Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und Langzeitpflege
Fachkinderkrankenpfleger/in - Rehabilitation/Langzeitpflege
Was ist Çocuk Rehabilitasyon ve Uzun Süreli Bakım Uzman Hemşiresi?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Fachpfleger/in Weiterbildungsart: Weiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich geregelt) Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)
Beschreibung (Deutsch)
Aufgaben und TätigkeitenFachkinderkrankenpfleger/innen für Rehabilitation und Langzeitpflege pflegen hauptsächlich Kinder und Jugendliche, die an Krankheits- oder Unfallfolgen leiden. Sie übernehmen die Grundpflege (Waschen, Betten und Wundversorgung), ermitteln Patientendaten wie Blutdruck oder Temperatur und verabreichen Medikamente. Außerdem wirken sie bei verschiedenen rehabilitativen Maßnahmen mit. Zu ihrer Tätigkeit gehört es auch, Kinder zu trösten oder sie zu ermutigen, trotz Schmerzen an den rehabilitativen Übungen teilzunehmen. Darüber hinaus erledigen sie auch organisatorische Aufgaben: Sie bereiten Aufnahmen und Entlassungen vor, erledigen Abrechnungsarbeiten und dokumentieren durchgeführte Pflegemaßnahmen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe: Fachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Rehabilitation und Langzeitpflege sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in Hochschul- oder Vorsorge- und Rehabilitationsklinikenin Gesundheitszentrenbei ambulanten Pflegedienstenin Langzeit- bzw. Kurzzeitpflegeeinrichtungen Arbeitsorte: Fachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Rehabilitation und Langzeitpflege arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Büroräumen bzw. StationszimmernSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hause (bei ambulanter Pflege)VoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind in der Regel die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.Inhalte der WeiterbildungGrundlagenphase, z.B.Rehabilitation in pflegerischen Situationen, z.B. Pflegeverständnis, Case Managementrehabilitative Konzepte und Methoden, z.B. Assessment und Bereiche der RehabilitationSozialwissenschaften, z.B. Humanontogenetik, Psychologierechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen, z.B. Krankenpflegegesetz, GesundheitsökonomieManagement: Leiten und Führen, z.B. Qualitätsinstrumente in der Pflege Vertiefungsphase, z.B.Reflexion der Berufspraxis und der BerufsrolleVertiefung der pflegerischen Diagnostik in Bezug auf Multimorbiditätpflegerische HandlungsstrategienPerspektiven der pflegerischen RehabilitationSchwerpunkte, z.B.psychiatrische und psychosomatische Rehabilitationneurologische und neurochirurgische Rehabilitationonkologische Rehabilitation fachübergreifende Rehabilitation bei speziellen Erkrankungen
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und Langzeitpflege in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung besteht aus Unterricht an einer Bildungseinrichtung sowie berufspraktischen Anteilen.Lernorte sindBildungseinrichtung des Gesundheitswesens: SchulungsräumeKrankenhaus, Rehabilitationseinrichtung: Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Büroräume bzw. Stationszimmer
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Fachpfleger/inWeiterbildungsartWeiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich geregelt)Weiterbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) Aufgaben und TätigkeitenFachkinderkrankenpfleger/innen für Rehabilitation und Langzeitpflege pflegen hauptsächlich Kinder und Jugendliche, die an Krankheits- oder Unfallfolgen leiden. Sie übernehmen die Grundpflege (Waschen, Betten und Wundversorgung), ermitteln Patientendaten wie Blutdruck oder Temperatur und verabreichen Medikamente. Außerdem wirken sie bei verschiedenen rehabilitativen Maßnahmen mit. Zu ihrer Tätigkeit gehört es auch, Kinder zu trösten oder sie zu ermutigen, trotz Schmerzen an den rehabilitativen Übungen teilzunehmen. Darüber hinaus erledigen sie auch organisatorische Aufgaben: Sie bereiten Aufnahmen und Entlassungen vor, erledigen Abrechnungsarbeiten und dokumentieren durchgeführte Pflegemaßnahmen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe: Fachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Rehabilitation und Langzeitpflege sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in Hochschul- oder Vorsorge- und Rehabilitationsklinikenin Gesundheitszentrenbei ambulanten Pflegedienstenin Langzeit- bzw. Kurzzeitpflegeeinrichtungen Arbeitsorte: Fachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Rehabilitation und Langzeitpflege arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Büroräumen bzw. StationszimmernSie arbeit...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Theoretischer und praktischer Unterricht im Kernkurs:Rehabilitation in pflegerischen Situationen: 80 UnterrichtsstundenRehabilitative Konzepte und Methoden: 120 UnterrichtsstundenSozialwissenschaften: 100 UnterrichtsstundenRechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen: 50 UnterrichtsstundenManagement: Leiten und Führen: 50 UnterrichtsstundenSumme theoretischer und praktischer Unterricht im Kernkurs: 400 UnterrichtsstundenBerufspraktische Anteile im Schwerpunktbereich im Kernkurs (Stunden): 320 UnterrichtsstundenBerufspraktische Anteile in einem anderen Bereich der Rehabilitation im Kernkurs (Stunden): 80 UnterrichtsstundenTheoretischer und praktischer Unterricht der Vertiefungsphase:Vertiefungsmodul 1: Spezifische Krankheitsbilder und Handlungseinschränkungen in Bezug auf die Selbstpflegefähigkeiten, Anleitung zur Erstellung der Fallstudie: 40 UnterrichtsstundenVertiefungsmodul 2: Reflexion der Berufspraxis und der Berufsrolle, Vertiefung der pflegerischen Diagnostik in Bezug auf Multimorbidität, Komplexität der Bedürfnisse der Klienten, Strategien des therapeutischen Teams, pflegerische Handlungsstrategien, Reflexion des klinischen Unterrichts: 40 UnterrichtsstundenAbschlussmodul: Reflexion der Praxis, Perspektiven der pflegerischen Rehabilitation, Evaluation der Weiterbildung: 24 UnterrichtsstundenSumme theoretischer und praktischer Unterricht der Vertiefungsphase: 104 UnterrichtsstundenKlinischer Unterricht in der Vertiefungsphase: 156...
