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Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie

Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Rheumatologie

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81424

Was ist İç Hastalıkları ve Romatoloji Uzmanı?

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie befassen sich in erster Linie mit entzündlichen Erkrankungen. Diese betreffen häufig den Bewegungsapparat wie Gelenke, Knochen, Muskeln, Sehnen, aber auch innere Organe, das Nervensystem oder die Haut. Nach der Anamnese und einer körperlichen Untersuchung entscheiden sie über weitere diagnostische Maßnahmen. Sie veranlassen z.B. Laboruntersuchungen von Blutproben, mikroskopische Untersuchungen der Gelenkflüssigkeit oder wenden bildgebende Verfahren wie Ultraschall an. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse leiten die Behandlungen ein. Das kann eine Medikamententherapie, ein kleinerer Eingriff wie eine Gelenkpunktion oder eine Ernährungsumstellung sein. Falls Operationen nötig sind, überweisen sie auch an andere Fachärzte und Fachärztinnen bzw. an Krankenhäuser. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie finden Beschäftigung in erster Linie in Krankenhäusern und Hochschulkliniken sowie in Facharztpraxen. ArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie arbeiten in erster Linie in Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Patientenzimmern sowie in Büroräumen.Darüber hinaus arbeiten sie auch in Labors, in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungInhalte von Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Innere Medizinübergreifende Inhalte im Gebiet Innere Medizin, z.B. Begutachtung der Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung, Grundlagen der medikamentösen Tumortherapiefachgebundene genetische Beratung, z.B. Grundlagen hereditärer Krankheitsbilder notfall- und intensivmedizinische Maßnahmen, z.B. Diagnostik und Therapie akuter und vital bedrohlicher Erkrankungen und Zustände, Beatmungstechniken, Notfallsonografiefunktionelle Störungen, z.B. Basisbehandlung psychosomatischer Krankheitsbilderdiagnostische und therapeutische Verfahren, z.B. Ultraschall, Sonografie, Elektrokardiogramm, Röntgen-Thorax-Untersuchungen, Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapieangiologische, endokrinologische und diabetologische, gastroenterologische, geriatrische, hämatologische und onkologische, infektiologische, kardiologische, nephrologische sowie pneumatologische BasisbehandlungFachspezifische InhalteDifferenzialdiagnose, Therapieoptionen und Rehabilitation entzündlich-rheumatischer Gelenk- und inflammatorischer bzw. immunologischer SystemerkrankungenTherapiesteuerung anhand diagnosespezifischer Funktions- und Aktivitätsindizes Diagnostik und konservative Therapie sowie Langzeitbetreuung von Kristallarthropathien, Osteoporose und Osteomalazie sowie rheumatologischen Gelenk- und Weichteilinfektionenmedikamentöse Therapie zur Distanzierung von Schmerzen, strukturierte Patientenschulungsprogramme und Einleitung psychotherapeutischer InterventionenIndikationsstellung und Einleitung von Leistungen zur Rehabilitation, sozialmedizinische Beratung, Verordnung von Nachsorgeleistungen, Steuerung der stufenweisen WiedereingliederungPrinzipien der laborchemischen Präanalytik, Kontrolle von Testbedingungen, Validierung von Laborbefunden und Postanalytik, Plausibilitätskontrolle und BefunderstellungBefunderhebung und -interpretation mithilfe bildgebender VerfahrenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatienten- und behandlungsbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung, Befunddokumentation, medizinische Notfallsituationen, lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Dabei kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Steckbrief

Berufstyp: Studienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelungen der Landesärztekammern Weiterbildungsdauer: 6 Jahre

