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Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/Gesundheits- und Rehabilitationspsychologin

Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/-psychologin

🧱 Grundberuf 🏥 Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81624

Was ist Sağlık ve Rehabilitasyon Psikoloğu?

In Deutschland sind Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen wichtige Fachkräfte, die Einzelpersonen oder Gruppen bei der Gesundheitsförderung, der Prävention von Krankheiten und in Rehabilitationsprozessen psychologische Beratung und Unterstützung anbieten. Diese Spezialisten

Beschreibung (Deutsch)

In Deutschland sind Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen wichtige Fachkräfte, die Einzelpersonen oder Gruppen bei der Gesundheitsförderung, der Prävention von Krankheiten und in Rehabilitationsprozessen psychologische Beratung und Unterstützung anbieten. Diese Spezialisten

🎓 Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/Gesundheits- und Rehabilitationspsychologin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Beruf und Berufung: PsychologieBIÖG InfoDienst GesundheitsförderungBundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - GesundheitsschutzDas GesundheitswesenDie RehabilitationGehirn & GeistGesundheit-studieren.com - Der Wegweiser zu deinem StudiumPrävention und Gesundheitsförderungpsychologie.dePsychologische RundschauREHAVISIONrp Report PsychologieZeitschrift für IndividualpsychologieZeitschrift für Pädagogische PsychologieZeitschrift für Psychologie

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an sozial-beratenden Tätigkeitenz.B. Informieren der Patienten über krankheitsbedingte Einschränkungenz.B. Beraten von Personen zu medizinischen, beruflichen oder sozialen WiedereingliederungsmaßnahmenInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Erstellen von Anamnesen und gesundheits- bzw. rehabilitationspsychologischen DiagnosenInteresse an verwaltend-organisatorischen Tätigkeitenz.B. Dokumentieren von Befunden, Anfertigen von Berichten und Gutachten

Arbeitsorte

Rehabilitationspsychologen und Rehabilitationspsychologinnen arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Sprech- und Patientenzimmernin Schulungsräumenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:Differentielle und PersönlichkeitspsychologieDokumentation (soziale Arbeit)Gesundheitspädagogik, -beratungGesundheitsvorsorge (Prävention)Gutachter-, SachverständigentätigkeitIndikationPsychologiePsychologische DiagnostikRehabilitationRehabilitationsrechtSozialpsychologieWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Arbeits-, Betriebs-, OrganisationspsychologieBerufsberatungBerufsvorbereitungBildungsberatungDigitale SozialplattformenEntwicklungspsychologieFachpublikationen erstellenForschungGesprächstherapieGesundheitsplanung, -managementGesundheitswissenschaftenGruppentherapieKlinische PsychologieKundenberatung, -betreuungLehrtätigkeit (Hochschule)Soziale EinzelfallhilfeSuchtberatungSuchtpräventionSupervisionTeilhabeplanungVerhaltenstherapieVortragstätigkeitWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Personengruppen"

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen und -psychologinnen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:Affective Computing (z.B. bei der Entwicklung von KI-Anwendungen mitwirken, die menschliche Emotionen erkennen)Digitale Sozialplattformen (z.B. über digitale Beratungsangebote informieren und Videosprechstunden anbieten)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. psychologische Gutachten mit datenbankgestützten Dokumentationssystemen verfassen)Elektronische Patientenakte - ePA (z.B. ärztliche Diagnosen, Laborwerte und andere Gesundheitsdaten elektronisch erfassen und auswerten, um Therapiemaßnahmen optimal vorzubereiten)Formularmanagementsysteme (z.B. Anamnesebogen für medizinisch relevante Patientendaten anlegen und verwalten)Game Based Learning (z.B. computergestützte Aufmerksamkeitstrainings anleiten)Intelligente Implantate und Prothesen (z.B. Patienten/Patientinnen über die Vorteile intelligenter Prothesen informieren)Predictive Analytics (z.B. den Behandlungsverlauf auf der Basis von Datenmodellen einschätzen)Therapie- und Pflegeroboter (z.B. Konzepte zum Einsatz von Therapierobotern bei Wiedereingliederungsmaßnahmen oder in der Verhaltens- und Familientherapie erstellen)

