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Florist/Floristin

Florist/in

Was ist Çiçekçi (Florist/Floristin)?

Was macht man in diesem Beruf?Floristen und Floristinnen binden Sträuße und fertigen Kränze, Brautschmuck oder Trockengestecke nach eigenen Ideen oder den Wünschen ihrer Kunden. Sie dekorieren Schaufenster und Verkaufsräume und versorgen die Pflanzen im Laden. Dabei achten sie zunehmend auf nachhaltige Materialien und Arbeitsweisen. Bei der Auswahl von Schnittblumen und Topfpflanzen beraten sie ihre Kunden und geben Pflegehinweise. Sie ermitteln den Warenbedarf, planen Marketingmaßnahmen, erledigen den Einkauf neuer Ware, berechnen Preise und bedienen die Kasse. Da viele Blumenläden mit Blumenversandhäusern und Onlineshops kooperieren, sind Floristen und Floristinnen neben dem Tagesgeschäft im Blumenladen häufig auch für die Auslieferung von Blumen verantwortlich.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Floristen und Floristinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Floristikfachgeschäftenin Gartencentern und Baumärkten mit Floristikabteilungin Gärtnereien mit BlumengeschäftArbeitsorte:Floristen und Floristinnen arbeiten in erster Linie in Verkaufsräumenin Werk- und Lagerräumenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin GewächshäusernWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [25.0%]25mittlerer Bildungsabschluss [49.0%]49Hochschulreife [20.0%]20Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Fertigen von Kränzen oder Blumensträußen oder beim Abdornen und Anschneiden von Schnittblumen)Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Gestalten von Blumengebinden oder Dekorieren des Verkaufsraums)Kundenorientierung (z.B. Eingehen auf Kundenwünsche beim Zusammenstellen von Blumengebinden)Kaufmännisches Denken (z.B. beim kosteneffizienten Bestellen der Waren)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Preiskalkulationen durchzuführen)Biologie (z.B. um Pflanzen zu versorgen und zu pflegen)Deutsch (z.B. um Glückwunsch- oder Trauertexte zu schreiben)Kunst (z.B. um Sträuße und Gestecke anzufertigen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 900 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.100 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Floristen und Floristinnen binden Sträuße und fertigen Kränze, Brautschmuck oder Trockengestecke nach eigenen Ideen oder den Wünschen ihrer Kunden. Sie dekorieren Schaufenster und Verkaufsräume und versorgen die Pflanzen im Laden. Dabei achten sie zunehmend auf nachhaltige Materialien und Arbeitsweisen. Bei der Auswahl von Schnittblumen und Topfpflanzen beraten sie ihre Kunden und geben Pflegehinweise. Sie ermitteln den Warenbedarf, planen Marketingmaßnahmen, erledigen den Einkauf neuer Ware, berechnen Preise und bedienen die Kasse. Da viele Blumenläden mit Blumenversandhäusern und Onlineshops kooperieren, sind Floristen und Floristinnen neben dem Tagesgeschäft im Blumenladen häufig auch für die Auslieferung von Blumen verantwortlich.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Floristen und Floristinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Floristikfachgeschäftenin Gartencentern und Baumärkten mit Floristikabteilungin Gärtnereien mit BlumengeschäftArbeitsorte:Floristen und Floristinnen arbeiten in erster Linie in Verkaufsräumenin Werk- und Lagerräumenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin GewächshäusernWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [25.0%]25mittlerer Bildungsabschluss [49.0%]49Hochschulreife [20.0%]20Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Fertigen von Kränzen oder Blumensträußen oder beim Abdornen und Anschneiden von Schnittblumen)Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Gestalten von Blumengebinden oder Dekorieren des Verkaufsraums)Kundenorientierung (z.B. Eingehen auf Kundenwünsche beim Zusammenstellen von Blumengebinden)Kaufmännisches Denken (z.B. beim kosteneffizienten Bestellen der Waren)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Preiskalkulationen durchzuführen)Biologie (z.B. um Pflanzen zu versorgen und zu pflegen)Deutsch (z.B. um Glückwunsch- oder Trauertexte zu schreiben)Kunst (z.B. um Sträuße und Gestecke anzufertigen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 900 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.100 €

