Geprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin/Bachelor Professional für Verteilnetze
Netzmeister/in/Bachelor Professional für Verteilnetze
Was ist Dağıtım Ağları Sertifikalı Ustası (Bachelor Professional)?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, ca. 7-27 Monate - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
Beschreibung (Deutsch)
Aufgaben und TätigkeitenNetzmeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und bilden Auszubildende aus. Sie überwachen Bau und Betrieb von versorgungstechnischen Netzen und Anlagen und wirken an der Planung von Versorgungsnetzen mit. Zudem organisieren sie regelmäßige Wartungen und Inspektionen und beheben im Störungsfall die Ursache. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Netzmeister und -meisterinnen sind beschäftigtin privatwirtschaftlichen und öffentlichen Unternehmen der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgungin Büros von Ingenieuren und Ingenieurinnen für bautechnische Gesamtplanungin Büros von Ingenieuren und Ingenieurinnen für technische Fachplanung und Ingenieurdesignin Betrieben der Sammelkanalisation Arbeitsorte:Netzmeister und -meisterinnen arbeiten meistin Büroräumen oder Werkstättenim Freien auf Baustellenin Verteilstationenin BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Weiterbildung als geprüfter Berufsspezialist/geprüfte Berufsspezialistin für Verteilnetztechnikodereine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Fachbereichs und entsprechende einschlägige Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige einschlägige BerufspraxisInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Grundlegende Qualifikationen:rechtsbewusstes Handeln: z.B. arbeitsrechtliche Vorschriften und Bestimmungen, Umweltrecht, wirtschaftsrechtliche Vorschriftenbetriebswirtschaftliches Handeln: z.B. ökonomische Handlungsprinzipien von Unternehmen, betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation, KalkulationsverfahrenAnwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung: z.B. Prozess- und Produktionsdaten erfassen, analysieren und aufbereiten, Planungstechniken und Analysemethoden; ProjektmanagementmethodenZusammenarbeit im Betrieb: z.B. Führungsmethoden und -techniken anwenden Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten: z.B. Auswirkungen auf Materialien, Maschinen und Prozesse; unterschiedliche Energieformen im Betrieb; betriebs- und fertigungstechnische Größen bei Belastungen und BewegungenHandlungsspezifische Qualifikationen:Technik: Fernwärme, Gas, Strom, WasserOrganisation: Kostenwesen, Arbeitsplanung und -organisation, Kundenorientierung, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz, Recht Führung und Personal: Personalführung, -entwicklung, ManagementsystemeBerufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Geprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin/Bachelor Professional für Verteilnetze in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Industrie- und Handelskammern und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und HandelskammernTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauer Unterschiedlich, ca. 7-27 Monate - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenNetzmeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und bilden Auszubildende aus. Sie überwachen Bau und Betrieb von versorgungstechnischen Netzen und Anlagen und wirken an der Planung von Versorgungsnetzen mit. Zudem organisieren sie regelmäßige Wartungen und Inspektionen und beheben im Störungsfall die Ursache. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Netzmeister und -meisterinnen sind beschäftigtin privatwirtschaftlichen und öffentlichen Unternehmen der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgungin Büros von Ingenieuren und Ingenieurinnen für bautechnische Gesamtplanungin Büros von Ingenieuren und Ingenieurinnen für technische Fachplanung und Ingenieurdesignin Betrieben der Sammelkanalisation Arbeitsorte:Netzmeister und -meisterinnen arbeiten meistin Büroräumen oder Werkstättenim Freien auf Baustellenin Verteilstationenin BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Weiter...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform: Vollzeit: ca. 7-8 MonateTeilzeit: ca. 15-27 Monate
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Lern- und Arbeitsmethodik: 10 UnterrichtsstundenGrundlegende Qualifikationen: 400 UnterrichtsstundenRechtsbewusstes Handeln: 60 UnterrichtsstundenBetriebswirtschaftliches Handeln: 120 UnterrichtsstundenAnwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung: 80 UnterrichtsstundenZusammenarbeit im Betrieb: 70 UnterrichtsstundenBerücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten: 70 UnterrichtsstundenHandlungsspezifische Qualifikationen: 690 UnterrichtsstundenHandlungsbereich Technik (wahlweise Fernwärme, Gas, Strom oder Wasser): 300 UnterrichtsstundenHandlungsbereich Organisation: 210 UnterrichtsstundenKostenwesen: 80 UnterrichtsstundenArbeitsplanung, -organisation und Kundenorientierung: 60 UnterrichtsstundenArbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz: 40 UnterrichtsstundenRecht: 30 UnterrichtsstundenHandlungsbereich Führung und Personal: 180 UnterrichtsstundenPersonalführung: 80 UnterrichtsstundenPersonalentwicklung: 70 UnterrichtsstundenManagementsysteme: 30 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl: 1.100 Unterrichtsstunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Grundlegende Qualifikationen:rechtsbewusstes Handeln: z.B. arbeitsrechtliche Vorschriften und Bestimmungen, Umweltrecht, wirtschaftsrechtliche Vorschriftenbetriebswirtschaftliches Handeln: z.B. ökonomische Handlungsprinzipien von Unternehmen, betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation, KalkulationsverfahrenAnwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung: z.B. Prozess- und Produktionsdaten erfassen, analysieren und aufbereiten, Planungstechniken und Analysemethoden, ProjektmanagementmethodenZusammenarbeit im Betrieb: z.B. Führungsmethoden und -techniken anwenden Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten: z.B. Auswirkungen auf Materialien, Maschinen und Prozesse, unterschiedliche Energieformen im Betrieb, betriebs- und fertigungstechnische Größen bei Belastungen und BewegungenHandlungsspezifische Qualifikationen:Technik: Fernwärme, Gas, Strom, WasserOrganisation: Kostenwesen, Arbeitsplanung und -organisation, Kundenorientierung, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz, Recht Führung und Personal: Personalführung, -entwicklung, ManagementsystemeBerufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Materialmengen und Kosten zu kalkulierenWirtschaft/Recht: z.B. um eine Betriebsabteilung zu leitenNaturwissenschaft/Technik: z.B. um Versorgungsnetze zu planen und instand zu haltenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Netzmeister/in an:Bereich TiefbauStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Tiefbau/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in Planung, Bau und Wartung von Versorgungsnetzen übernehmenBereich Büro und SekretariatGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:Arbeits- und Betriebsabläufe führen, organisieren und überwachen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
