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Klavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin Fachrichtung Klavierbau

Klavier- und Cembalobauer/in - Klavierbau

Ausbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 93642

Was ist Piyano ve Çembalo Yapımcısı (Piyano Uzmanlığı)?

Was macht man in diesem Beruf?Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau fertigen Klaviere und Flügel. Vor dem Bau erstellen sie normgerechte Zeichnungen oder entnehmen Vorgaben und Maße von vorhandenen technischen Unterlagen. Sie wählen geeignete Werkstoffe wie Hölzer und Metalle aus, stellen Einzelteile her, z.B. Stimmstöcke, Bodenlager, Resonanzböden und Stege. Die Teile fügen sie nach Konstruktionsvorgaben zusammen und bauen Mechaniken, Klaviaturen und Schaltungen ein. Schließlich intonieren sie die Instrumente und stimmen sie. Außerdem beraten sie Kunden, prüfen die Umsetzbarkeit von Kundenwünschen und reparieren bzw. restaurieren beschädigte Instrumente.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau finden Beschäftigung in erster Liniein handwerklichen Klavierbauerwerkstättenin kleineren bis mittleren Industriebetrieben des InstrumentenbausArbeitsorte:Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau arbeiten in erster Liniein Werkstätten und ProduktionshallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Verkaufsräumenin Konzerthäusern, Musikschulen sowie in Privathaushalten von KundenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [20.0%]20Hochschulreife [70.0%]70Sonstige [10.0%]10Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und handwerkliches Geschick (z.B. genaues Montieren von Einzelteilen, exaktes Regulieren der Klaviermechanik) Gutes Gehör (z.B. für das Prüfen und Stimmen der Instrumente)Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Oberflächengestaltung und -verzierung)Flexibilität (z.B. beim Reparieren und Stimmen von Instrumenten vor Ort)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. bei der Beratung von Kunden über Kauf oder Reparatur eines Instruments)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Holz und Metall zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um den Materialbedarf zu berechnen)Physik (z.B. um die Gesetzmäßigkeiten der Raumakustik zu verstehen)Musik (z.B. um Klaviere zu stimmen)Deutsch (z.B. um Kundenberatungen durchzuführen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 920 € (Handwerk*), 978 € bis 1.146 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 € (Handwerk*), 1.070 € bis 1.202 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.130 € (Handwerk*), 1.120 € bis 1.266 € (Industrie*)4. Ausbildungsjahr: 1.200 € (Handwerk), 1.170 € bis 1.342 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau fertigen Klaviere und Flügel. Vor dem Bau erstellen sie normgerechte Zeichnungen oder entnehmen Vorgaben und Maße von vorhandenen technischen Unterlagen. Sie wählen geeignete Werkstoffe wie Hölzer und Metalle aus, stellen Einzelteile her, z.B. Stimmstöcke, Bodenlager, Resonanzböden und Stege. Die Teile fügen sie nach Konstruktionsvorgaben zusammen und bauen Mechaniken, Klaviaturen und Schaltungen ein. Schließlich intonieren sie die Instrumente und stimmen sie. Außerdem beraten sie Kunden, prüfen die Umsetzbarkeit von Kundenwünschen und reparieren bzw. restaurieren beschädigte Instrumente.