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Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Betonsteinindustrie

Industriemeister/in - Betonsteinindustrie

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 21293

Was ist Industriemeister/in Fachrichtung Betonsteinindustrie (Beton Taşı Endüstrisi Usta Başı/Yöneticisi)?

Aufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. In der Fertigung kontrollieren sie Baustoffe, beurteilen und verbessern Betonmischungen und steuern Verfüll- und Trocknungsprozesse. Auf der Baustelle stellen sie sicher, dass Montage- und Verlegearbeiten fachgerecht ausgeführt werden. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie sind beschäftigt in Betrieben der Baustoffherstellungin Betrieben des HochbausArbeitsorte:Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie arbeiten meistin Werkhallenim Freien auf Baustellenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf aus dem Fachbereich und Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige einschlägige praktische Tätigkeit, davon 3 Jahre in der BetonsteinindustrieInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraktischer Teil:Arbeitsproben, z.B.: Herstellung von Betonmischungen, Ausführung von Oberflächenbearbeitungs- bzw. -gestaltungsarten, Zusammenbauen von Betonschalungen, Aufreißen von Bauteilen bzw. Werkstücken Baustoffprüfung und Betoninstandsetzung, z.B.: Durchführung von Betonprüfungen, Auswertung der Messwerte, SchadensdiagnoseFachtheoretischer Teil:Fachrechnen, z.B.: Flächen-, Gewichts- und Materialmengenberechnungen, Aufgaben aus dem Gebiet der Baumechanik und StatikFachzeichnen, z.B.: Geometrische Grundlagen, konstruierendes Fachzeichnen, Lesen von ZeichnungenFachtechnologie, z.B.: Betonaufbereitungs-, Oberflächenbearbeitungsverfahren, Formenbau in Holz, Stahl, Gips, Beton und KunststoffDatenverarbeitung, z.B.: Anwendungen, Datenbank, Textverarbeitung, KalkulationFertigungsarbeit:Vorbereitung, Formenbau, Material-, Maschinen-, Personal-, Arbeitsablaufplanung, Fertigungsdurchführung und -überwachung oder Stahlbetonfertigteilbau sowie Kostenrechnungen und WirtschaftlichkeitsvergleichsrechnungenWirtschafts-, rechts- und sozialkundlicher Teil:Rechnungswesen: Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, EDV-Anwendungen im Rechnungswesen, LohnbuchhaltungWirtschaftslehre: Grundfragen der Unternehmensgründung, Personalorganisation, betriebswirtschaftliche Aufgaben, FinanzwirtschaftRechts- und Sozialwesen: Bürgerliches Recht, Verfahrensrecht, Arbeitsrecht, Versicherungsrecht, SteuerrechtBerufs- und arbeitspädagogischer Teil

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Industriemeister/in Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: 1 Jahr (Vollzeit)

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. In der Fertigung kontrollieren sie Baustoffe, beurteilen und verbessern Betonmischungen und steuern Verfüll- und Trocknungsprozesse. Auf der Baustelle stellen sie sicher, dass Montage- und Verlegearbeiten fachgerecht ausgeführt werden. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie sind beschäftigt in Betrieben der Baustoffherstellungin Betrieben des HochbausArbeitsorte:Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie arbeiten meistin Werkhallenim Freien auf Baustellenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf aus dem Fachbereich und Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige einschlägige praktische Tätigkeit, davon 3 Jahre in der BetonsteinindustrieInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraktischer Teil:Arbeitsproben, z.B.: Herstellung von Betonmischungen, Ausführung von Oberflächenbearbeitungs- bzw. -gestaltungsarten, Zusammenbauen von Betonschalungen, Aufreißen von Bauteilen bzw. Werkstücken Baustoffprüfung und Betoninstandsetzung, z.B.: Durchführung von Betonprüfungen, Auswertung der Messwerte, SchadensdiagnoseFachtheoretischer Teil:Fachrechnen, z.B.: Flächen-, Gewichts- und Materialmengenberechnungen, Aufgaben aus dem Gebiet der Baumechanik und StatikFachzeichnen, z.B.: Geometrische Grundlagen, konstruierendes Fachzeichnen, Lesen von ZeichnungenFachtechnologie, z.B.: Betonaufbereitungs-, Oberflächenbearbeitungsverfahren, Formenbau in Holz, Stahl, Gips, Beton und KunststoffDatenverarbeitung, z.B.: Anwendungen, Datenbank, Textverarbeitung, KalkulationFertigungsarbeit:Vorbereitung, Formenbau, Material-, Maschinen-, Personal-, Arbeitsablaufplanung, Fertigungsdurchführung und -überwachung oder Stahlbetonfertigteilbau sowie Kostenrechnungen und WirtschaftlichkeitsvergleichsrechnungenWirtschafts-, rechts- und sozialkundlicher Teil:Rechnungswesen: Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, EDV-Anwendungen im Rechnungswesen, LohnbuchhaltungWirtschaftslehre: Grundfragen der Unternehmensgründung, Personalorganisation, betriebswirtschaftliche Aufgaben, FinanzwirtschaftRechts- und Sozialwesen: Bürgerliches Recht, Verfahrensrecht, Arbeitsrecht, Versicherungsrecht, SteuerrechtBerufs- und arbeitspädagogischer Teil

