Fachkraft für Metalltechnik Fachrichtung Montagetechnik
Fachkraft - Metalltechnik - Montagetechnik
Was ist Metal Montaj Tekniği Uzmanı?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 2 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik stellen mit Verbindungstechniken aus Einzelteilen Bauteile, Baugruppen und Maschinen her. Zunächst setzen sie sich mit dem Fertigungs- und Montageauftrag und dazugehörigen Unterlagen wie Montageplänen und Richtlinien auseinander und planen die Arbeitsschritte. Dann stellen sie manuell oder maschinell Bauteile her, beispielsweise indem sie Bleche mit verschiedenen Verfahren bearbeiten. Die Bauteile montieren sie zu Baugruppen, indem sie sie beispielsweise zusammenschrauben, verstiften oder vernieten, schmieden oder löten. Sie montieren auch Leitungen sowie elektrische und elektronische Elemente. Dabei beachten sie Schalt- und Funktionspläne. Aus Bauteilen und -gruppen setzen sie Geräte, Maschinen oder Maschinenteile zusammen. Hierzu montieren sie die Bauteile lage- und funktionsgerecht und beachten dabei die Teilefolge. Sie richten die Montageteile aus, befestigen und sichern sie. Schließlich stellen sie die Funktionen ein und prüfen, ob die Produkte wie vorgesehen funktionieren.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik finden Beschäftigungin Betrieben der Metall- oder Elektroindustrieim Maschinen- und Anlagen- oder Fahrzeugbauin der HaushaltsgeräteindustrieArbeitsorte:Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik arbeiten in erster Linie in Werkstätten und in Produktions- bzw. Montagehallen.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch bei Montageeinsätzen beim Kunden.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [5.0%]5Hauptschulabschluss* [45.0%]45mittlerer Bildungsabschluss [39.0%]39Hochschulreife [7.0%]7Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Ausrichten, Fixieren und Sichern von Bauteilen und Baugruppen) Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Montieren elektrischer Anschlüsse oder elektronischer Bauteile, beim Umformen und Trennen von Blechen, Rohren oder Profilen) Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen schwerer Bauteile) Technisches Verständnis (z.B. Verstehen und Umsetzen von Schalt- oder Funktionsplänen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Schalt- und Funktionspläne zu verstehen)Physik (z.B. um elektrische und elektronische Bauteile fachgerecht anzuschließen)Mathematik (z.B. um den Materialbedarf und Kennwerte zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Fachkraft für Metalltechnik Fachrichtung Montagetechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Metall- und Elektroindustrie): Werk- bzw. ProduktionshallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer2 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik stellen mit Verbindungstechniken aus Einzelteilen Bauteile, Baugruppen und Maschinen her. Zunächst setzen sie sich mit dem Fertigungs- und Montageauftrag und dazugehörigen Unterlagen wie Montageplänen und Richtlinien auseinander und planen die Arbeitsschritte. Dann stellen sie manuell oder maschinell Bauteile her, beispielsweise indem sie Bleche mit verschiedenen Verfahren bearbeiten. Die Bauteile montieren sie zu Baugruppen, indem sie sie beispielsweise zusammenschrauben, verstiften oder vernieten, schmieden oder löten. Sie montieren auch Leitungen sowie elektrische und elektronische Elemente. Dabei beachten sie Schalt- und Funktionspläne. Aus Bauteilen und -gruppen setzen sie Geräte, Maschinen oder Maschinenteile zusammen. Hierzu montieren sie die Bauteile lage- und funktionsgerecht und beachten dabei die Teilefolge. Sie richten die Montageteile aus, befestigen und sichern sie. Schließlich stellen sie die Funktionen ein und prüfen, ob die Produkte wie vorgesehen funktionieren.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik finden Beschäftigungin Betrieben der Metall- oder Elektroindustrieim Maschinen- und Anlagen- oder Fahrzeugb...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungFachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung MontagetechnikWas macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik stellen mit Verbindungstechniken aus Einzelteilen Bauteile, Baugruppen und Maschinen her. Zunächst setzen sie sich mit dem Fertigungs- und Montageauftrag und dazugehörigen Unterlagen wie Montageplänen und Richtlinien auseinander und planen die Arbeitsschritte. Dann stellen sie manuell oder maschinell Bauteile her, beispielsweise indem sie Bleche mit verschiedenen Verfahren bearbeiten. Die Bauteile montieren sie zu Baugruppen, indem sie sie beispielsweise zusammenschrauben, verstiften oder vernieten, schmieden oder löten. Sie montieren auch Leitungen sowie elektrische und elektronische Elemente. Dabei beachten sie Schalt- und Funktionspläne. Aus Bauteilen und -gruppen setzen sie Geräte, Maschinen oder Maschinenteile zusammen. Hierzu montieren sie die Bauteile lage- und funktionsgerecht und beachten dabei die Teilefolge. Sie richten die Montageteile aus, befestigen und sichern sie. Schließlich stellen sie die Funktionen ein und prüfen, ob die Produkte wie vorgesehen funktionieren.Wo arbeitet man?Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik finden Beschäftigungin Betrieben der Metall- oder Elektroindustrieim Maschinen- und Anlagen- oder Fahrzeugbauin der HaushaltsgeräteindustrieWeitereBerufe im Maschinen- und AnlagenbauBerufe im Metallbau
