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Geprüfter Abwassermeister/Geprüfte Abwassermeisterin

Abwassermeister/in

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 34393

Was ist Geprüfter Abwassermeister (Sertifikalı Atıksu Tesisleri Sorumlusu)?

Aufgaben und TätigkeitenAbwassermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und bilden Auszubildende aus. Sie überwachen Kläranlagen oder Kanalnetze auf ordnungsgemäße Schmutzwasserableitung, Abwasserreinigung und Umweltsicherheit von Leitwarten aus. Zudem stellen sie sicher, dass Anlagen und Laboreinrichtungen störungsfrei funktionieren und Klärschlamm vorschriftsgemäß entsorgt wird. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Abwassermeister und -meisterinnen sind in der Abwasserwirtschaft, z.B. in kommunalen und industriellen Kläranlagen, beschäftigt.Arbeitsorte:Abwassermeister und -meisterinnen arbeiten meistan Leitständenim Freienin Laborsin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung als Umwelttechnologe/-technologin für Abwasserbewirtschaftung bzw. als Fachkraft für Abwassertechnik (Vorläuferberuf) mit entsprechender Berufspraxis odereine abgeschlossene Berufsausbildung als Ver- und Entsorger/in, die elektrotechnische Qualifikation und entsprechende Berufspraxis odereine Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf, die elektrotechnische Qualifikation und daran anschließend eine mindestens 3-jährige Berufspraxis odereine mindestens 3-jährige Berufspraxis, die elektrotechnische Qualifikation und daran anschließend eine mindestens 3-jährige BerufspraxisInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Grundlegende Qualifikationen:Rechtsbewusstes Handeln, z.B.: Grundgesetz, Arbeits- und Sozialrecht, Umweltschutzrecht, ArbeitsschutzbestimmungenBetriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: ökonomische Handlungsprinzipien, Kostenstellenrechnung sowie Kalkulationsverfahren Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Betriebs-, Produkt- und Prozessdaten erfassen, analysieren und aufbereiten, ProjektmanagementmethodenZusammenarbeit im Betrieb, z.B.: Führungsmethoden und -techniken anwenden, Lösung betrieblicher Probleme und sozialer KonflikteBerücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten, z.B.: auf Materialien, Maschinen, Prozesse, Mensch und Umwelt und mechanischen BewegungsvorgängenHandlungsspezifische Qualifikationen:Technik: Betrieb, Überwachung und Instandhaltung Organisation: Kostenwesen, Betriebsführung, Kundenorientierung, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz, Recht Führung und Personal: Personalführung und -Entwicklung, ManagementsystemeBerufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Meister/in Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenAbwassermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und bilden Auszubildende aus. Sie überwachen Kläranlagen oder Kanalnetze auf ordnungsgemäße Schmutzwasserableitung, Abwasserreinigung und Umweltsicherheit von Leitwarten aus. Zudem stellen sie sicher, dass Anlagen und Laboreinrichtungen störungsfrei funktionieren und Klärschlamm vorschriftsgemäß entsorgt wird. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Abwassermeister und -meisterinnen sind in der Abwasserwirtschaft, z.B. in kommunalen und industriellen Kläranlagen, beschäftigt.Arbeitsorte:Abwassermeister und -meisterinnen arbeiten meistan Leitständenim Freienin Laborsin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung als Umwelttechnologe/-technologin für Abwasserbewirtschaftung bzw. als Fachkraft für Abwassertechnik (Vorläuferberuf) mit entsprechender Berufspraxis odereine abgeschlossene Berufsausbildung als Ver- und Entsorger/in, die elektrotechnische Qualifikation und entsprechende Berufspraxis odereine Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf, die elektrotechnische Qualifikation und daran anschließend eine mindestens 3-jährige Berufspraxis odereine mindestens 3-jährige Berufspraxis, die elektrotechnische Qualifikation und daran anschließend eine mindestens 3-jährige BerufspraxisInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Grundlegende Qualifikationen:Rechtsbewusstes Handeln, z.B.: Grundgesetz, Arbeits- und Sozialrecht, Umweltschutzrecht, ArbeitsschutzbestimmungenBetriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: ökonomische Handlungsprinzipien, Kostenstellenrechnung sowie Kalkulationsverfahren Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Betriebs-, Produkt- und Prozessdaten erfassen, analysieren und aufbereiten, ProjektmanagementmethodenZusammenarbeit im Betrieb, z.B.: Führungsmethoden und -techniken anwenden, Lösung betrieblicher Probleme und sozialer KonflikteBerücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten, z.B.: auf Materialien, Maschinen, Prozesse, Mensch und Umwelt und mechanischen BewegungsvorgängenHandlungsspezifische Qualifikationen:Technik: Betrieb, Überwachung und Instandhaltung Organisation: Kostenwesen, Betriebsführung, Kundenorientierung, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz, Recht Führung und Personal: Personalführung und -Entwicklung, ManagementsystemeBerufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Geprüfter Abwassermeister/Geprüfte Abwassermeisterin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Industrie- und Handelskammern, Meisterschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Meister/inWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenAbwassermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und bilden Auszubildende aus. Sie überwachen Kläranlagen oder Kanalnetze auf ordnungsgemäße Schmutzwasserableitung, Abwasserreinigung und Umweltsicherheit von Leitwarten aus. Zudem stellen sie sicher, dass Anlagen und Laboreinrichtungen störungsfrei funktionieren und Klärschlamm vorschriftsgemäß entsorgt wird. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Abwassermeister und -meisterinnen sind in der Abwasserwirtschaft, z.B. in kommunalen und industriellen Kläranlagen, beschäftigt.Arbeitsorte:Abwassermeister und -meisterinnen arbeiten meistan Leitständenim Freienin Laborsin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung als Umwelttechnologe/-technologin für Abwasserbewirtschaftung bzw. als Fachkraft für Abwassertechnik (Vorläuferberuf) mit entsprechender Berufspraxis odereine abgeschlossene Berufsausbildung als Ver- und Entsorger/in, die elektrotechni...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Lern- und Arbeitsmethodik: 10 UnterrichtsstundenFachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen: 400 UnterrichtsstundenHandlungsspezifische Qualifikationen: Handlungsbereich "Technik": 300 Unterrichtsstunden Handlungsbereich "Organisation": 210 UnterrichtsstundenHandlungsbereich "Führung und Personal": 180 UnterrichtsstundenHandlungsspezifische Qualifikationen insgesamt: 690 UnterrichtsstundenBerufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen: 115 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl: 1.215 Unterrichtsstunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Grundlegende Qualifikationen:Rechtsbewusstes Handeln, z.B.: Grundgesetz, Arbeits- und Sozialrecht, Umweltschutzrecht, ArbeitsschutzbestimmungenBetriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: ökonomische Handlungsprinzipien, Kostenstellenrechnung sowie Kalkulationsverfahren Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Betriebs-, Produkt- und Prozessdaten erfassen, analysieren und aufbereiten, ProjektmanagementmethodenZusammenarbeit im Betrieb, z.B.: Führungsmethoden und -techniken anwenden, Lösung betrieblicher Probleme und sozialer KonflikteBerücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten, z.B.: auf Materialien, Maschinen, Prozesse, Mensch und Umwelt und mechanischen BewegungsvorgängenHandlungsspezifische Qualifikationen:Technik: Betrieb, Überwachung und Instandhaltung Organisation: Kostenwesen, Betriebsführung, Kundenorientierung, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz, Recht Führung und Personal: Personalführung und -Entwicklung, ManagementsystemeBerufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Kosten zu kalkulieren und Zeitpläne oder Abrechnungen zu erstellenWirtschaft/Recht: z.B. um eine Betriebsabteilung zu leitenTechnik: z.B. um Entwässerungssysteme instand zu halten und Abwasserbehandlungsanlagen zu steuernMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Mitarbeitende zu fördern und weiterzuentwickeln

