Ingenieur/Ingenieurin für Holztechnik
Ingenieur/in - Holztechnik
Was ist Ağaç Teknolojisi Mühendisi?
Beschreibung (Deutsch)
Holztechnikingenieure in Deutschland entwickeln Produkte und Komponenten aus Holz und Holzwerkstoffen, planen Produktionsanlagen, leiten und überwachen Produktionsprozesse und prüfen zudem Produkte und Materialien.
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Ingenieur/Ingenieurin für Holztechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Medien
[Umrisse] Zeitschrift für BaukulturbmH bauen mit Holz - Portal und Fachzeitschrift für konstruktiven Holzbau und Ausbaudds - das magazin für möbel und ausbauEuropean Journal of Wood and Wood Products. Holz als Roh- und WerkstoffForschung im Ingenieurwesen. Engineering ResearchHK Holz- und KunststoffverarbeitungHOB Die HolzbearbeitungHolz-Zentralblattingenieur.deNetzwerk Grüne Arbeitsweltthink ING. Netzwerk für Schüler und StudierendeVDI nachrichten
▶ Trends
3-D-Druck in der HolzverarbeitungDie Technik der Additiven Fertigung ermöglicht die Herstellung dreidimensionaler Objekte auf der Grundlage digitaler Informationen. Bislang kam sie v.a. im Bereich der Metall- und Kunststoffverarbeitung zum Einsatz. Inzwischen erweitern sich die Anwendungsmöglichkeiten: Künftig sollen mittels 3-D-Druck auch Kleinmöbel oder individuelle Bauteile auf Holzwerkstoffbasis gefertigt werden. Um für diese Entwicklung gerüstet zu sein, müssen sich Beschäftigte mit der neuen Technik vertraut machen.Leasing von kollaborativen Robotern (Cobots)Kollaborative Roboter (Cobots) unterstützen Fachkräfte in der Industrie und verbessern durch Automatisierung sowohl die Produktionsgeschwindigkeit als auch die Qualität. Ihre Anschaffung kann jedoch hohe Kosten verursachen, besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Leasing-Modelle schaffen hier Abhilfe, da sie die Einstiegskosten senken und den Zugang zur Technologie erleichtern. Immer mehr Anbieter reagieren mit entsprechenden Angeboten auf das wachsende Interesse. Führungskräfte in der Industrie prüfen daher zunehmend die Optionen für Cobot-Leasing.
▶ Interessen
Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Überprüfen der Qualität von Zwischenproduktenz.B. Organisieren des Herstellungsprozesses von Fenstern und Türenz.B. Prüfen von FertigungsplänenInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Entwickeln neuer Produktionsverfahrenz.B. Auswerten der Prozessdaten zur HolzwerkstoffherstellungInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Entwerfen von Holzkonstruktionen
▶ Arbeitsorte
Ingenieure und Ingenieurinnen für Holztechnik arbeiten in erster Liniein Büroräumen in Produktions- und Fertigungsstättenin Entwicklungs- und Prüflaborsin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:ArbeitsvorbereitungBetriebsmitteleinsatz planenEntwicklungFertigungstechnikHolzchemie, PapierchemieHolzkonstruktionsbauHolzkundeHolztechnikHolzwerkstoffeMaschinentechnikWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:BetriebswirtschaftslehreCAD (Computer Aided Design)-Systeme anwendenGestaltung, DesignHolzhandelHolzstoffaufbereitungInstandhaltungsmanagementKalkulationKaskadennutzung von HolzKI-gestütztes Generatives DesignKonstruktionLehrtätigkeit (Hochschule)LogistikMaterialwirtschaftProduktmanagementProjektierungProjektmanagementQualitätsmanagementVertriebWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "CAD-/CAM-Anwendungen"
▶ Digitalisierung
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Ingenieure und Ingenieurinnen für Holztechnik ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Druck (z.B. Prototypen von Kleinmöbeln und Möbelteilen mit dem 3-D-Drucker herstellen)3-D-Laserscanning (z.B. Prototypen mit einem 3-D-Laserscanner einscannen, um die Daten in CAD-Programmen weiterverarbeiten zu können)3-D-Simulation (z.B. neue Produktionsverfahren und -anlagen entwickeln und testen)Aktorik (z.B. Aktoren in holzbe- und -verarbeitende Anlagen einplanen)Apps für Überwachung der Produktionsprozesse (z.B. vernetzte Produktionssysteme überwachen)Augmented Reality Operation (z.B. an der Entwicklung von Maschinenwartungsprogrammen für Augmented Reality Operations mitarbeiten)Augmented-Reality-Visualisierung (z.B. geplante Holzobjekte maßstabsgetreu in der realen Umgebung darstellen)Collaborative Robots - Cobots (z.B. Cobots in Fertigungsprozesse einplanen)Computer-Aided Manufacturing - CAM (z.B. Regel- und Steuerungsprogramme für Fertigungssysteme erstellen)Digitaler Zwilling (z.B. Produktionsabläufe mithilfe eines virtuellen Abbilds optimieren)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. Material-, Maschinen- und Fertigungspläne, Wartungs- und Instandhaltungsrichtlinien digital verwalten)Industrieroboter (z.B. Industrieroboter in Fertigungsprozesse einplanen)IoT-Plattformen (z.B. Produktionsanlagen...
