Fluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerin Fachrichtung Triebwerkstechnik
Fluggerätmechaniker/in - Triebwerkstechnik
Was ist Uçak Motor Teknisyeni?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf? Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik warten Triebwerke und Flugzeugmotoren. In vorgegebenen Wartungsintervallen zerlegen sie die Triebwerke und prüfen jedes Teil z.B. auf Beschädigungen. Sie reinigen Bauteile, setzen sie instand, tauschen Verschleiß- oder defekte Teile aus und wechseln Betriebsstoffe wie Motoröl oder Hydraulikflüssigkeit. Schließlich setzen sie die Triebwerke wieder zusammen, stellen sie ein und testen ihre Funktion auf Prüfständen. Im laufenden Flugbetrieb führen sie Kontrolluntersuchungen durch. Sie beheben kleinere Störungen und Fehler selbst bzw. veranlassen die Reparatur größerer Schäden. In der Herstellung von Triebwerken bauen sie Einzelteile und Baugruppen zu ganzen Triebwerken zusammen und führen Funktionsprüfungen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik finden Beschäftigungbei Triebwerksherstellernin Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten von Fluggesellschaften, Fluggerätherstellern und Flughäfenauf Luftwaffenstützpunkten der BundeswehrArbeitsorte:Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik arbeiten in erster Liniein Werkhallenauf dem RollfeldWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [6.0%]6mittlerer Bildungsabschluss [47.0%]47Hochschulreife [45.0%]45Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Auswerten von Fehlerprotokollen der Bordcomputer) Technisches Verständnis (z.B. beim Durchführen des Wartungsdienstes an Triebwerken)Geschicklichkeit (z.B. beim Justieren von Einzelkomponenten) Umsicht (z.B. bei Arbeiten auf dem Rollfeld, beim Umgang mit Hebezeugen)Teamfähigkeit (z.B. beim Demontieren von großen Bauteilen wie etwa Triebwerken)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Werkstoffe aus Metall und Kunststoff zu bearbeiten)Physik (z.B. um Werkstoffe aus Metall und Kunststoff zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um Widerstände und Spannungen zu berechnen oder Prüfgrößen zu ermitteln)Englisch (z.B. um sich mit fremdsprachigen Arbeitsanleitungen über Fluggeräte zu informieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 € bis 1.489 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 € bis 1.563 €
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Fluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerin Fachrichtung Triebwerkstechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Luft- und Raumfahrtindustrie, Fluggesellschaften, Wartungs- und Überholungsbetriebe sowie die Bundeswehr): Montagehallen, Werkstätten, RollfeldBerufsschule: Unterrichtsräume
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf? Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik warten Triebwerke und Flugzeugmotoren. In vorgegebenen Wartungsintervallen zerlegen sie die Triebwerke und prüfen jedes Teil z.B. auf Beschädigungen. Sie reinigen Bauteile, setzen sie instand, tauschen Verschleiß- oder defekte Teile aus und wechseln Betriebsstoffe wie Motoröl oder Hydraulikflüssigkeit. Schließlich setzen sie die Triebwerke wieder zusammen, stellen sie ein und testen ihre Funktion auf Prüfständen. Im laufenden Flugbetrieb führen sie Kontrolluntersuchungen durch. Sie beheben kleinere Störungen und Fehler selbst bzw. veranlassen die Reparatur größerer Schäden. In der Herstellung von Triebwerken bauen sie Einzelteile und Baugruppen zu ganzen Triebwerken zusammen und führen Funktionsprüfungen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik finden Beschäftigungbei Triebwerksherstellernin Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten von Fluggesellschaften, Fluggerätherstellern und Flughäfenauf Luftwaffenstützpunkten der BundeswehrArbeitsorte:Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik arbeiten in erster Liniein Werkhallenauf dem RollfeldWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine best...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungFluggerätmechaniker/in der Fachrichtung TriebwerkstechnikWas macht man in diesem Beruf? Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik warten Triebwerke und Flugzeugmotoren. In vorgegebenen Wartungsintervallen zerlegen sie die Triebwerke und prüfen jedes Teil z.B. auf Beschädigungen. Sie reinigen Bauteile, setzen sie instand, tauschen Verschleiß- oder defekte Teile aus und wechseln Betriebsstoffe wie Motoröl oder Hydraulikflüssigkeit. Schließlich setzen sie die Triebwerke wieder zusammen, stellen sie ein und testen ihre Funktion auf Prüfständen. Im laufenden Flugbetrieb führen sie Kontrolluntersuchungen durch. Sie beheben kleinere Störungen und Fehler selbst bzw. veranlassen die Reparatur größerer Schäden. In der Herstellung von Triebwerken bauen sie Einzelteile und Baugruppen zu ganzen Triebwerken zusammen und führen Funktionsprüfungen durch.Wo arbeitet man?Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik finden Beschäftigungbei Triebwerksherstellernin Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten von Fluggesellschaften, Fluggerätherstellern und Flughäfenauf Luftwaffenstützpunkten der BundeswehrWeitereBerufe in der Luft- und RaumfahrttechnikBerufe rund um das Flugzeug und die Luftfahrt
▶ Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der ArbeitsergebnisseBetriebliche und technische KommunikationMontieren und Demontieren von Geräten, Baugruppen und SystemenDurchführen von Funktionsprüfungen und EinstellarbeitenInstandhaltungFügenAnalysieren von Störungen an AntriebssystemenDurchführen von qualitätssichernden MaßnahmenBerücksichtigen menschlicher Faktoren Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Arbeitsvorgänge an Luftfahrzeugen vorbereiten Elektrische, elektronische und digitale Schaltungen analysieren, aufbauen und in Betrieb nehmen Einfache mechanische Bauteile herstellen und bearbeiten Bauteile und Geräte montieren und demontieren 2. Ausbildungsjahr:Baugruppen der Fluggerätstruktur herstellen und prüfen Antriebssysteme in Betrieb nehmen und instand halten Pneumatische und hydraulische Systeme aufbauen, in Betrieb nehmen und instand halten Aerodynamische Baugruppen montieren und demontieren Zwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19. bis 42. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Vertiefung der Kenntnisse aus den ersten 18 MonatenHerstellen und Instandhalten von TriebwerksbauteilenMontieren und Demontieren von FlugtriebwerkenDurchführen von Funktio...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Arbeitsabläufe kontrolliert, Qualitätsabweichungen und ihre Ursachen feststellt, Maßnahmen zu deren Behebung ergreift und Fremdkörperkontrollen durchführtwie man Werkstoffe, Geräte, Baugruppen, Systeme handhabt, Bauteile aus luftfahrtspezifischen Werkstoffen formt, Montage- und Demontagetechniken anwendet und Bauteile anpasstwie man Einbauorte identifiziert, Bauteile und Geräte einmisst und ausrichtetwelche elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Leitungen es gibt und wie sie verlegt werdenAuftragsunterlagen und die technische Durchführbarkeit von Aufträgen zu prüfen, Arbeitsabläufe zu planen und bei Abweichungen Prioritäten zu setzenwie man Daten erfasst, bearbeitet und sichert, Gespräche zielgerichtet führt, Dokumentationen, auch auf Englisch, verfasst und IT-Systeme zur Auftragsplanung und Terminkontrolle verwendetwie man Inspektions-, Wartungs-, Instandsetzungs- und Modifikationsarbeiten sowie Fehlersuche und Überprüfungen an luftfahrzeug- und typengerechten Systemen durchführt, Schäden feststellt und deren Behebung veranlasstwie man Triebwerksteile manuell und maschinell bearbeitetwie man Rotoren durch Gewichtsverteilung auswuchtet und Triebwerke für den Einsatz vorbereitetwie man visuelle und zerstörungsfreie Materialprüfungen an Triebwerksteilen durchführt Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Organisation des Ausbildungsbetriebs, Sicherheit und Gesun...