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie befassen sich in erster Linie mit entzündlichen Erkrankungen. Diese betreffen häufig den Bewegungsapparat wie Gelenke, Knochen, Muskeln, Sehnen, aber auch innere Organe, das Nervensystem oder die Haut. Nach der Anamnese und einer körperlichen Untersuchung entscheiden sie über weitere diagnostische Maßnahmen. Sie veranlassen z.B. Laboruntersuchungen von Blutproben, mikroskopische Untersuchungen der Gelenkflüssigkeit oder wenden bildgebende Verfahren wie Ultraschall an. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse leiten die Behandlungen ein. Das kann eine Medikamententherapie, ein kleinerer Eingriff wie eine Gelenkpunktion oder eine Ernährungsumstellung sein. Falls Operationen nötig sind, überweisen sie auch an andere Fachärzte und Fachärztinnen bzw. an Krankenhäuser. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie finden Beschäftigung in erster Linie in Krankenhäusern und Hochschulkliniken sowie in Facharztpraxen. ArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie arbeiten in erster Linie in Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Patientenzimmern sowie in Büroräumen.Darüber hinaus arbeiten sie auch in Labors, in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungInhalte von Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Innere Medizinübergreifende Inhalte im Gebiet Innere Medizin, z.B. Begutachtung der Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung, Grundlagen der medikamentösen Tumortherapiefachgebundene genetische Beratung, z.B. Grundlagen hereditärer Krankheitsbilder notfall- und intensivmedizinische Maßnahmen, z.B. Diagnostik und Therapie akuter und vital bedrohlicher Erkrankungen und Zustände, Beatmungstechniken, Notfallsonografiefunktionelle Störungen, z.B. Basisbehandlung psychosomatischer Krankheitsbilderdiagnostische und therapeutische Verfahren, z.B. Ultraschall, Sonografie, Elektrokardiogramm, Röntgen-Thorax-Untersuchungen, Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapieangiologische, endokrinologische und diabetologische, gastroenterologische, geriatrische, hämatologische und onkologische, infektiologische, kardiologische, nephrologische sowie pneumatologische BasisbehandlungFachspezifische InhalteDifferenzialdiagnose, Therapieoptionen und Rehabilitation entzündlich-rheumatischer Gelenk- und inflammatorischer bzw. immunologischer SystemerkrankungenTherapiesteuerung anhand diagnosespezifischer Funktions- und Aktivitätsindizes Diagnostik und konservative Therapie sowie Langzeitbetreuung von Kristallarthropathien, Osteoporose und Osteomalazie sowie rheumatologischen Gelenk- und Weichteilinfektionenmedikamentöse Therapie zur Distanzierung von Schmerzen, strukturierte Patientenschulungsprogramme und Einleitung psychotherapeutischer InterventionenIndikationsstellung und Einleitung von Leistungen zur Rehabilitation, sozialmedizinische Beratung, Verordnung von Nachsorgeleistungen, Steuerung der stufenweisen WiedereingliederungPrinzipien der laborchemischen Präanalytik, Kontrolle von Testbedingungen, Validierung von Laborbefunden und Postanalytik, Plausibilitätskontrolle und BefunderstellungBefunderhebung und -interpretation mithilfe bildgebender VerfahrenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatienten- und behandlungsbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung, Befunddokumentation, medizinische Notfallsituationen, lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Dabei kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Büroräume

Steckbrief

BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/FachärztinWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der LandesärztekammernWeiterbildungsdauer6 JahreAufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie befassen sich in erster Linie mit entzündlichen Erkrankungen. Diese betreffen häufig den Bewegungsapparat wie Gelenke, Knochen, Muskeln, Sehnen, aber auch innere Organe, das Nervensystem oder die Haut. Nach der Anamnese und einer körperlichen Untersuchung entscheiden sie über weitere diagnostische Maßnahmen. Sie veranlassen z.B. Laboruntersuchungen von Blutproben, mikroskopische Untersuchungen der Gelenkflüssigkeit oder wenden bildgebende Verfahren wie Ultraschall an. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse leiten die Behandlungen ein. Das kann eine Medikamententherapie, ein kleinerer Eingriff wie eine Gelenkpunktion oder eine Ernährungsumstellung sein. Falls Operationen nötig sind, überweisen sie auch an andere Fachärzte und Fachärztinnen bzw. an Krankenhäuser. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie finden Beschäftigung in erster Linie in Krankenhäusern und Hochschulkliniken sowie in Facharztpraxen. ArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie arbeiten in erster Linie in Untersuchungs- und Beha...

