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Keramikermeister/Keramikermeisterin/Bachelor Professional im Keramiker-Handwerk

Keramikermeister/in/Bachelor Professional im Keramiker-Handwerk

Weiterbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 93493

Was ist Seramik Ustası (Bachelor Professional)?

Aufgaben und TätigkeitenKeramikermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, gestalten z.B. neue Keramiken und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Keramikermeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigt in Klein- und Mittelbetrieben des Keramiker-HandwerksArbeitsorte:Keramikermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkhallen oder Werkstättenin Ausstellungs- und Verkaufsräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Keramiker bzw. Keramikerin.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Skizzen, Zeichnungen und Modelle unter Berücksichtigung von Gestaltungsaspekten (z.B. Stilarten) erstellen und umsetzenMassen und Engoben berechnen, zusammensetzen und aufbereitenGlasuren und Farben unter Berücksichtigung chemischer und physikalischer Eigenschaften berechnen und herstellenKeramiken manuell und maschinell formen und bearbeitenplastische und flächige Dekorationstechniken anwendenKeramiken trocknen und brennenFachtheorie (Teil II):Keramiken entwerfen und technische Zeichnungen erstellenMassen, Glasuren und Farben für Keramiken berechnen, beurteilen und Verwendungszwecken zuordnenArten und Eigenschaften von Rohstoffen benennenKonstruktions- und Funktionsmerkmale von Kachelöfen beschreibenAngebotsunterlagen erstellen und Angebote auswertenMethoden und Verfahren der Arbeitsplanung und -organisation bewertenbetriebliche Kosten und Kennzahlen ermitteln, Kostenstrukturen überprüfenMarketingmaßnahmen erarbeitenbetriebliches Qualitätsmanagement planen und darstellenPersonalverwaltungsaufgaben wahrnehmenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenKeramikermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, gestalten z.B. neue Keramiken und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Keramikermeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigt in Klein- und Mittelbetrieben des Keramiker-HandwerksArbeitsorte:Keramikermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkhallen oder Werkstättenin Ausstellungs- und Verkaufsräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Keramiker bzw. Keramikerin.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Skizzen, Zeichnungen und Modelle unter Berücksichtigung von Gestaltungsaspekten (z.B. Stilarten) erstellen und umsetzenMassen und Engoben berechnen, zusammensetzen und aufbereitenGlasuren und Farben unter Berücksichtigung chemischer und physikalischer Eigenschaften berechnen und herstellenKeramiken manuell und maschinell formen und bearbeitenplastische und flächige Dekorationstechniken anwendenKeramiken trocknen und brennenFachtheorie (Teil II):Keramiken entwerfen und technische Zeichnungen erstellenMassen, Glasuren und Farben für Keramiken berechnen, beurteilen und Verwendungszwecken zuordnenArten und Eigenschaften von Rohstoffen benennenKonstruktions- und Funktionsmerkmale von Kachelöfen beschreibenAngebotsunterlagen erstellen und Angebote auswertenMethoden und Verfahren der Arbeitsplanung und -organisation bewertenbetriebliche Kosten und Kennzahlen ermitteln, Kostenstrukturen überprüfenMarketingmaßnahmen erarbeitenbetriebliches Qualitätsmanagement planen und darstellenPersonalverwaltungsaufgaben wahrnehmenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Keramikermeister/Keramikermeisterin/Bachelor Professional im Keramiker-Handwerk in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Fachschulen statt.Lernorte sind SchulungsräumeWerkstätten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenKeramikermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, gestalten z.B. neue Keramiken und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Keramikermeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigt in Klein- und Mittelbetrieben des Keramiker-HandwerksArbeitsorte:Keramikermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkhallen oder Werkstättenin Ausstellungs- und Verkaufsräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Keramiker bzw. Keramikerin.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Skizzen, Zeichnungen und Modelle unter Berücksichtigung von Gestaltungsaspekten (z.B. Stilarten) erstellen und umsetzenMassen und Engobe...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für das Meisterprüfungsprojekt sowie ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachpraxis (Teil I):Skizzen, Zeichnungen und Modelle unter Berücksichtigung von Gestaltungsaspekten (z.B. Stilarten) erstellen und umsetzenMassen und Engoben berechnen, zusammensetzen und aufbereitenGlasuren und Farben unter Berücksichtigung chemischer und physikalischer Eigenschaften berechnen und herstellenKeramiken manuell und maschinell formen und bearbeitenplastische und flächige Dekorationstechniken anwendenKeramiken trocknen und brennenFachtheorie (Teil II):Keramiken entwerfen und technische Zeichnungen erstellenMassen, Glasuren und Farben für Keramiken berechnen, beurteilen und Verwendungszwecken zuordnenArten und Eigenschaften von Rohstoffen benennenKonstruktions- und Funktionsmerkmale von Kachelöfen beschreibenAngebotsunterlagen erstellen und Angebote auswertenMethoden und Verfahren der Arbeitsplanung und -organisation bewertenbetriebliche Kosten und Kennzahlen ermitteln, Kostenstrukturen überprüfenMarketingmaßnahmen erarbeitenbetriebliches Qualitätsmanagement planen und darstellenPersonalverwaltungsaufgaben wahrnehmenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Zeichnen: z.B. um Skizzen von Werkstücken als Grundlage für die Produktion anzufertigenMathematik: z.B. um den Zeit- und Materialbedarf von größeren Aufträgen zu berechnenWirtschaft/Recht: z.B. um einen eigenen Betrieb steuerrechtlich sicher zu führenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Keramikermeister/in an:Bereich KeramikGlas- und Porzellanmalermeister/Glas- und Porzellanmalermeisterin/Bachelor Professional im Glas- und Porzellanmaler-HandwerkIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung KeramikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Keramiktechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Arbeitsprozesse in der Keramikherstellung leitenBereich Design und GestaltungStaatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Keramik/Bachelor Professional in GestaltungGemeinsamkeit:Entwürfe und Modellzeichnungen für Keramikprodukte anfertigenBereich Rechnungswesen und ControllingGeprüfter Fachmann/Geprüfte Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der HandwerksordnungGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:Betriebe kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen führen