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau finden Beschäftigung in erster Liniein handwerklichen Klavierbauerwerkstättenin kleineren bis mittleren Industriebetrieben des InstrumentenbausArbeitsorte:Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau arbeiten in erster Liniein Werkstätten und ProduktionshallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Verkaufsräumenin Konzerthäusern, Musikschulen sowie in Privathaushalten von KundenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [20.0%]20Hochschulreife [70.0%]70Sonstige [10.0%]10Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und handwerkliches Geschick (z.B. genaues Montieren von Einzelteilen, exaktes Regulieren der Klaviermechanik) Gutes Gehör (z.B. für das Prüfen und Stimmen der Instrumente)Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Oberflächengestaltung und -verzierung)Flexibilität (z.B. beim Reparieren und Stimmen von Instrumenten vor Ort)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. bei der Beratung von Kunden über Kauf oder Reparatur eines Instruments)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Holz und Metall zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um den Materialbedarf zu berechnen)Physik (z.B. um die Gesetzmäßigkeiten der Raumakustik zu verstehen)Musik (z.B. um Klaviere zu stimmen)Deutsch (z.B. um Kundenberatungen durchzuführen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 920 € (Handwerk*), 978 € bis 1.146 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 € (Handwerk*), 1.070 € bis 1.202 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.130 € (Handwerk*), 1.120 € bis 1.266 € (Industrie*)4. Ausbildungsjahr: 1.200 € (Handwerk), 1.170 € bis 1.342 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Klavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin Fachrichtung Klavierbau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. handwerkliche oder industrielle Betriebe des Klavier- und Cembalobaus): Werkstätten, Konzertsäle, KundenwohnungenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Ludwigsburg (Baden-Württemberg):Oscar-Walcker-SchuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau fertigen Klaviere und Flügel. Vor dem Bau erstellen sie normgerechte Zeichnungen oder entnehmen Vorgaben und Maße von vorhandenen technischen Unterlagen. Sie wählen geeignete Werkstoffe wie Hölzer und Metalle aus, stellen Einzelteile her, z.B. Stimmstöcke, Bodenlager, Resonanzböden und Stege. Die Teile fügen sie nach Konstruktionsvorgaben zusammen und bauen Mechaniken, Klaviaturen und Schaltungen ein. Schließlich intonieren sie die Instrumente und stimmen sie. Außerdem beraten sie Kunden, prüfen die Umsetzbarkeit von Kundenwünschen und reparieren bzw. restaurieren beschädigte Instrumente.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau finden Beschäftigung in erster Liniein handwerklichen Klavierbauerwerkstättenin kleineren bis mittleren Industriebetrieben des InstrumentenbausArbeitsorte:Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau arbeiten in erster Liniein Werkstätten und ProduktionshallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Verkaufsräumenin Konzerthäusern, Musikschulen sowie in Privathaushalten von KundenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungKlavier- und Cembalobauer/in der Fachrichtung KlavierbauWas macht man in diesem Beruf?Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau fertigen Klaviere und Flügel. Vor dem Bau erstellen sie normgerechte Zeichnungen oder entnehmen Vorgaben und Maße von vorhandenen technischen Unterlagen. Sie wählen geeignete Werkstoffe wie Hölzer und Metalle aus, stellen Einzelteile her, z.B. Stimmstöcke, Bodenlager, Resonanzböden und Stege. Die Teile fügen sie nach Konstruktionsvorgaben zusammen und bauen Mechaniken, Klaviaturen und Schaltungen ein. Schließlich intonieren sie die Instrumente und stimmen sie. Außerdem beraten sie Kunden, prüfen die Umsetzbarkeit von Kundenwünschen und reparieren bzw. restaurieren beschädigte Instrumente.Wo arbeitet man?Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau finden Beschäftigung in erster Liniein handwerklichen Klavierbauerwerkstättenin kleineren bis mittleren Industriebetrieben des InstrumentenbausWeitereBerufe im Musikinstrumentenbau