Vergütung

Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Die dabei erreichte Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitgeber und der Dauer der Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin.Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es zum Beispiel zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto)Quelle:Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Weiterbildungsdauer

6 Jahre (Vollzeit)

Weiterbildungsaufbau

Aufbau der Weiterbildung laut Muster-Weiterbildungsordnung der BundesärztekammerAngehende Fachärzte und -ärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie absolvieren eine sechsjährige Weiterbildung im Gebiet Innere Medizin, davon36 Monate in Innere Medizin und Rheumatologie, davon 24 Monate in der stationären Patientenversorgung24 Monate in mindestens zwei anderen Facharztkompetenzen des Gebiets Innere Medizin 6 Monate in der Notfallaufnahme6 Monate in der Intensivmedizin

Weiterbildungskosten

Für die Durchführung der Weiterbildung während der hauptberuflichen Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit werden von den angehenden Fachärzten und -ärztinnen keine Kosten erhoben. Für die Teilnahme an Kursen, die auch durch die Weiterbildungsordnung vorgeschrieben sein kann, fallen gewöhnlich Gebühren an. Es können Prüfungsgebühren erhoben werden.

Weiterbildungsinhalte

Inhalte von Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Innere Medizinübergreifende Inhalte im Gebiet Innere Medizin, z.B. Beratung bezüglich gesundheitsfördernder Lebensführung, Begutachtung der Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung, Grundlagen der medikamentösen Tumortherapiefachgebundene genetische Beratung, z.B. Grundlagen hereditärer und multifaktorieller Krankheitsbilder und Entwicklungsstörungen notfall- und intensivmedizinische Maßnahmen im Gebiet Innere Medizin, z.B. Diagnostik und Therapie akuter und vital bedrohlicher Erkrankungen und Zustände, Beatmungstechniken, Notfallsonografiefunktionelle Störungen im Gebiet Innere Medizin, z.B. Basisbehandlung psychosomatischer Krankheitsbilderdiagnostische Verfahren im Gebiet Innere Medizin, z.B. Ultraschall, Sonografie, Elektrokardiogramm, Langzeitblutdruckmessung, Röntgen-Thorax-Untersuchungentherapeutische Verfahren im Gebiet Innere Medizin, z.B. Infusionstherapie, Transfusions- und Blutersatztherapieangiologische, endokrinologische und diabetologische, gastroenterologische, geriatrische, hämatologische und onkologische, infektiologische, kardiologische, nephrologische sowie pneumatologische BasisbehandlungFachspezifische InhalteDifferenzialdiagnose, Therapieoptionen und Rehabilitation entzündlich-rheumatischer Gelenk- und inflammatorischer bzw. immunologischer SystemerkrankungenTherapiesteuerung anhand diagnosespezifischer Funktions- und Aktivitätsindizes bei rheumatischen und entzündlich-systemischen Erkrankungen Diagnostik un...

Wichtige Vorkenntnisse

Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung sind vor allem vertiefte Vorkenntnisse im Facharztgebiet Innere Medizin bzw. im Bereich Rheumatologie: Bereits während des Studiums kann man Wahlfächer wie Infektionsbiologie oder Stütz- und Bewegungsapparat belegen oder sich in praktischen Phasen spezialisieren (z.B. Teile der Famulatur in einer internistischen Praxis oder auf einer Station für Innere Medizin ableisten). Auch nach dem Studium ist einschlägige Praxiserfahrung von Vorteil.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Einsatz von Medizintechnik: z.B. um Untersuchungen mittels Sonografie durchzuführenWahlfach: z.B. Bildgebende DiagnostikPharmakologie: z.B. um Einsatzmöglichkeiten, Neben- und Wechselwirkungen von Arzneimitteln für Infusionsbehandlungen zu kennenWahlfach: z.B. Pharmakologie/ToxikologiePsychologie: z.B. um mit Patienten/Patientinnen und Angehörigen ärztliche Diagnosen zu besprechenWahlfächer: z.B. ärztliche Gesprächsführung, interkulturelle Kompetenz

Weiterbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich in der Klinik einstellen:Praktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Ärzten/Ärztinnen): i.d.R. Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten während der Berufstätigkeit (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenUmgebung: Arbeiten unter besonderen Hygienebedingungen zur Vermeidung von InfektionenKleidung: Arztkittel, Handschuhe und ggf. MundschutzArbeitszeit: i.d.R. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst nach festgelegtem Wechsel (auch samstags, sonn- und feiertags)Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Entscheidung über medizinische Maßnahmen)Konzentration und Sorgfalt (z.B. beim Einsatz ionisierender Strahlen, bei bildgebenden Untersuchungen wie Sonografien)Teamarbeit (Zusammenarbeit mit Fachärzten und -ärztinnen anderer Gebiete sowie medizinischem Fachpersonal z.B. bei muskuloskelettalen Erkrankungen)Flexibilität (z.B. rasche Reaktion bei Änderung des Zustands von Patienten)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. im Umgang mit Patienten)

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungen können Alternativen für den Beruf Facharzt/-ärztin für innere Medizin und Rheumatologie sein:Bereich MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Innere MedizinFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und AngiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und DiabetologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und GastroenterologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und OnkologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und InfektiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und KardiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und NephrologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und PneumologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Allgemeinmedizin (Hausarzt/Hausärztin)Facharzt/Fachärztin Fachrichtung AnästhesiologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung ArbeitsmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung AugenheilkundeFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Kinder- und JugendmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung NeurologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung PhysiologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung UrologieGemeinsamkeiten:Patienten/Patientinnen beraten und aufklärenUntersuchungen und Behandlungen durchführen

Entwicklung der Weiterbildung

1924:Beschluss der ersten Facharztordnung auf dem Deutschen Ärztetag ("Leitsätze zur Anerkennung und praktischen Tätigkeit von Fachärzten"): Beschränkung der ärztlichen Tätigkeit auf das Fachgebiet (keine gleichzeitige hausärztliche Tätigkeit), Etablierung von 14 Facharztbezeichnungen (darunter: Innere Medizin) und festgelegten Weiterbildungszeiten 1937:Erlass einer neuen Berufs- und Facharztordnung, erste Nennung von Zusatzbezeichnungen 1968:Beschluss der ersten (Muster-)Weiterbildungsordnung: Trennung der Weiterbildungsordnung von der Berufsordnung, Einführung neuer Gebiete, in der Inneren Medizin die Teilgebiete Gastroenterologie, Kardiologie und Lungen- und Bronchialheilkunde1974:Neuordnung der Heilberufs- bzw. Kammergesetze der Länder, u.a. Einführung einer mündlichen Prüfung als Abschluss der Facharzt-Weiterbildung1992:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Abschaffung der bisherigen Teilgebiete zugunsten von Schwerpunkten; das Gebiet Innere Medizin erhält folgende Schwerpunkte: Angiologie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Hämatologie und Internistische Onkologie, Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie, Rheumatologie2003:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Reduzierung der Facharzt-Gebiete; im Facharztgebiet Innere Medizin Änderung des Schwerpunkts Endokrinologie in Endokrinologie und Diabetologie sowie des Schwerpunkts Hämatologie und Internistische Onkologie in Hämatologie und Onkologie2008:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung; die eh...

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFacharzt für Innere Medizin und Rheumatologie/Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie

Die Weiterbildung im Überblick

Facharzt bzw. Fachärztin für innere Medizin und Rheumatologie ist eine berufliche Weiterbildung an Hochschulkliniken sowie anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung, z.B. niedergelassene Praxen. Sie dauert i.d.R. 6 Jahre. Die Landesärztekammern regeln die Details gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.Die Weiterbildung führt zur Facharztprüfung.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachärzte und -ärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie i.d.R. in Krankenhäusern, Hochschulkliniken, Gesundheitszentren oder in einer eigenen Praxis.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Ärzte und Ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Innerer Medizin bis hin zu Gesundheitsmanagement.Daneben kann man seine Fachkenntnisse vertiefen und sich spezialisieren oder sich Wissen auf neuen Gebieten aneignen. Naheliegend ist eine Zusatz-Weiterbildung, die zur Übernahme weiterer Aufgaben befähigt und zum Tragen einer Zusatzbezeichnung berechtigt, z.B. Spezielle Schmerztherapie.Beruflich weiterkommenEin weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis oder Privatklinik.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Die zuständigen Landesärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Ärztekammer: Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 18.05.2020, geändert durch Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 07.01.2025 (ber. 04/2025)Übersicht über die Landesärztekammern

