Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Pferdewirt (§66 BBiG/§42r HwO)
Fachpraktiker/in für Pferdewirt (§66 BBiG/§42r HwO)
Was ist At Bakım ve Yönetimi Uygulayıcısı?
Steckbrief
Berufstyp: Ausbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen Rehabilitation
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Pferdewirt versorgen und pflegen Pferde, zum Beispiel füttern und tränken sie die Tiere. Bei der Pferdepflege reinigen Fachpraktiker/innen für Pferdewirt die Hufe und striegeln das Fell. Dabei achten sie immer darauf, ob die Tiere gesund sind. Fachpraktiker/innen für Pferdewirt kümmern sich auch darum, dass die Pferde ausreichend Bewegung haben. Für die Reiter bereiten Fachpraktiker/innen für Pferdewirt das Zaumzeug vor und satteln die Tiere. Nach dem Reiten führen sie die Pferde zurück in den Stall. Sie nehmen Zaumzeug und Sättel wieder ab und bewahren sie richtig auf. Außerdem halten sie den Stall, die Sattelkammer und die Ausrüstung sauber. Sie misten die Ställe aus und pflegen das Zaumzeug und die Sättel.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Gestüte und ReiterhöfeReitschulenlandwirtschaftliche Betriebe mit Schwerpunkt PferdewirtschaftArbeitsorte:StälleReithallen und ReitplätzePferdekoppelnWas ist wichtig?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Ausmisten, bei der Arbeit im Freien) Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Pferden, bei der Pflege der Ausrüstung)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beobachten des Verhaltens der Pferde, beim Erkennen von Krankheitsanzeichen)Schulfächer:Biologie (z.B. um den Körperbau und das Verhalten der Pferde zu verstehen)Mathematik (z.B. um Futterrationen und -mischungen zusammenzustellen)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für Pferdewirt kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:wie man Pferde versorgt, pflegt und führtwas man über den Körperbau und das Verhalten von Pferden wissen musswie man die Gesundheit von Pferden beurteilt und wie man Ställe sauber hältwie man Pferde bewegt und mit ihnen arbeitet wie man Pferde züchtetwas wichtig ist, wenn man Futter kauft und verwendetwelche Formen der Pferdehaltung es gibtwie man Geräte, Ausrüstung und Zubehör verwendet und pflegt
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →Der Beruf Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Pferdewirt (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:
- Nutzpflanzenwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agrarwirtschaft
Bachelor · Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Agrarwissenschaften
Bachelor · Universität Rostock
Agrarwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agricultural and Horticultural Sciences - Bachelor of Science - Monobachelor
Bachelor · Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der Humboldt-Universität zu Berlin
Agricultural Economics
Master · Universität Rostock
Detaillierte Informationen
▶ Medien
CavalloEnable Me. Leben mit Behinderung oder chronischer Krankheit.Lehr- und Versuchszentrum FutterkampMein PferdPferdebetriebREHADAT - Informationssystem zur beruflichen TeilhabeVerzeichnis anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen
▶ Lernorte
Fachpraktiker/innen für Pferdewirt werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: Ställe, Reithallen, Reitplätze, KoppelnBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: Ställe, Reithalle, Kooperationsbetriebe der Land- und PferdewirtschaftBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Ställe, Reithallen, Reitplätze, Koppeln
▶ Interessen
Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um diesen Beruf erlernen und ausüben zu können. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Füttern, Tränken und Striegeln von Pferdenz.B. Ausmisten des Pferdestallsz.B. Bewegen der TiereInteresse an sozial-beratenden Tätigkeitenz.B. freundliches Zugehen auf Pferdebesitzer/innenz.B. Informieren der Besitzer/innen zum Umgang mit ihrem Tier
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen RehabilitationWas macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Pferdewirt versorgen und pflegen Pferde, zum Beispiel füttern und tränken sie die Tiere. Bei der Pferdepflege reinigen Fachpraktiker/innen für Pferdewirt die Hufe und striegeln das Fell. Dabei achten sie immer darauf, ob die Tiere gesund sind. Fachpraktiker/innen für Pferdewirt kümmern sich auch darum, dass die Pferde ausreichend Bewegung haben. Für die Reiter bereiten Fachpraktiker/innen für Pferdewirt das Zaumzeug vor und satteln die Tiere. Nach dem Reiten führen sie die Pferde zurück in den Stall. Sie nehmen Zaumzeug und Sättel wieder ab und bewahren sie richtig auf. Außerdem halten sie den Stall, die Sattelkammer und die Ausrüstung sauber. Sie misten die Ställe aus und pflegen das Zaumzeug und die Sättel.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Gestüte und ReiterhöfeReitschulenlandwirtschaftliche Betriebe mit Schwerpunkt PferdewirtschaftArbeitsorte:StälleReithallen und ReitplätzePferdekoppelnWas ist wichtig?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Ausmisten, bei der Arbeit im Freien) Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Pferden, bei der Pflege der Ausrüstung)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksa...
