Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung Bautenschutz
Holz- und Bautenschützer/in - Bautenschutz
Was ist Ahşap ve Yapı Koruma Uzmanı (Bina Koruma)?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf?Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz trocknen durchfeuchtete Bauwerke, bereiten Sanierungsbereiche vor, tauschen Mauerteile aus und ersetzen den Putz. Um künftigen Schäden entgegenzuwirken, führen sie auch vorbeugende Maßnahmen durch. Sie prüfen zunächst Art, Umfang und Ursache der Schäden. Dann ergreifen sie in Absprache mit dem Auftraggeber die passenden Maßnahmen, um z.B. Feuchtigkeitsschäden oder Schäden durch Pilzbefall an den Bauwerken oder Bauwerksteilen entgegenzuwirken. Sie planen den Arbeitsauftrag, richten den Arbeitsplatz ein und sichern ihn. Die ausgeführten Arbeiten dokumentieren sie ebenso wie die eingesetzten Materialien und Verfahren.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz finden Beschäftigungim Ausbaugewerbein Hochbauunternehmenim Bereich Desinfektion und SchädlingsbekämpfungArbeitsorte:Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz arbeiten in erster Liniein Gebäudenan Gebäuden im FreienDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [9.0%]9Hauptschulabschluss* [45.0%]45mittlerer Bildungsabschluss [36.0%]36Hochschulreife [9.0%]9Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einsatz von Insektiziden oder Holzschutzmitteln) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von spezifischen Schadsymptomen an Bauwerken aus Beton, Mauerwerk und Naturstein)Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen) Gute körperliche Konstitution (z.B. bei Arbeiten im Freien oder beim Tragen schwerer Bauteile)Schulfächer:Mathematik (z.B. um die Dosierung von Schutzanstrichen zu kalkulieren)Werken/Technik (z.B. um mit verschiedenen Werkzeugen zu arbeiten)Biologie (z.B. um pflanzliche und tierische Schädlinge zu bekämpfen)Chemie (z.B. um Chemikalien einzusetzen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Kunst, Kunstwissenschaft →Der Beruf Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung Bautenschutz in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:
– Church Music
Master · Hochschule für Musik Freiburg
– Elemental Music Pedagogy
Master · Hochschule für Musik Freiburg
3D Animation for Film and Games
Master · Technische Hochschule Köln
Accessory Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accordion
Bachelor · Hochschule für Musik Würzburg
Accordion
Master · Hochschule für Musik Würzburg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Bauwirtschaft, spezialisierte Betriebe für Holz- und Bautenschutz): BaustellenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Berlin (Berlin):Knobelsdorff-Schule Oberstufenzentrum Bautechnik Ifür die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Friedberg (Hessen): Johann-Philipp-Reis-Schule Die Berufsschulefür die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Rendsburg (Schleswig-Holstein):Berufsbildungszentrum am Nord-Ostsee-Kanal- AöR -Europaschule-Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz trocknen durchfeuchtete Bauwerke, bereiten Sanierungsbereiche vor, tauschen Mauerteile aus und ersetzen den Putz. Um künftigen Schäden entgegenzuwirken, führen sie auch vorbeugende Maßnahmen durch. Sie prüfen zunächst Art, Umfang und Ursache der Schäden. Dann ergreifen sie in Absprache mit dem Auftraggeber die passenden Maßnahmen, um z.B. Feuchtigkeitsschäden oder Schäden durch Pilzbefall an den Bauwerken oder Bauwerksteilen entgegenzuwirken. Sie planen den Arbeitsauftrag, richten den Arbeitsplatz ein und sichern ihn. Die ausgeführten Arbeiten dokumentieren sie ebenso wie die eingesetzten Materialien und Verfahren.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz finden Beschäftigungim Ausbaugewerbein Hochbauunternehmenim Bereich Desinfektion und SchädlingsbekämpfungArbeitsorte:Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz arbeiten in erster Liniein Gebäudenan Gebäuden im FreienDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungHolz- und Bautenschützer/in der Fachrichtung BautenschutzWas macht man in diesem Beruf?Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz trocknen durchfeuchtete Bauwerke, bereiten Sanierungsbereiche vor, tauschen Mauerteile aus und ersetzen den Putz. Um künftigen Schäden entgegenzuwirken, führen sie auch vorbeugende Maßnahmen durch. Sie prüfen zunächst Art, Umfang und Ursache der Schäden. Dann ergreifen sie in Absprache mit dem Auftraggeber die passenden Maßnahmen, um z.B. Feuchtigkeitsschäden oder Schäden durch Pilzbefall an den Bauwerken oder Bauwerksteilen entgegenzuwirken. Sie planen den Arbeitsauftrag, richten den Arbeitsplatz ein und sichern ihn. Die ausgeführten Arbeiten dokumentieren sie ebenso wie die eingesetzten Materialien und Verfahren.Wo arbeitet man?Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz finden Beschäftigungim Ausbaugewerbein Hochbauunternehmenim Bereich Desinfektion und SchädlingsbekämpfungWeitereBerufe im AusbauBerufe mit Holz
