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Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Infektiologie

Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Infektiologie

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81424

Was ist İç Hastalıkları ve Enfeksiyon Hastalıkları Uzmanı Doktor?

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Infektiologie befassen sich mit Infektionskrankheiten aller Art. Nach der Anamnese entscheiden sie über weitere diagnostische Maßnahmen und veranlassen etwa die Untersuchung von Blut- und Gewebeproben oder die Anfertigung von Röntgenbildern. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse leiten sie Behandlungen ein, z.B. die Gabe von Antibiotika. Chronische Infektionen betreuen sie langfristig. Bei schweren Fällen arbeiten sie interdisziplinär mit anderen Fachrichtungen zusammen. Zudem engagieren sie sich in der Prävention, etwa durch Impfungen oder Maßnahmen zur Unterbrechung von Infektionsketten - häufig in Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Gesundheitswesen. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Infektiologie finden Beschäftigung in erster Linie in Krankenhäusern und Hochschulkliniken sowie in Facharztpraxen. ArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Infektiologie arbeiten in erster Linie in Untersuchungs-, Behandlungsräumen, Patientenzimmern und Büroräumen.Darüber hinaus arbeiten sie auch in Labors, in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungInhalte von Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Innere Medizinübergreifende Inhalte im Gebiet Innere Medizin, z.B. Begutachtung der Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung, Grundlagen der medikamentösen Tumortherapiefachgebundene genetische Beratung, z.B. Grundlagen hereditärer Krankheitsbildernotfall- und intensivmedizinische Maßnahmen, z.B. Diagnostik und Therapie akuter und vital bedrohlicher Erkrankungen und Zustände, Beatmungstechniken, Notfallsonografiefunktionelle Störungen, z.B. Basisbehandlung psychosomatischer Krankheitsbilderdiagnostische und therapeutische Verfahren, z.B. Ultraschall, Sonografie, Elektrokardiogramm, Röntgen-Thorax-Untersuchungen, Transfusions- und Blutersatztherapieangiologische, endokrinologische und diabetologische, gastroenterologische, geriatrische, hämatologische und onkologische, kardiologische, nephrologische, pneumatologische sowie rheumatologische BasisbehandlungFachspezifische InhalteInfektionsprävention und Infektionsschutz, Impfprophylaxenosokomiale Infektionen, z.B. Screening und Dekolonisation von Infektionserregern einschließlich multiresistenter Erreger; molekulare Epidemiologie; Unterbrechung von InfektionskettenInfektionsdiagnostik, z.B. Epidemiologie von Bakterien und Viren; mikrobiologische Diagnostikantiinfektive Therapie, z.B. Pharmakologie, Pharmakokinetik und Pharmakodynamik, Wirkungsspektrum, Resistenzentwicklung, Nebenwirkungen und Interaktionen von AntiinfektivaPrinzipien und Methoden von Antibiotic-Stewardship (ABS), Durchführung von ABS-Visitenakute lebensbedrohliche Infektionen und infektiologische NotfälleFieber unklarer Genese, ambulante parenterale Therapie mit Antiinfektiva (APAT), Langzeitbehandlung von Patienten mit chronischen Infektionen, seltene InfektionskrankheitenInfektionsepidemiologie, Ausbruchsmanagement, Global Health, interdisziplinäre BeratungInfektionen bei besonderen Patientengruppen, z.B. bei geriatrischen Patienten, Schwangeren, Fernreisenden; sexuell übertragbare Infektionen (STI); Infektionsrisiken bei ImmundefizienzenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatienten- und behandlungsbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung, Befunddokumentation, medizinische Notfallsituationen, lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Dabei kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Steckbrief

Berufstyp: Studienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelungen der Landesärztekammern Weiterbildungsdauer: 6 Jahre