▶ Kompetenzen
Wichtige Fertigkeiten und Kenntnisse:Ausbildung junger PferdeGeschirr- und SattelpflegeHuf-, KlauenpflegeJungtierpflegeKleinpferde und andere Rassen (ohne Warmblut) haltenLongierenPferdehaltung, -zuchtReitenStallarbeitTiere fütternTierkrankheitenTierschutzTierunterkünfte einrichten und instand haltenTierunterkünfte reinigen und desinfizierenWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe " Tierpflege, Pferdehaltung"
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Beispiel für den Ausbildungsaufbau einer Ausbildung Fachpraktiker/in in der Pferdewirtschaft Ausbildung im Betrieb bzw. in der Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:1. und 2. Ausbildungsjahr u.a.:Versorgen und Pflegen von PferdenKörperbau der PferdeVerhalten der Pferde (z.B. Sozialverhalten)Lebensvorgänge der Pferde (z.B. Verdauung, Fortpflanzung)Tiergesundheit und TierhygieneRassenkunde (z.B. Groß-, Kleinpferde)Zwischenprüfung im 2. Ausbildungsjahr3. Ausbildungsjahr u.a.:Vertiefen und Erweitern der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrFuttermittelgewinnung, -beschaffung und -verwendungTransport von PferdenZüchtungAufstallungsformen (Einzelaufstallung, Gruppenhaltung)Ausrüstung und ZubehörAbschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr
▶ Ausbildungskosten
Die Kosten einer Ausbildung nach besonderen Regelungen für Menschen mit Behinderungen werden vom Rehabilitationsträger getragen.FörderungsmöglichkeitenNeben der Förderung der Ausbildung durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten die Auszubildenden auch unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen nach dem Neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX).
▶ Ausbildungsinhalte
Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Pferde versorgt, pflegt und führtwas man über den Körperbau und das Verhalten von Pferden wissen musswie man die Gesundheit von Pferden beurteilt und wie man Ställe sauber hältwie man Pferde bewegt und mit ihnen arbeitet wie man Pferde züchtetwas wichtig ist, wenn man Futter kauft und verwendetwelche Formen der Pferdehaltung es gibtwie man Geräte, Ausrüstung und Zubehör verwendet und pflegtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Ausbildungsvertrag, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Fächernin allgemeinbildenden Fächern wie Rechnen und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im Ausbildungs- bzw. Praktikumsbetrieb, in der AusbildungseinrichtungPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Pferde füttern, tränken und bewegen, Ställe sauber halten, Ausrüstung pflegen Umgebung: Witterungseinflüsse im Freien, Staub, Schmutz und Gerüche beim Ausmisten von Ställen, wechselnde ArbeitsorteKleidung: Arbeitskleidung, Gummistiefel, ReitkleidungArbeitszeit: Arbeit an WochenendenAnforderungen: Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Ausmisten, bei der Arbeit im Freien) Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Pferden, bei der Pflege der Ausrüstung)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beobachten des Verhaltens der Pferde, beim Erkennen von Krankheitsanzeichen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildungsvergütung
Findet die Ausbildung in einem Betrieb statt, erhalten die Auszubildenden vom Betrieb eine Ausbildungsvergütung. Bei einer Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation werden die Auszubildenden durch Leistungen vom Rehabilitationsträger unterstützt.