je nach zuständiger Kammer z.B.Geprüfter Netzmeister/Geprüfte NetzmeisterinGeprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin - Bachelor Professional für Verteilnetze (IHK)
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Netzmeister bzw. Netzmeisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist durch Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern geregelt. Zugangsvoraussetzungen und Abschlussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein. Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Netzmeister/innen in privatwirtschaftlichen und öffentlichen Unternehmen der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Gas- und Wasserversorgung bis hin zu elektrische Energie- und Anlagentechnik.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Versorgungstechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. als Energieberater/in.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Zur PrüfungDie zuständigen Industrie- und Handelskammern erlassen Prüfungsvorschriften. Beispiele für die Regelungen zweier Industrie- und Handelskammern:Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin vom 07.12.2016 (IHK Köln)Fortbildungsprüfungsregelung zum anerkannten Abschluss „Geprüfter Netzmeister - Bachelor Professional für Verteilnetze (IHK Ostthüringen zu Gera)“ und „Geprüfte Netzmeisterin - Bachelor Professional für Verteilnetze (IHK Ostthüringen zu Gera)“ vom 30.11.2022 (IHK Ostthüringen zu Gera)Übersicht der zuständigen Industrie- und Handelskammern:Geprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin, Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche FortbildungAusbilder-Eignungsverordnung vom 21.01.2009 (BGBl. I S. 88)WeiteresGeprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin - Rahmenplan mit Lernzielen, 2007 (Deutscher Industrie- und Handelskammertag - DIHK)Rahmenplan für die Ausbildung der Ausbilder und Ausbilderinnen, Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung vom 25.06.2009 (geänderte Fassung vom 20.06.2023)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Weiterbildung als geprüfter Berufsspezialist/geprüfte Berufsspezialistin für Verteilnetztechnikodereine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Fachbereichs und entsprechende einschlägige Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige einschlägige BerufspraxisEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Dağıtım Ağları Sertifikalı Ustası (Bachelor Professional)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Geprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin/Bachelor Professional für Verteilnetze in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenNetzmeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und bilden Auszubildende aus. Sie überwachen Bau und Betrieb von versorgungstechnischen Netzen und Anlagen und wirken an der Planung von Versorgungsnetzen mit. Zudem organisieren sie regelmäßige Wartungen und Inspektionen und beheben im Störungsfall die Ursache. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Netzmeister und -meisterinnen sind beschäftigtin privatwirtschaftlichen und öffentlichen Unternehmen der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgungin Büros von Ingenieuren und Ingenieurinnen für bautechnische Gesamtplanungin Büros von Ingenieuren und Ingenieurinnen für technische Fachplanung und Ingenieurdesignin Betrieben der Sammelkanalisation Arbeitsorte:Netzmeister und -meisterinnen arbeiten meistin Büroräumen oder Werkstättenim Freien auf Baustellenin Verteilstationenin BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Weiterbildung als geprüfter Berufsspezialist/geprüfte Berufsspezialistin für Verteilnetztechnikodereine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Fachbereichs und entsprechende einschlägige Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige einschlägige BerufspraxisInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Grundlegende Qualifikationen:rechtsbewusstes Handeln: z.B. arbeitsrechtliche Vorschriften und Bestimmungen, Umweltrecht, wirtschaftsrechtliche Vorschriftenbetriebswirtschaftliches Handeln: z.B. ökonomische Handlungsprinzipien von Unternehmen, betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation, KalkulationsverfahrenAnwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung: z.B. Prozess- und Produktionsdaten erfassen, analysieren und aufbereiten, Planungstechniken und Analysemethoden; ProjektmanagementmethodenZusammenarbeit im Betrieb: z.B. Führungsmethoden und -techniken anwenden Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten: z.B. Auswirkungen auf Materialien, Maschinen und Prozesse; unterschiedliche Energieformen im Betrieb; betriebs- und fertigungstechnische Größen bei Belastungen und BewegungenHandlungsspezifische Qualifikationen:Technik: Fernwärme, Gas, Strom, WasserOrganisation: Kostenwesen, Arbeitsplanung und -organisation, Kundenorientierung, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz, Recht Führung und Personal: Personalführung, -entwicklung, ManagementsystemeBerufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen
Ist Geprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin/Bachelor Professional für Verteilnetze eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Geprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin/Bachelor Professional für Verteilnetze" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Geprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin/Bachelor Professional für Verteilnetze qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Weiterbildung als geprüfter Berufsspezialist/geprüfte Berufsspezialistin für Verteilnetztechnikodereine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Fachbereichs und entsprechende einschlägige Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige einschlägige BerufspraxisEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Wo arbeiten Geprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin/Bachelor Professional für Verteilnetze in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Industrie- und Handelskammern und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Geprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin/Bachelor Professional für Verteilnetze in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.