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Infektiologie befassen sich mit Infektionskrankheiten aller Art. Nach der Anamnese entscheiden sie über weitere diagnostische Maßnahmen und veranlassen etwa die Untersuchung von Blut- und Gewebeproben oder die Anfertigung von Röntgenbildern. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse leiten sie Behandlungen ein, z.B. die Gabe von Antibiotika. Chronische Infektionen betreuen sie langfristig. Bei schweren Fällen arbeiten sie interdisziplinär mit anderen Fachrichtungen zusammen. Zudem engagieren sie sich in der Prävention, etwa durch Impfungen oder Maßnahmen zur Unterbrechung von Infektionsketten - häufig in Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Gesundheitswesen. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Infektiologie finden Beschäftigung in erster Linie in Krankenhäusern und Hochschulkliniken sowie in Facharztpraxen. ArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Infektiologie arbeiten in erster Linie in Untersuchungs-, Behandlungsräumen, Patientenzimmern und Büroräumen.Darüber hinaus arbeiten sie auch in Labors, in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungInhalte von Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Innere Medizinübergreifende Inhalte im Gebiet Innere Medizin, z.B. Begutachtung der Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung, Grundlagen der medikamentösen Tumortherapiefachgebundene genetische Beratung, z.B. Grundlagen hereditärer Krankheitsbildernotfall- und intensivmedizinische Maßnahmen, z.B. Diagnostik und Therapie akuter und vital bedrohlicher Erkrankungen und Zustände, Beatmungstechniken, Notfallsonografiefunktionelle Störungen, z.B. Basisbehandlung psychosomatischer Krankheitsbilderdiagnostische und therapeutische Verfahren, z.B. Ultraschall, Sonografie, Elektrokardiogramm, Röntgen-Thorax-Untersuchungen, Transfusions- und Blutersatztherapieangiologische, endokrinologische und diabetologische, gastroenterologische, geriatrische, hämatologische und onkologische, kardiologische, nephrologische, pneumatologische sowie rheumatologische BasisbehandlungFachspezifische InhalteInfektionsprävention und Infektionsschutz, Impfprophylaxenosokomiale Infektionen, z.B. Screening und Dekolonisation von Infektionserregern einschließlich multiresistenter Erreger; molekulare Epidemiologie; Unterbrechung von InfektionskettenInfektionsdiagnostik, z.B. Epidemiologie von Bakterien und Viren; mikrobiologische Diagnostikantiinfektive Therapie, z.B. Pharmakologie, Pharmakokinetik und Pharmakodynamik, Wirkungsspektrum, Resistenzentwicklung, Nebenwirkungen und Interaktionen von AntiinfektivaPrinzipien und Methoden von Antibiotic-Stewardship (ABS), Durchführung von ABS-Visitenakute lebensbedrohliche Infektionen und infektiologische NotfälleFieber unklarer Genese, ambulante parenterale Therapie mit Antiinfektiva (APAT), Langzeitbehandlung von Patienten mit chronischen Infektionen, seltene InfektionskrankheitenInfektionsepidemiologie, Ausbruchsmanagement, Global Health, interdisziplinäre BeratungInfektionen bei besonderen Patientengruppen, z.B. bei geriatrischen Patienten, Schwangeren, Fernreisenden; sexuell übertragbare Infektionen (STI); Infektionsrisiken bei ImmundefizienzenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatienten- und behandlungsbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung, Befunddokumentation, medizinische Notfallsituationen, lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Dabei kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Infektiologie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Büroräume

Steckbrief

BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/FachärztinWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der LandesärztekammernWeiterbildungsdauer6 JahreAufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Infektiologie befassen sich mit Infektionskrankheiten aller Art. Nach der Anamnese entscheiden sie über weitere diagnostische Maßnahmen und veranlassen etwa die Untersuchung von Blut- und Gewebeproben oder die Anfertigung von Röntgenbildern. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse leiten sie Behandlungen ein, z.B. die Gabe von Antibiotika. Chronische Infektionen betreuen sie langfristig. Bei schweren Fällen arbeiten sie interdisziplinär mit anderen Fachrichtungen zusammen. Zudem engagieren sie sich in der Prävention, etwa durch Impfungen oder Maßnahmen zur Unterbrechung von Infektionsketten - häufig in Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Gesundheitswesen. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Infektiologie finden Beschäftigung in erster Linie in Krankenhäusern und Hochschulkliniken sowie in Facharztpraxen. ArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Infektiologie arbeiten in erster Linie in Untersuchungs-, Behandlungsräumen, Patientenzimmern und Büroräumen.Darüber hinaus arbeiten sie auch in Labors, in Hörsälen oder Unterrichtsräumen...

