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Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter (§66 BBiG/§42r HwO)

Fachpraktiker/in für Hochbaufacharbeiter (§66 BBiG/§42r HwO)

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 32102

Was ist Üst Yapı İnşaat Uygulayıcısı (Özel Nitelikli Mesleki Eğitim)?

Was macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Hochbaufacharbeiter bauen Mauern für Außen- und Zwischenwände. Wenn sie Betonarbeiten erledigen, bauen sie zum Beispiel Formen für Wände oder Decken. Dazu mischen die Fachpraktiker/innen den Beton, gießen ihn in die Formen und verdichten ihn. Sie stellen auch Bauteile aus Stahlbeton her und bauen diese ein. Fachpraktiker/innen für Hochbaufacharbeiter stellen auch einfachen Wandputz her oder bauen Dämmungen ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Hochbauunternehmen BetonbauunternehmenArbeitsorte: BaustellenWas ist wichtig?Anforderungen:gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen von Baumaterial) Schwindelfreiheit und Trittsicherheit (z.B. bei der Arbeit auf Gerüsten)Teamfähigkeit (z.B. bei der Montage von schweren Bauteilen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Fertigteile zu montieren)Mathematik (z.B. um Flächen zu berechnen)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:wie man Baustellen einrichtet, sichert und räumtwie man Werkzeuge, Baugeräte und -maschinen handhabtwie man mit einfachen Vermessungsgeräten umgehtwie man Holz bearbeitet und Holzbauteile herstelltwie man einfache Bauteile aus Beton und Stahlbeton herstelltwie man einfache Baukörper aus Steinen herstelltwie Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz eingebaut werdenwie man Putze und Estriche herstellt

Steckbrief

Berufstyp: Ausbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen Rehabilitation

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Hochbaufacharbeiter bauen Mauern für Außen- und Zwischenwände. Wenn sie Betonarbeiten erledigen, bauen sie zum Beispiel Formen für Wände oder Decken. Dazu mischen die Fachpraktiker/innen den Beton, gießen ihn in die Formen und verdichten ihn. Sie stellen auch Bauteile aus Stahlbeton her und bauen diese ein. Fachpraktiker/innen für Hochbaufacharbeiter stellen auch einfachen Wandputz her oder bauen Dämmungen ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Hochbauunternehmen BetonbauunternehmenArbeitsorte: BaustellenWas ist wichtig?Anforderungen:gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen von Baumaterial) Schwindelfreiheit und Trittsicherheit (z.B. bei der Arbeit auf Gerüsten)Teamfähigkeit (z.B. bei der Montage von schweren Bauteilen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Fertigteile zu montieren)Mathematik (z.B. um Flächen zu berechnen)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:wie man Baustellen einrichtet, sichert und räumtwie man Werkzeuge, Baugeräte und -maschinen handhabtwie man mit einfachen Vermessungsgeräten umgehtwie man Holz bearbeitet und Holzbauteile herstelltwie man einfache Bauteile aus Beton und Stahlbeton herstelltwie man einfache Baukörper aus Steinen herstelltwie Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz eingebaut werdenwie man Putze und Estriche herstellt

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Allgemeine Bauzeitung ABZBauhandwerk (bhw)Baunetz WissenBauPortalBFT InternationalEnable Me. Leben mit Behinderung oder chronischer Krankheit.Offensive Gutes BauenREHADAT - Informationssystem zur beruflichen TeilhabeVerzeichnis anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen

Lernorte

Fachpraktiker/innen für Hochbaufacharbeiter werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: Baustellen, Werkstätten, WerkhallenBerufsschule: UnterrichtsräumeDaneben sind Teile der Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu absolvieren.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: Ausbildungswerkstatt, Baustelle bzw. Übungsbaustelle, ggf. Ausbildungsfirma der EinrichtungBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Baustellen, Werkstätten, Werkhallen