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan 1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Unterscheiden von Schäden an Holz, Holzbauteilen und Einbindungsbereichen sowie Vorbereiten dieser UntergründeDurchführen von vorbeugenden Maßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und InsektenBehandeln und Beseitigen von PilzbefallVorbereiten und Durchführen nachträglicher Außen- und Innenabdichtungen an erdberührten BauteilenAustrocknen durchfeuchteter BauwerkeBekämpfen holzzerstörender InsektenVorbereiten und Durchführen nachträglicher chemischer HorizontalabdichtungenVorbereiten von Flächen und Aufbringen von SanierputzenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Einrichten eines ArbeitsplatzesFreilegen einer KelleraußenwandTeilerneuern eines Bauteiles aus MauerwerkTeilerneuern eines Bauteiles aus StahlbetonErneuern eines HolzbauteilesBekämpfen von HolzschädlingenAbdichten einer KelleraußenwandSanieren eines PutzschadensErmitteln und Behandeln von PilzbefallTeil 1 der Abschluss-/Gesellenprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (fachrichtungsbezogen) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:KundenorientierungHandhaben, Einrichten und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und AnlagenUnterscheiden, L...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche Holzarten und Holzschädlinge es gibt und wie man die Bauteile für die Bearbeitung vorbereitet wie die zu behandelnden Untergründe vorbereitet und die entsprechenden Außenabdichtungsarbeiten durchgeführt werdenwie durchfeuchtete Bauwerke ausgetrocknet werden könnenwie man holzzerstörende Insekten durch verschiedene Verfahren bekämpft und dabei die passenden Holzschutzmittel einsetztwie man Untergründe für das Aufbringen von Sanierputz vorbereitet und die Sanierung durchführtwie nicht befallene Bauteile gesichert und geschädigte Bauteile ausgewechselt werdenden Zustand der Bauwerksteile zu beurteilen, verschiedene Prüfmethoden anzuwenden und Prüfgeräte einzusetzen und die Schäden und ihre Ursachen zu dokumentierenwas man über Feuchtigkeitsschäden und Schäden durch Salze wissen muss und wie man den Putz saniertsogenannte mechanische Horizontalsperren durchzuführen, z.B. indem man Mauerteile austauscht oder Bleche einsetztwas bei der Lagerung und Entsorgung der Gefahrstoffe zu beachten istwie man die Baustellen einrichtet, die eingesetzten Maschinen wartet und die fertiggestellten Arbeiten an den Kunden übergibtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Sanieren eines Putzscha...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. vorbeugende Maßnahmen an Bauwerken und Bauwerksteilen durchführen, Untergründe vorbereiten, befallene Bauteile behandelnUmgebung: wechselnde Baustellen, z.T. im Freien bei unterschiedlichen WitterungsverhältnissenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Arbeitshandschuhe, Sicherheitsschuhe, Schutzhelm)Anforderungen: Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einsatz von Insektiziden oder Holzschutzmitteln) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von spezifischen Schadsymptomen an Bauwerken aus Beton, Mauerwerk und Naturstein)Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen) Gute körperliche Konstitution (z.B. bei Arbeiten im Freien oder beim Tragen schwerer Bauteile)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um die Dosierung von Schutzanstrichen zu kalkulierenWerken/Technik: z.B. um mit verschiedenen Werkzeugen zu arbeitenBiologie: z.B. um pflanzliche und tierische Schädlinge zu bekämpfenChemie: z.B. um Chemikalien einzusetzen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Holz- und Bautenschützer/in der Fachrichtung Bautenschutz an:Bereich AusbauBauwerksabdichter/BauwerksabdichterinDachdecker/DachdeckerinHolz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung HolzschutzMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Bauten- und KorrosionsschutzMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Ausbautechnik und OberflächengestaltungMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Energieeffizienz- und GestaltungstechnikGemeinsamkeit:Abdichtungsarbeiten ausführen bzw. Isolier- und Dämmstoffe anbringen, Beschichtungen auftragen
▶ Entwicklung der Ausbildung