Entwicklung der Weiterbildung

1983:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Keramiker-Handwerk tritt in Kraft2006: neue Verordnung: beinhaltet ein Meisterprüfungsprojekt, bei dem Keramiken zu entwerfen, zu planen und herzustellen sind2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungKeramikermeister/KeramikermeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.

Die Weiterbildung im Überblick

Keramikermeister bzw. -meisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Keramikermeister/innen in Betrieben des Keramiker-Handwerks. Darüber hinaus können sie auch in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen oder Einrichtungen der sozialen Betreuung mit eigener Töpferwerkstatt tätig werden.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Keramikverarbeitung bis hin zu Produktgestaltung.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Keramik-, Glastechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Keramiker-Handwerks oder mit einem Verkaufsgeschäft für Keramikwaren.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und über die Prüfungsanforderungen in den Teilen I und II der Meisterprüfung im Keramiker-Handwerk (Keramikermeisterverordnung - KeramMstrV) vom 13.01.2006 (BGBl. I S. 148), zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 51 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rechtsvorschriften und Empfehlungen zu Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Keramiker bzw. Keramikerin.Ein Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Seramik Ustası (Bachelor Professional)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Keramikermeister/Keramikermeisterin/Bachelor Professional im Keramiker-Handwerk in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenKeramikermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, gestalten z.B. neue Keramiken und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Keramikermeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigt in Klein- und Mittelbetrieben des Keramiker-HandwerksArbeitsorte:Keramikermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkhallen oder Werkstättenin Ausstellungs- und Verkaufsräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Keramiker bzw. Keramikerin.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Skizzen, Zeichnungen und Modelle unter Berücksichtigung von Gestaltungsaspekten (z.B. Stilarten) erstellen und umsetzenMassen und Engoben berechnen, zusammensetzen und aufbereitenGlasuren und Farben unter Berücksichtigung chemischer und physikalischer Eigenschaften berechnen und herstellenKeramiken manuell und maschinell formen und bearbeitenplastische und flächige Dekorationstechniken anwendenKeramiken trocknen und brennenFachtheorie (Teil II):Keramiken entwerfen und technische Zeichnungen erstellenMassen, Glasuren und Farben für Keramiken berechnen, beurteilen und Verwendungszwecken zuordnenArten und Eigenschaften von Rohstoffen benennenKonstruktions- und Funktionsmerkmale von Kachelöfen beschreibenAngebotsunterlagen erstellen und Angebote auswertenMethoden und Verfahren der Arbeitsplanung und -organisation bewertenbetriebliche Kosten und Kennzahlen ermitteln, Kostenstrukturen überprüfenMarketingmaßnahmen erarbeitenbetriebliches Qualitätsmanagement planen und darstellenPersonalverwaltungsaufgaben wahrnehmenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Ist Keramikermeister/Keramikermeisterin/Bachelor Professional im Keramiker-Handwerk eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Keramikermeister/Keramikermeisterin/Bachelor Professional im Keramiker-Handwerk" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Keramikermeister/Keramikermeisterin/Bachelor Professional im Keramiker-Handwerk qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Keramiker bzw. Keramikerin.Ein Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.

Wo arbeiten Keramikermeister/Keramikermeisterin/Bachelor Professional im Keramiker-Handwerk in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Fachschulen statt.Lernorte sind SchulungsräumeWerkstätten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Keramikermeister/Keramikermeisterin/Bachelor Professional im Keramiker-Handwerk in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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