Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Printmedien - Bachelor Professional in Print
Industriemeister/in - Printmedien/Bachelor Professional in Print
Was ist Baskı Medyası Endüstri Ustası (Profesyonel Lisans)?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
Beschreibung (Deutsch)
Aufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Printmedien planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse bei Druck, Druckveredelung und Druckweiterverarbeitung. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie steuern die Druckvorgänge und stellen die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Zudem gewährleisten sie die Einhaltung medienrechtlicher Vorschriften, erstellen Konzepte für das Marketing und betreuen die Kundschaft. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich. Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe: Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Printmedien sind beschäftigtin Verlagen in Druckereienin Betrieben der DruckweiterverarbeitungArbeitsorte: Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Printmedien arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:eine Abschluss- oder Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Druck- und Medienwirtschaftodereine Ausbildung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie eine mindestens 1-jährige Berufspraxisodereine mindestens 4-jährige einschlägige BerufspraxisInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Handlungsspezifische Qualifikationen:Handlungsbereich Medienproduktionim Qualifikationsschwerpunkt Produkte und Prozesse der Print- und Digitalmedienproduktion, z.B. Produktionsprozesse, Auftragsanforderungen, innovative Print- und Digitalmedienprodukte, Vorbereitung von Investitionsentscheidungenim Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkt Druck- und Druckveredelung, z.B. Produktionsabläufe der Druck- und Druckveredelungsprozesse planen, organisieren und beurteilen, Prozesse optimieren, qualitätssichernde Maßnahmen durchführenim Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkt Druckweiterverarbeitung, z.B. Produktionsabläufe der Druckweiterverarbeitungsprozesse planen, organisieren und beurteilen, Prozesse optimieren, qualitätssichernde Maßnahmen durchführenHandlungsbereich Führung und Organisationim Qualifikationsschwerpunkt Personalmanagement, z.B. Personalauswahl, -einsatz, -entwicklungim Qualifikationsschwerpunkt Vertriebs- und Geschäftsprozesse, z.B. Vertriebsstrategien, Qualitätsmanagement, Urheber-, Vertrags-, Steuerrechtim Qualifikationsschwerpunkt Kostenmanagement, z.B. Überwachung von Budgets und Projektkosten, Kalkulationsverfahren, Methoden der ZeitwirtschaftGrundlegende Qualifikationen:rechtsbewusstes Handeln, z.B.: Arbeits- und Sozialrecht, Umweltrecht, wirtschaftsrechtliche Vorschriften, Produkthaftung und Datenschutzbetriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: ökonomische Handlungsprinzipien, Grundsätze betrieblicher Aufbau- und Ablauforganisation, Kostenrechnungen und KalkulationsverfahrenMethoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Prozess- und Produktionsdaten, Präsentationstechniken, Statistiken, Tabellen und Diagramme, Informations- und KommunikationsformenZusammenarbeit im Betrieb, z.B.: Einflüsse der Arbeitsorganisation, des Arbeitsplatzes und der Gruppenstruktur auf das Sozialverhalten, Führungsmethoden und -techniken, Lösung betrieblicher Probleme und sozialer KonflikteBerufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Printmedien - Bachelor Professional in Print in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Industrie- und Handelskammern und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasen
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Printmedien planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse bei Druck, Druckveredelung und Druckweiterverarbeitung. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie steuern die Druckvorgänge und stellen die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Zudem gewährleisten sie die Einhaltung medienrechtlicher Vorschriften, erstellen Konzepte für das Marketing und betreuen die Kundschaft. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich. Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe: Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Printmedien sind beschäftigtin Verlagen in Druckereienin Betrieben der DruckweiterverarbeitungArbeitsorte: Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Printmedien arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:eine Abschluss- oder Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Druck- und Medienwirtschaftodereine Ausbildung in eine...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Handlungsspezifische Qualifikationen:Produkte und Prozesse der Print- und Digitalmedienproduktion: 130 UnterrichtsstundenWahlpflichtqualifikationsschwerpunkt: 170 UnterrichtsstundenVorbereitung auf Gesamtplanung: 40 UnterrichtsstundenPersonalmanagement: 40 UnterrichtsstundenVertriebs- und Geschäftsprozesse: 120 UnterrichtsstundenKostenmanagement: 60 UnterrichtsstundenGrundlegende Qualifikationen:Rechtsbewusstes Handeln: 60 UnterrichtsstundenBetriebswirtschaftliches Handeln: 120 UnterrichtsstundenAnwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung: 80 UnterrichtsstundenZusammenarbeit im Betrieb: 70 UnterrichtsstundenLern- und Arbeitsmethodik: 10 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl: 900 Unterrichtsstunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren.Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Handlungsspezifische Qualifikationen:Handlungsbereich Medienproduktionim Qualifikationsschwerpunkt Produkte und Prozesse der Print- und Digitalmedienproduktion, z.B. Produktionsprozesse, Auftragsanforderungen, innovative Print- und Digitalmedienprodukte, Vorbereitung von Investitionsentscheidungenim Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkt Druck- und Druckveredelung, z.B. Produktionsabläufe der Druck- und Druckveredelungsprozesse planen, organisieren und beurteilen, Prozesse optimieren, qualitätssichernde Maßnahmen durchführenim Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkt Druckweiterverarbeitung, z.B. Produktionsabläufe der Druckweiterverarbeitungsprozesse planen, organisieren und beurteilen, Prozesse optimieren, qualitätssichernde Maßnahmen durchführenHandlungsbereich Führung und Organisationim Qualifikationsschwerpunkt Personalmanagement, z.B. Personalauswahl, -einsatz, -entwicklungim Qualifikationsschwerpunkt Vertriebs- und Geschäftsprozesse, z.B. Vertriebsstrategien, Qualitätsmanagement, Urheber-, Vertrags-, Steuerrechtim Qualifikationsschwerpunkt Kostenmanagement, z.B. Überwachung von Budgets und Projektkosten, Kalkulationsverfahren, Methoden der ZeitwirtschaftGrundlegende Qualifikationen:rechtsbewusstes Handeln, z.B.: Arbeits- und Sozialrecht, Umweltrecht, wirtschaftsrechtliche Vorschriften, Produkthaftung und Datenschutzbetriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: ökonomische Handlungsprinzipien, Grundsätze betrieblicher Aufbau- und Ablauforganisation, Kostenrechnungen und Kalkulation...
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Kosten zu kalkulieren und Betriebsabrechnungen zu erstellenWirtschaft/Recht: z.B. um eine Betriebsabteilung erfolgreich zu leitenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Industriemeister/in der Fachrichtung Printmedien an:Bereich Druck und MedienDruckermeister/Druckermeisterin/Bachelor Professional im Drucker-HandwerkGeprüfter Medienfachwirt/Geprüfte Medienfachwirtin - Bachelor Professional in MediaStaatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Werbe- und Mediengestaltung/Bachelor Professional in GestaltungStaatlich geprüfter visueller Designer/Staatlich geprüfte visuelle Designerin digital und printSchriftsetzermeister/Schriftsetzermeisterin/Bachelor Professional im Schriftsetzer-HandwerkSiebdruckermeister/Siebdruckermeisterin/Bachelor Professional im Siebdrucker-HandwerkStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Druck- und Medientechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben bei Entwurf, Gestaltung und Herstellung von Druck- und Medienerzeugnissen übernehmenBereich Büro und SekretariatGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Betriebssteuerung von Druck- und Medienbetrieben übernehmen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1979: erste Verordnung über die Prüfung zum Industriemeister/zur Industriemeisterin der Fachrichtung Druck tritt in Kraft2003:neue Verordnung über die Prüfung zum Industriemeister/zur Industriemeisterin der Fachrichtung Digital- und Printmedien2009:Neuordnung der Weiterbildungsabschlüsse in der Medienwirtschaft: stärkere Gewichtung auf Printmedienproduktion, Druck- und Druckweiterverarbeitung, Printmedienkalkulation und Produktionsplanungssystemeneuer Weiterbildungsabschluss: Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin der Fachrichtung Printmedien alter Abschluss Industriemeister/&Industriemeisterin der Fachrichtung Digital- und Printmedien wird abgelöst2019:neue Verordnung über die Prüfung zum Industriemeister/zur Industriemeisterin der Fachrichtung Printmedien; enthält die Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkte "Druck und Druckveredelung" bzw. "Druckweiterverarbeitung"2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.bundesweit einheitliche Weiterbildungsverordnung:Abschluss: Bachelor Professional in Printvoangestellte zusätzliche Abschlussbezeichnung: Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Print...
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungGeprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Printmedien/Bachelor Professional in Print
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Industriemeister bzw. Industriemeisterin der Fachrichtung Printmedien/Bachelor Professional in Print ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Industriemeister/innen der Fachrichtung Printmedien in Verlagen sowie in Druckereien und Betrieben der Druckweiterverarbeitung.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Druck und Weiterverarbeitung bis hin zu Produktionstechnik.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Druck- und Medientechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Druckereibetrieb oder einer eigenen Beratungsagentur.