▶ Ausbildungsdauer
2 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Herstellen von BauteilenWarten von BetriebsmittelnSteuerungstechnikAnschlagen, Sichern und TransportierenMontieren und Demontieren von Bauteilen und BaugruppenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigenBauelemente mit Maschinen fertigenBaugruppen herstellen und montierenTechnische Systeme instand haltenZwischenprüfung am Anfang des 2. Ausbildungsjahres2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:SteuerungstechnikPlanen und Vorbereiten von Montage- und DemontageprozessenMontieren und Demontieren von Bauteilen und BaugruppenHerstellen von VerbindungenÜberwachen und Optimieren von Montage- und DemontageprozessenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Baugruppen herstellenBauelemente und Baugruppen montieren und demontierenAutomatisierte Anlagen in Betrieb nehmen, bedienen und überwachenBetriebsbereitschaft von Maschinen und Anlagen gewährleistenAbschlussprüfung nach dem 2. Ausbildungsjahr
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Werkstücke ausrichtet, spannt und manuell oder maschinell trennt oder umformtwie man beim Arbeiten mit elektrischen Anlagen, Geräten und Betriebsmitteln die Bestimmungen und Sicherheitsregeln beachtetwie man Bauteile und Baugruppen unter Beachtung ihrer Funktion nach technischen Unterlagen zur Montage und Demontage prüft und vorbereitet, montiert und demontiertwie man lösbare Verbindungen (insbesondere durch Schrauben) oder nichtlösbare Verbindungen (insbesondere durch Kleben, Nieten oder Schweißen) unter Berücksichtigung der Montagerichtlinien herstelltwie man bei der Planung von Montage- und Demontageprozessen auftragsbezogene Unterlagen beschafft, Schalt- und Funktionspläne verschiedener Systeme anwendet und Material bereitstelltwie man Bauteile und Baugruppen unter Beachtung der Maß-, Form- und Lagetoleranzen funktionsgerecht ausrichtet, fixiert und sichert, unter Beachtung der Teilefolge montiert bzw. demontiert und dabei Montagewerkzeuge (z.B. Drehmomentschlüssel) handhabtwie man Funktionen an Baugruppen einstellt und prüft und die Funktionen der fertigen Baugruppen erläutertwie man Steuerungstechnik anwendet und Regelungs- und Steuerungskomponenten überwachtwie man nichtlösbare Verbindungen (insbesondere durch Nieten, Löten und Kleben) oder lösbare Verbindungen (z.B. Stift-, Klemm- und Steckverbindungen) herstelltwie man den Materialfluss im eigenen Arbeitsbereich sicherstellt, Störungen erkennt und...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Bleche bearbeiten, Bauteile zusammenschrauben, Leitungen montierenUmgebung: in Produktionshallen bei Maschinenlärm und DämpfenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Schutzhelm, Sicherheitsschuhe, Schweißerbrille und -schild)Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Ausrichten, Fixieren und Sichern von Bauteilen und Baugruppen) Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Montieren elektrischer Anschlüsse oder elektronischer Bauteile, beim Umformen und Trennen von Blechen, Rohren oder Profilen) Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen schwerer Bauteile) Technisches Verständnis (z.B. Verstehen und Umsetzen von Schalt- oder Funktionsplänen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Schalt- und Funktionspläne zu verstehenPhysik: z.B. um elektrische und elektronische Bauteile fachgerecht anzuschließenMathematik: z.B. um den Materialbedarf und Kennwerte zu berechnen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik an:Bereich Maschinen- und AnlagenbauFachkraft für Metalltechnik Fachrichtung KonstruktionstechnikFachkraft für Metalltechnik Fachrichtung Umform- und DrahttechnikAnlagenmechaniker/AnlagenmechanikerinIndustriemechaniker/IndustriemechanikerinFertigungsmechaniker/FertigungsmechanikerinMaschinen- und Anlagenführer/Maschinen- und Anlagenführerin Schwerpunkt Metall- und KunststofftechnikGemeinsamkeit:Einzelteile oder Baugruppen zu fertigen Produkten montierenBereich Metallerzeugung und GießereiVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung Eisen- und StahlmetallurgieVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung NichteisenmetallumformungVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung StahlumformungVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung NichteisenmetallurgieGemeinsamkeit:Maschinen und Anlagen zur Metallbearbeitung bzw. -erzeugung einrichten, bedienen und warten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1937:Entstehung von 11 Berufen der Berufsgruppe Metall bis 19582013: Neuordnung der AusbildungZusammenfassung der vorhandenen BerufeErste staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufs Fachkraft für MetalltechnikAufhebung der Vorläuferberufe der Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung MontagetechnikGerätezusammensetzer/GerätezusammensetzerinMaschinenzusammensetzer/MaschinenzusammensetzerinTeilezurichter/Teilezurichterin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): Einführung einer Mindestausbildungsvergütung, Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei erfolgreichem Abschluss eines zweijährigen Ausbildungsberufs vom ersten Teil der Abschluss-/Gesellen- bzw. Zwischenprüfung eines darauf aufbauenden Ausbildungsberufs befreit sind.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungFachkraft für Metalltechnik - Fachrichtung Montagetechnik