▶ Arbeitssituation
Ingenieure und Ingenieurinnen für Holztechnik übernehmen eigenverantwortlich planende, leitende, koordinierende und überwachende Tätigkeiten in der Holzindustrie. Neben technischem Verständnis sind hier eine sorgfältige Arbeitsweise, organisatorisches Geschick, analytisches und betriebswirtschaftliches Denken gefragt. Wenn sie ein Team führen, motivieren sie ihre Mitarbeiter/innen und koordinieren deren Zusammenarbeit. Dabei sind kommunikative Fähigkeiten und Durchsetzungsvermögen erforderlich, im Kundengespräch Verhandlungsgeschick. Bei Tätigkeiten im Vertrieb sind Ingenieure und Ingenieurinnen für Holztechnik viel unterwegs, auch im Ausland. Sie arbeiten mit technischen Maschinen und Anlagen, beispielsweise Entrindungsanlagen und Ablängstationen. Im Büro erstellen sie am Computer z.B. Angebote oder entwerfen Konstruktionszeichnungen. An Prüfständen und in Werk- und Produktionshallen kontrollieren sie u.a. die Eigenschaften von Rohmaterialien und Endprodukten und stellen somit die Qualität sicher. Stäube liegen in der Luft, durch die Maschinen und Anlagen ist es laut. Wenn Störungen an Produktionsanlagen zu beheben sind, müssen sie rasch und entschieden reagieren. Im Labor kommen sie mit Chemikalien in Kontakt. Bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung richtet sich ihre Arbeitszeit nach den Produktionsrhythmen des jeweiligen Betriebs, sodass auch Schichtarbeit anfallen kann. Werden Anlagen installiert, kann es zu unregelmäßigen Arbeitszeiten kommen.
▶ Existenzgründung
Ingenieure und Ingenieurinnen der Holztechnik können z.B. in folgenden Bereichen freiberuflich arbeiten:mit einem eigenen Ingenieurbüro für Planungs-, Projektierungs- oder KonstruktionsdienstleistungenNach Eintragung in die Handwerksrolle besteht die Möglichkeit, sich z.B. mit einem Betrieb im Tischler- oder Zimmererhandwerk selbstständig zu machen.Informationen zur Existenzgründung z.B. durch:Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 4.403 € bis 5.966 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Holzwerkstoffe, Holzbearbeitung und -veredlungSäge- und HobelwerkeHerstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und HolzspanplattenBearbeitung und Veredlung von Holz, z.B. Imprägnieren von HolzlattenHolzkonstruktionsteile, HolzwarenHerstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz, z.B. Treppen, FertighausteileHerstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von sonstigen Holzwaren sowie Kork-, Flecht- und Korbwaren, z.B. Bilderrahmen, HolzkassettenHerstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus Holz, z.B. Holzpaletten, -kistenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von BöttcherwarenVeredlung von Holzwaren, z.B. Lackierung und Endbearbeitung von Türen und FensternAusbauZimmerei und IngenieurholzbauHochbau, Beton- und Stahlbetonbau, Feuerungs- und SchornsteinbauErrichtung von FertigteilbautenPapier-, ZellstoffherstellungHerstellung von Holz- und ZellstoffMöbelHerstellung von MöbelnMaschinenbau, WerkzeugbauHerstellung von allen anderen Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a. n. g., insbesondere für die Holz be- und verarbeitende IndustrieHerstellung von Maschinen für die additive Fertigung, insbesondere für die Holz be- und verarbeitende IndustrieHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern, insbesondere für die Holz be- und verarbeitende IndustrieArchitektur, BauplanungArchitekturbüros für Hochbau, z.B. Holzbauten, auch auf selbstständiger BasisBüros für Innenarchitektur, z.B. Holz...