Interessen

Folgendes Interesse ist wichtig und hilfreich, um diesen Beruf erlernen und ausüben zu können. Zur Veranschaulichung des Interessenbereichs werden Tätigkeiten genannt.Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Zuschneiden von Mauersteinen nach vorgegebenen Maßen; Errichten von Mauernz.B. Herstellen von Schalungen und Bewehrungen für Betonteilez.B. Herstellen von Mörtel und Betonmischungen; Verfugen und Verputzen von Mauern

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen RehabilitationWas macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Hochbaufacharbeiter bauen Mauern für Außen- und Zwischenwände. Wenn sie Betonarbeiten erledigen, bauen sie zum Beispiel Formen für Wände oder Decken. Dazu mischen die Fachpraktiker/innen den Beton, gießen ihn in die Formen und verdichten ihn. Sie stellen auch Bauteile aus Stahlbeton her und bauen diese ein. Fachpraktiker/innen für Hochbaufacharbeiter stellen auch einfachen Wandputz her oder bauen Dämmungen ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Hochbauunternehmen BetonbauunternehmenArbeitsorte: BaustellenWas ist wichtig?Anforderungen:gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen von Baumaterial) Schwindelfreiheit und Trittsicherheit (z.B. bei der Arbeit auf Gerüsten)Teamfähigkeit (z.B. bei der Montage von schweren Bauteilen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Fertigteile zu montieren)Mathematik (z.B. um Flächen zu berechnen)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beisp...

Kompetenzen

Wichtige Fertigkeiten und Kenntnisse:Abdichten (Hoch- und Tiefbau)Baugeräteführung, BaumaschinenführungBaugruben, Gräben herstellenBaustelleneinrichtungBetonierenEisenflechten, Bewehrungen herstellenEnergetische GebäudedämmungFertigteilbauGerüstbauMauernMontage (Bau, Ausbau)MörtelmischenSchalungsarbeitenStahlbetonbauVerfugenVerputzenWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe " Steine, Erden, Beton, Baustoffe"

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Beispiel für den Ausbildungsaufbau einer Ausbildung Fachpraktiker/in für HochbaufacharbeiterAusbildung im Betrieb bzw. in der Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:1.-18. Ausbildungsmonat u.a.:ArbeitsplanungEinrichten, Sichern und Räumen von BaustellenPrüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und BauhilfsstoffenHandhabung einfacher VermessungsgeräteBearbeiten von Holz und Herstellen von Holzbauteilen Einbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und BrandschutzHerstellen von Putzen und EstrichenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19.-36. Ausbildungsmonat u.a.:Herstellen von einfachen Baukörpern aus SteinenHerstellen von einfachen Bauteilen aus Beton und StahlbetonAbschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr

Ausbildungskosten

Die Kosten einer Ausbildung nach besonderen Regelungen für Menschen mit Behinderungen werden vom Rehabilitationsträger getragen.FörderungsmöglichkeitenNeben der Förderung der Ausbildung durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten die Auszubildenden auch unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen nach dem Neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX).

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Baustellen einrichtet, sichert und räumtwie man Werkzeuge, Baugeräte und -maschinen handhabtwie man mit einfachen Vermessungsgeräten umgehtwie man Holz bearbeitet und Holzbauteile herstelltwie man einfache Bauteile aus Beton und Stahlbeton herstelltwie man einfache Baukörper aus Steinen herstelltwie Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz eingebaut werdenwie man Putze und Estriche herstelltDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Ausbildungsvertrag, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Fächernin allgemeinbildenden Fächern wie Rechnen und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im Ausbildungs- bzw. Praktikumsbetrieb, in der Ausbildungswerkstatt und auf der ÜbungsbaustellePraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Schalungen herstellen, Maschinen bedienen, Beton verarbeiten, Mauerwerke errichtenUmgebung: Maschinenlärm und Baustaub auf wechselnden Baustellen, Arbeit im Freien und in Rohbauten bei unterschiedlichen WitterungsverhältnissenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Schutzhelm, Sicherheitsschuhe, Hörschutz)Anforderungen: Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen von Baumaterial) Schwindelfreiheit und Trittsicherheit (z.B. bei der Arbeit auf Gerüsten)Teamfähigkeit (z.B. bei der Montage von schweren Bauteilen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildungsvergütung

Findet die Ausbildung in einem Betrieb statt, erhalten die Auszubildenden vom Betrieb eine Ausbildungsvergütung. Bei einer Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation werden die Auszubildenden durch Leistungen vom Rehabilitationsträger unterstützt.

