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Geprüfter Berufsspezialist für ambulante medizinische Versorgung/Geprüfte Berufsspezialistin für ambulante medizinische Versorgung

Berufsspezialist/in - ambulante medizinische Versorgung

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81103

Was ist Ayakta Tıbbi Bakım Uzmanı (Sertifikalı)?

Aufgaben und TätigkeitenBerufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung unterstützen Ärzte und Ärztinnen dabei, Arztpraxen oder anderen medizinische Einrichtungen zu führen. Sie übernehmen die Personalplanung und -organisation, leiten das nichtärztliche Personal sowie Auszubildende an und führen Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten durch. Zudem überwachen sie die ordnungsgemäße Dokumentation und Kommunikation medizinischer Daten oder die Einhaltung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.In der Patientenbetreuung assistieren sie dem ärztlichen Personal und übernehmen im erlaubten Rahmen z.B. Voruntersuchungen. Sie bereiten Patientendaten auf, koordinieren Behandlungsabläufe, begleiten Patienten bzw. Patientinnen während der Behandlungen und informieren sie z.B. über Vorsorgemaßnahmen. Außerdem stellen sie die Betreuung von Risikopatienten sowie das Notfallmanagement sicher.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Berufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung sind beschäftigtin ärztlichen Praxenin Krankenhäusernbei ambulanten Pflegedienstenin medizinischen oder Forschungs-Laborsin Rehabilitations- und Gesundheitszentrenin betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmenin Alten- und Pflegeheimenin der öffentlichen Verwaltung, z.B. bei Gesundheitsämtern oder Sozialversicherungsträgernim Sanitätsdienst der BundeswehrArbeitsorte:Berufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung arbeiten meistam Empfang von medizinischen Einrichtungenin Behandlungsräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung als Medizinischer Fachangestellter/Medizinische Fachangestellte oder Arzthelfer/in (Vorläuferberuf) sowie die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang oderdie Abschlussprüfung in einem anderen 3-jährigen medizinischen Fachberuf in Verbindung mit einschlägiger 3-jähriger Berufspraxis sowie die Teilnahme an einem VorbereitungslehrgangInhalte der WeiterbildungPflichtteilLern- und Arbeitsmethodik, z.B. Präsentationsmedien, Selbstmanagement, ProjektplanungKommunikation und Teamführung, z.B. Gesprächsführung, PersonaleinsatzplanungQualitätsmanagement, z.B. Einführung und Weiterentwicklung von Qualitätsmanagementsystemen, Qualitätsmanagement-ZyklusDurchführung der Ausbildung, z.B. Organisation und Durchführung der Ausbildung von Medizinischen FachangestelltenBetriebswirtschaftliche Praxisführung, z.B. Praxisorganisation, Kostenmanagement, Praxiseinkauf, MarketingInformations- und Kommunikationstechnologien, z.B. Datenverarbeitung, Datenschutz und -sicherheitArbeits- und Gesundheitsschutz, z.B. rechtliche Grundlagen der Arbeitsmedizin, Maßnahmen des Infektionsschutzes, Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen koordinierenRisikopatienten sowie Notfallmanagement, z.B. gesundheitliche Risiken, Notfallsituationen, Maßnahmen im Rahmen des Notfallmanagements, Notfallmedikamente und -geräteWahlteilEs gibt verschiedene Fachzertifikate, z.B.:Ambulantes OperierenAssistenz WundmanagementErnährungsmedizinFachkraft für ImpfmanagementPalliativversorgungPatientenbegleitung und Koordination

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Berufsspezialist/in Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelung der Landesärztekammern Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, 1-2 Jahre (Teilzeit) - je nach Bildungsangebot und Lernform

