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Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Palliativ- und Hospizpflege

Fachkrankenpfleger/in - Palliativ- und Hospizpflege

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81313

Was ist Palyatif ve Hospis Bakım Uzman Hemşiresi?

Aufgaben und TätigkeitenFachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege betreuen unheilbar kranke oder sterbende Menschen. Sie versorgen Wunden, wechseln Verbände, waschen und betten die Betreuten. Daneben messen sie Blutdruck oder Temperatur und verabreichen Medikamente. In Absprache mit den behandelnden Ärzten ergreifen sie pflegerische Maßnahmen, die die Lebensqualität der ihnen anvertrauten Menschen verbessern sollen.Einen wesentlichen Bestandteil ihrer Aufgaben nimmt die Sterbebegleitung ein. Fachkrankenpfleger und Fachkrankenpflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege trösten ihre Patienten und Patientinnen bei Schmerzen und Angst und sprechen ihnen und ihren Angehörigen Mut zu. Außerdem dokumentieren sie die Pflegemaßnahmen und beraten die Kranken und ihre Angehörigen in pflegerischen und organisatorischen Fragen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in Hochschulklinikenbei ambulanten Pflegedienstenin Hospizenin Alten- und Pflegeheimenan PflegestützpunktenArbeitsorte:Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Behandlungsräumenin Büroräumen bzw. StationszimmernSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hause (bei ambulanter Pflege)VoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.Inhalte der WeiterbildungGrundstufePflegewissenschaft, Pflegepraxis, Pflegeforschung und Erste Hilfe/ReanimationGesundheitswissenschaftQualitätsmanagementSozialwissenschaftHumanwissenschaftBetriebswirtschaft, OrganisationAufbaustufePalliative CareKoordinatorenseminarSeminar zur FührungskompetenzHäufige Krankheitsbilder in Palliativ- und Hospizpflege, PflegeaspekteRechtslehreBeratung in der PflegeEinführung geriatrische Palliative Care praktische Weiterbildung in den Stationen:PalliativstationSchmerzklinik oderSchmerzambulanz

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Fachpfleger/in Weiterbildungsart: Weiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich geregelt) Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenFachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege betreuen unheilbar kranke oder sterbende Menschen. Sie versorgen Wunden, wechseln Verbände, waschen und betten die Betreuten. Daneben messen sie Blutdruck oder Temperatur und verabreichen Medikamente. In Absprache mit den behandelnden Ärzten ergreifen sie pflegerische Maßnahmen, die die Lebensqualität der ihnen anvertrauten Menschen verbessern sollen.Einen wesentlichen Bestandteil ihrer Aufgaben nimmt die Sterbebegleitung ein. Fachkrankenpfleger und Fachkrankenpflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege trösten ihre Patienten und Patientinnen bei Schmerzen und Angst und sprechen ihnen und ihren Angehörigen Mut zu. Außerdem dokumentieren sie die Pflegemaßnahmen und beraten die Kranken und ihre Angehörigen in pflegerischen und organisatorischen Fragen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in Hochschulklinikenbei ambulanten Pflegedienstenin Hospizenin Alten- und Pflegeheimenan PflegestützpunktenArbeitsorte:Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Behandlungsräumenin Büroräumen bzw. StationszimmernSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hause (bei ambulanter Pflege)VoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.Inhalte der WeiterbildungGrundstufePflegewissenschaft, Pflegepraxis, Pflegeforschung und Erste Hilfe/ReanimationGesundheitswissenschaftQualitätsmanagementSozialwissenschaftHumanwissenschaftBetriebswirtschaft, OrganisationAufbaustufePalliative CareKoordinatorenseminarSeminar zur FührungskompetenzHäufige Krankheitsbilder in Palliativ- und Hospizpflege, PflegeaspekteRechtslehreBeratung in der PflegeEinführung geriatrische Palliative Care praktische Weiterbildung in den Stationen:PalliativstationSchmerzklinik oderSchmerzambulanz

