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Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Winzer (§66 BBiG/§42r HwO)

Fachpraktiker/in für Winzer (§66 BBiG/§42r HwO)

Was ist Şarap Üretimi Pratisyeni (Fachpraktiker/in für Winzer)?

Was macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Winzer wirken beim gesamten Produktionsprozess des Weines mit. Ihre Aufgaben reichen vom Anbau der Trauben bis zur Vermarktung der Getränke. Sie führen zum Beispiel boden- und rebenspezifische Pflegemaßnahmen durch und wirken bei der bedarfsgerechten Düngung der Reben mit.Fachpraktiker/innen für Winzer setzen die Jungpflanzen, beschneiden nach Anweisung die Weinstöcke, regulieren das Beikraut und helfen bei der Schädlingsbekämpfung. Reife Trauben lesen sie zumeist von Hand, zum Teil auch mit Maschinen. Auch bei der Traubenannahme und -verarbeitung wirken sie mit. Sie füllen zum Beispiel den fertigen Wein aus Tanks oder Fässern in Flaschen ab, etikettieren und verpacken diese. Auch die Vermarktung und die Kundenberatung können zu ihren Aufgaben gehören. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:WeinbautriebeArbeitsorte:WeinbergeWeinkellerFlaschenlagerWas ist wichtig?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. bei der Arbeit im Freien)Geschicklichkeit und Sorgfalt (z.B. beim Pflegen, Veredeln und Schneiden der Rebstöcke) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln)Schulfächer:Biologie/Chemie (z.B. um Reben zu pflegen und Gärprozesse zu verstehen)Mathematik (z.B. um Aufwandmengen zu ermitteln und Preisangebote zu vergleichen)Werken/Technik (z.B. um handwerkliche Tätigkeiten durchzuführen)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker/zur Fachpraktikerin für Winzer kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:was man über die Traubenerzeugung wissen musswie man den Boden bearbeitet und pflegt, um eine nachhaltige Bodenfruchtbarkeit zu erhaltenwie man Reben pflanzt, pflegt und nutztwas man über die Kellerwirtschaft wissen musswie man Wein qualitätsorientiert und umweltschonend herstelltwas man über das Vermarkten betrieblicher Erzeugnisse wissen musswie man Kunden berät und Produkte verkauft

Steckbrief

Berufstyp: Ausbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO) Ausbildungsdauer: 3 JahreLernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Winzer wirken beim gesamten Produktionsprozess des Weines mit. Ihre Aufgaben reichen vom Anbau der Trauben bis zur Vermarktung der Getränke. Sie führen zum Beispiel boden- und rebenspezifische Pflegemaßnahmen durch und wirken bei der bedarfsgerechten Düngung der Reben mit.Fachpraktiker/innen für Winzer setzen die Jungpflanzen, beschneiden nach Anweisung die Weinstöcke, regulieren das Beikraut und helfen bei der Schädlingsbekämpfung. Reife Trauben lesen sie zumeist von Hand, zum Teil auch mit Maschinen. Auch bei der Traubenannahme und -verarbeitung wirken sie mit. Sie füllen zum Beispiel den fertigen Wein aus Tanks oder Fässern in Flaschen ab, etikettieren und verpacken diese. Auch die Vermarktung und die Kundenberatung können zu ihren Aufgaben gehören. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:WeinbautriebeArbeitsorte:WeinbergeWeinkellerFlaschenlagerWas ist wichtig?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. bei der Arbeit im Freien)Geschicklichkeit und Sorgfalt (z.B. beim Pflegen, Veredeln und Schneiden der Rebstöcke) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln)Schulfächer:Biologie/Chemie (z.B. um Reben zu pflegen und Gärprozesse zu verstehen)Mathematik (z.B. um Aufwandmengen zu ermitteln und Preisangebote zu vergleichen)Werken/Technik (z.B. um handwerkliche Tätigkeiten durchzuführen)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker/zur Fachpraktikerin für Winzer kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:was man über die Traubenerzeugung wissen musswie man den Boden bearbeitet und pflegt, um eine nachhaltige Bodenfruchtbarkeit zu erhaltenwie man Reben pflanzt, pflegt und nutztwas man über die Kellerwirtschaft wissen musswie man Wein qualitätsorientiert und umweltschonend herstelltwas man über das Vermarkten betrieblicher Erzeugnisse wissen musswie man Kunden berät und Produkte verkauft