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenWeiterbildungen können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
LehrgangsinhalteGrundlagenphase, z.B.Rehabilitation in pflegerischen Situationen, z.B. Pflegeverständnis, Case Managementrehabilitative Konzepte und Methoden, z.B. Assessment und Bereiche der RehabilitationSozialwissenschaften, z.B. Humanontogenetik, Psychologierechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen, z.B. Krankenpflegegesetz, GesundheitsökonomieManagement: Leiten und Führen, z.B. Qualitätsinstrumente in der Pflege Vertiefungsphase, z.B.Reflexion der Berufspraxis und der BerufsrolleVertiefung der pflegerischen Diagnostik in Bezug auf Multimorbiditätpflegerische HandlungsstrategienPerspektiven der pflegerischen RehabilitationSchwerpunkte, z.B.psychiatrische und psychosomatische Rehabilitationneurologische und neurochirurgische Rehabilitationonkologische Rehabilitation fachübergreifende Rehabilitation bei speziellen Erkrankungen
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Medizin: z.B. um bei medizinischen Maßnahmen zu assistierenPädagogik/Kommunikation: z.B. um die Fachaufsicht über Krankenpflegeschüler/-schülerinnen wahrzunehmenRecht: z.B. um die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Rehabilitation richtig umzusetzen
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht sowie berufspraktischen Anteilen.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort) sowie praktische Einsätze in Rehabilitationseinrichtungen und Kliniken
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkinderkrankenpfleger/in für Rehabilitation und Langzeitpflege an:Bereich PflegeFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für klinische Geriatrie und RehabilitationFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für OnkologieFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Palliativ- und HospizpflegeFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für PsychiatrieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für NotfallpflegeFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für HygieneFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Intensivpflege und AnästhesieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Intermediate CareFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für NephrologieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für OnkologieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin im Operations- und EndoskopiedienstFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Palliativ- und HospizpflegeFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für PsychiatrieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für NotfallpflegeFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für HygieneFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Intensivpflege und AnästhesieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Intermediate CareFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für NephrologieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für OnkologieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin im Operations- und EndoskopiedienstFachkrankenpfleger/Fachkra...
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1975:Bundesländer erlassen die Rahmenordnung für die Weiterbildung in den verschiedenen Fachrichtungen der Krankenpflege:Dauer: 2 Jahre bzw. 720 Unterrichtsstundenfestgelegte Prüfungsanforderungen1994: Empfehlung für die fachbezogene Weiterbildung in der rehabilitativen Pflege der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt. Sie führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg:Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger für Rehabilitation/Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin für RehabilitationPflegefachmann für Rehabilitation/Pflegefachfrau für RehabilitationBerlin:Staatlich anerkannter Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger für Rehabilitation und Langzeitpflege/Staatlich anerkannte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und LangzeitpflegeSaarland:Fachpfleger für Rehabilitation und Langzeitpflege/Fachpflegerin für Rehabilitation und LangzeitpflegeSchleswig-Holstein:Fachpfleger für Rehabilitation/Fachpflegerin für Rehabilitation
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Fachkinderkrankenpfleger bzw. Fachkinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und Langzeitpflege ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich geregelt und findet an staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens statt.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachkinderkrankenpfleger/innen für Rehabilitation und Langzeitpflege in der stationären Kinderkrankenpflege, z.B. in Hochschul- oder Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, bei ambulanten Pflegediensten, in Gesundheitszentren oder in Langzeit- oder Kurzzeitpflegeeinrichtungen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Rehabilitation bis hin zu Pflegedokumentation.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Fachkinderkrankenpfleger/innen für Rehabilitation und Langzeitpflege auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Abschluss in den Studienfächern Humanmedizin oder Pflegemanagement, -wissenschaft (grundständig) erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen ambulanten Pflege- und Sozialdienst.