Arbeitssituation

Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen und -psychologinnen tragen eine hohe Verantwortung. Bei Befunderhebungen, Behandlungen und Dokumentationsaufgaben ist eine sorgfältige und konzentrierte Arbeitsweise erforderlich. Im Gespräch mit Klienten und Angehörigen benötigen Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen und -psychologinnen Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, zuzuhören. Sie bewahren dabei die notwendige innere Distanz, um Therapieverläufe objektiv beurteilen zu können. Da Therapien oft von nur kleinen Fortschritten, aber auch von Rückfällen gekennzeichnet sind, benötigen sie ein hohes Maß an Frustrationstoleranz sowie Durchhaltevermögen und Geduld. In allen Situationen beachten sie die Schweigepflicht. Sie stimmen sich eng mit anderen Fachkräften und Experten ab, z.B. mit Pädagogen und Pädagoginnen, Ärzten und Ärztinnen, Sozialarbeitern und -arbeiterinnen, Therapeuten und Therapeutinnen, aber auch mit medizinischen Fach- und Pflegekräften. Dabei ist ein klares Ausdrucks- bzw. Kommunikationsvermögen unentbehrlich.Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen und -psychologinnen setzen standardisierte Tests, Fragebögen und apparative Verfahren zur Diagnose und Behandlung ein. Im Büro am Computer dokumentieren sie Diagnose und Behandlungsverlauf. Hier wie auch in Behandlungsräumen führen sie Beratungs- und Therapiegespräche mit Klienten aller Altersstufen und/oder ihren Angehörigen. Im Klinikbereich wird nach festgelegtem Wechsel auch samstags sowie sonn- und feier...

Existenzgründung

Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen und Gesundheits- und Rehabilitationspsychologinnen können freiberuflich arbeiten, z.B. als:Sachverständige/rBerater/inPersönlichkeitstrainer/inGründer/in einer eigenen Rehabilitationseinrichtung bzw. Praxis oder Klinik

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.670 € bis 5.924 €Quelle:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

GesundheitswesenVorsorge- und RehabilitationsklinikenSozialwesenPflegeheimeSeniorenwohnheimeWohnheime für Menschen mit BehinderungAmbulante Betreuungsdienste für ältere MenschenAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungSonstige soziale Betreuung von Menschen mit Behinderung, z.B. Reha-Beratungsstellen, SelbsthilfegruppenSonstige soziale Betreuung von älteren Menschen, z.B. Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Organisationen für Menschen mit BehinderungenPolitische Parteien, Verbände, OrganisationenAlle anderen Interessenvertretungen und Vereinigungen a. n. g., z.B. Berufsförderungswerke, Schlaganfallhilfe-Organisationen, Rehabilitationsvereinigungen, Krebshilfeorganisationen, Bundesarbeitsgemeinschaften für IntegrationNatur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und MedizinSonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin, z.B. medizinische Forschung und Entwicklung, insbesondere RehabilitationsforschungVersicherungenSchaden- und UnfallversicherungenKrankenversicherungenBerufsbildende SchulenPostsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des GesundheitswesensPostsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des SozialwesensHochschulen, Fachhochschulen, Berufs-, FachakademienUniversitätenFachhochschulen, Duale Hochschulen, Verwaltungsfachhochschulen

Zugang zur Tätigkeit

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Gesundheits-, Rehabilitationspsychologie.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Zugangsstudienfächer