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenBerufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung unterstützen Ärzte und Ärztinnen dabei, Arztpraxen oder anderen medizinische Einrichtungen zu führen. Sie übernehmen die Personalplanung und -organisation, leiten das nichtärztliche Personal sowie Auszubildende an und führen Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten durch. Zudem überwachen sie die ordnungsgemäße Dokumentation und Kommunikation medizinischer Daten oder die Einhaltung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.In der Patientenbetreuung assistieren sie dem ärztlichen Personal und übernehmen im erlaubten Rahmen z.B. Voruntersuchungen. Sie bereiten Patientendaten auf, koordinieren Behandlungsabläufe, begleiten Patienten bzw. Patientinnen während der Behandlungen und informieren sie z.B. über Vorsorgemaßnahmen. Außerdem stellen sie die Betreuung von Risikopatienten sowie das Notfallmanagement sicher.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Berufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung sind beschäftigtin ärztlichen Praxenin Krankenhäusernbei ambulanten Pflegedienstenin medizinischen oder Forschungs-Laborsin Rehabilitations- und Gesundheitszentrenin betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmenin Alten- und Pflegeheimenin der öffentlichen Verwaltung, z.B. bei Gesundheitsämtern oder Sozialversicherungsträgernim Sanitätsdienst der BundeswehrArbeitsorte:Berufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung arbeiten meistam Empfang von medizinischen Einrichtungenin Behandlungsräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung als Medizinischer Fachangestellter/Medizinische Fachangestellte oder Arzthelfer/in (Vorläuferberuf) sowie die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang oderdie Abschlussprüfung in einem anderen 3-jährigen medizinischen Fachberuf in Verbindung mit einschlägiger 3-jähriger Berufspraxis sowie die Teilnahme an einem VorbereitungslehrgangInhalte der WeiterbildungPflichtteilLern- und Arbeitsmethodik, z.B. Präsentationsmedien, Selbstmanagement, ProjektplanungKommunikation und Teamführung, z.B. Gesprächsführung, PersonaleinsatzplanungQualitätsmanagement, z.B. Einführung und Weiterentwicklung von Qualitätsmanagementsystemen, Qualitätsmanagement-ZyklusDurchführung der Ausbildung, z.B. Organisation und Durchführung der Ausbildung von Medizinischen FachangestelltenBetriebswirtschaftliche Praxisführung, z.B. Praxisorganisation, Kostenmanagement, Praxiseinkauf, MarketingInformations- und Kommunikationstechnologien, z.B. Datenverarbeitung, Datenschutz und -sicherheitArbeits- und Gesundheitsschutz, z.B. rechtliche Grundlagen der Arbeitsmedizin, Maßnahmen des Infektionsschutzes, Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen koordinierenRisikopatienten sowie Notfallmanagement, z.B. gesundheitliche Risiken, Notfallsituationen, Maßnahmen im Rahmen des Notfallmanagements, Notfallmedikamente und -geräteWahlteilEs gibt verschiedene Fachzertifikate, z.B.:Ambulantes OperierenAssistenz WundmanagementErnährungsmedizinFachkraft für ImpfmanagementPalliativversorgungPatientenbegleitung und Koordination

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Geprüfter Berufsspezialist für ambulante medizinische Versorgung/Geprüfte Berufsspezialistin für ambulante medizinische Versorgung in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Bildungseinrichtungen der Landesärztekammern und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Berufsspezialist/inWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelung der LandesärztekammernWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, 1-2 Jahre (Teilzeit) - je nach Bildungsangebot und LernformAufgaben und TätigkeitenBerufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung unterstützen Ärzte und Ärztinnen dabei, Arztpraxen oder anderen medizinische Einrichtungen zu führen. Sie übernehmen die Personalplanung und -organisation, leiten das nichtärztliche Personal sowie Auszubildende an und führen Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten durch. Zudem überwachen sie die ordnungsgemäße Dokumentation und Kommunikation medizinischer Daten oder die Einhaltung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.In der Patientenbetreuung assistieren sie dem ärztlichen Personal und übernehmen im erlaubten Rahmen z.B. Voruntersuchungen. Sie bereiten Patientendaten auf, koordinieren Behandlungsabläufe, begleiten Patienten bzw. Patientinnen während der Behandlungen und informieren sie z.B. über Vorsorgemaßnahmen. Außerdem stellen sie die Betreuung von Risikopatienten sowie das Notfallmanagement sicher.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Berufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung sind beschäftigtin ärztlichen Praxenin Krankenhäusernbei ambulanten Pflegedienstenin medizinischen oder Forschungs-Laborsin Rehabilitations- und Gesundheitszentrenin betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmenin Alten- und Pflegeheimenin de...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform: Teilzeit: 1-2 Jahre