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Palliativ- und Hospizpflege in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung besteht aus Unterricht an einer Bildungseinrichtung sowie berufspraktischen Anteilen.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen:Bildungseinrichtung des Gesundheitswesens: SchulungsräumeKrankenhaus, Schmerzambulanz: Patientenzimmer, Behandlungsräume, Büroräume bzw. Stationszimmer bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume, Patientenzimmer, Behandlungsräume, Büroräume bzw. Stationszimmer bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Fachpfleger/inWeiterbildungsartWeiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich geregelt)WeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenFachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege betreuen unheilbar kranke oder sterbende Menschen. Sie versorgen Wunden, wechseln Verbände, waschen und betten die Betreuten. Daneben messen sie Blutdruck oder Temperatur und verabreichen Medikamente. In Absprache mit den behandelnden Ärzten ergreifen sie pflegerische Maßnahmen, die die Lebensqualität der ihnen anvertrauten Menschen verbessern sollen.Einen wesentlichen Bestandteil ihrer Aufgaben nimmt die Sterbebegleitung ein. Fachkrankenpfleger und Fachkrankenpflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege trösten ihre Patienten und Patientinnen bei Schmerzen und Angst und sprechen ihnen und ihren Angehörigen Mut zu. Außerdem dokumentieren sie die Pflegemaßnahmen und beraten die Kranken und ihre Angehörigen in pflegerischen und organisatorischen Fragen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in Hochschulklinikenbei ambulanten Pflegedienstenin Hospizenin Alten- und Pflegeheimenan PflegestützpunktenArbeitsorte:Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Behandlungsräumen...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Theoretischer und praktischer Unterricht, Selbststudium:Grundstufe:Pflegewissenschaft, Pflegepraxis, Pflegeforschung und Erste Hilfe/Reanimation: 82,5 StundenGesundheitswissenschaft: 22,5 StundenQualitätsmanagement: 37,5 StundenSozialwissenschaft: 120 StundenHumanwissenschaft: 45 StundenBetriebswirtschaft und Organisation: 67,5 StundenGrundstufe insgesamt: 375 Stunden, davon 125 Stunden SelbststudiumAufbaustufe (Präsenzstunden, Selbststudium):Palliative Care: 240 StundenKoordinatorenseminar: 60 StundenSeminar zur Führungskompetenz: 120 Stundenhäufige Krankheitsbilder in Palliativ- und Hospizpflege, Pflegeaspekte: 42 StundenRechtslehre: 33 StundenBeratung in der Pflege: 60 StundenEinführung geriatrische Palliative Care oder Einführung pädiatrische Palliative Care: 30 StundenAufbaustufe insgesamt: 585 Stunden, davon 195 Stunden SelbststudiumGesamtstundenzahl Grund- und Aufbaustufe: 960 StundenBerufspraktische Anteile:wahlweise in den Fachbereichen: Palliativstation, Schmerzklinik oder Schmerzambulanz: 80 StundenStundenzahl berufspraktische Anteile: 80 StundenGesamtstundenzahl: 1.040 Stunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenWeiterbildungen können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

ModuleGrundstufePflegewissenschaft, Pflegepraxis, Pflegeforschung und Erste Hilfe/ReanimationGesundheitswissenschaftQualitätsmanagementSozialwissenschaftHumanwissenschaftBetriebswirtschaft, OrganisationAufbaustufePalliative CareKoordinatorenseminarSeminar zur FührungskompetenzHäufige Krankheitsbilder in Palliativ- und Hospizpflege, PflegeaspekteRechtslehreBeratung in der PflegeEinführung geriatrische Palliative Care praktische Weiterbildung in den Stationen:PalliativstationSchmerzklinik oderSchmerzambulanz

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Medizin: z.B. um diagnostische Verfahren und schmerzlindernde Medikamente richtig anzuwendenPädagogik: z.B. um schwer kranke Menschen zu betreuen, anzuleiten und zu beratenRecht: z.B. Haftungsrecht, Schweigepflicht und Datenschutz

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht sowie berufspraktischen Anteilen.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort) sowie praktische Einsätze auf Palliativstationen, in Schmerzkliniken oder Schmerzambulanzenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkrankenpfleger/in für Palliativ- und Hospizpflege an:Bereich PflegeFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für klinische Geriatrie und RehabilitationFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für OnkologieFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Palliativ- und HospizpflegeFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für PsychiatrieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für NotfallpflegeFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für HygieneFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Intensivpflege und AnästhesieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Intermediate CareFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für NephrologieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für OnkologieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin im Operations- und EndoskopiedienstFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Palliativ- und HospizpflegeFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für PsychiatrieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und LangzeitpflegeFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für NotfallpflegeFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für HygieneFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Intensivpflege und AnästhesieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Intermediate CareFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für klinische GeriatrieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für NephrologieFachkrankenpfl...

Entwicklung der Weiterbildung

2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt. Sie führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Hessen:Staatlich anerkannter Fachpfleger für Palliative Versorgung (Palliative Care)/Staatlich anerkannte Fachpflegerin für Palliative Versorgung (Palliative Care)Saarland:Fachpfleger für Schmerztherapie, Onkologie und Palliativmedizin/Fachpflegerin für Schmerztherapie, Onkologie und PalliativmedizinSachsen:Fachpflegeexperte für Palliativ- und Hospizpflege/Fachpflegeexpertin für Palliativ- und HospizpflegeSchleswig-Holstein:Fachpfleger für Onkologie und Palliativpflege/Fachpflegerin für Onkologie und PalliativpflegeThüringen:Pflegefachkraft in der Palliativversorgung