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →

Der Beruf Florist/Floristin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Floristen und Floristinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (in der Regel Floristikgeschäfte, teilweise in Verbindung mit Gärtnereien): Verkaufs-, Werk- und Lagerräume, Büroräume, GewächshäuserBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Floristen und Floristinnen binden Sträuße und fertigen Kränze, Brautschmuck oder Trockengestecke nach eigenen Ideen oder den Wünschen ihrer Kunden. Sie dekorieren Schaufenster und Verkaufsräume und versorgen die Pflanzen im Laden. Dabei achten sie zunehmend auf nachhaltige Materialien und Arbeitsweisen. Bei der Auswahl von Schnittblumen und Topfpflanzen beraten sie ihre Kunden und geben Pflegehinweise. Sie ermitteln den Warenbedarf, planen Marketingmaßnahmen, erledigen den Einkauf neuer Ware, berechnen Preise und bedienen die Kasse. Da viele Blumenläden mit Blumenversandhäusern und Onlineshops kooperieren, sind Floristen und Floristinnen neben dem Tagesgeschäft im Blumenladen häufig auch für die Auslieferung von Blumen verantwortlich.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Floristen und Floristinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Floristikfachgeschäftenin Gartencentern und Baumärkten mit Floristikabteilungin Gärtnereien mit BlumengeschäftArbeitsorte:Floristen und Floristinnen arbeiten in erster Linie in Verkaufsräumenin Werk- und Lagerräumenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin GewächshäusernWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgen...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungFlorist/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Floristen und Floristinnen binden Sträuße und fertigen Kränze, Brautschmuck oder Trockengestecke nach eigenen Ideen oder den Wünschen ihrer Kunden. Sie dekorieren Schaufenster und Verkaufsräume und versorgen die Pflanzen im Laden. Dabei achten sie zunehmend auf nachhaltige Materialien und Arbeitsweisen. Bei der Auswahl von Schnittblumen und Topfpflanzen beraten sie ihre Kunden und geben Pflegehinweise. Sie ermitteln den Warenbedarf, planen Marketingmaßnahmen, erledigen den Einkauf neuer Ware, berechnen Preise und bedienen die Kasse. Da viele Blumenläden mit Blumenversandhäusern und Onlineshops kooperieren, sind Floristen und Floristinnen neben dem Tagesgeschäft im Blumenladen häufig auch für die Auslieferung von Blumen verantwortlich.Wo arbeitet man?Floristen und Floristinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Floristikfachgeschäftenin Gartencentern und Baumärkten mit Floristikabteilungin Gärtnereien mit BlumengeschäftWeitereBerufe im HandelBerufe mit Pflanzen

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. AusbildungsmonatAusbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Planen von Arbeitsabläufen, Einsetzen und Pflegen von Werkzeugen, Geräten und MaschinenBestimmen, Einordnen, Versorgen und Pflegen von Pflanzen und PflanzenteilenGestalten von Pflanzen- und BlumenschmuckBeschaffen und Lagern von WarenBeratung und VerkaufKaufmännische Steuerung und Kontrolle1. und 2. AusbildungsjahrAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Betriebe und Sortiment analysieren und präsentierenSchnittware annehmen, versorgen und lagernPflanzen pflegenSträuße gestalten und Preise berechnenIm Kassenbereich arbeitenTrauer- und Gedenkfloristik gestaltenPflanzungen gestaltenKundenorientierte Beratungs- und Verkaufsgespräche führenSaisonale Waren und Werkstücke präsentierenGesteckte Gefäßfüllungen gestalten und kalkulierenTeil 1 der Abschlussprüfung im vierten Ausbildungshalbjahr19. - 36. AusbildungsmonatAusbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrAnwenden berufsbezogener rechtlicher Vorschriften; Abgabe von Pflanzenschutzmitteln im Fachhandel3. AusbildungsjahrAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. und 2. Ausbil...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:was man bei der Versorgung und Pflege handelsüblicher Pflanzen und Pflanzenteile beachten musswie man die Werkzeuge (z.B. Scheren, Zangen, Messer) handhabt, pflegt und aufbewahrtwie man florale Werkstücke und Dienstleistungen verkauft wie Mengen und Verkaufspreise nach betrieblichen Vorgaben kalkuliert werdenwie man zielorientiert Verkaufsgespräche führtwie man Kunden über nachhaltige Produkte informiertwie man Trauerfloristik unter Berücksichtigung der regionalen Friedhofsordnungen herstelltwie man analoge und digitale Marketingmaßnahmen unter Einsatz von Werbemedien plantwie man Reklamationen entgegennimmt und Lösungen anbietetwie man saisonale Einflussfaktoren auf die Wirtschaft erkennt und berücksichtigtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lerngebieten (z.B. Pflanzen pflegen; Betrieb und Sortiment analysieren und präsentieren)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Topfblumen gießen, Bänder zuschneiden, Pflegehinweise gebenUmgebung: in Werkstätten, Verkaufsräumen, Lager, z.T. beim KundenArbeitszeit: i.d.R. Samstagsarbeit üblich, z.T. Arbeitsbeginn am frühen MorgenAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Fertigen von Kränzen oder Blumensträußen oder beim Abdornen und Anschneiden von Schnittblumen)Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Gestalten von Blumengebinden oder Dekorieren des Verkaufsraums)Kundenorientierung (z.B. Eingehen auf Kundenwünsche beim Zusammenstellen von Blumengebinden)Kaufmännisches Denken (z.B. beim kosteneffizienten Bestellen der Waren)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Floristik/Blumeneinzelhandel neue Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Floristik/Blumeneinzelhandel alte Bundesländer - mit Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Preiskalkulationen durchzuführenBiologie: z.B. um Pflanzen zu versorgen und zu pflegenDeutsch: z.B. um Glückwunsch- oder Trauertexte zu schreibenKunst: z.B. um Sträuße und Gestecke anzufertigen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Florist/in an:Bereich PflanzenGärtner/Gärtnerin Fachrichtung ZierpflanzenbauGärtner/Gärtnerin Fachrichtung FriedhofsgärtnereiGärtner/Gärtnerin Fachrichtung StaudengärtnereiGemeinsamkeit:Pflanzen pflegen und verkaufen, z.T. Blumenschmuck gestaltenBereich Vertrieb und VerkaufKaufmann/Kauffrau im EinzelhandelGemeinsamkeit:Kunden bedienen und beraten, Waren präsentieren und verkaufen

