Kälteanlagenbauermeister/Kälteanlagenbauermeisterin/Bachelor Professional im Kälteanlagenbauer-Handwerk
Kälteanlagenbauermeister/in/Bachelor Professional im Kälteanlagenbauer-Handwerk
Was ist Soğutma Sistemleri Ustası (Bachelor Professional)?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
Beschreibung (Deutsch)
Aufgaben und TätigkeitenKälteanlagenbauermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. die Steuer- und Regelungstechnik von Kälteanlagen ein und beraten die KundschaftArbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Kälteanlagenbauermeister und -meisterinnen sind in Betrieben der Kälte- und Klimatechnik beschäftigt.Arbeitsorte:Kälteanlagenbauermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenin Kühlräumen oder auf Baustellen im Freienin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Mechatroniker/in für Kältetechnikodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Kälteanlagenbauer-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Kälteanlagen und Klimageräte einschließlich regelungs- und steuerungstechnischer Komponenten planenAuslegung der Anlage entsprechend den Anforderungen berechnen und Angebote kalkulierenAnlagen mit vorgefertigten Bauteilen und Baugruppen betriebsfertig kalkulierenKunden und Kundinnen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, rechtlicher und technischer Anforderungen beratenFehler und Störungen an Kälteanlagen feststellen, beheben und dokumentierenFachtheorie (Teil II):Arten und Eigenschaften von Werkstoffen und Werkstoffverbindungen beurteilenDimensionierung und Auswahl von Komponenten für thermodynamische Prozesse begründentechnische Daten von Kälteanlagen und Klimageräten im Hinblick auf Funktionalität und Effizienz bewertenrechtliche, umweltschutztechnische und energetische Aspekte kältetechnischer Anlagen darstellenAuftragsabwicklungBetriebsführung und BetriebsorganisationBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Kälteanlagenbauermeister/Kälteanlagenbauermeisterin/Bachelor Professional im Kälteanlagenbauer-Handwerk in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräume, Werkstättenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume und Werkstätten bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenKälteanlagenbauermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. die Steuer- und Regelungstechnik von Kälteanlagen ein und beraten die KundschaftArbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Kälteanlagenbauermeister und -meisterinnen sind in Betrieben der Kälte- und Klimatechnik beschäftigt.Arbeitsorte:Kälteanlagenbauermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenin Kühlräumen oder auf Baustellen im Freienin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Mechatroniker/in für Kältetechnikodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Kälteanlagenbauer-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Kälteanl...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Teil I - Fachpraktischer Teil und Teil II - Fachtheoretischer Teil (werden häufig zusammen angeboten): ca. 1.300 StundenTeil III - Betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Teil: ca. 240 StundenTeil IV - Berufs- und arbeitspädagogischer Teil: ca. 115 StundenGesamtstundenzahl: ca. 1.555 Stunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für das Meisterprüfungsprojekt sowie ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Fachpraxis (Teil I):Kälteanlagen und Klimageräte einschließlich regelungs- und steuerungstechnischer Komponenten planenAuslegung der Anlage entsprechend den Anforderungen berechnen und Angebote kalkulierenAnlagen mit vorgefertigten Bauteilen und Baugruppen betriebsfertig kalkulierenKunden und Kundinnen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, rechtlicher und technischer Anforderungen beratenFehler und Störungen an Kälteanlagen feststellen, beheben und dokumentierenFachtheorie (Teil II):Arten und Eigenschaften von Werkstoffen und Werkstoffverbindungen beurteilenDimensionierung und Auswahl von Komponenten für thermodynamische Prozesse begründentechnische Daten von Kälteanlagen und Klimageräten im Hinblick auf Funktionalität und Effizienz bewertenrechtliche, umweltschutztechnische und energetische Aspekte kältetechnischer Anlagen darstellenAuftragsabwicklungBetriebsführung und BetriebsorganisationBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um die Dimension einer Kälteanlage zu berechnenTechnisches Zeichnen: z.B. um Konstruktionszeichnungen und -pläne anzufertigenWirtschaft/Recht: z.B. um einen eigenen Betrieb rechtssicher zu führenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildung im Ausland
Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:ÖsterreichWeiterbildungsangebote: AMS - Arbeitsmarktservice Österreich - Weiterbildungsdatenbank und WIFI Österreich(z.B. mit dem Suchbegriff "Kälteanlagen")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Kälteanlagenbauermeister/in an:Bereich Versorgung und InstallationIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung MetallInstallateur- und Heizungsbauermeister/Installateur- und Heizungsbauermeisterin/Bachelor Professional im Installateur- und Heizungsbauer-HandwerkGemeinsamkeit:Bau, Betrieb und Wartung von Versorgungsanlagen leitenBereich Entwicklung, Konstruktion und CADGeprüfter Konstrukteur/Geprüfte KonstrukteurinStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs-, Klimatechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Kältetechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Maschinentechnik Schwerpunkt Verfahrenstechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:klima- bzw. verfahrenstechnische Anlagen konstruierenBereich Vertrieb und VerkaufGeprüfter Fachmann/Geprüfte Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der HandwerksordnungGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Führung übernehmen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1979:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Kälteanlagenbauer-Handwerk tritt in Kraft2015:neue Verordnung: stärkere Gewichtung auf Kundenberatung, Betriebsführung und -organisation sowie Auftragsabwicklung2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungKälteanlagenbauermeister/KälteanlagenbauermeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Kälteanlagenbauermeister bzw. -meisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Kälteanlagenbauermeister/innen in Betrieben, die Kälteanlagen sowie deren Bauteile herstellen und warten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Klima- und Kältetechnik bis hin zu Baustellenüberwachung.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Versorgungstechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Kälteanlagenbauer-Handwerks. Hierfür ist in diesem zulassungspflichtigen Handwerk eine Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Kälteanlagenbauer-Handwerk (Kälteanlagenbauermeisterverordnung - KälteanlMstrV) vom 16.07.2015 (BGBl. I S. 1276), geändert durch Artikel 2 Abs. 84 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rechtsvorschriften und Empfehlungen zu Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI)Übergreifende Rechtsvorschriften (Weiterbildung/Täti...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Mechatroniker/in für Kältetechnikodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Kälteanlagenbauer-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Soğutma Sistemleri Ustası (Bachelor Professional)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Kälteanlagenbauermeister/Kälteanlagenbauermeisterin/Bachelor Professional im Kälteanlagenbauer-Handwerk in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenKälteanlagenbauermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. die Steuer- und Regelungstechnik von Kälteanlagen ein und beraten die KundschaftArbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Kälteanlagenbauermeister und -meisterinnen sind in Betrieben der Kälte- und Klimatechnik beschäftigt.Arbeitsorte:Kälteanlagenbauermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenin Kühlräumen oder auf Baustellen im Freienin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Mechatroniker/in für Kältetechnikodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Kälteanlagenbauer-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Kälteanlagen und Klimageräte einschließlich regelungs- und steuerungstechnischer Komponenten planenAuslegung der Anlage entsprechend den Anforderungen berechnen und Angebote kalkulierenAnlagen mit vorgefertigten Bauteilen und Baugruppen betriebsfertig kalkulierenKunden und Kundinnen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, rechtlicher und technischer Anforderungen beratenFehler und Störungen an Kälteanlagen feststellen, beheben und dokumentierenFachtheorie (Teil II):Arten und Eigenschaften von Werkstoffen und Werkstoffverbindungen beurteilenDimensionierung und Auswahl von Komponenten für thermodynamische Prozesse begründentechnische Daten von Kälteanlagen und Klimageräten im Hinblick auf Funktionalität und Effizienz bewertenrechtliche, umweltschutztechnische und energetische Aspekte kältetechnischer Anlagen darstellenAuftragsabwicklungBetriebsführung und BetriebsorganisationBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)
Ist Kälteanlagenbauermeister/Kälteanlagenbauermeisterin/Bachelor Professional im Kälteanlagenbauer-Handwerk eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Kälteanlagenbauermeister/Kälteanlagenbauermeisterin/Bachelor Professional im Kälteanlagenbauer-Handwerk" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Kälteanlagenbauermeister/Kälteanlagenbauermeisterin/Bachelor Professional im Kälteanlagenbauer-Handwerk qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Mechatroniker/in für Kältetechnikodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Kälteanlagenbauer-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Wo arbeiten Kälteanlagenbauermeister/Kälteanlagenbauermeisterin/Bachelor Professional im Kälteanlagenbauer-Handwerk in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräume, Werkstättenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume und Werkstätten bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Kälteanlagenbauermeister/Kälteanlagenbauermeisterin/Bachelor Professional im Kälteanlagenbauer-Handwerk in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.