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.303 €2. Ausbildungsjahr: 1.365 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik in Betrieben der Metall- und Elektroindustrie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Metallbearbeitung bis hin zu Schweiß-, Füge- und Trenntechniken.Beruflich weiterkommenNach erfolgreicher Abschluss-/Gesellenprüfung können Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung fortsetzen und nach einem Jahr die Prüfung als Fertigungsmechaniker/in oder nach 1,5 Jahren die Prüfung als Industriemechaniker/in oder Verfahrenstechnologe/-technologin Metall ablegen.Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Metall abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Maschinenbau erwerben.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 669 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 45 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 39 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 7 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 5 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [5.0%]5Hauptschulabschluss* [45.0%]45mittlerer Bildungsabschluss [39.0%]39Hochschulreife [7.0%]7Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.264 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.334 € bis 1.408 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.271 €2. Ausbildungsjahr: 1.338 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik (MetTechAusbV) vom 02.04.2013 (BGBl. I S. 628)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Metalltechnik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 22.03.2013)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.304 €2. Ausbildungsjahr: 1.378 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Nach bestandener Abschlussprüfung im Beruf Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik kann die Berufsausbildung ggf. in den darauf aufbauenden Ausbildungsberufen Fertigungsmechaniker/in, Industriemechaniker/in oder Verfahrenstechnologe/-technologin Metall fortgesetzt werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.243 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Metal Montaj Tekniği Uzmanı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachkraft für Metalltechnik Fachrichtung Montagetechnik in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik stellen mit Verbindungstechniken aus Einzelteilen Bauteile, Baugruppen und Maschinen her. Zunächst setzen sie sich mit dem Fertigungs- und Montageauftrag und dazugehörigen Unterlagen wie Montageplänen und Richtlinien auseinander und planen die Arbeitsschritte. Dann stellen sie manuell oder maschinell Bauteile her, beispielsweise indem sie Bleche mit verschiedenen Verfahren bearbeiten. Die Bauteile montieren sie zu Baugruppen, indem sie sie beispielsweise zusammenschrauben, verstiften oder vernieten, schmieden oder löten. Sie montieren auch Leitungen sowie elektrische und elektronische Elemente. Dabei beachten sie Schalt- und Funktionspläne. Aus Bauteilen und -gruppen setzen sie Geräte, Maschinen oder Maschinenteile zusammen. Hierzu montieren sie die Bauteile lage- und funktionsgerecht und beachten dabei die Teilefolge. Sie richten die Montageteile aus, befestigen und sichern sie. Schließlich stellen sie die Funktionen ein und prüfen, ob die Produkte wie vorgesehen funktionieren.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik finden Beschäftigungin Betrieben der Metall- oder Elektroindustrieim Maschinen- und Anlagen- oder Fahrzeugbauin der HaushaltsgeräteindustrieArbeitsorte:Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik arbeiten in erster Linie in Werkstätten und in Produktions- bzw. Montagehallen.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch bei Montageeinsätzen beim Kunden.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [5.0%]5Hauptschulabschluss* [45.0%]45mittlerer Bildungsabschluss [39.0%]39Hochschulreife [7.0%]7Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Ausrichten, Fixieren und Sichern von Bauteilen und Baugruppen) Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Montieren elektrischer Anschlüsse oder elektronischer Bauteile, beim Umformen und Trennen von Blechen, Rohren oder Profilen) Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen schwerer Bauteile) Technisches Verständnis (z.B. Verstehen und Umsetzen von Schalt- oder Funktionsplänen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Schalt- und Funktionspläne zu verstehen)Physik (z.B. um elektrische und elektronische Bauteile fachgerecht anzuschließen)Mathematik (z.B. um den Materialbedarf und Kennwerte zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €
Ist Fachkraft für Metalltechnik Fachrichtung Montagetechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachkraft für Metalltechnik Fachrichtung Montagetechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Fachkraft für Metalltechnik Fachrichtung Montagetechnik qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Fachkraft für Metalltechnik Fachrichtung Montagetechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Fachkraft für Metalltechnik Fachrichtung Montagetechnik in Deutschland typischerweise? ▼
Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Metall- und Elektroindustrie): Werk- bzw. ProduktionshallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkraft für Metalltechnik Fachrichtung Montagetechnik in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.