Gesundheits-, Rehabilitationspsychologie (grundständig)Gesundheits-, Rehabilitationspsychologie (weiterführend)Psychologie (grundständig)Psychologie (weiterführend)Psychotherapie (grundständig)Psychotherapie (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Rehabilitationspsychologen und Rehabilitationspsychologinnen finden Beschäftigung z.B. in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken bei ambulanten Diensten oder Kurzzeitpflegeeinrichtungen, Tagesstätten und Wohnheimen für Menschen mit Behinderungenin Gesundheitszentrenin Beratungsstellenbei Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens, z.B. bei Berufsförderungswerken, Rehabilitationsvereinigungenbei Leistungsträgern für Prävention und Rehabilitationin der psychologischen Forschung und Lehre

Tätigkeitsbezeichnungen

Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/-psychologinBerufsbezeichnung in englischer SpracheHealth psychologist (m/f)

Sonstige Zugangsbedingungen

Beschäftigte in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen müssen gemäß Infektionsschutzgesetz ihre Masernimpfung oder -immunität nachweisen, wenn sie nach 1970 geboren sind.

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. engagiertes und zeitlich flexibles Durchführen der psychosozialen Betreuung im Rahmen des Bereitschaftsdienstes von Kliniken und Beratungsstellen)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. Fortsetzen der Therapie auch bei kleinen Fortschritten oder Rückschlägen)Sorgfalt (z.B. exaktes Auswerten psychologischer Testverfahren)Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft (z.B. Übernehmen von Verantwortung für Menschen mit psychischen Störungen und seelischen Verletzungen; gewissenhaftes Erstellen von psychologischen Gutachten)Entscheidungsfähigkeit (z.B. sicheres und schnelles Entscheiden über Therapieformen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Auswählen geeigneter Interventions- und therapeutischer Maßnahmen)Verschwiegenheit (z.B. Wahren von Stillschweigen über Verhaltensauffälligkeiten, psychische Störungen und Erkrankungen von Patienten)Psychische Belastbarkeit (z.B. konzentriertes Arbeiten auch bei hohem Patientenaufkommen und langen Dienstzeiten)Psychische Stabilität (z.B. Wahren von professioneller Distanz gegenüber dem Schicksal von psychisch kranken Mensche...

Die Tätigkeit im Überblick

Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen und Gesundheits- und Rehabilitationspsychologinnen beraten und betreuen Einzelpersonen oder Gruppen in der Gesundheitsförderung und Prävention oder Rehabilitation in psychologischer Hinsicht.

Stellen- und Bewerberbörsen

BMJ Careerskliniken.deLeibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID)Medizinischer-Stellenmarkt.dePsycCareersPsychJobPsychologieJobsrehakliniken.deStellenangebote/Praxisbörse DGVT-Berufsverband Psychosoziale Berufe e.V.valmedi.de

