch durch die Weiterbildungsordnung vorgeschrieben sein kann, fallen gewöhnlich Gebühren an. Es können Prüfungsgebühren erhoben werden.

Weiterbildungsinhalte

Inhalte von Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Chirurgieübergreifende Inhalte im Gebiet Chirurgie, z.B. Wundheilung und NarbenbildungLokalanästhesie und SchmerztherapieNotfall- und IntensivmedizinFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Biomechanik der Bewegungsorganediagnostische VerfahrenWeichteilverletzungen und Wundenkonservative Therapiemaßnahmen, z.B. Grundlagen manualmedizinischer Verfahren, Injektionen und Punktionen an Stütz- und BewegungsorganenDeformitäten und Reifungsstörungen, z.B. Hüftdysplasie, Wirbelsäulen- und Fußdeformitätenrheumatische ErkrankungenVerletzungen, Erkrankungen und Funktionsstörungen der Hand und des UnterarmsSportverletzungenTumore an den Stütz- und BewegungsorganenPolytraumamanagement (Diagnostik, Therapie und interdisziplinäres Management für Schwer- und Mehrfachverletzte)operative VerfahrenStrahlenschutz, z.B. Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am MenschenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte Nachweisverfahren

Wichtige Vorkenntnisse

Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung sind vor allem vertiefte Vorkenntnisse im Facharztgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie: Bereits während des Studiums kann man entsprechende Wahlfächer belegen oder sich in praktischen Phasen spezialisieren (z.B. Teile der Famulatur in einer orthopädischen Praxis oder auf einer unfallchirurgischen Station ableisten). Auch nach dem Studium ist einschlägige Praxiserfahrung von Vorteil.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Einsatz von Medizintechnik: z.B. um Untersuchungen mittels Computertomografie oder Magnetresonanztomografie durchzuführenWahlfach: z.B. Bildgebende DiagnostikPharmakologie: z.B. um Analgesierungs- und Sedierungsmaßnahmen durchzuführen oder eine medikamentöse Thromboseprophylaxe zu verabreichenWahlfach: z.B. Pharmakologie, AnästhesiologiePsychologie: z.B. um mit Patienten/Patientinnen und Angehörigen ärztliche Diagnosen zu besprechenWahlfächer: z.B. ärztliche Gesprächsführung, interkulturelle Kompetenz

Weiterbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich in der Klinik einstellen:Praktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Ärzten/Ärztinnen): i.d.R. Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten während der Berufstätigkeit (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenUmgebung: Arbeiten unter besonderen Hygienebedingungen zur Vermeidung von InfektionenKleidung: Arztkittel, Handschuhe und ggf. MundschutzArbeitszeit: i.d.R. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst nach festgelegtem Wechsel (auch samstags, sonn- und feiertags)Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Entscheidung über medizinische Maßnahmen)Konzentration und Sorgfalt (z.B. bei chirurgischen Eingriffen)Teamarbeit (z.B. bei Operationen Zusammenarbeit mit Fachärzten und -ärztinnen sowie anderen medizinischen Fachkräften)Flexibilität (z.B. rasche Reaktion bei Änderungen des Zustands eines Patienten)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. im Umgang mit Patienten)

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungen können Alternativen für den Beruf Facharzt/-ärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie sein:Bereich MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung AllgemeinchirurgieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung GefäßchirurgieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung HerzchirurgieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Kinder- und JugendchirurgieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Mund-Kiefer-GesichtschirurgieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung NeurochirurgieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische ChirurgieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung ThoraxchirurgieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung ViszeralchirurgieGemeinsamkeit:chirurgische Behandlungen durchführen

Entwicklung der Weiterbildung

1924:Beschluss der ersten Facharztordnung auf dem Deutschen Ärztetag ("Leitsätze zur Anerkennung und praktischen Tätigkeit von Fachärzten"): Beschränkung der ärztlichen Tätigkeit auf das Fachgebiet (keine gleichzeitige hausärztliche Tätigkeit), Etablierung von 14 Facharztbezeichnungen (darunter: Chirurgie) und festgelegten Weiterbildungszeiten1937:Erlass einer neuen Berufs- und Facharztordnung, erste Nennung von Zusatzbezeichnungen1968:Beschluss der ersten (Muster-)Weiterbildungsordnung: Trennung der Weiterbildungsordnung von der Berufsordnung, Einführung neuer Gebiete und Etablierung erster Teilgebiete in der Chirurgie (Kinder- und Unfallchirurgie)1974:Neuordnung der Heilberufs- bzw. Kammergesetze der Länder, u.a. Einführung einer mündlichen Prüfung als Abschluss der Facharzt-Weiterbildung1992:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Abschaffung der bisherigen Teilgebiete zugunsten von Schwerpunkten, Etablierung der Unfallchirurgie als Schwerpunkt des Gebiets Chirurgie, die Orthopädische Chirurgie wurde als Weiterbildung im Gebiet Orthopädie ermöglicht2003:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Reduzierung der Facharzt-Gebiete, Orthopädie und Unfallchirurgie wird Facharztbezeichnung im Gebiet Chirurgie2010:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung2013:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderung bei der Anerkennung von ausländischen Facharzt-Weiterbildungen2018:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderungen an Facharztgebiete...