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Bauteile verschrauben, Turbinenteile ausbauen, Messwerte ablesenUmgebung: Werkhallen bei Maschinenlärm, z.T. im Freien bei Nässe, Kälte, Wärme und ZugluftKleidung: Schutzkleidung (Sicherheitsschuhe, Handschuhe, z.T. Schutzbrille, Gehör- oder Atemschutz, Signalkleidung)Arbeitszeit: z.T. Schichtarbeit, MontageeinsätzeAnforderungen: Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Auswerten von Fehlerprotokollen der Bordcomputer) Technisches Verständnis (z.B. beim Durchführen des Wartungsdienstes an Triebwerken)Geschicklichkeit (z.B. beim Justieren von Einzelkomponenten) Umsicht (z.B. bei Arbeiten auf dem Rollfeld, beim Umgang mit Hebezeugen)Teamfähigkeit (z.B. beim Demontieren von großen Bauteilen wie etwa Triebwerken)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 € bis 1.489 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 € bis 1.563 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Werkstoffe aus Metall und Kunststoff zu bearbeitenPhysik: z.B. um Schaltpläne zu lesen und Funktionen von Triebwerkssystemen zu verstehenMathematik: z.B. um Widerstände und Spannungen zu berechnen oder Prüfgrößen zu ermittelnEnglisch: z.B. um sich mit fremdsprachigen Arbeitsanleitungen über Fluggeräte zu informieren
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fluggerätmechaniker/in der Fachrichtung Triebwerkstechnik an:Bereich Flugzeug und LuftfahrtFluggerätelektroniker/FluggerätelektronikerinFluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerin Fachrichtung FertigungstechnikFluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerin Fachrichtung InstandhaltungstechnikLeichtflugzeugbauer/LeichtflugzeugbauerinGemeinsamkeit:Flugzeuge bzw. Flugzeugteile bauen und instand halten, Fluggerätsystemkomponenten montieren und installierenBereich Fahrzeug- und VerkehrstechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt KarosserietechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt PersonenkraftwagentechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt NutzfahrzeugtechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt MotorradtechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt System- und HochvolttechnikKarosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserie- und FahrzeugbautechnikKarosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung KarosserieinstandhaltungstechnikLand- und Baumaschinenmechatroniker/Land- und BaumaschinenmechatronikerinGemeinsamkeit:Fahrzeugteile bzw. Systeme der Fahrzeugtechnik installieren und instand halten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1936:Entstehung des Berufs Metallflugzeugbauer/in1961:Entstehung des Berufs Flugzeugmechaniker/in1983:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für die Berufsausbildung in der luftfahrttechnischen Industrie tritt in Kraft (regelt die Ausbildungsberufe Fluggerätbauer/in, Fluggerätmechaniker/in (ohne Fachrichtungen) und Flugtriebwerkmechaniker/in)Aufhebung des Vorläuferberufs Metallflugzeugbauer/in1997:Neuordnung der luftfahrttechnischen Berufe und neue Ausbildungsordnung für den Beruf Fluggerätmechaniker/in Ausbildung in den Fachrichtungen Instandhaltungstechnik, Fertigungstechnik und Triebwerkstechnik möglichAufhebung der VorläuferberufeFluggerätbauer/FluggerätbauerinFlugtriebwerkmechaniker/Flugtriebwerkmechanikerin2013:Erneute Änderung der Ausbildungsordnung (integraler Bestandteil ist die Vermittlung der Inhalte für den Erwerb der CAT A-Lizenz, die zur technischen Freigabe eines Fluggeräts berechtigt) 2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Fluggerätmechaniker/in der Fachrichtung Triebwerkstechnik ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungFluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerin - Fachrichtung Triebwerkstechnik
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.303 €2. Ausbildungsjahr: 1.365 €3. Ausbildungsjahr: 1.444 €4. Ausbildungsjahr: 1.497 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik bei Fluggesellschaften und auf Luftwaffenstützpunkten der Bundeswehr.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Luft- und Raumfahrttechnik bis hin zu Hydraulik, Pneumatik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in im Bereich Flugzeugbau/Luftfahrttechnik abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Luft-, Raumfahrttechnik erwerben.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 186 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 47 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 45 Prozent besaßen die Hochschulreife. 