Vergütung

Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Die dabei erreichte Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitgeber und der Dauer der Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin.Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es zum Beispiel zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto)Quelle:Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Weiterbildungsdauer

6 Jahre (Vollzeit)

Weiterbildungsaufbau

Aufbau der Weiterbildung laut Muster-Weiterbildungsordnung der BundesärztekammerAngehende Fachärzte und -ärztinnen für innere Medizin und Infektiologie absolvieren eine sechsjährige Weiterbildung im Gebiet Innere Medizin, davon36 Monate in Innere Medizin und Infektiologie, davon 24 Monate in der stationären Patientenversorgung24 Monate in mindestens zwei anderen Facharztkompetenzen des Gebiets Innere Medizin 6 Monate in der Notfallaufnahme6 Monate in der Intensivmedizin

Weiterbildungskosten

Für die Durchführung der Weiterbildung während der hauptberuflichen Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit werden von den angehenden Fachärzten und -ärztinnen keine Kosten erhoben. Für die Teilnahme an Kursen, die auch durch die Weiterbildungsordnung vorgeschrieben sein kann, fallen gewöhnlich Gebühren an. Es können Prüfungsgebühren erhoben werden.

Weiterbildungsinhalte

Inhalte von Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Innere Medizinübergreifende Inhalte im Gebiet Innere Medizin, z.B. Beratung bezüglich gesundheitsfördernder Lebensführung, Begutachtung der Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung, Grundlagen der medikamentösen Tumortherapiefachgebundene genetische Beratung, z.B. Grundlagen hereditärer und multifaktorieller Krankheitsbilder und Entwicklungsstörungen notfall- und intensivmedizinische Maßnahmen im Gebiet Innere Medizin, z.B. Diagnostik und Therapie akuter und vital bedrohlicher Erkrankungen und Zustände, Beatmungstechniken, Notfallsonografiefunktionelle Störungen im Gebiet Innere Medizin, z.B. Basisbehandlung psychosomatischer Krankheitsbilderdiagnostische Verfahren im Gebiet Innere Medizin, z.B. Ultraschall, Sonografie, Elektrokardiogramm, Langzeitblutdruckmessung, Röntgen-Thorax-Untersuchungentherapeutische Verfahren im Gebiet Innere Medizin, z.B. Infusionstherapie, Transfusions- und Blutersatztherapieangiologische, endokrinologische und diabetologische, gastroenterologische, geriatrische, hämatologische und onkologische, kardiologische, nephrologische, pneumatologische sowie rheumatologische BasisbehandlungFachspezifische InhalteInfektionsprävention und Infektionsschutz, Planung und Durchführung von infektionsepidemiologischen Erhebungen, Impfprophylaxe einschließlich Impfempfehlungen und Impfplänennosokomiale Infektionen, z.B. Screening und Dekolonisation von Infektionserregern einschließlich multiresistenter Erreger; molekular...

Wichtige Vorkenntnisse

Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung sind vor allem vertiefte Vorkenntnisse im Facharztgebiet Innere Medizin bzw. im Bereich Infektiologie: Bereits während des Studiums kann man Wahlfächer wie Infektionsbiologie oder Neue Infektionserkrankungen belegen oder sich in praktischen Phasen spezialisieren (z.B. Teile der Famulatur in einer internistischen Praxis oder auf einer Station für Innere Medizin ableisten). Auch nach dem Studium ist einschlägige Praxiserfahrung von Vorteil.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Einsatz von Medizintechnik: z.B. um Untersuchungen mittels Sonografie durchzuführenWahlfach: z.B. Bildgebende DiagnostikPharmakologie: z.B. um Einsatzmöglichkeiten, Neben- und Wechselwirkungen von Arzneimitteln, v.a. Antibiotika und Virostatika, zu kennenWahlfach: z.B. Pharmakologie/ToxikologiePsychologie: z.B. um mit Patienten/Patientinnen und Angehörigen ärztliche Diagnosen zu besprechenWahlfächer: z.B. ärztliche Gesprächsführung, interkulturelle Kompetenz

Weiterbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich in der Klinik einstellen:Praktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Ärzten/Ärztinnen): i.d.R. Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten während der Berufstätigkeit (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenUmgebung: Arbeiten unter besonderen Hygienebedingungen zur Vermeidung von InfektionenKleidung: Arztkittel, Handschuhe, MundschutzArbeitszeit: i.d.R. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst nach festgelegtem Wechsel (auch samstags, sonn- und feiertags)Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Entscheidung über medizinische Maßnahmen)Konzentration und Sorgfalt (z.B. bei der Auswahl und Dosierung von Antibiotika, bei bildgebenden Untersuchungen wie Sonografien)Teamarbeit (Zusammenarbeit mit Fachärzten und -ärztinnen anderer Gebiete sowie medizinischem Fachpersonal z.B. bei schweren und komplikativen Krankheitsverläufen)Flexibilität (z.B. rasche Reaktion bei Änderung des Zustands von Patienten)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. im Umgang mit Patienten)

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungen können Alternativen für den Beruf Facharzt/-ärztin für innere Medizin und Infektiologie sein:Bereich MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Innere MedizinFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und AngiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und DiabetologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und GastroenterologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und OnkologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und KardiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und NephrologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und PneumologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und RheumatologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Allgemeinmedizin (Hausarzt/Hausärztin)Facharzt/Fachärztin Fachrichtung AnästhesiologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung ArbeitsmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung AugenheilkundeFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Frauenheilkunde und GeburtshilfeFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Haut- und GeschlechtskrankheitenFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Kinder- und JugendmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung UrologieGemeinsamkeiten:Patienten/Patientinnen beraten und aufklärenUntersuchungen und Behandlungen durchführenBereich LaborFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Mikrobiologie, Virologie und InfektionsepidemiologieGemeinsamkeiten:Erreger identifizieren und Diagnosen erarbeitenbei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten mitwirken

Entwicklung der Weiterbildung

1924:Beschluss der ersten Facharztordnung auf dem Deutschen Ärztetag ("Leitsätze zur Anerkennung und praktischen Tätigkeit von Fachärzten"): Beschränkung der ärztlichen Tätigkeit auf das Fachgebiet (keine gleichzeitige hausärztliche Tätigkeit), Etablierung von 14 Facharztbezeichnungen (darunter: Innere Medizin) und festgelegten Weiterbildungszeiten 1937:Erlass einer neuen Berufs- und Facharztordnung, erste Nennung von Zusatzbezeichnungen 1968:Beschluss der ersten (Muster-)Weiterbildungsordnung: Trennung der Weiterbildungsordnung von der Berufsordnung, Einführung neuer Gebiete, in der Inneren Medizin die Teilgebiete Gastroenterologie, Kardiologie und Lungen- und Bronchialheilkunde1974:Neuordnung der Heilberufs- bzw. Kammergesetze der Länder, u.a. Einführung einer mündlichen Prüfung als Abschluss der Facharzt-Weiterbildung1992:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Abschaffung der bisherigen Teilgebiete zugunsten von Schwerpunkten; das Gebiet Innere Medizin erhält folgende Schwerpunkte: Angiologie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Hämatologie und Internistische Onkologie, Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie, Rheumatologie2003:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Reduzierung der Facharzt-Gebiete; im Facharztgebiet Innere Medizin Änderung des Schwerpunkts Endokrinologie in Endokrinologie und Diabetologie sowie des Schwerpunkts Hämatologie und Internistische Onkologie in Hämatologie und Onkologie2008:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung; die eh...

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFacharzt für Innere Medizin und Infektiologie/Fachärztin für Innere Medizin und Infektiologie

Die Weiterbildung im Überblick

Facharzt bzw. Fachärztin für innere Medizin und Infektiologie ist eine berufliche Weiterbildung an Hochschulkliniken sowie anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung, z.B. niedergelassene Praxen. Sie dauert i.d.R. 6 Jahre. Die Landesärztekammern regeln die Details gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.Die Weiterbildung führt zur Facharztprüfung.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachärzte und -ärztinnen für innere Medizin und Infektiologie i.d.R. in Krankenhäusern, Hochschulkliniken, Gesundheitszentren oder in einer eigenen Praxis.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Ärzte und Ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Innerer Medizin bis hin zu Gesundheitsmanagement.Daneben kann man seine Fachkenntnisse vertiefen und sich spezialisieren oder sich Wissen auf neuen Gebieten aneignen. Naheliegend ist eine Zusatz-Weiterbildung, die zur Übernahme weiterer Aufgaben befähigt und zum Tragen einer Zusatzbezeichnung berechtigt, z.B. Immunologie oder Intensivmedizin.Beruflich weiterkommenEin weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis oder Privatklinik.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Die zuständigen Landesärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Ärztekammer: Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 18.05.2020, geändert durch Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 07.01.2025 (ber. 04/2025)Übersicht über die Landesärztekammern