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Betonsteinindustrie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Meisterschulen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Industriemeister/inWeiterbildungsartMeisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und HandelskammernTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauer1 Jahr (Vollzeit)Aufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. In der Fertigung kontrollieren sie Baustoffe, beurteilen und verbessern Betonmischungen und steuern Verfüll- und Trocknungsprozesse. Auf der Baustelle stellen sie sicher, dass Montage- und Verlegearbeiten fachgerecht ausgeführt werden. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie sind beschäftigt in Betrieben der Baustoffherstellungin Betrieben des HochbausArbeitsorte:Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie arbeiten meistin Werkhallenim Freien auf Baustellenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf aus dem Fachbereich und Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige einschlägige praktische Tätigkeit, davon 3 Jahre in der BetonsteinindustrieInhalte der Weiterbildung...

Weiterbildungsdauer

Vollzeit: 1 Jahr

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachpraktischer Teil:Arbeitsproben, z.B.: Herstellung von Betonmischungen, Ausführung von Oberflächenbearbeitungs- bzw. -gestaltungsarten, Zusammenbauen von Betonschalungen, Aufreißen von Bauteilen bzw. Werkstücken Baustoffprüfung und Betoninstandsetzung, z.B.: Durchführung von Betonprüfungen, Auswertung der Messwerte, SchadensdiagnoseFachtheoretischer Teil:Fachrechnen, z.B.: Flächen-, Gewichts- und Materialmengenberechnungen, Aufgaben aus dem Gebiet der Baumechanik und StatikFachzeichnen, z.B.: Geometrische Grundlagen, konstruierendes Fachzeichnen, Lesen von ZeichnungenFachtechnologie, z.B.: Betonaufbereitungs-, Oberflächenbearbeitungsverfahren, Formenbau in Holz, Stahl, Gips, Beton und KunststoffDatenverarbeitung, z.B.: Anwendungen, Datenbank, Textverarbeitung, KalkulationFertigungsarbeit:Vorbereitung, Formenbau, Material-, Maschinen-, Personal-, Arbeitsablaufplanung, Fertigungsdurchführung und -überwachung oder Stahlbetonfertigteilbau sowie Kostenrechnungen und WirtschaftlichkeitsvergleichsrechnungenWirtschafts-, rechts- und sozialkundlicher Teil:Rechnungswesen: Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, EDV-Anwendungen im Rechnungswesen, LohnbuchhaltungWirtschaftslehre: Grundfragen der Unternehmensgründung, Personalorganisation, betriebswirtschaftliche Aufgaben, FinanzwirtschaftRechts- und Sozialwesen: Bürgerliches Recht, Verfahrensrecht, Arbeitsrecht, Versicherungsrecht, SteuerrechtBerufs- und arbeitspädagogischer Teil

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Materialmengenberechnungen durchzuführenTechnik: z.B. um Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen zu überwachenWirtschaft/Recht: z.B. um Betriebsmittel zu planen und Kosten zu kontrollierenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Feedback und Zielvereinbarung anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitganztägiger Unterricht an mindestens vier WochentagenLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Industriemeister/in der Fachrichtung Betonsteinindustrie an:Bereich Baustoffe und NatursteineWerkstein- und Terrazzoherstellermeister/Werkstein- und Terrazzoherstellermeisterin/Bachelor Professional im Werkstein- und Terrazzohersteller-HandwerkStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Steintechnik/Bachelor Professional in TechnikIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Aufbereitungs- und VerfahrenstechnikIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Kalk/ZementGemeinsamkeit:Ähnliche Baustoffe verarbeiten bzw. herstellenBereich Architektur und BautechnikGeprüfter Polier/Geprüfte Polierin - HochbauStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Arbeitsprozesse im Baubetrieb leitenBereich QualitätssicherungGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:Technische Prozesse kaufmännisch-betriebswirtschaftlich steuern

