Zum Inhalt springen

Holzspielzeugmacher/Holzspielzeugmacherin

Holzspielzeugmacher/in

Ausbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 93332

Was ist Ahşap Oyuncak Yapımcısı?

Was macht man in diesem Beruf?Holzspielzeugmacher/innen stellen nach eigenen Entwürfen oder Vorgaben Holzspielzeug und dekorative Holzgegenstände her. Dazu suchen sie geeignete Holzarten und -werkstoffe aus und lagern bzw. trocknen sie fachgerecht. Bei Spielwaren achten sie schon beim Entwurf darauf, dass die Produkte kindersicher gestaltet sind. Sie sägen die Hölzer nach den im Entwurf vorgesehenen Maßen zu und fräsen, drehen und drechseln sie dann. Einzelteile und Baugruppen montieren sie zu kompletten Gegenständen. Anschließend verzieren sie die Werkstücke mit Ornamenten oder Bildmotiven und behandeln die Holzoberflächen mit Lacken und Lasuren. Sie restaurieren auch kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus Holz, z.B. Uhrengehäuse oder Figuren.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Holzspielzeugmacher/innen finden Beschäftigungin Holzspielzeugmacherwerkstättenin Betrieben der Spielzeugindustriein Werkstätten für Menschen mit BehinderungenArbeitsorte:Holzspielzeugmacher/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin Werk- bzw. Produktionshallenin LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Hobeln, Sägen oder Schleifen der Werkstücke)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Verleimen oder Verschrauben einzelner Holzbauteile) Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. Entwerfen und Gestalten von Holzspielzeug)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Verzieren von Holzspielzeug mit dekorativen Malereien) Sorgfalt (z.B. beim Reparieren und Restaurieren von Holzspielzeug)Schulfächer:Mathematik (z.B. um technische Berechnungen durchzuführen)Werken/Technik (z.B. um Werkzeuge zur Holzbearbeitung zu bedienen)Kunst (z.B. um Holzspielzeug mit dekorativen Malereien zu verzieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 920 € (Handwerk*), 978 € bis 1.146 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 € (Handwerk*), 1.070 € bis 1.202 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.130 € (Handwerk*), 1.120 € bis 1.266 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Holzspielzeugmacher/innen stellen nach eigenen Entwürfen oder Vorgaben Holzspielzeug und dekorative Holzgegenstände her. Dazu suchen sie geeignete Holzarten und -werkstoffe aus und lagern bzw. trocknen sie fachgerecht. Bei Spielwaren achten sie schon beim Entwurf darauf, dass die Produkte kindersicher gestaltet sind. Sie sägen die Hölzer nach den im Entwurf vorgesehenen Maßen zu und fräsen, drehen und drechseln sie dann. Einzelteile und Baugruppen montieren sie zu kompletten Gegenständen. Anschließend verzieren sie die Werkstücke mit Ornamenten oder Bildmotiven und behandeln die Holzoberflächen mit Lacken und Lasuren. Sie restaurieren auch kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus Holz, z.B. Uhrengehäuse oder Figuren.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Holzspielzeugmacher/innen finden Beschäftigungin Holzspielzeugmacherwerkstättenin Betrieben der Spielzeugindustriein Werkstätten für Menschen mit BehinderungenArbeitsorte:Holzspielzeugmacher/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin Werk- bzw. Produktionshallenin LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Hobeln, Sägen oder Schleifen der Werkstücke)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Verleimen oder Verschrauben einzelner