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →

Der Beruf Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Winzer (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:

Detaillierte Informationen

Medien

Bildungsserver Agrardas deutsche weinmagazinddw - der deutsche weinbauEnable Me. Leben mit Behinderung oder chronischer Krankheit.Rebe & Wein - Weinbau und Weinwirtschaft in Württemberg und FrankenREHADAT - Informationssystem zur beruflichen TeilhabeVerzeichnis anerkannter Werkstätten für behinderte MenschenWEINWIRTSCHAFT

Lernorte

Fachpraktiker/innen für Winzer werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: Weinberge, Weinkeller, FlaschenlagerBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: ÜbungsbetriebeBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Weinbaubetriebe

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um diesen Beruf erlernen und ausüben zu können. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. fachgerechtes Ernten von Trauben auf herkömmliche Art oder mit Traubenvollernternz.B. Keltern von Wein und Umfüllen in andere Tanksz.B. Lockern des Weinbergbodens und Ausbringen von DüngerInteresse an verwaltend-organisatorischen Tätigkeitenz.B. Mitwirken beim Vorbereiten von Arbeitsabläufenz.B. Ermitteln von Mostgewicht und SäuregehaltInteresse an kaufmännisch-organisatorischen Tätigkeitenz.B. Mitwirken bei Weinverkostungen, Präsentationen oder Führungen auf dem Weingutz.B. Mitwirken beim Vermarkten von Wein und Traubensaft auf Weinmessen

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)Ausbildungsdauer3 JahreLernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtungen der beruflichen RehabilitationWas macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Winzer wirken beim gesamten Produktionsprozess des Weines mit. Ihre Aufgaben reichen vom Anbau der Trauben bis zur Vermarktung der Getränke. Sie führen zum Beispiel boden- und rebenspezifische Pflegemaßnahmen durch und wirken bei der bedarfsgerechten Düngung der Reben mit.Fachpraktiker/innen für Winzer setzen die Jungpflanzen, beschneiden nach Anweisung die Weinstöcke, regulieren das Beikraut und helfen bei der Schädlingsbekämpfung. Reife Trauben lesen sie zumeist von Hand, zum Teil auch mit Maschinen. Auch bei der Traubenannahme und -verarbeitung wirken sie mit. Sie füllen zum Beispiel den fertigen Wein aus Tanks oder Fässern in Flaschen ab, etikettieren und verpacken diese. Auch die Vermarktung und die Kundenberatung können zu ihren Aufgaben gehören. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:WeinbautriebeArbeitsorte:WeinbergeWeinkellerFlaschenlagerWas ist wichtig?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. bei der Arbeit im Freien)Geschicklichkeit und Sorgfalt (z.B. beim Pflegen, Veredeln und Schneiden der Rebstöcke) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln)Schulfächer:Biologie/Chemie (z.B....

Kompetenzen

Wichtige Fertigkeiten und Kenntnisse:Anbauen, AnpflanzenBewässerungssystemeBiologischer PflanzenschutzBodenbearbeitung, KulturarbeitenDüngungErntearbeitenKellerei, KellerwirtschaftMaschineneinsatz (Landwirtschaft)Ökologischer LandbauÖkoweinPflanzenschutzPflanzenzuchtWartung, Reparatur, InstandhaltungWeinbauWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe " Land- und forstwirtschaftliche Geräte und Maschinen" Kompetenzgruppe " Weinbau"

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Beispiel für den Ausbildungsaufbau einer Ausbildung Fachpraktiker/in für WinzerAusbildung im Betrieb bzw. in der Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:1. und 2. Ausbildungsjahr u.a.:Techniken und Organisation der betrieblichen Arbeit und Produktion, z.B. Mitwirken bei GeschäftsvorgängenTraubenerzeugung, z.B. Bearbeiten und Pflegen des BodensKellerwirtschaft, z.B. qualitätsorientiertes und umweltschonendes Bereiten von WeinVermarkten betrieblicher Erzeugnisse, z.B. an Kundengesprächen und am Weinverkauf teilnehmenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr u.a.:Vertiefen und Erweitern der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrAbschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr

Ausbildungskosten

Die Kosten einer Ausbildung nach besonderen Regelungen für Menschen mit Behinderungen werden vom Rehabilitationsträger getragen.FörderungsmöglichkeitenNeben der Förderung der Ausbildung durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten die Auszubildenden auch unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen nach dem Neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX).