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu İç Hastalıkları ve Enfeksiyon Hastalıkları Uzmanı Doktor

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Infektiologie in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Infektiologie befassen sich mit Infektionskrankheiten aller Art. Nach der Anamnese entscheiden sie über weitere diagnostische Maßnahmen und veranlassen etwa die Untersuchung von Blut- und Gewebeproben oder die Anfertigung von Röntgenbildern. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse leiten sie Behandlungen ein, z.B. die Gabe von Antibiotika. Chronische Infektionen betreuen sie langfristig. Bei schweren Fällen arbeiten sie interdisziplinär mit anderen Fachrichtungen zusammen. Zudem engagieren sie sich in der Prävention, etwa durch Impfungen oder Maßnahmen zur Unterbrechung von Infektionsketten - häufig in Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Gesundheitswesen. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Infektiologie finden Beschäftigung in erster Linie in Krankenhäusern und Hochschulkliniken sowie in Facharztpraxen. ArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Infektiologie arbeiten in erster Linie in Untersuchungs-, Behandlungsräumen, Patientenzimmern und Büroräumen.Darüber hinaus arbeiten sie auch in Labors, in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungInhalte von Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Innere Medizinübergreifende Inhalte im Gebiet Innere Medizin, z.B. Begutachtung der Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung, Grundlagen der medikamentösen Tumortherapiefachgebundene genetische Beratung, z.B. Grundlagen hereditärer Krankheitsbildernotfall- und intensivmedizinische Maßnahmen, z.B. Diagnostik und Therapie akuter und vital bedrohlicher Erkrankungen und Zustände, Beatmungstechniken, Notfallsonografiefunktionelle Störungen, z.B. Basisbehandlung psychosomatischer Krankheitsbilderdiagnostische und therapeutische Verfahren, z.B. Ultraschall, Sonografie, Elektrokardiogramm, Röntgen-Thorax-Untersuchungen, Transfusions- und Blutersatztherapieangiologische, endokrinologische und diabetologische, gastroenterologische, geriatrische, hämatologische und onkologische, kardiologische, nephrologische, pneumatologische sowie rheumatologische BasisbehandlungFachspezifische InhalteInfektionsprävention und Infektionsschutz, Impfprophylaxenosokomiale Infektionen, z.B. Screening und Dekolonisation von Infektionserregern einschließlich multiresistenter Erreger; molekulare Epidemiologie; Unterbrechung von InfektionskettenInfektionsdiagnostik, z.B. Epidemiologie von Bakterien und Viren; mikrobiologische Diagnostikantiinfektive Therapie, z.B. Pharmakologie, Pharmakokinetik und Pharmakodynamik, Wirkungsspektrum, Resistenzentwicklung, Nebenwirkungen und Interaktionen von AntiinfektivaPrinzipien und Methoden von Antibiotic-Stewardship (ABS), Durchführung von ABS-Visitenakute lebensbedrohliche Infektionen und infektiologische NotfälleFieber unklarer Genese, ambulante parenterale Therapie mit Antiinfektiva (APAT), Langzeitbehandlung von Patienten mit chronischen Infektionen, seltene InfektionskrankheitenInfektionsepidemiologie, Ausbruchsmanagement, Global Health, interdisziplinäre BeratungInfektionen bei besonderen Patientengruppen, z.B. bei geriatrischen Patienten, Schwangeren, Fernreisenden; sexuell übertragbare Infektionen (STI); Infektionsrisiken bei ImmundefizienzenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatienten- und behandlungsbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung, Befunddokumentation, medizinische Notfallsituationen, lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Dabei kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Ist Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Infektiologie eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Infektiologie" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Infektiologie qualifiziert werden?

Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.

Wo arbeiten Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Infektiologie in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Büroräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Infektiologie in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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