▶ Wichtige Schulfächer
Gute Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Biologie: z.B. um den Körperbau und das Verhalten der Pferde zu verstehenMathematik: z.B. um Futterrationen und -mischungen zusammenzustellen
▶ Zusatzqualifikationen
Je nach zuständiger Stelle kann die Ausbildungsregelung z.B. vorsehen, dass in der Ausbildung die Zusatzqualifikationen "Reiten" und/oder "Longieren" erworben werden können. Eine erfolgreich absolvierte Zusatzqualifikation wird im Prüfungszeugnis bescheinigt.
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachpraktiker/in für Pferdewirt an:Bereich TiereFachpraktiker/Fachpraktikerin für Tierpflege (Heim und Pension) (§66BBiG/§42rHwO)Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Landwirt (§66 BBiG/§42r HWO)Gemeinsamkeit:Tiere füttern und pflegen
▶ Arbeits- und Sozialverhalten
Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich sind die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale wichtig, um diesen Beruf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. bereitwilliges Übernehmen von Stallarbeiten auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten)Sorgfalt (z.B. sorgfältiges Reinigen und Desinfizieren der Stallgassen)Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft (z.B. artgerechtes Umgehen mit Pferden; sorgfältiges Instandhalten der Ausrüstung, um Verletzungen an Mensch und Tier zu vermeiden)Kontaktbereitschaft (z.B. aktives Zugehen auf Kunden/Kundinnen in Reitschulen und Reiterhöfen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Eingehen auf Wünsche der Kunden/Kundinnen hinsichtlich der Pferdepflege)
▶ Die Ausbildung im Überblick
Fachpraktiker/in für Pferdewirt ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderungen. Die 3-jährige Ausbildung wird in der Landwirtschaft oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt. Die Ausbildung orientiert sich am anerkannten Ausbildungsberuf Pferdewirt/in. Je nach zuständiger Kammer können z.B. die Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Fachpraktiker/in für Pferdewirt erfolgt auf Grundlage einer Kammerregelung.
▶ Verbände und Organisationen
Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei e.V. (DOKR)Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)Verband der Landwirtschaftskammern e.V.Zuchtverband für deutsche Pferde e.V.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussbezeichnungen gemäß Ausbildungsregelungen der zuständigen Stellen, z.B.Fachpraktiker in der Pferdewirtschaft/Fachpraktikerin in der PferdewirtschaftFachpraktiker Pferdewirtschaft/Fachpraktikerin PferdewirtschaftHelfer in der Pferdewirtschaft/Helferin in der PferdewirtschaftWerker in der Pferdehaltung/Werkerin in der Pferdehaltung
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachpraktiker/innen für Pferdewirt verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Reiten sowie Longieren.Die passende Beschäftigung findenFachpraktiker/innen für Pferdewirt arbeiten in Gestüten, Reiterhöfen, Reitschulen und landwirtschaftlichen Betrieben mit Schwerpunkt Pferdewirtschaft. Dort füttern, pflegen und bewegen sie Pferde.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Fachpraktiker/innen für Pferdewirt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Im Laufe des Berufslebens muss man sein Fachwissen immer auf dem neuesten Stand halten und sich beispielsweise über Neuerungen im Bereich Pferdehaltung, -zucht oder im Reitsport informieren.Beruflich weiterkommenWer als Fachpraktiker/in für Pferdewirt weiterkommen möchte, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen nach der Ausbildung beispielsweise in folgenden Berufen weiterqualifizieren:Pferdewirt/Pferdewirtin Fachrichtung Klassische ReitausbildungPferdewirt/Pferdewirtin Fachrichtung Pferdehaltung und ServicePferdewirt/Pferdewirtin Fachrichtung PferderennenPferdewirt/Pferdewirtin Fachrichtung PferdezuchtPferdewirt/Pferdewirtin Fachrichtung SpezialreitweisenAuskünfte über Anrechnungsmöglichkeiten erteilen die für die jeweilige Berufsausbildung zuständigen Stellen. Informationen zu möglichen Weiterbildungen erteilt die zuständige Agentur für Arbeit.