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden beispielsweise:was man über die Traubenerzeugung wissen musswie man den Boden bearbeitet und pflegt, um eine nachhaltige Bodenfruchtbarkeit zu erhaltenwie man Reben pflanzt, pflegt und nutztwas man über die Kellerwirtschaft wissen musswie man Wein qualitätsorientiert und umweltschonend herstelltwas man über das Vermarkten betrieblicher Erzeugnisse wissen musswie man Kunden berät und Produkte verkauftDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Ausbildungsvertrag, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Fächernin allgemeinbildenden Fächern wie Rechnen und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im Ausbildungs- bzw. Praktikumsbetrieb, in der AusbildungseinrichtungPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Arbeiten am Rebstock nach Anleitung durchführen, Trauben lesen, bei der Maische- und Mostbehandlung mitwirkenUmgebung: Witterungseinflüsse im Freien, wechselnde ArbeitsorteKleidung: ggf. Schutzkleidung, z.B. Schutzhandschuhe, GummistiefelArbeitszeit: Arbeit auch an WochenendenAnforderungen: Gute körperliche Konstitution (z.B. bei der Arbeit im Freien)Geschicklichkeit und Sorgfalt (z.B. beim Pflegen, Veredeln und Schneiden der Rebstöcke) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildungsvergütung

Findet die Ausbildung in einem Betrieb statt, erhalten die Auszubildenden vom Betrieb eine Ausbildungsvergütung. Bei einer Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation werden die Auszubildenden durch Leistungen vom Rehabilitationsträger unterstützt.

Wichtige Schulfächer

Gute Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Biologie/Chemie: z.B. um Reben zu pflegen und Gärprozesse zu verstehen Mathematik: z.B. um Aufwandmengen zu ermitteln und Preisangebote zu vergleichenWerken/Technik: z.B. um handwerkliche Tätigkeiten durchzuführen

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachpraktiker/in für Winzer an:Bereich PflanzenFachpraktiker/Fachpraktikerin im Gartenbau (§66 BBiG/§42r HwO)Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Landwirt (§66 BBiG/§42r HWO)Gemeinsamkeit:Böden bearbeiten, Pflanzen pflegen und ernten

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich sind die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale wichtig, um diesen Beruf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft zum ausdauernden Einsatz im Weinberg bei der Weinlese, auch bei widriger Witterung)Sorgfalt (z.B. sorgsames Anzüchten, Veredeln und Pflegen von Reben)Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft (z.B. verantwortungsbewusstes und vorschriftsgemäßes Einsetzen von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln)Umsicht (z.B. Erfassen und Berücksichtigen des Umfelds beim Führen von Maschinen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Eingehen auf Rückfragen von Kunden/Kundinnen bei Weinverkostungen)

Die Ausbildung im Überblick

Fachpraktiker/in für Winzer ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderungen. Die 3-jährige Ausbildung wird in der Landwirtschaft oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt. Die Ausbildung orientiert sich am anerkannten Ausbildungsberuf Winzer/in. Je nach zuständiger Kammer können z.B. Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Fachpraktiker/in für Winzer erfolgt auf Grundlage einer Kammerregelung.

Verbände und Organisationen

Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN)Bundesverband der Deutschen Weinkellereien und des Weinfachhandels e.V.Deutscher Weinbauverband e.V.Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)Verband der Landwirtschaftskammern e.V.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnungen gemäß Ausbildungsregelungen der zuständigen Stellen, z.B.Helfer im Weinbau/Helferin im Weinbau

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung findenFachpraktiker/innen für Winzer arbeiten in Weinbaubetrieben. Dort wirken sie mit beim Pflanzen und Pflegen der Weinstöcke, bei der Ernte und Verarbeitung der Trauben sowie bei der Vermarktung der Getränke.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Fachpraktiker/innen für Winzer gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Im Laufe des Berufslebens muss man sein Fachwissen immer auf dem neuesten Stand halten und sich beispielsweise über Neuerungen im Bereich Pflanzenschutz oder Rebenpflege informieren.Beruflich weiterkommenWer sich als Fachpraktiker/in für Winzer bewährt hat und weiterkommen möchte, kann sich nach der Ausbildung beispielsweise in folgendem Beruf weiterqualifizieren:Winzer/WinzerinAuskünfte über Anrechnungsmöglichkeiten erteilen die für die jeweilige Berufsausbildung zuständigen Stellen. Informationen zu möglichen Weiterbildungen erteilt die zuständige Agentur für Arbeit.