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause ausbei Fernunterricht: individuelle Bearbeitung des Lernstoffs von zu Hause aus (hohe Anforderungen an Selbstdisziplin und Arbeitsorganisation); ggf. zusätzlich Präsenzphasen an der Bildungseinrichtung

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Abwassermeister/in an:Bereich Ver- und EntsorgungGeprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und StädtereinigungGeprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Rohr-, Kanal- und IndustrieserviceGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben bei der Entsorgung und Reinigung von Abwässern übernehmenBereich Umwelt- und NaturschutzTechnischer Umweltfachwirt/Technische UmweltfachwirtinStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Umweltschutztechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Umweltschutztechnik Schwerpunkt Verfahrenstechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Umwelttechnik übernehmenBereich Büro und SekretariatGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Fach- und Führungsaufgaben übernehmen

Entwicklung der Weiterbildung

2005:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Bereich Abwasserwirtschaft tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungGeprüfter Abwassermeister/Geprüfte Abwassermeisterin

Die Weiterbildung im Überblick

Abwassermeister bzw. Abwassermeisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Abwassermeister/innen in Betrieben der kommunalen und industriellen Abwasserwirtschaft.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Abwasser bis hin zu Umweltrecht.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Abfall- und Entsorgungstechnik erwerben.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungVerordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Abwassermeister/Geprüfte Abwassermeisterin (AbwasserMeistPrV) vom 23.02.2005 (BGBl. I S. 369), zuletzt geändert durch Art. 33 der Verordnung vom 09.12.2019 (BGBl. I S. 2153)Ausbilder-Eignungsverordnung vom 21.01.2009 (BGBl. I S. 88)WeiteresGeprüfter Abwassermeister/Geprüfte Abwassermeisterin - Rahmenplan mit Lernzielen, 2006 (Deutscher Industrie- und Handelskammertag - DIHK)Rahmenplan für die Ausbildung der Ausbilder und Ausbilderinnen, Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung vom 25.06.2009 (geänderte Fassung vom 20.06.2023)