Holzbauteile) Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. Entwerfen und Gestalten von Holzspielzeug)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Verzieren von Holzspielzeug mit dekorativen Malereien) Sorgfalt (z.B. beim Reparieren und Restaurieren von Holzspielzeug)Schulfächer:Mathematik (z.B. um technische Berechnungen durchzuführen)Werken/Technik (z.B. um Werkzeuge zur Holzbearbeitung zu bedienen)Kunst (z.B. um Holzspielzeug mit dekorativen Malereien zu verzieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 920 € (Handwerk*), 978 € bis 1.146 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 € (Handwerk*), 1.070 € bis 1.202 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.130 € (Handwerk*), 1.120 € bis 1.266 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Holzspielzeugmacher/Holzspielzeugmacherin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Holzspielzeugmacher/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. handwerkliche oder industrielle Unternehmen der Spielzeugindustrie): Werkstätten, Werk- bzw. Produktionshallen, LagerräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Seiffen (Sachsen):Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Technik, Wirtschaft des ErzgebirgskreisesQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Holzspielzeugmacher/innen stellen nach eigenen Entwürfen oder Vorgaben Holzspielzeug und dekorative Holzgegenstände her. Dazu suchen sie geeignete Holzarten und -werkstoffe aus und lagern bzw. trocknen sie fachgerecht. Bei Spielwaren achten sie schon beim Entwurf darauf, dass die Produkte kindersicher gestaltet sind. Sie sägen die Hölzer nach den im Entwurf vorgesehenen Maßen zu und fräsen, drehen und drechseln sie dann. Einzelteile und Baugruppen montieren sie zu kompletten Gegenständen. Anschließend verzieren sie die Werkstücke mit Ornamenten oder Bildmotiven und behandeln die Holzoberflächen mit Lacken und Lasuren. Sie restaurieren auch kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus Holz, z.B. Uhrengehäuse oder Figuren.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Holzspielzeugmacher/innen finden Beschäftigungin Holzspielzeugmacherwerkstättenin Betrieben der Spielzeugindustriein Werkstätten für Menschen mit BehinderungenArbeitsorte:Holzspielzeugmacher/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin Werk- bzw. Produktionshallenin LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Hobeln, Sägen oder Schleifen der Werkstücke)Gesch...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungHolzspielzeugmacher/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Holzspielzeugmacher/innen stellen nach eigenen Entwürfen oder Vorgaben Holzspielzeug und dekorative Holzgegenstände her. Dazu suchen sie geeignete Holzarten und -werkstoffe aus und lagern bzw. trocknen sie fachgerecht. Bei Spielwaren achten sie schon beim Entwurf darauf, dass die Produkte kindersicher gestaltet sind. Sie sägen die Hölzer nach den im Entwurf vorgesehenen Maßen zu und fräsen, drehen und drechseln sie dann. Einzelteile und Baugruppen montieren sie zu kompletten Gegenständen. Anschließend verzieren sie die Werkstücke mit Ornamenten oder Bildmotiven und behandeln die Holzoberflächen mit Lacken und Lasuren. Sie restaurieren auch kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus Holz, z.B. Uhrengehäuse oder Figuren.Wo arbeitet man?Holzspielzeugmacher/innen finden Beschäftigungin Holzspielzeugmacherwerkstättenin Betrieben der Spielzeugindustriein Werkstätten für Menschen mit BehinderungenWeitereBerufe im KunsthandwerkBerufe mit Holz