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan 1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Planen und Vorbereiten von ArbeitsabläufenBe- und Verarbeiten von Holz und Metall sowie von sonstigen Werk- und HilfsstoffenDurchführen von qualitätssichernden MaßnahmenHerstellen von akustischen AnlagenStimmen von InstrumentenBehandeln von Oberflächen1. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Rasten herstellenResonanzboden herstellenGussplatte einbauenInstrumente stimmen19. - 24. Ausbildungsmonat:Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse aus den ersten 18 Ausbildungsmonaten2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Gehäuse herstellenSpielwerk einbauenBesaitetes Tasteninstrument herstellenInstrumentenservice anbietenZwischenprüfung vor dem Ende des 2. Ausbildungsjahres3. und 4. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (fachrichtungsbezogen) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vorrichten und Einbauen von Spielwerken von Klavieren und FlügelnKomplettieren und Regulieren von Spielwerken von Klavieren und FlügelnIntonieren von Klavieren und FlügelnEinbauen von Zusatzeinrichtungen bei Klavieren und FlügelnReparieren von Klavieren und FlügelnAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:3. Ausbil...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man besaitete Tasteninstrumente nach Bauweisen, Konstruktionsmerkmalen und historischen Gesichtspunkten unterscheidet und ihren Zustand beurteiltHölzer, Metalle und andere Werkstoffe auszuwählen und zu bearbeiten, z.B. durch Sägen, Feilen, Hobeln, Stemmen und Biegenwie Holz-, Klebe- und Schraubverbindungen und Bauteile wie Rasten, Resonanzkörper, Bodenlager, Stimmstöcke und Resonanzböden hergestellt werdenwas man für das Stimmen von Instrumenten wissen mussOberflächen zu schleifen, bleichen, lackieren, polieren, färben, patinieren und Furniere aufzubringenMechaniken, Klaviaturen und Schaltungen für Klaviere und Flügel vorzurichten und einzubauenwie man Spielwerke reguliert und Mechaniken durch den Einbau von Dämpfung, Hammerstielen und Hammerköpfen komplettiertKlaviere und Flügel zu intonieren und klanglich zu optimieren, z.B. durch Stechen und Schleifen von Hammerkopffilzenwie man Kunden berät, Kundenanforderungen ermittelt und Vorschläge zur Umsetzung von Kundenwünschen entwickeltwie man Fehler und Schäden an Klavieren und Flügeln feststellt, Reparaturkosten abschätzt und Mechanikteile repariert bzw. ersetztDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Resonanzboden herstellen...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Hölzer zuschneiden, Gehäuse und Resonanzböden herstellen, Tasten, Pedale, Klaviermechanik einbauen, Oberflächen behandelnUmgebung: Holzstaub und Maschinenlärm in Werkstätten bzw. Produktionshallen, z.T. Arbeit bei Kunden Kleidung: z.T. Schutzkleidung (z.B. Arbeitskittel, Atem- und Gehörschutz) Anforderungen:Sorgfalt und handwerkliches Geschick (z.B. genaues Montieren von Einzelteilen, exaktes Regulieren der Klaviermechanik) Gutes Gehör (z.B. für das Prüfen und Stimmen der Instrumente)Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Oberflächengestaltung und -verzierung)Flexibilität (z.B. beim Reparieren und Stimmen von Instrumenten vor Ort)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. bei der Beratung von Kunden über Kauf oder Reparatur eines Instruments)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 920 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.130 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 978 € bis 1.146 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 € bis 1.202 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 € bis 1.266 €4. Ausbildungsjahr: 1.170 € bis 1.342 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Holz und Metall zu bearbeitenMathematik: z.B. um den Materialbedarf zu berechnenPhysik: z.B. um die Gesetzmäßigkeiten der Raumakustik zu verstehenMusik: z.B. um Klaviere zu stimmenDeutsch: z.B. um Kundenberatungen durchzuführen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Betriebsassistent/in im Handwerk" richtet sich an Auszubildende mit Fachoberschul- oder Hochschulreife. Die Auszubildenden erwerben parallel zur handwerklichen Ausbildung kaufmännische Kenntnisse. Sie besuchen zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. in Rechnungswesen oder Wirtschaftslehre. Zudem legen sie die Prüfung zum Fachmann bzw. zur Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung (HwO) ab und weisen den erfolgreichen Besuch des Fremdsprachenunterrichts nach. Die zuständige Handwerkskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:HWK Düsseldorf – Betriebsassistent/in im HandwerkDie Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Klavier- und Cembalobauer/in der Fachrichtung Klavierbau an:Bereich MusikinstrumentenbauKlavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin Fachrichtung CembalobauOrgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung OrgelbauHandzuginstrumentenmacher/HandzuginstrumentenmacherinOrgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung PfeifenbauGemeinsamkeit:Musikinstrumente mit Klaviatur herstellen, pflegen und reparieren