▶ Zugang zur Tätigkeit
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Holztechnik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
▶ Zugangsstudienfächer
Holztechnik (grundständig)Holztechnik (weiterführend)
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Ingenieure und Ingenieurinnen für Holztechnik finden Beschäftigung z.B. in Betrieben der Holz be- und verarbeitenden Industrie sowie deren Zuliefererindustrie, in Betrieben der industriellen Möbelherstellungin Unternehmen, die auf die Fertigung von Maschinen und Anlagen für die Holz be- und verarbeitende Industrie spezialisiert sindin Materialprüf- und Forschungsanstalten
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Ingenieur/in - HolztechnikAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeHolzbauingenieur/inHolzingenieur/inAbweichende Berufsbezeichnung der ehemaligen DDRDiplom Ingenieur (Uni)/ Diplom Ingenieurin (Uni) - Fachrichtung Holz- und FaserwerkstofftechnikBerufsbezeichnung in französischer SpracheIngénieur/Ingénieure du bois
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Hinweis zum Führen von Berufsbezeichnungen:Die Bezeichnung "Ingenieur" bzw. "Ingenieurin" ist geschützt. Um den gesetzlich geschützten Titel "Beratender Ingenieur" bzw. "Beratende Ingenieurin" führen zu können, sind mehrjährige Fachpraxis, die Mitgliedschaft in einer Länderingenieurkammer und die Eintragung in die dortige Liste der Beratenden Ingenieure und Ingenieurinnen Voraussetzung.
▶ Arbeits- und Sozialverhalten
Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft, engagiert und zeitlich flexibel die Montage von produzierten Holzkonstruktionen bei Auftraggebenden sicherzustellen)Sorgfalt (z.B. exaktes Kontrollieren der Qualität der gefertigten Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Planen, Steuern und Überwachen von Fertigungs- und Produktionsprozessen)Kreativität (z.B. Einfallsreichtum bei der Entwicklung von Werkstoffen und Bauteilen aus Holz sowie beim Erstellen von Konstruktionsentwürfen)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neue Entwicklungen und Technologien im Bereich Holzbe- und -verarbeitung)
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Ingenieure und Ingenieurinnen für Holztechnik entwickeln Werkstoffe und Bauteile aus Holz, konstruieren Fertigungsanlagen und steuern und überwachen die Fertigung. Daneben prüfen sie Produkte und Materialien und beraten Kunden und Kundinnen.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
BIngK Bundesingenieurkammerforum-holzkarriereget in (Engineering)HBLA für Forstwirtschaftholzfachschule.deholzjob.euingenieur.deingenieur1.deIngenieurcenter DeutschlandingenieurwebJustEngineersNet
▶ Verbände und Organisationen
Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)Bundesingenieurkammer (BIngK) Bundesgemeinschaft der Ingenieure e.V.Bundesinnungsverband für das Korb- und FlechtwerkgestalterhandwerkDeutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)HDH Hauptverb. der Dt. Holz u. Kunststoffe verarb. Ind. u. verw. Industriezweige e.V.IG Metall (IGM)Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Verantwortung für Personen (z.B. Mitarbeitende anleiten und führen)Kundenkontakt (z.B. Kunden/Kundinnen über die im Betrieb hergestellten Produkte beraten)häufige Abwesenheit vom Wohnort (bei Tätigkeiten im Kundenservice oder in der technischen Anwendungsberatung)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Entrindungsanlagen, Ablängstationen, Sägemaschinen sowie Lackier- und Imprägnieranlagen)Bildschirmarbeit (z.B. Wirtschaftlichkeitsberechnungen anstellen und Kosten kalkulieren; Konstruktionsunterlagen und Fertigungspläne mit CAD-Programmen erstellen)Arbeit in Büroräumen (z.B. mit Kunden/Kundinnen und Lieferunternehmen verhandeln)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. den Fertigungsprozess und Maschineneinsatz bei der Herstellung unterschiedlicher Produkte aus Holz überwachen)Arbeit im Labor (bei chemischen und physikalischen Testverfahren und Versuchsauswertungen)Arbeit unter Lärm (Lärm von Säge-, Hobel-, Fräs-, Bohr- und Schleifmaschinen)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. bei der Fehlerbehebung und Instandhaltung von Anlagen)Schichtarbeit (bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung: Arbeitszeit entsprechend den Produktionsrhythmen des Betriebes)