Verbände und Organisationen

BDH Bundesverband RehabilitationBerufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP)Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR)Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP)Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V. (DGPs)Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (für die psychische Gesundheit der Patienten und Klienten Verantwortung übernehmen)Umgang mit kranken und verletzten Menschen (z.B. mit Unfallopfern, die eine Querschnittlähmung in ihr Leben integrieren müssen)Umgang mit problembelasteten Menschen (z.B. mit Suchtkranken oder verhaltensauffälligen Jugendlichen)Umgang mit Menschen mit Behinderungengefühlsmäßig belastende Situationen und Tätigkeiten (z.B. bei der Konfrontation mit schweren persönlichen Schicksalen wie Krankheiten oder Behinderungen)Gruppen-, Teamarbeit (z.B. bei Gesundheitsprojekten oder Rehabilitationsmaßnahmen mit weiteren therapeutischen, psychologischen oder medizinischen Fachkräften zusammenarbeiten)Bildschirmarbeit (mithilfe spezieller Software Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen dokumentieren und die erbrachte Leistung abrechnen)Arbeit in medizinischen Einrichtungen/Praxen (z.B. in Krankenhäusern, psychologischen Praxen, Rehabilitationseinrichtungen)Arbeit in Büroräumen (z.B. Berichte und Gutachten anfertigen)Arbeit in Unterrichts-/Schulungsräumen (in Behandlungs-, Therapie- und Schulungsräumen)Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft (beim Einsatz in Kliniken oder Beratungsstellen)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Arbeitsplatzgestaltung, -organisationArbeitswissenschaftler/ArbeitswissenschaftlerinGesundheitsberatung, -förderungGesundheitsberater/GesundheitsberaterinLehrtätigkeit an beruflichen/berufsbildenden SchulenLehrer/Lehrerin an einer Schule für ArbeitserziehungLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinPsychologische Analyse, Beratung, TherapieVerhaltenstherapeut/VerhaltenstherapeutinSozialberatung, -arbeitPeer-Berater/Peer-BeraterinSuchtberater/Drogenberater / Suchtberaterin/DrogenberaterinWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Im Mittelpunkt der Tätigkeit von Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen und -psychologinnen stehen Menschen mit psychischen Problemen und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Um diese fachgerecht zu betreuen und zu beraten, werden u.a. folgende Arbeitsmittel eingesetzt:Unterlagen, z.B.: Patientenakten, Arztbriefe, Gutachten, Interventions- und Rehabilitationskonzepte, Struktur-, Prozess- und sonstige Umfeldanalysen, Interview-, Test- und Erfassungsbögen, Rezepte, Schulungs- und Vortragsunterlagen, Informationsmaterialien, Fachpublikationen, RechtsvorschriftenBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen und Gesundheits- und Rehabilitationspsychologinnen beraten zu gesunder Lebensführung, Prävention und begleiten Rehabilitationsprozesse. Sie planen Therapien, wählen Maßnahmen nach Diagnostik aus und fördern gesundheitsförderndes Verhalten sowie die berufliche Wiedereingliederung. Im Sozial- und Gesundheitsmanagement wirken sie an Präventions- und Rehabilitationskonzepten mit und beteiligen sich an Aus- und Weiterbildung medizinischer und psychologischer Fachkräfte. Sie können in Forschung und Lehre tätig sein, Methoden für Diagnostik, Therapie und Gesundheitsförderung analysieren und Lehrveranstaltungen durchführen. Für eigenständige wissenschaftliche Tätigkeiten ist meist eine Promotion oder Habilitation. erforderlich.

Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten

Fachpsychotherapeut/Fachpsychotherapeutin für ErwachseneFachpsychotherapeut/Fachpsychotherapeutin für Kinder und JugendlicheFachpsychotherapeut/Fachpsychotherapeutin für Neuropsychologische Psychotherapie

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Psychologie, Gesundheitsberatung, Psychotherapie, Supervision).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Gesundheits-, Rehabilitationspsychologie oder Gesundheitsförderung, -pädagogik.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Beratung, Betreuung, FörderungPersonen und Personengruppen im Rahmen medizinischer, beruflicher, pädagogischer oder sozialer Wiedereingliederungsmaßnahmen psychologisch beraten und betreuen, zu Möglichkeiten und Hilfen beraten, um das Wohnumfeld sowie den Arbeitsplatz möglichst optimal anzupassenEinzelpersonen, Familien, Gruppen oder Organisationen zu gesunder Lebensführung, Gesundheitsförderung und Prävention psychologisch beraten, zur Änderung des Gesundheitsverhaltens motivierenAnamnesen erstellenMethoden der Leistungs- und der Persönlichkeitsdiagnostik sowie psychometrische und projektive Verfahren anwenden, gesundheits- bzw. rehabilitationspsychologische Diagnosen erstellenInterventions- und Therapiekonzepte sowie Verlaufsprognosen erstellenInterventions- und therapeutische Maßnahmen durchführen unter Verwendung von Verfahren wie Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie, Psychoanalyse, Familientherapie, Gestalt- oder systemische Therapiein Organisationen und Unternehmen gesundheitsförderliche Verhältnisse, Umgangsweisen und Beziehungen fördernTrainings im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung konzipieren und durchführen, z.B. zu Themen wie Stressprävention, gesunde Ernährung, Ausbau sozialer Kompetenzen, Rehabilitation.Verwaltungs- und OrganisationsaufgabenMaßnahmen zur Gesundheitsförderung und Krankheitsbewältigung konzipieren, koordinieren und evaluierenBeratungen und Besprechungen koordinieren; ggf. Team leiten Leistungsabrechnungen entsprechend den Rechtsv...