Entwicklung der Ausbildung

1939:Erlass von Ausbildungsvorschriften für den Beruf Klavier- und Cembalobauer/in1953:Umbenennung in Klavier- und Harmoniumbauer/in1965:Umbenennung in Klavier- und Cembalobauer/in1969: Anerkennung des Berufs nach dem Berufsbildungsgesetz1982:Anerkennung auch für den Bereich IndustrieAusbildung in zwei Fachrichtungen (Klavierbau, Cembalobau)Aufhebung des Vorläuferberufs Klavierbauer/in (Industrie)2017:Modernisierung der Ausbildungsordnung Neue Ausbildungsinhalte u.a. zu den Themen Kundenberatung, Reparatur von Instrumenten, Kalkulieren von Reparaturarbeiten2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Klavier- und Cembalobauer/in der Fachrichtung Klavierbau ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnung Klavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin - Fachrichtung Klavierbau

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2024Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.030 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €4. Ausbildungsjahr: 1.320 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 810 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.050 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Januar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €4. Ausbildungsjahr: 1.170 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Tarifregister Bremen, Stand Februar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €4. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:HWK Kassel, Stand August 2024Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.134 €3. Ausbildungsjahr: 1.254 €4. Ausbildungsjahr: 1.242 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:IG Metall, Stand Februar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.093 €2. Ausbildungsjahr: 1.146 €3. Ausbildungsjahr: 1.266 €4. Ausbildungsjahr: 1.298 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 1.002 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.010 €2. Ausbildungsjahr: 1.084 €3. Ausbildungsjahr: 1.163 €4. Ausbildungsjahr: 1.217 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 870 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau vor allem in Betrieben des Musikinstrumentenbaus.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Holzbe- und -verarbeitung bis hin zu Musik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Klavier- und Cembalobauermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Musikinstrumentenbau erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Werkstatt des Klavier- und Cembalobauer-Handwerks.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 759 €2. Ausbildungsjahr: 872 €3. Ausbildungsjahr: 1.069 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:IG Metall, Stand Januar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 978 €2. Ausbildungsjahr: 1.072 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €4. Ausbildungsjahr: 1.230 €Quelle:IG Metall, Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 1.002 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €4. Ausbildungsjahr: 1.170 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Industrie und Handel sowie Handwerk insgesamt 30 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 70 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 20 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [20.0%]20Hochschulreife [70.0%]70Sonstige [10.0%]10Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:IG Metall, Stand Februar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €4. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 1.002 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €4. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2024Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.022 €2. Ausbildungsjahr: 1.108 €3. Ausbildungsjahr: 1.228 €4. Ausbildungsjahr: 1.266 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Klavier- und Cembalobauer und zur Klavier- und Cembalobauerin (Klavier- und Cembalobauerausbildungsverordnung - KlaCembAusbV) vom 29.12.2017 (BGBl. I 2018 S. 58)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Klavier- und Cembalobauer und Klavier- und Cembalobauerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30.03.2017)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 920 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:IG Metall, Stand November 2025Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.146 €2. Ausbildungsjahr: 1.202 €3. Ausbildungsjahr: 1.262 €4. Ausbildungsjahr: 1.342 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:IG Metall, Stand Februar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.093 €2. Ausbildungsjahr: 1.146 €3. Ausbildungsjahr: 1.266 €4. Ausbildungsjahr: 1.298 €Quelle:IHK Schleswig-Holstein, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Februar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €4. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:IG Metall, Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 1.002 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €4. Ausbildungsjahr: 1.170 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Piyano ve Çembalo Yapımcısı (Piyano Uzmanlığı)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Klavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin Fachrichtung Klavierbau in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau fertigen Klaviere und Flügel. Vor dem Bau erstellen sie normgerechte Zeichnungen oder entnehmen Vorgaben und Maße von vorhandenen technischen Unterlagen. Sie wählen geeignete Werkstoffe wie Hölzer und Metalle aus, stellen Einzelteile her, z.B. Stimmstöcke, Bodenlager, Resonanzböden und Stege. Die Teile fügen sie nach Konstruktionsvorgaben zusammen und bauen Mechaniken, Klaviaturen und Schaltungen ein. Schließlich intonieren sie die Instrumente und stimmen sie. Außerdem beraten sie Kunden, prüfen die Umsetzbarkeit von Kundenwünschen und reparieren bzw. restaurieren beschädigte Instrumente.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau finden Beschäftigung in erster Liniein handwerklichen Klavierbauerwerkstättenin kleineren bis mittleren Industriebetrieben des InstrumentenbausArbeitsorte:Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau arbeiten in erster Liniein Werkstätten und ProduktionshallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Verkaufsräumenin Konzerthäusern, Musikschulen sowie in Privathaushalten von KundenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [20.0%]20Hochschulreife [70.0%]70Sonstige [10.0%]10Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und handwerkliches Geschick (z.B. genaues Montieren von Einzelteilen, exaktes Regulieren der Klaviermechanik) Gutes Gehör (z.B. für das Prüfen und Stimmen der Instrumente)Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Oberflächengestaltung und -verzierung)Flexibilität (z.B. beim Reparieren und Stimmen von Instrumenten vor Ort)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. bei der Beratung von Kunden über Kauf oder Reparatur eines Instruments)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Holz und Metall zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um den Materialbedarf zu berechnen)Physik (z.B. um die Gesetzmäßigkeiten der Raumakustik zu verstehen)Musik (z.B. um Klaviere zu stimmen)Deutsch (z.B. um Kundenberatungen durchzuführen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 920 € (Handwerk*), 978 € bis 1.146 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 € (Handwerk*), 1.070 € bis 1.202 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.130 € (Handwerk*), 1.120 € bis 1.266 € (Industrie*)4. Ausbildungsjahr: 1.200 € (Handwerk), 1.170 € bis 1.342 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Klavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin Fachrichtung Klavierbau eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Klavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin Fachrichtung Klavierbau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Klavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin Fachrichtung Klavierbau qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Klavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin Fachrichtung Klavierbau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Klavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin Fachrichtung Klavierbau in Deutschland typischerweise?

Klavier- und Cembalobauer/innen der Fachrichtung Klavierbau werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. handwerkliche oder industrielle Betriebe des Klavier- und Cembalobaus): Werkstätten, Konzertsäle, KundenwohnungenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Ludwigsburg (Baden-Württemberg):Oscar-Walcker-SchuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Klavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin Fachrichtung Klavierbau in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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