▶ Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten
Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten sind wichtig, um den Beruf lernen und ausüben zu können.FähigkeitenBeobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Krankheiten oder Verhaltensauffälligkeiten bei Pferden)Handgeschick (z.B. Reinigen von Stallungen; Satteln von Pferden)Körperbeherrschung (z.B. Reiten und Bewegen von Pferden)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Futtermittelbedarf oder Warenverbrauch)
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Für die Berufsausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für Pferdewirt gibt es keine bundeseinheitliche rechtliche Regelung. Die zuständigen Kammern erlassen ihre Ausbildungsregelungen entsprechend den Hauptausschussempfehlungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Beispiel einer Kammerregelung:Regelung der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein über die Berufsausbildung und Prüfung zum/zur Fachpraktiker/Fachpraktikerin in der Pferdewirtschaft vom 04.06.2013 (LWK Schleswig-Holstein)Ausbildungsrahmenplan zur Ausbildungsregelung der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein für die Berufsausbildung zum Fachpraktiker/zur Fachpraktikerin in der Pferdewirtschaft vom 04.06.2013 (LWK Schleswig-Holstein)Weitere Regelungen der zuständigen Stellen:Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe, Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Eine Eignungsuntersuchung ist i.d.R. notwendig. Die zuständige Agentur für Arbeit veranlasst diese.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu At Bakım ve Yönetimi Uygulayıcısı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Pferdewirt (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Pferdewirt versorgen und pflegen Pferde, zum Beispiel füttern und tränken sie die Tiere. Bei der Pferdepflege reinigen Fachpraktiker/innen für Pferdewirt die Hufe und striegeln das Fell. Dabei achten sie immer darauf, ob die Tiere gesund sind. Fachpraktiker/innen für Pferdewirt kümmern sich auch darum, dass die Pferde ausreichend Bewegung haben. Für die Reiter bereiten Fachpraktiker/innen für Pferdewirt das Zaumzeug vor und satteln die Tiere. Nach dem Reiten führen sie die Pferde zurück in den Stall. Sie nehmen Zaumzeug und Sättel wieder ab und bewahren sie richtig auf. Außerdem halten sie den Stall, die Sattelkammer und die Ausrüstung sauber. Sie misten die Ställe aus und pflegen das Zaumzeug und die Sättel.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Gestüte und ReiterhöfeReitschulenlandwirtschaftliche Betriebe mit Schwerpunkt PferdewirtschaftArbeitsorte:StälleReithallen und ReitplätzePferdekoppelnWas ist wichtig?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Ausmisten, bei der Arbeit im Freien) Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Pferden, bei der Pflege der Ausrüstung)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beobachten des Verhaltens der Pferde, beim Erkennen von Krankheitsanzeichen)Schulfächer:Biologie (z.B. um den Körperbau und das Verhalten der Pferde zu verstehen)Mathematik (z.B. um Futterrationen und -mischungen zusammenzustellen)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für Pferdewirt kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:wie man Pferde versorgt, pflegt und führtwas man über den Körperbau und das Verhalten von Pferden wissen musswie man die Gesundheit von Pferden beurteilt und wie man Ställe sauber hältwie man Pferde bewegt und mit ihnen arbeitet wie man Pferde züchtetwas wichtig ist, wenn man Futter kauft und verwendetwelche Formen der Pferdehaltung es gibtwie man Geräte, Ausrüstung und Zubehör verwendet und pflegt
Ist Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Pferdewirt (§66 BBiG/§42r HwO) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Pferdewirt (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Pferdewirt (§66 BBiG/§42r HwO) qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Pferdewirt (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Pferdewirt (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland typischerweise? ▼
Fachpraktiker/innen für Pferdewirt werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: Ställe, Reithallen, Reitplätze, KoppelnBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: Ställe, Reithalle, Kooperationsbetriebe der Land- und PferdewirtschaftBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Ställe, Reithallen, Reitplätze, Koppeln
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Pferdewirt (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.