Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung
Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung
Was ist Boya ve Yüzey Tasarımı ve Bakım Uzmanı?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf?Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung gestalten und behandeln Innenwände, Decken, Böden und Fassaden von Gebäuden sowie die Oberflächen von Objekten aus verschiedenen Materialien. Sie sind im Neubau, bei der Sanierung und Modernisierung tätig. Bevor sie Flächen beschichten, bereiten sie die Untergründe vor und bessern Putzschäden an Wänden und Decken aus. Innenräume gestalten sie mit unterschiedlichen Maltechniken, aber auch mit Tapeten und Dekorputzen. Durch den Einbau von Dämmstoffen oder das Aufbringen von Wärmedämm-Verbundsystemen leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung. Holz und Holzwerkstoffe, z.B. Fenster, Türen und Zäune, schützen sie mit geeigneten Lasuren, Farben oder Lacken. Gegebenenfalls entwerfen und fertigen sie z.B. Schriften und Logos für Hinweisschilder und andere Werbemittel.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung finden Beschäftigung in erster Liniein Betrieben des Maler- und Lackierer-Handwerks, im Stuckateurgewerbe, bei Hochbaufirmenbei Herstellern von Schildern und WerbemittelnArbeitsorte:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung arbeiten in erster Linie auf Baustellen in Gebäuden, an Fassaden im Freienin firmeneigenen WerkstättenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [8.0%]8Hauptschulabschluss* [52.0%]52mittlerer Bildungsabschluss [31.0%]31Hochschulreife [7.0%]7Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Abkleben von Fenster- und Türrahmen oder beim Verspachteln von Rissen und Unebenheiten) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Erkennen von Stockflecken, Ausblühungen oder Rostfahnen)Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Ausführen gestalterischer Arbeiten, beim Auswählen von Wanddekoren oder Tapetendessins)Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen)Gute körperliche Konstitution (z.B. Tragen schwerer Bauelemente, Geräte, z.T. Arbeiten unter Zwangshaltungen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Mischungsverhältnisse und den Bedarf von Farben zu berechnen)Chemie (z.B. um das Verhalten von Untergrund und Beschichtung abzuschätzen)Werken/Technik (z.B. um Malerwerkzeug einzusetzen und Skizzen anzufertigen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 935 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Kunst, Kunstwissenschaft →Der Beruf Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:
– Church Music
Master · Hochschule für Musik Freiburg
– Elemental Music Pedagogy
Master · Hochschule für Musik Freiburg
3D Animation for Film and Games
Master · Technische Hochschule Köln
Accessory Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accordion
Bachelor · Hochschule für Musik Würzburg
Accordion
Master · Hochschule für Musik Würzburg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Maler- und Lackiererhandwerks): Werkstätten, beim Kunden, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung gestalten und behandeln Innenwände, Decken, Böden und Fassaden von Gebäuden sowie die Oberflächen von Objekten aus verschiedenen Materialien. Sie sind im Neubau, bei der Sanierung und Modernisierung tätig. Bevor sie Flächen beschichten, bereiten sie die Untergründe vor und bessern Putzschäden an Wänden und Decken aus. Innenräume gestalten sie mit unterschiedlichen Maltechniken, aber auch mit Tapeten und Dekorputzen. Durch den Einbau von Dämmstoffen oder das Aufbringen von Wärmedämm-Verbundsystemen leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung. Holz und Holzwerkstoffe, z.B. Fenster, Türen und Zäune, schützen sie mit geeigneten Lasuren, Farben oder Lacken. Gegebenenfalls entwerfen und fertigen sie z.B. Schriften und Logos für Hinweisschilder und andere Werbemittel.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung finden Beschäftigung in erster Liniein Betrieben des Maler- und Lackierer-Handwerks, im Stuckateurgewerbe, bei Hochbaufirmenbei Herstellern von Schildern und WerbemittelnArbeitsorte:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung arbeiten in erster...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungMaler/in und Lackierer/in der Fachrichtung Gestaltung und InstandhaltungWas macht man in diesem Beruf?Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung gestalten und behandeln Innenwände, Decken, Böden und Fassaden von Gebäuden sowie die Oberflächen von Objekten aus verschiedenen Materialien. Sie sind im Neubau, bei der Sanierung und Modernisierung tätig. Bevor sie Flächen beschichten, bereiten sie die Untergründe vor und bessern Putzschäden an Wänden und Decken aus. Innenräume gestalten sie mit unterschiedlichen Maltechniken, aber auch mit Tapeten und Dekorputzen. Durch den Einbau von Dämmstoffen oder das Aufbringen von Wärmedämm-Verbundsystemen leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung. Holz und Holzwerkstoffe, z.B. Fenster, Türen und Zäune, schützen sie mit geeigneten Lasuren, Farben oder Lacken. Gegebenenfalls entwerfen und fertigen sie z.B. Schriften und Logos für Hinweisschilder und andere Werbemittel.Wo arbeitet man?Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung finden Beschäftigung in erster Liniein Betrieben des Maler- und Lackierer-Handwerks, im Stuckateurgewerbe, bei Hochbaufirmenbei Herstellern von Schildern und WerbemittelnWeitereBerufe im AusbauBerufe mit Farben und Lacken