Die Weiterbildung im Überblick

Fachkrankenpfleger bzw. Fachkrankenpflegerin für Palliativ- und Hospizpflege ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich geregelt und findet an staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens statt.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachkrankenpfleger und Fachkrankenpflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege in Krankenhäusern, z.B. in Hochschulkliniken, oder bei ambulanten Pflegediensten, in Hospizen oder Altenheimen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Palliativpflege bis hin zu Pflegedokumentation.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Fachkrankenpfleger und Fachkrankenpflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Abschluss in den Studienfächern Humanmedizin oder Pflegemanagement, -wissenschaft (grundständig) erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen ambulanten Pflege- und Sozialdienst.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Weiterbildungs- und PrüfungsordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Hessische Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für die Pflege (WPO-Pflege) vom 06.12.2010 (Hess.GVBl. S. 654), zuletzt geändert durch Artikel 76 der Verordnung vom 16.12.2025 (Hess.GVBl. Nr. 110)Verordnung zur Durchführung der Fachweiterbildung in den Pflegeberufen vom 30.01.2001 (Saar.Amtsbl. S. 593), zuletzt geändert durch Artikel 66 des Gesetzes vom 27.08.2025 (Saar. Amtsbl. I S. 854)Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz über die Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen (Weiterbildungsverordnung Gesundheitsfachberufe - SächsGfbWBVO) vom 22.05.2007 (SächsGVBl. S. 209), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 01.03.2022 (SächsGVBl. S. 189)Landesverordnung über die Weiterbildung und Prüfung von Pflegefachkräften für Onkologie und Palliativpflege (WBOuPVO) vom 16.07.2015 (Schl.-H.GVOBl. S. 280), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 01.04.2025 (Schl.-H.GVOBl. Nr. 56)Thüringer Verordnung zur Durchführung der Weiterbildungen in den Gesundheitsfachberufen (Thüringer Gesundheitsfachberufe-Weiterbildungsverordnung -ThürGFachbWVO-) vom 24.01.2010 (Thü.GVBl. S. 41), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 28.11.2024 (Thü.GVBl. S. 693)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:Baden-WürttembergBayernBerlinBrandenburgBremenHamburgMecklenburg-VorpommernNiedersachse...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Palyatif ve Hospis Bakım Uzman Hemşiresi

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Palliativ- und Hospizpflege in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenFachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege betreuen unheilbar kranke oder sterbende Menschen. Sie versorgen Wunden, wechseln Verbände, waschen und betten die Betreuten. Daneben messen sie Blutdruck oder Temperatur und verabreichen Medikamente. In Absprache mit den behandelnden Ärzten ergreifen sie pflegerische Maßnahmen, die die Lebensqualität der ihnen anvertrauten Menschen verbessern sollen.Einen wesentlichen Bestandteil ihrer Aufgaben nimmt die Sterbebegleitung ein. Fachkrankenpfleger und Fachkrankenpflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege trösten ihre Patienten und Patientinnen bei Schmerzen und Angst und sprechen ihnen und ihren Angehörigen Mut zu. Außerdem dokumentieren sie die Pflegemaßnahmen und beraten die Kranken und ihre Angehörigen in pflegerischen und organisatorischen Fragen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in Hochschulklinikenbei ambulanten Pflegedienstenin Hospizenin Alten- und Pflegeheimenan PflegestützpunktenArbeitsorte:Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Palliativ- und Hospizpflege arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Behandlungsräumenin Büroräumen bzw. StationszimmernSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hause (bei ambulanter Pflege)VoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.Inhalte der WeiterbildungGrundstufePflegewissenschaft, Pflegepraxis, Pflegeforschung und Erste Hilfe/ReanimationGesundheitswissenschaftQualitätsmanagementSozialwissenschaftHumanwissenschaftBetriebswirtschaft, OrganisationAufbaustufePalliative CareKoordinatorenseminarSeminar zur FührungskompetenzHäufige Krankheitsbilder in Palliativ- und Hospizpflege, PflegeaspekteRechtslehreBeratung in der PflegeEinführung geriatrische Palliative Care praktische Weiterbildung in den Stationen:PalliativstationSchmerzklinik oderSchmerzambulanz

Ist Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Palliativ- und Hospizpflege eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Palliativ- und Hospizpflege" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Palliativ- und Hospizpflege qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.

Wo arbeiten Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Palliativ- und Hospizpflege in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung besteht aus Unterricht an einer Bildungseinrichtung sowie berufspraktischen Anteilen.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen:Bildungseinrichtung des Gesundheitswesens: SchulungsräumeKrankenhaus, Schmerzambulanz: Patientenzimmer, Behandlungsräume, Büroräume bzw. Stationszimmer bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume, Patientenzimmer, Behandlungsräume, Büroräume bzw. Stationszimmer bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Palliativ- und Hospizpflege in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.

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