6 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [6.0%]6mittlerer Bildungsabschluss [47.0%]47Hochschulreife [45.0%]45Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.264 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.334 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.439 € bis 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 € bis 1.509 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.271 €2. Ausbildungsjahr: 1.338 €3. Ausbildungsjahr: 1.437 €4. Ausbildungsjahr: 1.504 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Fluggerätmechaniker und zur Fluggerätmechanikerin (FlugMechAusbV) vom 26.06.2013 (BGBl. I S. 1890), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 11.06.2024 (BGBl. I Nr. 186)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fluggerätmechaniker und Fluggerätmechanikerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.04.2013 i. d. F. vom 22.03.2024)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.304 €2. Ausbildungsjahr: 1.378 €3. Ausbildungsjahr: 1.489 €4. Ausbildungsjahr: 1.563 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.243 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
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Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerin Fachrichtung Triebwerkstechnik in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf? Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik warten Triebwerke und Flugzeugmotoren. In vorgegebenen Wartungsintervallen zerlegen sie die Triebwerke und prüfen jedes Teil z.B. auf Beschädigungen. Sie reinigen Bauteile, setzen sie instand, tauschen Verschleiß- oder defekte Teile aus und wechseln Betriebsstoffe wie Motoröl oder Hydraulikflüssigkeit. Schließlich setzen sie die Triebwerke wieder zusammen, stellen sie ein und testen ihre Funktion auf Prüfständen. Im laufenden Flugbetrieb führen sie Kontrolluntersuchungen durch. Sie beheben kleinere Störungen und Fehler selbst bzw. veranlassen die Reparatur größerer Schäden. In der Herstellung von Triebwerken bauen sie Einzelteile und Baugruppen zu ganzen Triebwerken zusammen und führen Funktionsprüfungen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik finden Beschäftigungbei Triebwerksherstellernin Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten von Fluggesellschaften, Fluggerätherstellern und Flughäfenauf Luftwaffenstützpunkten der BundeswehrArbeitsorte:Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik arbeiten in erster Liniein Werkhallenauf dem RollfeldWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [6.0%]6mittlerer Bildungsabschluss [47.0%]47Hochschulreife [45.0%]45Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Auswerten von Fehlerprotokollen der Bordcomputer) Technisches Verständnis (z.B. beim Durchführen des Wartungsdienstes an Triebwerken)Geschicklichkeit (z.B. beim Justieren von Einzelkomponenten) Umsicht (z.B. bei Arbeiten auf dem Rollfeld, beim Umgang mit Hebezeugen)Teamfähigkeit (z.B. beim Demontieren von großen Bauteilen wie etwa Triebwerken)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Werkstoffe aus Metall und Kunststoff zu bearbeiten)Physik (z.B. um Werkstoffe aus Metall und Kunststoff zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um Widerstände und Spannungen zu berechnen oder Prüfgrößen zu ermitteln)Englisch (z.B. um sich mit fremdsprachigen Arbeitsanleitungen über Fluggeräte zu informieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 € bis 1.489 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 € bis 1.563 €
Ist Fluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerin Fachrichtung Triebwerkstechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerin Fachrichtung Triebwerkstechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Fluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerin Fachrichtung Triebwerkstechnik qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Fluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerin Fachrichtung Triebwerkstechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Fluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerin Fachrichtung Triebwerkstechnik in Deutschland typischerweise? ▼
Fluggerätmechaniker/innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Luft- und Raumfahrtindustrie, Fluggesellschaften, Wartungs- und Überholungsbetriebe sowie die Bundeswehr): Montagehallen, Werkstätten, RollfeldBerufsschule: Unterrichtsräume
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerin Fachrichtung Triebwerkstechnik in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.