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. AusbildungsjahrAusbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen: Gestalten von kundenorientierten ArbeitsprozessenPlanen, Vorbereiten und Organisieren von ArbeitsaufgabenEinrichten, Sichern und Räumen von ArbeitsplätzenBedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und AnlagenBe- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen sowie Bearbeiten von BauteilenPrüfen, Bewerten und Vorbereiten von UntergründenHerstellen, Bearbeiten, Beschichten, Bekleiden, Gestalten und Instandhalten von OberflächenDurchführen von qualitätssichernden Maßnahmen und Übergeben der Leistungen an KundenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Oberflächen vorbereiten und beschichtenNichtmetallische Untergründe bearbeiten und beschichtenMetallische Untergründe bearbeiten und beschichtenOberflächen gestalten2. AusbildungsjahrAusbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen: Vertiefung der Kenntnisse aus den ersten 12 MonatenDurchführen von Putz-, Dämm- und TrockenbauarbeitenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Überholungs- und Erneuerungsbeschichtungen ausführenTrockenbauelemente verarbeitenPutzoberflächen erstellen und instand setzenOberflächen bekleiden und gestaltenTeil 1 der Gesellenprüfung am Ende...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen zur Untergrundherstellung und zur Herstellung und Gestaltung von Oberflächen es gibt und wie man sie bedientwie man Werk-, Hilfs- und Beschichtungsstoffe für die Be- und Verarbeitung vorbereitet und aufbringtwie Untergründe entschichtet, gereinigt, ausgeglichen und grundiert werdenwie man Farbtöne mischt und Beschichtungen insbesondere durch Streichen, Rollen und Spritzen ausführtwie man Putzflächen erstellt bzw. instand setzt und Decken und Wände aus Gipsplatten setztwie man Kunden berät und über das betriebliche Leistungsspektrum informiertwie man Raumkonzepte und Fassadengestaltungen unter Berücksichtigung der Umgebungsbedingungen sowie der Nutzungserfordernisse entwirftwie man Musterflächen erstellt und Oberflächeneffekte herstelltwas es beim Verlegen von Wand-, Decken- und Bodenbelägen zu beachten gibtwelche Möglichkeiten für den Holz-, Bauten- und Brandschutz zur Verfügung stehen wie man Instandhaltungsmaßnahmen durchführt und dokumentiertwie man seine Arbeitsergebnisse kontrolliertwie man Beschichtungs- und Montagetechniken zur Reduktion von Wärmeverlusten anwendetwie man Ursachen von Qualitätsabweichungen feststellt und Behebungsmaßnahmen ergreiftwie man Entwürfe für kommunikative und dekorative Gestaltungen anfertigt und umsetztDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Umweltsch...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Untergründe vorbereiten, Farben mischen, Putzschäden ausbessernUmgebung: wechselnde Baustellen, z.T. im Freien bei unterschiedlichen WitterungsverhältnissenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Arbeitshandschuhe, Sicherheitsschuhe, Schutzbrille, Atemschutz)Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Abkleben von Fenster- und Türrahmen oder beim Verspachteln von Rissen und Unebenheiten) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Erkennen von Stockflecken, Ausblühungen oder Rostfahnen)Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Ausführen gestalterischer Arbeiten, beim Auswählen von Wanddekoren oder Tapetendessins)Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen)Gute körperliche Konstitution (z.B. Tragen schwerer Bauelemente, Geräte, z.T. Arbeiten unter Zwangshaltungen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Maler- und Lackiererhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 935 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Mischungsverhältnisse und den Bedarf von Farben zu berechnenChemie: z.B. um das Verhalten von Untergrund und Beschichtung abzuschätzenWerken/Technik: z.B. um Malerwerkzeug einzusetzen und Skizzen anzufertigen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Maler/in und Lackierer/in der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung an:Bereich Farben und LackeMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Bauten- und KorrosionsschutzMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Kirchenmalerei und DenkmalpflegeMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Ausbautechnik und OberflächengestaltungMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Energieeffizienz- und GestaltungstechnikVerfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin für BeschichtungstechnikFahrzeuglackierer/FahrzeuglackiererinGemeinsamkeit:Fassaden, Innenräume und andere Objekte mit Farben und Lacken gestalten und schützenBereich AusbauStuckateur/StuckateurinHolz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung HolzschutzHolz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung BautenschutzGemeinsamkeit:Tätigkeit auf Baustellen, dabei Beschichtungen und ggf. Dämmstoffe aufbringen, Abdichtungsarbeiten erledigen
▶ Entwicklung der Ausbildung