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/-psychologin an:Tätigkeitsfeld Sozial-, GesundheitsmanagementGesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagoginRehabilitationspädagoge/RehabilitationspädagoginSozialarbeiter/Sozialpädagoge / Sozialarbeiterin/SozialpädagoginGemeinsamkeiten:Maßnahmen der Gesundheitsförderung oder Rehabilitation psychologisch unterstützen und begleitenzu gesundheitsförderndem Verhalten bzw. therapeutischen Übungen motivieren und anleitenorganisatorisch-verwaltende Aufgaben übernehmenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen und -psychologinnen beraten und betreuen Einzelpersonen oder Gruppen in der Gesundheitsförderung und Prävention oder Rehabilitation in psychologischer Hinsicht.Prävention und RehabilitationWenn ihr Schwerpunkt auf Prävention und Gesundheitsförderung liegt, beraten sie beispielsweise Einzelpersonen zur gesunden Lebensführung oder führen Gruppencoachings durch. In Kliniken oder Therapiezentren erstellen sie psychologische Diagnosen, beobachten ihre Patienten und entwickeln Interventionsansätze. Sie begleiten therapeutische Prozesse psychischer Erkrankungen, leisten Gesundheitsaufklärung und fördern die Selbsthilfe. In der Rehabilitation unterstützen sie Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen, Personen, die unter einer Verhaltensauffälligkeit leiden, eine Suchtkrankheit bekämpfen, Unfallfolgen aufarbeiten oder lernen müssen, bestimmte Beeinträchtigungen in ihr Leben zu integrieren. Kinder und Jugendliche z.B. in sozialpädagogisch-therapeutischen Maßnahmen gehören genauso zu ihren Patienten wie Erwachsene in Langzeittherapien oder Senioren mit Altersdemenz. Sie begleiten Rehabilitationsmaßnahmen mit psychologischen Betreuungsangeboten vom Beratungsgespräch bis zur Krisenintervention, von der Diagnose bis zur Therapie.Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen und -psychologinnen motivieren zu Verhaltensänderungen, die der Gesundheit zuträglich sind, und entwickeln Programme zur Prävention von Risikoverhalt...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitenverbales (sprachliches) Denken (z.B. Erstellen von Anamnesen auf Basis von Einzel- oder Gruppengesprächen)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Untersuchungsergebnissen, die auf Eigenschaften von Patienten/Patientinnen hindeuten, die einer Krankheitsbewältigung bzw. einer Rehabilitation zuwiderlaufen)Merkfähigkeit (z.B. Gedächtnis für Patienten/Patientinnen, deren Krankheitsbilder und Vorgeschichte)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Planen von Gesundheitsprojekten; Planen und Koordinieren von Beratungs- und Besprechungsterminen; Leiten bzw. Überwachen von Leistungsabrechnungen entsprechend den Rechtsvorschriften bzw. Entgeltsystemen)Pädagogisches Geschick (z.B. Vermitteln von Kenntnissen zur Förderung der eigenen Gesundheit)Kenntnisse und FertigkeitenVerständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen der Äußerungen von Patienten/Patientinnen oder Klienten/Klientinnen, etwa beim Erheben von Anamnesen)Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Abhalten von Seminaren zu Themen wie Gesundheit oder Rehabilitation)Textverständnis (z.B. Lesen und Verstehen von Fallstudien, psychologischer und medizinischer Fachliteratur)Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Anfertigen von Fallberichten und gesundheits- bzw. rehabilitationspsychologischen Gutachten; Dokumentieren von Befunden aus Diagnosegesprächen mit Patienten...