Entwicklung der Weiterbildung

2000:Rechtsvorschrift über die Prüfungsanforderungen für Industriemeister/Industriemeisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

je nach zuständiger Kammer z.B.Industriemeister/in - Fachrichtung BetonsteinindustrieMeister/in der Betonsteinindustrie (IHK)

Die Weiterbildung im Überblick

Industriemeister bzw. Industriemeisterin der Fachrichtung Betonsteinindustrie ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist durch Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern geregelt. Zugangsvoraussetzungen, Dauer und Abschussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Industriemeister/innen der Fachrichtung Betonsteinindustrie in Betrieben der Baustoffherstellung sowie des Hochbaus.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei vom Stahlbetonbau bis hin zur Verfahrenstechnik.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Fertigungs-, Dienstleistungs- oder Handelsbetrieb im Bereich Betonsteinindustrie oder im Betonfertigteilbau.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungDie zuständigen Industrie- und Handelskammern erlassen Prüfungsvorschriften. Beispiel für die Regelung einer Industrie- und Handelskammer:Richtlinien für die Durchführung von Industriemeister-Prüfungen der Fachrichtung Betonsteinindustrie vom 15.06.2006 (Industrie- und Handelskammer Ulm)

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf aus dem Fachbereich und Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige einschlägige praktische Tätigkeit, davon 3 Jahre in der Betonsteinindustrie

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Industriemeister/in Fachrichtung Betonsteinindustrie (Beton Taşı Endüstrisi Usta Başı/Yöneticisi)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Betonsteinindustrie in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. In der Fertigung kontrollieren sie Baustoffe, beurteilen und verbessern Betonmischungen und steuern Verfüll- und Trocknungsprozesse. Auf der Baustelle stellen sie sicher, dass Montage- und Verlegearbeiten fachgerecht ausgeführt werden. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie sind beschäftigt in Betrieben der Baustoffherstellungin Betrieben des HochbausArbeitsorte:Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Betonsteinindustrie arbeiten meistin Werkhallenim Freien auf Baustellenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf aus dem Fachbereich und Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige einschlägige praktische Tätigkeit, davon 3 Jahre in der BetonsteinindustrieInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraktischer Teil:Arbeitsproben, z.B.: Herstellung von Betonmischungen, Ausführung von Oberflächenbearbeitungs- bzw. -gestaltungsarten, Zusammenbauen von Betonschalungen, Aufreißen von Bauteilen bzw. Werkstücken Baustoffprüfung und Betoninstandsetzung, z.B.: Durchführung von Betonprüfungen, Auswertung der Messwerte, SchadensdiagnoseFachtheoretischer Teil:Fachrechnen, z.B.: Flächen-, Gewichts- und Materialmengenberechnungen, Aufgaben aus dem Gebiet der Baumechanik und StatikFachzeichnen, z.B.: Geometrische Grundlagen, konstruierendes Fachzeichnen, Lesen von ZeichnungenFachtechnologie, z.B.: Betonaufbereitungs-, Oberflächenbearbeitungsverfahren, Formenbau in Holz, Stahl, Gips, Beton und KunststoffDatenverarbeitung, z.B.: Anwendungen, Datenbank, Textverarbeitung, KalkulationFertigungsarbeit:Vorbereitung, Formenbau, Material-, Maschinen-, Personal-, Arbeitsablaufplanung, Fertigungsdurchführung und -überwachung oder Stahlbetonfertigteilbau sowie Kostenrechnungen und WirtschaftlichkeitsvergleichsrechnungenWirtschafts-, rechts- und sozialkundlicher Teil:Rechnungswesen: Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, EDV-Anwendungen im Rechnungswesen, LohnbuchhaltungWirtschaftslehre: Grundfragen der Unternehmensgründung, Personalorganisation, betriebswirtschaftliche Aufgaben, FinanzwirtschaftRechts- und Sozialwesen: Bürgerliches Recht, Verfahrensrecht, Arbeitsrecht, Versicherungsrecht, SteuerrechtBerufs- und arbeitspädagogischer Teil

Ist Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Betonsteinindustrie eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Betonsteinindustrie" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Betonsteinindustrie qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf aus dem Fachbereich und Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige einschlägige praktische Tätigkeit, davon 3 Jahre in der Betonsteinindustrie

Wo arbeiten Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Betonsteinindustrie in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Meisterschulen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Betonsteinindustrie in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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