▶ Berufliche Einsatzmöglichkeiten
Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Einkauf, BeschaffungLeiter/Leiterin des EinkaufsEinkäufer/EinkäuferinLager-, Materialwirtschaft, LogistikLeiter/Leiterin für LogistikLeiter/Leiterin - MaterialwirtschaftSupply-Chain-Manager/Supply-Chain-ManagerinLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinManagement, UnternehmensführungBetriebsleiter/Betriebsleiterin - technischProduktionsplanung, -steuerungArbeitsplanungsingenieur/ArbeitsplanungsingenieurinArbeitsvorbereiter/ArbeitsvorbereiterinLeiter/Leiterin in der ArbeitsvorbereitungLeiter/Leiterin in der Produktion und FertigungProduktionsingenieur/ProduktionsingenieurinQualitätssicherung, -managementLeiter/Leiterin im QualitätsmanagementQualitätsingenieur/QualitätsingenieurinQualitätsmanager/QualitätsmanagerinLeiter/Leiterin in der QualitätssicherungTechnisches Zeichnen, CAD, KonstruktionBerechnungsingenieur/BerechnungsingenieurinKonstruktionsingenieur/KonstruktionsingenieurinNormungsexperte/NormungsexpertinVerfahrens-, ProduktentwicklungApplication-Engineer/-Manager/inForschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und EntwicklungsingenieurinLeiter/Leiterin in der Forschung und EntwicklungProduktentwickler/ProduktentwicklerinProduktingenieur/ProduktingenieurinProjektingenieur/ProjektingenieurinTestingenieur/TestingenieurinZulassungsbeauftragter/ZulassungsbeauftragteVertrieb, VerkaufLeiter/Leiterin - VertriebVertriebsingenieur/Ve...
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Erzeugnisse, z.B.: Holzprodukte, HolzbauteileMaterialien und Hilfsstoffe, z.B.: Holz, Holzspan- und -faserplatten, hitzebeständige KlebstoffeAnlagen, Maschinen und Geräte, z.B.: Entrindungsanlagen, Ablängstationen, Pressen, Säge-, Hobel-, Fräs-, Bohr- und Schleifmaschinen, Lackier- und Imprägnieranlagen, LaborgeräteUnterlagen, z.B.: Material- und Maschineneinsatzpläne, Konstruktionszeichnungen, Stücklisten, Terminpläne, Kalkulationsunterlagen, Gutachten, Qualitätsrichtlinien, sicherheitstechnische Bestimmungen, Arbeits- und UmweltschutzvorschriftenBüroausstattung und Software, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, CAD-Software
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Ingenieure und Ingenieurinnen für Holztechnik konstruieren Bauteile und Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen und planen sowie leiten die Herstellungsprozesse unter wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten. Sie überwachen Produktionsabläufe, kaufen Rohstoffe ein, übernehmen Montageplanung und sind am Vertrieb beteiligt. Zudem entwickeln sie neue Produkte, verbessern bestehende Werkstoffe und erkunden neue Verwendungsmöglichkeiten. In der Zulieferindustrie beraten sie Kunden und Kundinnen, betreuen Produkte und sind an Entwicklungsaufgaben beteiligt. Auch in Baubetrieben oder Materialprüfanstalten übernehmen sie Bauleitung, Prüfungen, Zertifizierungen und Gutachtenerstellungen.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Holzbe- und -verarbeitung, Konstruktion, Technischer Vertrieb oder Projektmanagement).Darüber hinaus kann sich der Trend, 3-D-Druck in der Holzverarbeitung einzusetzen, zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Ingenieure und Ingenieurinnen für Holztechnik entwickeln.