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. Patienten Wissen zu ihrer Erkrankung vermitteln; zu gesundheitsförderlichem Verhalten motivieren)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. ärztliche Untersuchungsberichte lesen; Verhaltensbeobachtungen bei psychisch erkrankten Menschen durchführen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Schulungen halten; Anamnesen erheben)(Intaktes) Belastbares Nervensystem (z.B. mit gefühlsmäßig belastenden Situationen und Tätigkeiten umgehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/-psychologin an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Fachpsychotherapeut/Fachpsychotherapeutin für ErwachseneFachpsychotherapeut/Fachpsychotherapeutin für Kinder und JugendlicheFachpsychotherapeut/Fachpsychotherapeutin für Neuropsychologische PsychotherapieKlinischer Psychologe/Klinische PsychologinPsychologe/Psychologinfür berufliche Schwerpunkte (i.d.R. kurze Einarbeitung):Psychotherapeut/Psychotherapeutinfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):Gesundheitsberater/GesundheitsberaterinSuchtpsychologe/SuchtpsychologinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit als Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/-psychologin ist nicht reglementiert.Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch besteht die Möglichkeit, für ausländische Hochschulabschlüsse eine individuelle Zeugnisbewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beantragen. Diese kann für Bewerbungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt hilfreich sein.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. Patienten Wissen zu ihrer Erkrankung vermitteln; zu gesundheitsförderlichem Verhalten motivieren)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. ärztliche Untersuchungsberichte lesen; Verhaltensbeobachtungen bei psychisch erkrankten Menschen durchführen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Schulungen halten; Anamnesen erheben)Schwere vegetative oder nervliche Erkrankungen (z.B. mit gefühlsmäßig belastenden Situationen und Tätigkeiten umgehen)Stoffwechselkrankheiten (z.B. Belastungen durch Rufbereitschaft)Chronische Magen- oder Darmleiden (z.B. Belastungen durch Rufbereitschaft)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/-psychologin an:Tätigkeitsfeld Ärztliche Diagnostik und TherapieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative MedizinGemeinsamkeiten:Patienten in Rehabilitationsmaßnahmen beraten und unterstützenzu therapeutischen Übungen motivieren und anleitenTätigkeitsfeld Sozial-, GesundheitsmanagementGesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagoginRehabilitationspädagoge/RehabilitationspädagoginGemeinsamkeiten:Maßnahmen der Gesundheitsförderung oder Rehabilitation psychologisch unterstützen und begleitenzu gesundheitsförderndem Verhalten bzw. therapeutischen Übungen motivieren und anleitenorganisatorisch-verwaltende Aufgaben übernehmenHinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

❓ Häufig gestellte Fragen zu Sağlık ve Rehabilitasyon Psikoloğu

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/Gesundheits- und Rehabilitationspsychologin in Deutschland?

In Deutschland sind Gesundheits- und Rehabilitationspsychologen wichtige Fachkräfte, die Einzelpersonen oder Gruppen bei der Gesundheitsförderung, der Prävention von Krankheiten und in Rehabilitationsprozessen psychologische Beratung und Unterstützung anbieten. Diese Spezialisten

Ist Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/Gesundheits- und Rehabilitationspsychologin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/Gesundheits- und Rehabilitationspsychologin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/Gesundheits- und Rehabilitationspsychologin qualifiziert werden?

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Gesundheits-, Rehabilitationspsychologie.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Wo arbeiten Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/Gesundheits- und Rehabilitationspsychologin in Deutschland typischerweise?

Rehabilitationspsychologen und Rehabilitationspsychologinnen arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Sprech- und Patientenzimmernin Schulungsräumenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe/Gesundheits- und Rehabilitationspsychologin in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.670 € bis 5.924 €Quelle:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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