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung im Pflichtteil (beispielhaft):In den acht Modulen:Lern- und Arbeitsmethodik: 40 UnterrichtseinheitenKommunikation und Teamführung: 40 UnterrichtseinheitenQualitätsmanagement: 40 UnterrichtseinheitenDurchführung der Ausbildung: 40 UnterrichtseinheitenBetriebswirtschaftliche Praxisführung: 40 Unterrichtseinheiten Informations- und Kommunikationstechnologien: 40 UnterrichtseinheitenArbeits- und Gesundheitsschutz: 40 UnterrichtseinheitenRisikopatienten sowie Notfallmanagement: 40 UnterrichtseinheitenUnterrichtsstundenanzahl insgesamt: 320 Unterrichtseinheiten (entspricht 240 Stunden)Darüber hinaus im Pflichtteil:selbstgesteuertes und -organisiertes Lernen, insbesondere Vor- und Nachbereitung zu den acht Modulen: mindestens 140 StundenErstellung der Projektarbeit: 40 StundenStundenanzahl im Pflichtteil insgesamt: 420 StundenZum Pflichtteil der Weiterbildung kommt ein Wahlteil hinzu (mindestens 90 Stunden). Im Wahlteil können verschiedene Fachzertifikate mit unterschiedlichem Stundenumfang gewählt werden (z.B. ambulantes Operieren, Ernährungsmedizin, Palliativversorgung, Patientenbegleitung und Koordination).

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Gegebenenfalls entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

PflichtteilLern- und Arbeitsmethodik, z.B. Präsentationsmedien, Selbstmanagement, ProjektplanungKommunikation und Teamführung, z.B. Gesprächsführung, PersonaleinsatzplanungQualitätsmanagement, z.B. Einführung und Weiterentwicklung von Qualitätsmanagementsystemen, Qualitätsmanagement-ZyklusDurchführung der Ausbildung, z.B. Organisation und Durchführung der Ausbildung von Medizinischen FachangestelltenBetriebswirtschaftliche Praxisführung, z.B. Praxisorganisation, Kostenmanagement, Praxiseinkauf, MarketingInformations- und Kommunikationstechnologien, z.B. Datenverarbeitung, Datenschutz und -sicherheitArbeits- und Gesundheitsschutz, z.B. rechtliche Grundlagen der Arbeitsmedizin, Maßnahmen des Infektionsschutzes, Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen koordinierenRisikopatienten sowie Notfallmanagement, z.B. gesundheitliche Risiken, Notfallsituationen, Maßnahmen im Rahmen des Notfallmanagements, Notfallmedikamente und -geräteWahlteilEs gibt verschiedene Fachzertifikate, z.B.:Ambulantes OperierenAssistenz WundmanagementErnährungsmedizinFachkraft für ImpfmanagementPalliativversorgungPatientenbegleitung und Koordination

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Medizin: z.B. um gesundheitliche Risiken und notfallmedizinische Situationen zu erkennenWirtschaft/Organisation: z.B. um betriebliche Abläufe effizient zu planen und zu steuernPädagogik: z.B. um Fortbildungen für Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen mitzugestaltenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Methoden wie Zielvereinbarung oder Feedback anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem Unterricht und ggf. Übungen.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeiti.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Berufsspezialist/in für ambulante medizinische Versorgung an:Bereich PharmazieGeprüfter Pharmareferent/Geprüfte PharmareferentinGemeinsamkeit:Kenntnisse über Medikamente und Wirkstoffe anwendenBereich PflegePflegesachverständiger/PflegesachverständigeGemeinsamkeit:Fachaufgaben in der Pflegeorganisation übernehmenBereich Gesundheits- und SozialmanagementBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Management im Gesundheitswesen/Bachelor Professional in WirtschaftBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für SozialwesenGeprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und SozialwesenStaatlich geprüfter Fachwirt/Staatlich geprüfte Fachwirtin für Organisation und Führung Schwerpunkt SozialpädagogikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben im Gesundheits- und Sozialwesen übernehmenBereich MedizinNicht-ärztlicher Praxisassistent/Nicht-ärztliche PraxisassistentinGemeinsamkeit:Arbeitsprozesse in Praxen organisieren