Entwicklung der Ausbildung

1940:Anerkennung des Berufs Blumenbinder/in1967:Neuordnung des Berufs - Änderung der Berufsbezeichnung in Florist/inAufhebung des Vorläuferberufs Blumenbinder/in1997:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft 2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.2025Neue, modernisierte Ausbildungsordnung, die u.a. die dienstleistungsorientierte Kommunikation sowie Nachhaltigkeit in den Vordergrund rückt und das Thema Digitalisierung stärker berücksichtigt.

Die Ausbildung im Überblick

Florist/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handel.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFlorist/Floristin

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Floristen und Floristinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Floristen und Floristinnen in Blumenfachgeschäften, Gartencentern und Gärtnereien mit Blumengeschäft.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Floristik bis hin zu Warenpräsentation.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Floristmeister bzw. Floristmeisterin abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gartenbau erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Blumenfachgeschäft oder Übernahme (ggf. auch als Teilhaber/in) eines Betriebes für Blumengeschenk- oder Dekorationsservice.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 684 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 49 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 25 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 20 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 4 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [25.0%]25mittlerer Bildungsabschluss [49.0%]49Hochschulreife [20.0%]20Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Floristen und zur Floristin (Floristen-Ausbildungsverordnung - FloristAusbV) vom 31.01.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 30)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Florist und Floristin (Beschluss der Bildungsministerkonferenz vom 27.02.2025 für die Kultusministerkonferenz)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Çiçekçi (Florist/Floristin)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Florist/Floristin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Floristen und Floristinnen binden Sträuße und fertigen Kränze, Brautschmuck oder Trockengestecke nach eigenen Ideen oder den Wünschen ihrer Kunden. Sie dekorieren Schaufenster und Verkaufsräume und versorgen die Pflanzen im Laden. Dabei achten sie zunehmend auf nachhaltige Materialien und Arbeitsweisen. Bei der Auswahl von Schnittblumen und Topfpflanzen beraten sie ihre Kunden und geben Pflegehinweise. Sie ermitteln den Warenbedarf, planen Marketingmaßnahmen, erledigen den Einkauf neuer Ware, berechnen Preise und bedienen die Kasse. Da viele Blumenläden mit Blumenversandhäusern und Onlineshops kooperieren, sind Floristen und Floristinnen neben dem Tagesgeschäft im Blumenladen häufig auch für die Auslieferung von Blumen verantwortlich.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Floristen und Floristinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Floristikfachgeschäftenin Gartencentern und Baumärkten mit Floristikabteilungin Gärtnereien mit BlumengeschäftArbeitsorte:Floristen und Floristinnen arbeiten in erster Linie in Verkaufsräumenin Werk- und Lagerräumenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin GewächshäusernWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [25.0%]25mittlerer Bildungsabschluss [49.0%]49Hochschulreife [20.0%]20Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Fertigen von Kränzen oder Blumensträußen oder beim Abdornen und Anschneiden von Schnittblumen)Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Gestalten von Blumengebinden oder Dekorieren des Verkaufsraums)Kundenorientierung (z.B. Eingehen auf Kundenwünsche beim Zusammenstellen von Blumengebinden)Kaufmännisches Denken (z.B. beim kosteneffizienten Bestellen der Waren)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Preiskalkulationen durchzuführen)Biologie (z.B. um Pflanzen zu versorgen und zu pflegen)Deutsch (z.B. um Glückwunsch- oder Trauertexte zu schreiben)Kunst (z.B. um Sträuße und Gestecke anzufertigen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 900 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.100 €

Ist Florist/Floristin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Florist/Floristin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Florist/Floristin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Florist/Floristin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Florist/Floristin in Deutschland typischerweise?

Floristen und Floristinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (in der Regel Floristikgeschäfte, teilweise in Verbindung mit Gärtnereien): Verkaufs-, Werk- und Lagerräume, Büroräume, GewächshäuserBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Florist/Floristin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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