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Lesen und Erstellen von Skizzen und Zeichnungen, Anwenden von GestaltungsprinzipienBeschaffenheit und Eigenschaften von Holz und HolzwerkstoffenHerstellen und Anwenden von Vorrichtungen und SchablonenBe- und Verarbeiten von Holz und HolzwerkstoffenInstandhalten von Werkzeugen und MaschinenPrüfen und Behandeln von OberflächenDrechseln und Drehendekoratives Spanen, Schnitzen, Malen und SchmückenMontieren von TeilenAusbildung in der Berufsschule in den Lerngebieten:Holz, Holzwerkstoffe und ihre manuelle BearbeitungSchnitzen und dekoratives SpanenDrechselntechnische MathematikGrundlagen des Zeichnensdekoratives Malen und SchmückenHolzverbindungen und VerbindungsmittelHolzbearbeitungsmaschinenHolzspielzeug und kunsthandwerkliche ErzeugnisseEntwurfszeichnentechnisches ZeichnenOberflächenbehandlungZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrPrüfen und Verpacken von ErzeugnissenAusbildung in der Berufsschule in den Lerngebieten:Vertiefung der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrErgänzungswerkstoffeVorrich...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche Eigenschaften und welche Beschaffenheit die berufsüblichen Holzarten und Holzwerkstoffe habenwie Holz und Holzwerkstoffe be- und verarbeitet werden, z.B. durch Sägen, Feilen und Schleifenwie Oberflächen dekorativ bemalt und geschmückt werdenwie man Freihandzeichnungen und technische Zeichnungen anfertigtwie das Holz getrocknet und unter Beachtung des Verwendungszweckes und der Qualitätserhaltung fachgerecht gelagert wirdwie man Kleinteile durch Holzdrehen, Querholzdrehen oder auf Halbautomaten herstelltwie man Oberflächen mittels Drucktechniken und Spritztechniken veredeltwie man Drehteile auf Halbautomaten herstelltwie dekorative Späne und Spanlocken durch Stechen, Drehen und Hobeln hergestellt werdenworauf bei der Endkontrolle zu achten istDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Gebieten (z.B. Oberflächenbehandlung, technisches Zeichnen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Werkzeichnung anfertigen, Werkstücke hobeln und fräsen, Bauteile verleimenUmgebung: in Werkstätten, Werk- und Produktionshallen bei Maschinenlärm und HolzstaubKleidung: Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schutzbrille, ggf. Gehörschutz, StaubschutzmaskeAnforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Hobeln, Sägen oder Schleifen der Werkstücke)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Verleimen oder Verschrauben einzelner Holzbauteile) Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. Entwerfen und Gestalten von Holzspielzeug)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Verzieren von Holzspielzeug mit dekorativen Malereien) Sorgfalt (z.B. beim Reparieren und Restaurieren von Holzspielzeug)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 920 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.130 €Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 978 € bis 1.146 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 € bis 1.202 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 € bis 1.266 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um technische Berechnungen durchzuführenWerken/Technik: z.B. um Werkzeuge zur Holzbearbeitung zu bedienen Kunst: z.B. um Holzspielzeug mit dekorativen Malereien zu verzieren