Wichtige Schulfächer

Gute Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Fertigteile zu montierenMathematik: z.B. um Flächen zu berechnen

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachpraktiker/in für Hochbaufacharbeiter an:Bereich HochbauFachpraktiker/Fachpraktikerin für Dachdecker (§66 BBiG/§42r HwO)Gemeinsamkeiten:Beton verarbeitenPutz und Mörtel herstellenBereich AusbauFachpraktiker/Fachpraktikerin im Ausbaufachwerk (§66 BBiG/§42r HwO)Gemeinsamkeit:Ähnliche Bauarbeiten ausführen, Leichtbaustoffe und Dämmmaterialien verarbeitenBereich TiefbauFachpraktiker/Fachpraktikerin für Tiefbaufacharbeiter (§66 BBiG/§42r HwO)Gemeinsamkeit:Baustellentätigkeit, Zement, Beton oder Mauersteine verarbeitenBereich HolzFachpraktiker/Fachpraktikerin für Holzverarbeitung (§66 BBiG/§42r HwO)Gemeinsamkeit:Holzbauteile herstellen und einbauen

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich sind die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale wichtig, um diesen Beruf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. bereitwilliges Erledigen anstrengender Arbeiten auf der Baustelle)Sorgfalt (z.B. genaues Arbeiten, um gerade Wände zu errichten)Umsicht (z.B. Beachten der Sicherheit von Kollegen/Kolleginnen sowie Passanten/Passantinnen beim Arbeiten auf Gerüsten oder Leitern)Flexibilität (z.B. bei Baustellenwechsel ständiges Anpassen an neue Arbeitsorte und -bedingungen)Befähigung zur Gruppenarbeit / Teamfähigkeit (z.B. Zusammenarbeiten mit anderen Fachkräften bei der Montage von Betonteilen)

Die Ausbildung im Überblick

Fachpraktiker/in für Hochbaufacharbeiter ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderungen. Die 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handwerk oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt. Die Ausbildung orientiert sich am anerkannten Ausbildungsberuf Hochbaufacharbeiter/in.Je nach zuständiger Kammer können z.B. die Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Fachpraktiker/in für Hochbaufacharbeiter erfolgt auf Grundlage einer Kammerregelung.

Verbände und Organisationen

BG BAU - Berufsgenossenschaft der BauwirtschaftHauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB)

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnungen gemäß Ausbildungsregelungen der zuständigen Stellen, z.B.Fachpraktiker im Hochbau/Fachpraktikerin im HochbauBaufachwerker/Baufachwerkerin - Fachrichtung HochbauBearbeiter im Maurerhandwerk/Bearbeiterin im MaurerhandwerkFachpraktiker für Hochbaufacharbeiter/Fachpraktikerin für HochbaufacharbeiterFachpraktiker im Maurerhandwerk/Fachpraktikerin im Maurerhandwerk Hochbaufachwerker/HochbaufachwerkerinHochbauwerker/Hochbauwerkerin

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden Fachpraktiker/innen für Hochbaufacharbeiter arbeiten vorwiegend in Betrieben des Hoch- oder Fertigteilbaugewerbes. Dort wirken sie bei der Herstellung von Bauten unterschiedlichster Art mit.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Für Fachpraktiker/innen für Hochbaufacharbeiter gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Im Laufe des Berufslebens muss man sein Fachwissen immer auf dem neuesten Stand halten und sich beispielsweise über Neuerungen im Bereich Baustoffe oder Bauverfahren informieren.Beruflich weiterkommenWer als Fachpraktiker/in für Hochbaufacharbeiter weiterkommen möchte, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen nach der Ausbildung beispielsweise in folgenden Berufen weiterqualifizieren:Hochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt Beton- und StahlbetonarbeitenHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt Feuerungs- und SchornsteinbauarbeitenHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt MaurerarbeitenHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt Abbruch- und Betontrenntechnikarbeiten(ab 01.08.2026)Maurer/MaurerinAuskünfte über Anrechnungsmöglichkeiten erteilen die für die jeweilige Berufsausbildung zuständigen Stellen. Informationen zu möglichen Weiterbildungen erteilt die zuständige Agentur für Arbeit.