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFacharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie/Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie

Die Weiterbildung im Überblick

Facharzt bzw. Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie ist eine berufliche Weiterbildung an Hochschulkliniken und anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung, z.B. niedergelassene Praxen. Sie dauert i.d.R. 6 Jahre. Die Landesärztekammern regeln die Details gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.Die Weiterbildung führt zur Facharztprüfung.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachärzte und -ärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie i.d.R. in Krankenhäusern, Hochschulkliniken, Gesundheitszentren oder in einer eigenen Praxis.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Ärzte und Ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Orthopädie bis hin zu Gesundheitsmanagement.Daneben kann man seine Fachkenntnisse vertiefen und sich spezialisieren oder sich Wissen auf neuen Gebieten aneignen. Naheliegend ist eine zweijährige Schwerpunkt-Weiterbildung im Gebiet Orthopädie und Unfallchirurgie, z.B. im Schwerpunkt Orthopädische Rheumatologie, oder eine Zusatz-Weiterbildung, die zur Übernahme weiterer Aufgaben befähigt und zum Tragen einer Zusatzbezeichnung berechtigt, z.B. Sportmedizin.Beruflich weiterkommenEin weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis oder Privatklinik.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Die zuständigen Landesärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Ärztekammer: Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 18.05.2020, geändert durch Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 07.01.2025 (ber. 04/2025)Übersicht über die Landesärztekammern

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Ortopedi ve Travmatoloji Uzman Doktoru

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Orthopädie und Unfallchirurgie in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie wenden konservative, funktionelle und operative Untersuchungs- und Behandlungsverfahren an. Sie gipsen z.B. Knochenbrüche ein, verschreiben Salben für Prellungen und Zerrungen, verordnen Krankengymnastik oder behandeln entzündete Gelenke. Operative Eingriffe einschließlich Notfalleingriffe führen sie z.B. an Wirbelsäule, Gliedmaßen oder Hüftgelenk durch. Auch an Nerven und Gefäßen sowie bei Infektionen an Weichteilen, Knochen und Gelenken operieren sie. Zudem informieren sie die Patienten bzw. Patientinnen über den Gebrauch orthopädischer Hilfsmittel und überprüfen nach Fertigstellung Größe und Passform. Sie können auch chirotherapeutisch oder sportmedizinisch tätig sein. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern und Hochschulklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Patientenzimmern, in Büroräumenin OperationssälenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben), in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungInhalte von Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Chirurgieübergreifende Inhalte im Gebiet Chirurgie, z.B. Wundheilung und NarbenbildungLokalanästhesie und SchmerztherapieNotfall- und IntensivmedizinFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Biomechanik der Bewegungsorganediagnostische VerfahrenWeichteilverletzungen und Wundenkonservative Therapiemaßnahmen, z.B. Grundlagen manualmedizinischer Verfahren, Injektionen und Punktionen an Stütz- und BewegungsorganenDeformitäten und Reifungsstörungen, z.B. Hüftdysplasie, Wirbelsäulen- und Fußdeformitätenrheumatische ErkrankungenVerletzungen, Erkrankungen und Funktionsstörungen der Hand und des UnterarmsSportverletzungenTumore an den Stütz- und BewegungsorganenPolytraumamanagement (Diagnostik, Therapie und interdisziplinäres Management für Schwer- und Mehrfachverletzte)operative VerfahrenStrahlenschutz, z.B. Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am MenschenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Ist Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Orthopädie und Unfallchirurgie eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Orthopädie und Unfallchirurgie" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Orthopädie und Unfallchirurgie qualifiziert werden?

Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.

Wo arbeiten Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Orthopädie und Unfallchirurgie in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Operationssäle, Büroräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Orthopädie und Unfallchirurgie in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

📬 Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

📬 Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.