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Holzspielzeugmacher/in an:Bereich KunsthandwerkDrechsler (Elfenbeinschnitzer)/Drechslerin (Elfenbeinschnitzerin) Fachrichtung ElfenbeinschnitzenDrechsler (Elfenbeinschnitzer)/Drechslerin (Elfenbeinschnitzerin) Fachrichtung DrechselnHolzbildhauer/HolzbildhauerinGemeinsamkeit:Einzelstücke oder Kleinserien aus Holz gestalten und anfertigenBereich HolzSpielzeughersteller/SpielzeugherstellerinTischler/TischlerinHolzmechaniker/Holzmechanikerin Fachrichtung Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und RahmenHolzmechaniker/Holzmechanikerin Fachrichtung Herstellen von Möbeln und InnenausbauteilenHolzmechaniker/Holzmechanikerin Fachrichtung Montieren von Innenausbauten und BauelementenGemeinsamkeit:Holzprodukte bzw. Spielzeug herstellen und montieren

Entwicklung der Ausbildung

1935:Erstmalige Anerkennung als eigenständiger Beruf1991:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft1996:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung, u.a. Anpassung an die technischen Entwicklungen2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Holzspielzeugmacher/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungHolzspielzeugmacher/Holzspielzeugmacherin

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2024Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.030 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 810 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.050 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Januar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €Quelle:Tarifregister Bremen, Stand Februar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €Quelle:HWK Kassel, Stand August 2024Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.134 €3. Ausbildungsjahr: 1.254 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €Quelle:IG Metall, Stand Februar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.093 €2. Ausbildungsjahr: 1.146 €3. Ausbildungsjahr: 1.266 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 1.002 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.010 €2. Ausbildungsjahr: 1.084 €3. Ausbildungsjahr: 1.163 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 870 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Holzspielzeugmacher/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Holzspielzeugmacher/innen in Betrieben der Spielzeugindustrie sowie in betreuten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Holzbe- und -verarbeitung bis hin zu Restaurierung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Drechsler- bzw. Elfenbeinschnitzer- und Holzspielzeugmachermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Holztechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Holzspielzeugmacherbetrieb.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 759 €2. Ausbildungsjahr: 872 €3. Ausbildungsjahr: 1.069 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 978 €2. Ausbildungsjahr: 1.072 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:IG Metall, Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 1.002 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Industrie und Handel sowie Handwerk insgesamt 9 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. Alle verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss. Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €Quelle:IG Metall, Stand Februar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 1.002 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2024Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.022 €2. Ausbildungsjahr: 1.108 €3. Ausbildungsjahr: 1.228 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Holzspielzeugmacher/zur Holzspielzeugmacherin (HolzSpielzMAusbV) vom 08.07.1996 (BGBl. I S. 940)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Holzspielzeugmacher/Holzspielzeugmacherin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 09.05.1996)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 920 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €Quelle:IG Metall, Stand November 2025Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.146 €2. Ausbildungsjahr: 1.202 €3. Ausbildungsjahr: 1.262 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €Quelle:IG Metall, Stand Februar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.093 €2. Ausbildungsjahr: 1.146 €3. Ausbildungsjahr: 1.266 €Quelle:IHK Schleswig-Holstein, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Februar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €Quelle:IG Metall, Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 1.002 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Ahşap Oyuncak Yapımcısı

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Holzspielzeugmacher/Holzspielzeugmacherin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Holzspielzeugmacher/innen stellen nach eigenen Entwürfen oder Vorgaben Holzspielzeug und dekorative Holzgegenstände her. Dazu suchen sie geeignete Holzarten und -werkstoffe aus und lagern bzw. trocknen sie fachgerecht. Bei Spielwaren achten sie schon beim Entwurf darauf, dass die Produkte kindersicher gestaltet sind. Sie sägen die Hölzer nach den im Entwurf vorgesehenen Maßen zu und fräsen, drehen und drechseln sie dann. Einzelteile und Baugruppen montieren sie zu kompletten Gegenständen. Anschließend verzieren sie die Werkstücke mit Ornamenten oder Bildmotiven und behandeln die Holzoberflächen mit Lacken und Lasuren. Sie restaurieren auch kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus Holz, z.B. Uhrengehäuse oder Figuren.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Holzspielzeugmacher/innen finden Beschäftigungin Holzspielzeugmacherwerkstättenin Betrieben der Spielzeugindustriein Werkstätten für Menschen mit BehinderungenArbeitsorte:Holzspielzeugmacher/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin Werk- bzw. Produktionshallenin LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Hobeln, Sägen oder Schleifen der Werkstücke)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Verleimen oder Verschrauben einzelner Holzbauteile) Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. Entwerfen und Gestalten von Holzspielzeug)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Verzieren von Holzspielzeug mit dekorativen Malereien) Sorgfalt (z.B. beim Reparieren und Restaurieren von Holzspielzeug)Schulfächer:Mathematik (z.B. um technische Berechnungen durchzuführen)Werken/Technik (z.B. um Werkzeuge zur Holzbearbeitung zu bedienen)Kunst (z.B. um Holzspielzeug mit dekorativen Malereien zu verzieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 920 € (Handwerk*), 978 € bis 1.146 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 € (Handwerk*), 1.070 € bis 1.202 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.130 € (Handwerk*), 1.120 € bis 1.266 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Holzspielzeugmacher/Holzspielzeugmacherin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Holzspielzeugmacher/Holzspielzeugmacherin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Holzspielzeugmacher/Holzspielzeugmacherin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Holzspielzeugmacher/Holzspielzeugmacherin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Holzspielzeugmacher/Holzspielzeugmacherin in Deutschland typischerweise?

Holzspielzeugmacher/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. handwerkliche oder industrielle Unternehmen der Spielzeugindustrie): Werkstätten, Werk- bzw. Produktionshallen, LagerräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Seiffen (Sachsen):Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Technik, Wirtschaft des ErzgebirgskreisesQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Holzspielzeugmacher/Holzspielzeugmacherin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

📬 Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

📬 Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.