1934:Erstmals Eintrag des Berufs Maler/in und Lackierer/in im Verzeichnis der Gewerbe, die handwerksmäßig betrieben werden können1975:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Maler/in und Lackierer/in tritt in Kraft Maler/in und Lackierer/in geht im gleichnamigen Beruf mit den Schwerpunkten Maler/in beziehungsweise Fahrzeuglackierer/in auf2003:Neue Ausbildungsordnung über die Berufsausbildung im Maler- und Lackierergewerbe tritt in KraftEs entstehen die neuen Berufe Fahrzeuglackierer/in sowie Maler/in und Lackierer/in mit den drei Fachrichtungen Bauten- und Korrosionsschutz, Gestaltung und Instandhaltung, Kirchenmalerei und Denkmalpflege Aufhebung des Vorläuferberufs Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Schwerpunkt Maler/Malerin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2021:Neuordnung der Ausbildung, u.a. um die Anforderungen der Energiewende zu berücksichtigen. Ergänzung der bisherigen drei Fachrichtungen Gestaltung und Instandhaltung, Bauten- und Korrosionsschutz sowie Kirchenmale...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Maler/in und Lackierer/in der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin - Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung in Betrieben des Maler- und Lackierer-Handwerks sowie im Stuckateurgewerbe.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Malerei und Lackiererei bis hin zu Bausanierung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Maler- und Lackierermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Innenarchitektur erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Maler- und Lackiererbetrieb.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 5.739 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 52 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 31 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 8 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 7 Prozent verfügten über die Hochschulreife. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [8.0%]8Hauptschulabschluss* [52.0%]52mittlerer Bildungsabschluss [31.0%]31Hochschulreife [7.0%]7Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Maler und Lackierer und zur Malerin und Lackiererin (Maler- und Lackiererausbildungsverordnung - MalerLackAusbV) vom 29.06.2021 (BGBl. I S. 2300)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Maler und Lackierer und Malerin und Lackiererin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.12.2020)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Eine abgeschlossene Ausbildung im zum 01.08.2021 aufgehobenen Ausbildungsberuf Bauten- und Objektbeschichter/in kann auf die Ausbildung zum Maler und Lackierer/zur Malerin und Lackiererin der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung angerechnet werden
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Boya ve Yüzey Tasarımı ve Bakım Uzmanı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung gestalten und behandeln Innenwände, Decken, Böden und Fassaden von Gebäuden sowie die Oberflächen von Objekten aus verschiedenen Materialien. Sie sind im Neubau, bei der Sanierung und Modernisierung tätig. Bevor sie Flächen beschichten, bereiten sie die Untergründe vor und bessern Putzschäden an Wänden und Decken aus. Innenräume gestalten sie mit unterschiedlichen Maltechniken, aber auch mit Tapeten und Dekorputzen. Durch den Einbau von Dämmstoffen oder das Aufbringen von Wärmedämm-Verbundsystemen leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung. Holz und Holzwerkstoffe, z.B. Fenster, Türen und Zäune, schützen sie mit geeigneten Lasuren, Farben oder Lacken. Gegebenenfalls entwerfen und fertigen sie z.B. Schriften und Logos für Hinweisschilder und andere Werbemittel.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung finden Beschäftigung in erster Liniein Betrieben des Maler- und Lackierer-Handwerks, im Stuckateurgewerbe, bei Hochbaufirmenbei Herstellern von Schildern und WerbemittelnArbeitsorte:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung arbeiten in erster Linie auf Baustellen in Gebäuden, an Fassaden im Freienin firmeneigenen WerkstättenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [8.0%]8Hauptschulabschluss* [52.0%]52mittlerer Bildungsabschluss [31.0%]31Hochschulreife [7.0%]7Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Abkleben von Fenster- und Türrahmen oder beim Verspachteln von Rissen und Unebenheiten) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Erkennen von Stockflecken, Ausblühungen oder Rostfahnen)Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Ausführen gestalterischer Arbeiten, beim Auswählen von Wanddekoren oder Tapetendessins)Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen)Gute körperliche Konstitution (z.B. Tragen schwerer Bauelemente, Geräte, z.T. Arbeiten unter Zwangshaltungen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Mischungsverhältnisse und den Bedarf von Farben zu berechnen)Chemie (z.B. um das Verhalten von Untergrund und Beschichtung abzuschätzen)Werken/Technik (z.B. um Malerwerkzeug einzusetzen und Skizzen anzufertigen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 935 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €
Ist Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung in Deutschland typischerweise? ▼
Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Maler- und Lackiererhandwerks): Werkstätten, beim Kunden, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
Wie hoch ist das typische Gehalt für Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.