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung als Umwelttechnologe/-technologin für Abwasserbewirtschaftung bzw. als Fachkraft für Abwassertechnik (Vorläuferberuf) mit entsprechender Berufspraxisodereine abgeschlossene Berufsausbildung als Ver- und Entsorger/in, die elektrotechnische Qualifikation und entsprechende Berufspraxisodereine Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf, die elektrotechnische Qualifikation und daran anschließend eine mindestens 3-jährige Berufspraxisodereine mindestens 3-jährige Berufspraxis, die elektrotechnische Qualifikation und daran anschließend eine mindestens 3-jährige BerufspraxisDie elektrotechnische Qualifikation umfasst Fertigkeiten und Kenntnisse wie z.B.: Grundgrößen und deren Zusammenhänge beschreibenSicherungen und Messeinrichtungen prüfen und austauschenBatterieanlagen einsetzen, prüfen und warten

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Geprüfter Abwassermeister (Sertifikalı Atıksu Tesisleri Sorumlusu)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Geprüfter Abwassermeister/Geprüfte Abwassermeisterin in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenAbwassermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und bilden Auszubildende aus. Sie überwachen Kläranlagen oder Kanalnetze auf ordnungsgemäße Schmutzwasserableitung, Abwasserreinigung und Umweltsicherheit von Leitwarten aus. Zudem stellen sie sicher, dass Anlagen und Laboreinrichtungen störungsfrei funktionieren und Klärschlamm vorschriftsgemäß entsorgt wird. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Abwassermeister und -meisterinnen sind in der Abwasserwirtschaft, z.B. in kommunalen und industriellen Kläranlagen, beschäftigt.Arbeitsorte:Abwassermeister und -meisterinnen arbeiten meistan Leitständenim Freienin Laborsin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung als Umwelttechnologe/-technologin für Abwasserbewirtschaftung bzw. als Fachkraft für Abwassertechnik (Vorläuferberuf) mit entsprechender Berufspraxis odereine abgeschlossene Berufsausbildung als Ver- und Entsorger/in, die elektrotechnische Qualifikation und entsprechende Berufspraxis odereine Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf, die elektrotechnische Qualifikation und daran anschließend eine mindestens 3-jährige Berufspraxis odereine mindestens 3-jährige Berufspraxis, die elektrotechnische Qualifikation und daran anschließend eine mindestens 3-jährige BerufspraxisInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Grundlegende Qualifikationen:Rechtsbewusstes Handeln, z.B.: Grundgesetz, Arbeits- und Sozialrecht, Umweltschutzrecht, ArbeitsschutzbestimmungenBetriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: ökonomische Handlungsprinzipien, Kostenstellenrechnung sowie Kalkulationsverfahren Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Betriebs-, Produkt- und Prozessdaten erfassen, analysieren und aufbereiten, ProjektmanagementmethodenZusammenarbeit im Betrieb, z.B.: Führungsmethoden und -techniken anwenden, Lösung betrieblicher Probleme und sozialer KonflikteBerücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten, z.B.: auf Materialien, Maschinen, Prozesse, Mensch und Umwelt und mechanischen BewegungsvorgängenHandlungsspezifische Qualifikationen:Technik: Betrieb, Überwachung und Instandhaltung Organisation: Kostenwesen, Betriebsführung, Kundenorientierung, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz, Recht Führung und Personal: Personalführung und -Entwicklung, ManagementsystemeBerufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen

Ist Geprüfter Abwassermeister/Geprüfte Abwassermeisterin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Geprüfter Abwassermeister/Geprüfte Abwassermeisterin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Geprüfter Abwassermeister/Geprüfte Abwassermeisterin qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung als Umwelttechnologe/-technologin für Abwasserbewirtschaftung bzw. als Fachkraft für Abwassertechnik (Vorläuferberuf) mit entsprechender Berufspraxisodereine abgeschlossene Berufsausbildung als Ver- und Entsorger/in, die elektrotechnische Qualifikation und entsprechende Berufspraxisodereine Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf, die elektrotechnische Qualifikation und daran anschließend eine mindestens 3-jährige Berufspraxisodereine mindestens 3-jährige Berufspraxis, die elektrotechnische Qualifikation und daran anschließend eine mindestens 3-jährige BerufspraxisDie elektrotechnische Qualifikation umfasst Fertigkeiten und Kenntnisse wie z.B.: Grundgrößen und deren Zusammenhänge beschreibenSicherungen und Messeinrichtungen prüfen und austauschenBatterieanlagen einsetzen, prüfen und warten

Wo arbeiten Geprüfter Abwassermeister/Geprüfte Abwassermeisterin in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Industrie- und Handelskammern, Meisterschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Geprüfter Abwassermeister/Geprüfte Abwassermeisterin in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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