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Aufstiegsweiterbildung, speziell konzipiert für Hochschulabsolventen, baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch eine Weiterbildung als REFA-Ingenieur/in für Industrial Engineering).Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Holztechnik, Verfahrenstechnik oder Werkstoffwissenschaft, -technik.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Entwicklung und Konstruktion kundenspezifische Lösungen, z.B. für Möbel und Möbelbauteile, spezifizieren, entwickeln und ausarbeitenHolzkonstruktionen entwerfen und planen, beispielsweise für Fachwerkbauten, Wohnbauten, Fertigteilbauten, Ausstellungsbauten, für Bauteile wie Decken, Dächer, Wände, Fassaden sowie für Schutzgerüste, Tribünen und Bühnenkulissenin der Holzmöbelherstellung funktions-, fertigungs- und werkstoffgerecht konstruieren, ggf. beim Design mitwirkenHolzbauteile für unterschiedliche Industriezweige konstruieren, beispielsweise Fenster, Türen und Treppen für die Bauzubehörindustrieneue Produkte, Produktions- und Fertigungsverfahren sowie Technologien planen, entwickeln und erforschen Fertigungsanlagen für die holzverarbeitende Industrie entwickelnFertigungsplanung, Produktion und Qualitätssicherungtermin- und qualitätsgerechte Produktions- und Fertigungspläne erstellen und ihre Einhaltung überwachenkostengünstige und produktionsgerechte Verfahren, Maschinen und Anlagen für die Herstellung unterschiedlicher Produkte und Bauteile aus Holz und Holzwerkstoffen auswählen, überwachen und unter Umständen technische Problemlösungen erarbeitenPersonaleinsatz planen und koordinierenunterschiedliche Holzarten nach Eignung, Verwendungszweck, Güteklassenzuordnung, Stärke, Abmessung sowie Bearbeitungszustand prüfenphysikalische und mechanische Eigenschaften von Hölzern ermitteln sowie ihre Aufbereitung für den Produktionsprozess veranlassenFertigungsprozess und Maschinenei...
▶ Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)
Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für Holztechnik an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für BauWirtschaftsingenieur/WirtschaftsingenieurinGemeinsamkeiten:Bauteile entwickelnKonstruktionsunterlagen erstellenFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)
Worum geht es?Ingenieure und Ingenieurinnen für Holztechnik entwickeln Werkstoffe und Bauteile aus Holz, konstruieren Fertigungsanlagen und steuern und überwachen die Fertigung. Daneben prüfen sie Produkte und Materialien und beraten Kunden.Entwicklung und KonstruktionIn Entwicklungs-, Konstruktionsabteilungen und Laboren berechnen, konstruieren und erproben Ingenieure und Ingenieurinnen für Holztechnik neue Produkte und entwickeln rationellere Fertigungsverfahren. Dabei kann es sich um in Serie gefertigte Produkte wie Werkstoffplatten handeln, aber auch um Einzelanfertigungen für den Ingenieurholzbau. Sie treffen die Werkstoffauswahl, berechnen den Materialverbrauch und bestimmen die Maßvorgaben und Bearbeitungsparameter für die elektronisch gesteuerten Maschinen und Anlagen. Darüber hinaus legen sie Qualitätsanforderungen und die erforderlichen Prüfverfahren fest und planen die einzelnen Fertigungsschritte. Auch Fragen des Holzschutzes, der Oberflächenbehandlung sowie -beschichtung und der Kombinierbarkeit mit anderen Werkstoffen wie Metallen, Kunststoffen und Glas sind hierbei zu klären. Vor allem die hohen statischen Anforderungen an Holzbauelemente im konstruktiven Ingenieurbau erfordern umfangreiche Berechnungen der statischen und dynamischen Belastungen. Beim Konstruieren müssen Ingenieure und Ingenieurinnen für Holztechnik unter anderem die fertigungstechnische Umsetzbarkeit und nicht zuletzt auch Sicherheitsaspekte berücksichtigen.Produktion, Prozessoptimierung und Q...