▶ Spezialisierung während der Weiterbildung
Je nach Bundesland gibt es folgende Schwerpunkte: fachübergreifende Rehabilitation bei speziellen Erkrankungenkardiologische und pulmonologische Rehabilitationneurologische und neurochirurgische Rehabilitationonkologische Rehabilitationorthopädische, rheumatologische und unfallchirurgische Rehabilitation psychiatrische und psychosomatische Rehabilitation
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Weiterbildungs- und PrüfungsordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung des Sozialministeriums über die Weiterbildung auf dem Gebiet der Rehabilitation für Personen mit Berufserlaubnis nach dem Pflegeberufegesetz oder nach der Heilerziehungspflegeverordnung (Weiterbildungsverordnung - Rehabilitation) vom 19.12.2000 (BW.GBl. 2001 S. 64), zuletzt geändert durch Artikel 80 des Gesetzes vom 10.02.2026 (BW.GBl. Nr. 20)Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung für die Heranbildung von Pflegefachkräften in der Rehabilitation und Langzeitpflege vom 30.06.1996 (Ber.GVBl. S. 273), zuletzt geändert durch Artikel IV des Gesetzes vom 09.11.2005 (Ber.GVBl. S. 718)Verordnung zur Durchführung der Fachweiterbildung in den Pflegeberufen vom 30.01.2001 (Saar.Amtsbl. S. 593), zuletzt geändert durch Artikel 66 des Gesetzes vom 27.08.2025 (Saar. Amtsbl. I S. 854)Landesverordnung über die Weiterbildung und Prüfung von Pflegefachkräften für Rehabilitation (WBRVO) vom 11.10.2018 (GVOBl. Schl.-H. S. 679), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 04.09.2023 (GVOBl. Schl.-H. S. 465)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:BayernBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSachsenSachsen-AnhaltThüringenÜbergreifend für Weiterbildung und TätigkeitGesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister (Bundeszentralregistergesetz - BZRG) in der Fassung der...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Çocuk Rehabilitasyon ve Uzun Süreli Bakım Uzman Hemşiresi
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und Langzeitpflege in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenFachkinderkrankenpfleger/innen für Rehabilitation und Langzeitpflege pflegen hauptsächlich Kinder und Jugendliche, die an Krankheits- oder Unfallfolgen leiden. Sie übernehmen die Grundpflege (Waschen, Betten und Wundversorgung), ermitteln Patientendaten wie Blutdruck oder Temperatur und verabreichen Medikamente. Außerdem wirken sie bei verschiedenen rehabilitativen Maßnahmen mit. Zu ihrer Tätigkeit gehört es auch, Kinder zu trösten oder sie zu ermutigen, trotz Schmerzen an den rehabilitativen Übungen teilzunehmen. Darüber hinaus erledigen sie auch organisatorische Aufgaben: Sie bereiten Aufnahmen und Entlassungen vor, erledigen Abrechnungsarbeiten und dokumentieren durchgeführte Pflegemaßnahmen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe: Fachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Rehabilitation und Langzeitpflege sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in Hochschul- oder Vorsorge- und Rehabilitationsklinikenin Gesundheitszentrenbei ambulanten Pflegedienstenin Langzeit- bzw. Kurzzeitpflegeeinrichtungen Arbeitsorte: Fachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Rehabilitation und Langzeitpflege arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Büroräumen bzw. StationszimmernSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hause (bei ambulanter Pflege)VoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind in der Regel die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.Inhalte der WeiterbildungGrundlagenphase, z.B.Rehabilitation in pflegerischen Situationen, z.B. Pflegeverständnis, Case Managementrehabilitative Konzepte und Methoden, z.B. Assessment und Bereiche der RehabilitationSozialwissenschaften, z.B. Humanontogenetik, Psychologierechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen, z.B. Krankenpflegegesetz, GesundheitsökonomieManagement: Leiten und Führen, z.B. Qualitätsinstrumente in der Pflege Vertiefungsphase, z.B.Reflexion der Berufspraxis und der BerufsrolleVertiefung der pflegerischen Diagnostik in Bezug auf Multimorbiditätpflegerische HandlungsstrategienPerspektiven der pflegerischen RehabilitationSchwerpunkte, z.B.psychiatrische und psychosomatische Rehabilitationneurologische und neurochirurgische Rehabilitationonkologische Rehabilitation fachübergreifende Rehabilitation bei speziellen Erkrankungen
Ist Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und Langzeitpflege eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und Langzeitpflege" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und Langzeitpflege qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.
Wo arbeiten Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und Langzeitpflege in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung besteht aus Unterricht an einer Bildungseinrichtung sowie berufspraktischen Anteilen.Lernorte sindBildungseinrichtung des Gesundheitswesens: SchulungsräumeKrankenhaus, Rehabilitationseinrichtung: Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Büroräume bzw. Stationszimmer
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und Langzeitpflege in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.