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt z.B. in einem der folgenden Schwerpunkte:MaurerarbeitenBeton- und Stahlbetonarbeiten

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten sind wichtig, um den Beruf lernen und ausüben zu können.Fähigkeitenfigural-räumliches Denken (z.B. Arbeiten nach einfachen Plänen und Zeichnungen)Handgeschick (z.B. Errichten und Verfugen von Mauern; Zuschneiden von Stahlstangen für Bewehrungen)Auge-Hand-Koordination (z.B. Einfüllen von flüssigem Beton in Schalungen)Körperbeherrschung (z.B. Arbeiten auf Leitern und Gerüsten)Handwerkliches Geschick (z.B. Umgang mit Werkzeugen und Baugeräten beim Setzen von Mauersteinen)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen des Materialbedarfs)

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Für die Berufsausbildung zum Fachpraktiker für Hochbaufacharbeiter bzw. zur Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter gibt es keine bundeseinheitliche rechtliche Regelung. Die zuständigen Kammern erlassen ihre Ausbildungsregelungen entsprechend den Hauptausschussempfehlungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).Beispiel einer Kammerregelung:Ausbildungsregelung zum Fachpraktiker im Hochbau/zur Fachpraktikerin im Hochbau gemäß § 42m HwO vom 08.11.2016 der HWK Köln (Beschlussdatum: 24.11.2016) (Hinweis: Durch Gesetzesänderung zum 01.01.2020 wurde § 42m der Handwerksordnung zu § 42r.)Weitere Regelungen der zuständigen Stellen:Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe, Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Eine Eignungsuntersuchung ist i.d.R. notwendig. Die zuständige Agentur für Arbeit veranlasst diese.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Üst Yapı İnşaat Uygulayıcısı (Özel Nitelikli Mesleki Eğitim)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Hochbaufacharbeiter bauen Mauern für Außen- und Zwischenwände. Wenn sie Betonarbeiten erledigen, bauen sie zum Beispiel Formen für Wände oder Decken. Dazu mischen die Fachpraktiker/innen den Beton, gießen ihn in die Formen und verdichten ihn. Sie stellen auch Bauteile aus Stahlbeton her und bauen diese ein. Fachpraktiker/innen für Hochbaufacharbeiter stellen auch einfachen Wandputz her oder bauen Dämmungen ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Hochbauunternehmen BetonbauunternehmenArbeitsorte: BaustellenWas ist wichtig?Anforderungen:gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen von Baumaterial) Schwindelfreiheit und Trittsicherheit (z.B. bei der Arbeit auf Gerüsten)Teamfähigkeit (z.B. bei der Montage von schweren Bauteilen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Fertigteile zu montieren)Mathematik (z.B. um Flächen zu berechnen)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:wie man Baustellen einrichtet, sichert und räumtwie man Werkzeuge, Baugeräte und -maschinen handhabtwie man mit einfachen Vermessungsgeräten umgehtwie man Holz bearbeitet und Holzbauteile herstelltwie man einfache Bauteile aus Beton und Stahlbeton herstelltwie man einfache Baukörper aus Steinen herstelltwie Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz eingebaut werdenwie man Putze und Estriche herstellt

Ist Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter (§66 BBiG/§42r HwO) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter (§66 BBiG/§42r HwO) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland typischerweise?

Fachpraktiker/innen für Hochbaufacharbeiter werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: Baustellen, Werkstätten, WerkhallenBerufsschule: UnterrichtsräumeDaneben sind Teile der Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu absolvieren.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: Ausbildungswerkstatt, Baustelle bzw. Übungsbaustelle, ggf. Ausbildungsfirma der EinrichtungBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Baustellen, Werkstätten, Werkhallen

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Hochbaufacharbeiter (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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