Entwicklung der Weiterbildung

Mitte der 1970er-Jahre:Entwicklung von Qualifizierungsmaßnahmen für Arzthelfer/Arzthelferinnen durch die Landesärztekammern1994:Regelungen für die Weiterbildung als Arztfachhelfer/Arztfachhelferin auf der Basis eines gemeinsamen Rahmenkonzepts mit festgelegtem Mindestniveau, entwickelt durch mehrere Landeskammern2000:Neukonzeption der Weiterbildung Arztfachhelfer/Arztfachhelferin durch die Landesärztekammern und die Bundesärztekammer2006:Modernisierung des Ausbildungsberufs Arzthelfer/Arzthelferin, Umbenennung in Medizinischer Fachangestellte/Medizinische FachangestellteBerücksichtigung der neuen Ausrichtung und des veränderten Niveaus des Ausbildungsberufs auch für die Weiterbildung Arztfachhelfer/Arztfachhelferin2009:Verabschiedung eines Rahmencurriculums und einer Musterprüfungsordnung für die Weiterbildung "Fachwirt/Fachwirtin für ambulante Versorgung" durch die BundesärztekammerErlass besonderer Rechtsvorschriften für die Weiterbildungsprüfung durch die Landesärztekammern2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2023:Inkrafttreten des Rahmencurriculums und der Musterfortbildungsprüfungsordnung Fachwirt/Fachwirtin für ambulant...

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

je nach zuständiger Kammer z.B. Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung (Geprüfter Berufsspezialist für ambulante medizinische Versorgung)/Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung (Geprüfte Berufsspezialistin für ambulante medizinische Versorgung) Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung/Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung

Die Weiterbildung im Überblick

Berufsspezialist bzw. Berufsspezialistin für ambulante medizinische Versorgung ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist durch die Landesärztekammern geregelt.Die Weiterbildung dauert in Teilzeit 1-2 Jahre.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Berufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung z.B. in Arztpraxen sämtlicher Fachgebiete, medizinischen Labors oder Rehabilitations- und Gesundheitszentren.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Praxismanagement bis hin zu medizinische Dokumentation.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Betriebswirt/in für Management im Gesundheitswesen zu absolvieren.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Berufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie erwerben.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungDie zuständigen Landesärztekammern erlassen Prüfungsvorschriften, z.B.:Fortbildungsprüfungsordnung Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung (Geprüfte/r Berufsspezialist/in für ambulante medizinische Versorgung) vom 13.12.2023 (Sächsische Landesärztekammer)Übersicht der zuständigen Landesärztekammern:Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung/Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung, Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche Fortbildung