2007:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz über die Berufsausbildung im Holz- und Bautenschutzgewerbe tritt in KraftStaatliche Anerkennung der Berufe Holz- und Bautenschützer/in (3-jährig) und Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten (2-jährig - eine Fortsetzung der Ausbildung mit dem Abschluss Holz- und Bautenschützer/in ist möglich) 2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Holz- und Bautenschützer/in der Fachrichtung Bautenschutz ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungHolz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin - Fachrichtung Bautenschutz
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz im Ausbaugewerbe, z.B. in Zimmereibetrieben.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Bauwerksabdichtung bis hin zu Schädlingsbekämpfung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Meister/in im Holz- und Bautenschutzgewerbe abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Holz- und Bautenschutzbetrieb.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Handwerk sowie Industrie und Handel insgesamt 33 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 45 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 36 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 9 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen bzw. verfügten über die Hochschulreife. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [9.0%]9Hauptschulabschluss* [45.0%]45mittlerer Bildungsabschluss [36.0%]36Hochschulreife [9.0%]9Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung im Holz- und Bautenschutzgewerbe (HolzBauSchAusbV) vom 02.05.2007 (BGBl. I S. 610)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten, Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.03.2007)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten kann auf die Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer/zur Holz- und Bautenschützerin angerechnet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Ahşap ve Yapı Koruma Uzmanı (Bina Koruma)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung Bautenschutz in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz trocknen durchfeuchtete Bauwerke, bereiten Sanierungsbereiche vor, tauschen Mauerteile aus und ersetzen den Putz. Um künftigen Schäden entgegenzuwirken, führen sie auch vorbeugende Maßnahmen durch. Sie prüfen zunächst Art, Umfang und Ursache der Schäden. Dann ergreifen sie in Absprache mit dem Auftraggeber die passenden Maßnahmen, um z.B. Feuchtigkeitsschäden oder Schäden durch Pilzbefall an den Bauwerken oder Bauwerksteilen entgegenzuwirken. Sie planen den Arbeitsauftrag, richten den Arbeitsplatz ein und sichern ihn. Die ausgeführten Arbeiten dokumentieren sie ebenso wie die eingesetzten Materialien und Verfahren.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz finden Beschäftigungim Ausbaugewerbein Hochbauunternehmenim Bereich Desinfektion und SchädlingsbekämpfungArbeitsorte:Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz arbeiten in erster Liniein Gebäudenan Gebäuden im FreienDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [9.0%]9Hauptschulabschluss* [45.0%]45mittlerer Bildungsabschluss [36.0%]36Hochschulreife [9.0%]9Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einsatz von Insektiziden oder Holzschutzmitteln) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von spezifischen Schadsymptomen an Bauwerken aus Beton, Mauerwerk und Naturstein)Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen) Gute körperliche Konstitution (z.B. bei Arbeiten im Freien oder beim Tragen schwerer Bauteile)Schulfächer:Mathematik (z.B. um die Dosierung von Schutzanstrichen zu kalkulieren)Werken/Technik (z.B. um mit verschiedenen Werkzeugen zu arbeiten)Biologie (z.B. um pflanzliche und tierische Schädlinge zu bekämpfen)Chemie (z.B. um Chemikalien einzusetzen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €
Ist Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung Bautenschutz eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung Bautenschutz" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung Bautenschutz qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung Bautenschutz" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung Bautenschutz in Deutschland typischerweise? ▼
Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Bauwirtschaft, spezialisierte Betriebe für Holz- und Bautenschutz): BaustellenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Berlin (Berlin):Knobelsdorff-Schule Oberstufenzentrum Bautechnik Ifür die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Friedberg (Hessen): Johann-Philipp-Reis-Schule Die Berufsschulefür die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Rendsburg (Schleswig-Holstein):Berufsbildungszentrum am Nord-Ostsee-Kanal- AöR -Europaschule-Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung Bautenschutz in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.