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten sind wichtig, um den Beruf lernen und ausüben zu können.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (Beispiele siehe unter Kenntnisse und Fertigkeiten)figural-räumliches Denken (z.B. Anlegen von Entwässerungsgräben und Wegen nach Vorgabe)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. frühzeitiges Erkennen von Rebkrankheiten durch Frost oder Schädlingsbefall)Handgeschick (z.B. Schneiden der Rebstöcke; Handlese)Handwerkliches Geschick (z.B. Einbauen von Ersatzteilen in Erntemaschinen und -fahrzeuge nach Vorgabe)Technisches Verständnis (z.B. Durchführen von Wartungsarbeiten an landwirtschaftlichen Maschinen nach Vorgabe)Kaufmännische Befähigung (z.B. Unterstützen beim Veranstalten von Weinproben; Mitwirken beim Vermarkten von Wein und Traubensaft auf Weinmessen)Räumliche Orientierung (z.B. sich zurechtfinden in Weinbergen beim Kontrollieren der Rebstöcke)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Mostgewichten)

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Für die Berufsausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für Winzer gibt es keine bundeseinheitliche rechtliche Regelung. Die zuständigen Kammern erlassen ihre Ausbildungsregelungen entsprechend den Hauptausschussempfehlungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Beispiel einer Kammerregelung:Regelung über die Ausbildung zum Helfer/zur Helferin im Weinbau vom 18.03.2014 (Landwirtschaftskammer Rheinland Pfalz)Weitere Regelungen der zuständigen Stellen:Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe, Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Eine Eignungsuntersuchung ist i.d.R. notwendig. Die zuständige Agentur für Arbeit veranlasst diese.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Şarap Üretimi Pratisyeni (Fachpraktiker/in für Winzer)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Winzer (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Winzer wirken beim gesamten Produktionsprozess des Weines mit. Ihre Aufgaben reichen vom Anbau der Trauben bis zur Vermarktung der Getränke. Sie führen zum Beispiel boden- und rebenspezifische Pflegemaßnahmen durch und wirken bei der bedarfsgerechten Düngung der Reben mit.Fachpraktiker/innen für Winzer setzen die Jungpflanzen, beschneiden nach Anweisung die Weinstöcke, regulieren das Beikraut und helfen bei der Schädlingsbekämpfung. Reife Trauben lesen sie zumeist von Hand, zum Teil auch mit Maschinen. Auch bei der Traubenannahme und -verarbeitung wirken sie mit. Sie füllen zum Beispiel den fertigen Wein aus Tanks oder Fässern in Flaschen ab, etikettieren und verpacken diese. Auch die Vermarktung und die Kundenberatung können zu ihren Aufgaben gehören. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:WeinbautriebeArbeitsorte:WeinbergeWeinkellerFlaschenlagerWas ist wichtig?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. bei der Arbeit im Freien)Geschicklichkeit und Sorgfalt (z.B. beim Pflegen, Veredeln und Schneiden der Rebstöcke) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln)Schulfächer:Biologie/Chemie (z.B. um Reben zu pflegen und Gärprozesse zu verstehen)Mathematik (z.B. um Aufwandmengen zu ermitteln und Preisangebote zu vergleichen)Werken/Technik (z.B. um handwerkliche Tätigkeiten durchzuführen)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker/zur Fachpraktikerin für Winzer kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:was man über die Traubenerzeugung wissen musswie man den Boden bearbeitet und pflegt, um eine nachhaltige Bodenfruchtbarkeit zu erhaltenwie man Reben pflanzt, pflegt und nutztwas man über die Kellerwirtschaft wissen musswie man Wein qualitätsorientiert und umweltschonend herstelltwas man über das Vermarkten betrieblicher Erzeugnisse wissen musswie man Kunden berät und Produkte verkauft

Ist Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Winzer (§66 BBiG/§42r HwO) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Winzer (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Winzer (§66 BBiG/§42r HwO) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Winzer (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Winzer (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland typischerweise?

Fachpraktiker/innen für Winzer werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: Weinberge, Weinkeller, FlaschenlagerBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: ÜbungsbetriebeBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Weinbaubetriebe

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Winzer (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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