▶ Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten
Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt. Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Kalkulieren von Herstellungsprozessen etwa in der Holzmöbel-Industrie; Gewinnen von Kennzahlen wie Arbeitszeiten, Arbeits- und Materialkosten, Maschinenlaufzeiten) figural-räumliches Denken (z.B. Entwerfen und Planen von Holzkonstruktionen) Technisches Verständnis (z.B. Optimieren von Montage- und Fertigungsprozessen, etwa im Bau von Werkstoffplatten oder Möbelbauteilen) Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Planen der Prozesse bei der Herstellung von Holzprodukten und -bauteilen inkl. des Personal- und Betriebsmitteleinsatzes; Planen der Montage) Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen der Kosten von Entrindungsanlagen)
▶ Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit
Ingenieurrecht der einzelnen Bundesländer Die Länderregelungen orientieren sich am Musteringenieur(kammer)gesetz (Stand: 18.11.2003, beschlossen von der Wirtschaftsministerkonferenz am 10./11.12.2003), geändert durch Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz vom 26./27.06.2018Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.09.1998 (BGBl. I S. 3074; 2006 I S. 2095), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 03.04.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 106)Verordnung über die Anerkennung von Prüfungen für die Eintragung in die Handwerksrolle (HwREintrV) vom 29.06.2005 (BGBl. I S. 1935), geändert durch Artikel 105 des Gesetzes vom 29.03.2017 (BGBl. I S. 626)Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Holz auf Güteklassenzuordnung, Stärke, Abmessung sowie Bearbeitungszustand prüfen; mit Entrindungsanlagen arbeiten)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. chemische Substanzen im Labor abmessen und umfüllen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. am Bildschirm Wirtschaftlichkeitsberechnungen anstellen oder Konstruktionsunterlagen erstellen)Räumliches Sehvermögen (z.B. Fertigungsmaschinen, -anlagen und -geräte konstruieren und erproben)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Aufträge mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Nähe lärmender Säge-, Hobel- oder Schleifmaschinen besprechen)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. in Produktions- und Fertigungsstätten unter Einwirkung von Holzstaub und Dämpfen von Imprägniermitteln arbeiten)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für Holztechnik an:Job- und Besetzungsalternativenin angrenzenden Berufen:Holzwirt/Holzwirtinmit niedrigerem Qualifikationsniveau:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Holztechnik Schwerpunkt AutomatisierungstechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Holztechnik Schwerpunkt BetriebstechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Holztechnik Schwerpunkt HolzbauStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Holztechnik Schwerpunkt Möbelbau/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Holztechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaft...
▶ Anerkennung von ausländischen Qualifikationen
Die Tätigkeit unter der Bezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" ist gemäß den landesrechtlichen Ingenieurkammergesetzen reglementiert.Um auf dem deutschen Arbeitsmarkt tätig zu werden, ist für Ingenieure und Ingenieurinnen mit ausländischer Berufsqualifikation grundsätzlich keine berufliche Anerkennung erforderlich. Ohne Gleichwertigkeitsbescheinigung darf jedoch nicht die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" geführt werden.Hierfür muss die Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikationen mit dem deutschen Abschluss durch die zuständige Stelle festgestellt werden.Zuständige Stellen sind z.B. Länderingenieurkammern, Regierungspräsidien oder Bezirksregierungen. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen der Anerkennungs-Finder und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Holz auf Güteklassenzuordnung, Stärke, Abmessung sowie Bearbeitungszustand prüfen; mit Entrindungsanlagen arbeiten)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. chemische Substanzen im Labor abmessen und umfüllen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. am Bildschirm Wirtschaftlichkeitsberechnungen anstellen oder Konstruktionsunterlagen erstellen)Fehlendes/gestörtes räumliches Sehvermögen (z.B. Fertigungsmaschinen, -anlagen und -geräte konstruieren und erproben)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Aufträge mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Nähe lärmender Säge-, Hobel- oder Schleifmaschinen besprechen)Chronische oder allergische Atemwegs- und Lungenerkrankungen (z.B. in Produktions- und Fertigungsstätten unter Einwirkung von Holzstaub und Dämpfen von Imprägniermitteln arbeiten)Stoffwechselkrankheiten (z.B. Schichtarbeit bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung)Chronische Magen- oder Darmleiden (z.B. Schichtarbeit bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rec...
▶ Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)
Folgende weitere Besetzungsalternative bietet sich für den Beruf Ingenieur/in für Holztechnik an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für BauGemeinsamkeiten:Bauteile entwickelnKonstruktionsunterlagen erstellenFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannte Besetzungsalternative erfordert ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Ağaç Teknolojisi Mühendisi
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Ingenieur/Ingenieurin für Holztechnik in Deutschland? ▼
Holztechnikingenieure in Deutschland entwickeln Produkte und Komponenten aus Holz und Holzwerkstoffen, planen Produktionsanlagen, leiten und überwachen Produktionsprozesse und prüfen zudem Produkte und Materialien.
Ist Ingenieur/Ingenieurin für Holztechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Ingenieur/Ingenieurin für Holztechnik" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Ingenieur/Ingenieurin für Holztechnik qualifiziert werden? ▼
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Holztechnik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
Wo arbeiten Ingenieur/Ingenieurin für Holztechnik in Deutschland typischerweise? ▼
Ingenieure und Ingenieurinnen für Holztechnik arbeiten in erster Liniein Büroräumen in Produktions- und Fertigungsstättenin Entwicklungs- und Prüflaborsin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
Wie hoch ist das typische Gehalt für Ingenieur/Ingenieurin für Holztechnik in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 4.403 € bis 5.966 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.