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu İç Hastalıkları ve Romatoloji Uzmanı

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie befassen sich in erster Linie mit entzündlichen Erkrankungen. Diese betreffen häufig den Bewegungsapparat wie Gelenke, Knochen, Muskeln, Sehnen, aber auch innere Organe, das Nervensystem oder die Haut. Nach der Anamnese und einer körperlichen Untersuchung entscheiden sie über weitere diagnostische Maßnahmen. Sie veranlassen z.B. Laboruntersuchungen von Blutproben, mikroskopische Untersuchungen der Gelenkflüssigkeit oder wenden bildgebende Verfahren wie Ultraschall an. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse leiten die Behandlungen ein. Das kann eine Medikamententherapie, ein kleinerer Eingriff wie eine Gelenkpunktion oder eine Ernährungsumstellung sein. Falls Operationen nötig sind, überweisen sie auch an andere Fachärzte und Fachärztinnen bzw. an Krankenhäuser. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie finden Beschäftigung in erster Linie in Krankenhäusern und Hochschulkliniken sowie in Facharztpraxen. ArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie arbeiten in erster Linie in Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Patientenzimmern sowie in Büroräumen.Darüber hinaus arbeiten sie auch in Labors, in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungInhalte von Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Innere Medizinübergreifende Inhalte im Gebiet Innere Medizin, z.B. Begutachtung der Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung, Grundlagen der medikamentösen Tumortherapiefachgebundene genetische Beratung, z.B. Grundlagen hereditärer Krankheitsbilder notfall- und intensivmedizinische Maßnahmen, z.B. Diagnostik und Therapie akuter und vital bedrohlicher Erkrankungen und Zustände, Beatmungstechniken, Notfallsonografiefunktionelle Störungen, z.B. Basisbehandlung psychosomatischer Krankheitsbilderdiagnostische und therapeutische Verfahren, z.B. Ultraschall, Sonografie, Elektrokardiogramm, Röntgen-Thorax-Untersuchungen, Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapieangiologische, endokrinologische und diabetologische, gastroenterologische, geriatrische, hämatologische und onkologische, infektiologische, kardiologische, nephrologische sowie pneumatologische BasisbehandlungFachspezifische InhalteDifferenzialdiagnose, Therapieoptionen und Rehabilitation entzündlich-rheumatischer Gelenk- und inflammatorischer bzw. immunologischer SystemerkrankungenTherapiesteuerung anhand diagnosespezifischer Funktions- und Aktivitätsindizes Diagnostik und konservative Therapie sowie Langzeitbetreuung von Kristallarthropathien, Osteoporose und Osteomalazie sowie rheumatologischen Gelenk- und Weichteilinfektionenmedikamentöse Therapie zur Distanzierung von Schmerzen, strukturierte Patientenschulungsprogramme und Einleitung psychotherapeutischer InterventionenIndikationsstellung und Einleitung von Leistungen zur Rehabilitation, sozialmedizinische Beratung, Verordnung von Nachsorgeleistungen, Steuerung der stufenweisen WiedereingliederungPrinzipien der laborchemischen Präanalytik, Kontrolle von Testbedingungen, Validierung von Laborbefunden und Postanalytik, Plausibilitätskontrolle und BefunderstellungBefunderhebung und -interpretation mithilfe bildgebender VerfahrenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatienten- und behandlungsbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung, Befunddokumentation, medizinische Notfallsituationen, lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Dabei kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Ist Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie qualifiziert werden?

Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.

Wo arbeiten Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Büroräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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