▶ Spezialisierung während der Weiterbildung
Mögliche Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkte im Prüfungsteil Handlungsspezifische Qualifikationen:Druck und DruckveredelungDruckweiterverarbeitung
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Zur PrüfungVerordnung über die Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss Geprüfter Industriemeister-Fachrichtung Printmedien und Geprüfte Industriemeisterin-Fachrichtung Printmedien-Bachelor Professional in Print (Industriemeister Printmedien-Bachelor Professional Print-Fortbildungsprüfungsverordnung - IMPMedBAProPrFPrV) vom 18.12.2020 (BGBl. I S. 3050)Ausbilder-Eignungsverordnung vom 21.01.2009 (BGBl. I S. 88)WeiteresGeprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Printmedien - Bachelor Professional in Print - Rahmenplan mit Lernzielen, 2021 (Deutscher Industrie- und Handelskammertag - DIHK)Rahmenplan für die Ausbildung der Ausbilder und Ausbilderinnen, Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung vom 25.06.2009 (geänderte Fassung vom 20.06.2023)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:eine Abschluss- oder Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Druck- und Medienwirtschaftodereine Ausbildung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie eine mindestens 1-jährige Berufspraxisodereine mindestens 4-jährige einschlägige BerufspraxisEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Baskı Medyası Endüstri Ustası (Profesyonel Lisans)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Printmedien - Bachelor Professional in Print in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Printmedien planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse bei Druck, Druckveredelung und Druckweiterverarbeitung. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie steuern die Druckvorgänge und stellen die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Zudem gewährleisten sie die Einhaltung medienrechtlicher Vorschriften, erstellen Konzepte für das Marketing und betreuen die Kundschaft. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich. Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe: Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Printmedien sind beschäftigtin Verlagen in Druckereienin Betrieben der DruckweiterverarbeitungArbeitsorte: Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Printmedien arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:eine Abschluss- oder Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Druck- und Medienwirtschaftodereine Ausbildung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie eine mindestens 1-jährige Berufspraxisodereine mindestens 4-jährige einschlägige BerufspraxisInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Handlungsspezifische Qualifikationen:Handlungsbereich Medienproduktionim Qualifikationsschwerpunkt Produkte und Prozesse der Print- und Digitalmedienproduktion, z.B. Produktionsprozesse, Auftragsanforderungen, innovative Print- und Digitalmedienprodukte, Vorbereitung von Investitionsentscheidungenim Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkt Druck- und Druckveredelung, z.B. Produktionsabläufe der Druck- und Druckveredelungsprozesse planen, organisieren und beurteilen, Prozesse optimieren, qualitätssichernde Maßnahmen durchführenim Wahlpflichtqualifikationsschwerpunkt Druckweiterverarbeitung, z.B. Produktionsabläufe der Druckweiterverarbeitungsprozesse planen, organisieren und beurteilen, Prozesse optimieren, qualitätssichernde Maßnahmen durchführenHandlungsbereich Führung und Organisationim Qualifikationsschwerpunkt Personalmanagement, z.B. Personalauswahl, -einsatz, -entwicklungim Qualifikationsschwerpunkt Vertriebs- und Geschäftsprozesse, z.B. Vertriebsstrategien, Qualitätsmanagement, Urheber-, Vertrags-, Steuerrechtim Qualifikationsschwerpunkt Kostenmanagement, z.B. Überwachung von Budgets und Projektkosten, Kalkulationsverfahren, Methoden der ZeitwirtschaftGrundlegende Qualifikationen:rechtsbewusstes Handeln, z.B.: Arbeits- und Sozialrecht, Umweltrecht, wirtschaftsrechtliche Vorschriften, Produkthaftung und Datenschutzbetriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: ökonomische Handlungsprinzipien, Grundsätze betrieblicher Aufbau- und Ablauforganisation, Kostenrechnungen und KalkulationsverfahrenMethoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Prozess- und Produktionsdaten, Präsentationstechniken, Statistiken, Tabellen und Diagramme, Informations- und KommunikationsformenZusammenarbeit im Betrieb, z.B.: Einflüsse der Arbeitsorganisation, des Arbeitsplatzes und der Gruppenstruktur auf das Sozialverhalten, Führungsmethoden und -techniken, Lösung betrieblicher Probleme und sozialer KonflikteBerufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen
Ist Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Printmedien - Bachelor Professional in Print eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Printmedien - Bachelor Professional in Print" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Printmedien - Bachelor Professional in Print qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:eine Abschluss- oder Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Druck- und Medienwirtschaftodereine Ausbildung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie eine mindestens 1-jährige Berufspraxisodereine mindestens 4-jährige einschlägige BerufspraxisEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Wo arbeiten Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Printmedien - Bachelor Professional in Print in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Industrie- und Handelskammern und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Printmedien - Bachelor Professional in Print in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.