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung als Medizinischer Fachangestellter/Medizinische Fachangestellte oder Arzthelfer/in (Vorläuferberuf) sowie die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgangoderdie Abschlussprüfung in einem anderen 3-jährigen medizinischen Fachberuf in Verbindung mit einschlägiger 3-jähriger Berufspraxis sowie die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Ayakta Tıbbi Bakım Uzmanı (Sertifikalı)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Geprüfter Berufsspezialist für ambulante medizinische Versorgung/Geprüfte Berufsspezialistin für ambulante medizinische Versorgung in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenBerufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung unterstützen Ärzte und Ärztinnen dabei, Arztpraxen oder anderen medizinische Einrichtungen zu führen. Sie übernehmen die Personalplanung und -organisation, leiten das nichtärztliche Personal sowie Auszubildende an und führen Verwaltungs- und Abrechnungsarbeiten durch. Zudem überwachen sie die ordnungsgemäße Dokumentation und Kommunikation medizinischer Daten oder die Einhaltung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.In der Patientenbetreuung assistieren sie dem ärztlichen Personal und übernehmen im erlaubten Rahmen z.B. Voruntersuchungen. Sie bereiten Patientendaten auf, koordinieren Behandlungsabläufe, begleiten Patienten bzw. Patientinnen während der Behandlungen und informieren sie z.B. über Vorsorgemaßnahmen. Außerdem stellen sie die Betreuung von Risikopatienten sowie das Notfallmanagement sicher.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Berufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung sind beschäftigtin ärztlichen Praxenin Krankenhäusernbei ambulanten Pflegedienstenin medizinischen oder Forschungs-Laborsin Rehabilitations- und Gesundheitszentrenin betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmenin Alten- und Pflegeheimenin der öffentlichen Verwaltung, z.B. bei Gesundheitsämtern oder Sozialversicherungsträgernim Sanitätsdienst der BundeswehrArbeitsorte:Berufsspezialisten und -spezialistinnen für ambulante medizinische Versorgung arbeiten meistam Empfang von medizinischen Einrichtungenin Behandlungsräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung als Medizinischer Fachangestellter/Medizinische Fachangestellte oder Arzthelfer/in (Vorläuferberuf) sowie die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang oderdie Abschlussprüfung in einem anderen 3-jährigen medizinischen Fachberuf in Verbindung mit einschlägiger 3-jähriger Berufspraxis sowie die Teilnahme an einem VorbereitungslehrgangInhalte der WeiterbildungPflichtteilLern- und Arbeitsmethodik, z.B. Präsentationsmedien, Selbstmanagement, ProjektplanungKommunikation und Teamführung, z.B. Gesprächsführung, PersonaleinsatzplanungQualitätsmanagement, z.B. Einführung und Weiterentwicklung von Qualitätsmanagementsystemen, Qualitätsmanagement-ZyklusDurchführung der Ausbildung, z.B. Organisation und Durchführung der Ausbildung von Medizinischen FachangestelltenBetriebswirtschaftliche Praxisführung, z.B. Praxisorganisation, Kostenmanagement, Praxiseinkauf, MarketingInformations- und Kommunikationstechnologien, z.B. Datenverarbeitung, Datenschutz und -sicherheitArbeits- und Gesundheitsschutz, z.B. rechtliche Grundlagen der Arbeitsmedizin, Maßnahmen des Infektionsschutzes, Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen koordinierenRisikopatienten sowie Notfallmanagement, z.B. gesundheitliche Risiken, Notfallsituationen, Maßnahmen im Rahmen des Notfallmanagements, Notfallmedikamente und -geräteWahlteilEs gibt verschiedene Fachzertifikate, z.B.:Ambulantes OperierenAssistenz WundmanagementErnährungsmedizinFachkraft für ImpfmanagementPalliativversorgungPatientenbegleitung und Koordination

Ist Geprüfter Berufsspezialist für ambulante medizinische Versorgung/Geprüfte Berufsspezialistin für ambulante medizinische Versorgung eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Geprüfter Berufsspezialist für ambulante medizinische Versorgung/Geprüfte Berufsspezialistin für ambulante medizinische Versorgung" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Geprüfter Berufsspezialist für ambulante medizinische Versorgung/Geprüfte Berufsspezialistin für ambulante medizinische Versorgung qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung als Medizinischer Fachangestellter/Medizinische Fachangestellte oder Arzthelfer/in (Vorläuferberuf) sowie die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgangoderdie Abschlussprüfung in einem anderen 3-jährigen medizinischen Fachberuf in Verbindung mit einschlägiger 3-jähriger Berufspraxis sowie die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang

Wo arbeiten Geprüfter Berufsspezialist für ambulante medizinische Versorgung/Geprüfte Berufsspezialistin für ambulante medizinische Versorgung in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Bildungseinrichtungen der Landesärztekammern und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Geprüfter Berufsspezialist für ambulante medizinische Versorgung/Geprüfte Berufsspezialistin für ambulante medizinische Versorgung in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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