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Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Maler/in und Lackierer/in - Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Ausbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 33212

Was ist Maler und Lackierer (Tarihi Yapı ve Kilise Restorasyonu)?

Was macht man in diesem Beruf?Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege erhalten, erneuern und restaurieren Decken-, Wand- und Fassadenoberflächen, Wandmalereien und Stuck sowie Mobiliar und Plastiken. Zunächst prüfen sie die zu bearbeitenden Untergründe. Dann beschichten, bemalen und bekleiden sie die Oberflächen. Dabei bringen sie z.B. Vergoldungen und Verzierungen auf oder gestalten Ornamente und Profile. Häufig wenden sie dabei Arbeitstechniken an, die in der Entstehungszeit des zu sanierenden Objektes üblich waren und arbeiten mit Werk- und Hilfsstoffen, die sie nach historischen Rezepturen herstellen. Wo eine Restaurierung nicht mehr möglich ist, führen sie Rekonstruktionen und Reproduktionen aus.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege finden Beschäftigungin Betrieben des Maler-Handwerks, die sich auf Restaurierungsarbeiten spezialisiert habenin Restauratorenwerkstätten einzelner Museenin Denkmalschutzeinrichtungenbei FassadensanierungsunternehmenArbeitsorte:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege arbeiten in erster Linie in Werkstätten, in historischen Bauwerken sowie im Freien an Fassaden.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [18.0%]18mittlerer Bildungsabschluss [27.0%]27Hochschulreife [55.0%]55*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim detailgenauen Restaurieren) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Prüfen von Untergründen und Dokumentieren von Rissen, Putz- und Farbschichten an Wänden)Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Restaurieren von Wand-, Deckenmalereien, beim Ausführen feiner Malarbeiten, beim Anbringen von Verzierungen)Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen)Gute körperliche Konstitution (z.B. Tragen schwerer Bauelemente, Geräte, z.T. Arbeiten unter Zwangshaltungen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Mischungsverhältnisse und Materialbedarfe zu berechnen)Chemie (z.B. um Verhalten von Untergrund und Beschichtung abzuschätzen)Kunst (z.B. um Verzierungen anzubringen und Skulpturen zu bemalen)Werken/Technik (z.B. um mit Pinseln, Bürsten und Farbrollern zu arbeiten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 935 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege erhalten, erneuern und restaurieren Decken-, Wand- und Fassadenoberflächen, Wandmalereien und Stuck sowie Mobiliar und Plastiken. Zunächst prüfen sie die zu bearbeitenden Untergründe. Dann beschichten, bemalen und bekleiden sie die Oberflächen. Dabei bringen sie z.B. Vergoldungen und Verzierungen auf oder gestalten Ornamente und Profile. Häufig wenden sie dabei Arbeitstechniken an, die in der Entstehungszeit des zu sanierenden Objektes üblich waren und arbeiten mit Werk- und Hilfsstoffen, die sie nach historischen Rezepturen herstellen. Wo eine Restaurierung nicht mehr möglich ist, führen sie Rekonstruktionen und Reproduktionen aus.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege finden Beschäftigungin Betrieben des Maler-Handwerks, die sich auf Restaurierungsarbeiten spezialisiert habenin Restauratorenwerkstätten einzelner Museenin Denkmalschutzeinrichtungenbei FassadensanierungsunternehmenArbeitsorte:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege arbeiten in erster Linie in Werkstätten, in historischen Bauwerken sowie im Freien an Fassaden.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [18.0%]18mittlerer Bildungsabschluss [27.0%]27Hochschulreife [55.0%]55*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim detailgenauen Restaurieren) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Prüfen von Untergründen und Dokumentieren von Rissen, Putz- und Farbschichten an Wänden)Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Restaurieren von Wand-, Deckenmalereien, beim Ausführen feiner Malarbeiten, beim Anbringen von Verzierungen)Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen)Gute körperliche Konstitution (z.B. Tragen schwerer Bauelemente, Geräte, z.T. Arbeiten unter Zwangshaltungen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Mischungsverhältnisse und Materialbedarfe zu berechnen)Chemie (z.B. um Verhalten von Untergrund und Beschichtung abzuschätzen)Kunst (z.B. um Verzierungen anzubringen und Skulpturen zu bemalen)Werken/Technik (z.B. um mit Pinseln, Bürsten und Farbrollern zu arbeiten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 935 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Meisterbetriebe für Kirchenmalerei und Denkmalpflege): Werkstätten, beim Kunden, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in München (Bayern):Münchner Farbe SchulenQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege erhalten, erneuern und restaurieren Decken-, Wand- und Fassadenoberflächen, Wandmalereien und Stuck sowie Mobiliar und Plastiken. Zunächst prüfen sie die zu bearbeitenden Untergründe. Dann beschichten, bemalen und bekleiden sie die Oberflächen. Dabei bringen sie z.B. Vergoldungen und Verzierungen auf oder gestalten Ornamente und Profile. Häufig wenden sie dabei Arbeitstechniken an, die in der Entstehungszeit des zu sanierenden Objektes üblich waren und arbeiten mit Werk- und Hilfsstoffen, die sie nach historischen Rezepturen herstellen. Wo eine Restaurierung nicht mehr möglich ist, führen sie Rekonstruktionen und Reproduktionen aus.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege finden Beschäftigungin Betrieben des Maler-Handwerks, die sich auf Restaurierungsarbeiten spezialisiert habenin Restauratorenwerkstätten einzelner Museenin Denkmalschutzeinrichtungenbei FassadensanierungsunternehmenArbeitsorte:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege arbeiten in erster Linie in Werkstätten, in historischen Bauwerken sowie im Freien an Fassaden.Welcher Schulabsch...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungMaler/in und Lackierer/in der Fachrichtung Kirchenmalerei und DenkmalpflegeWas macht man in diesem Beruf?Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege erhalten, erneuern und restaurieren Decken-, Wand- und Fassadenoberflächen, Wandmalereien und Stuck sowie Mobiliar und Plastiken. Zunächst prüfen sie die zu bearbeitenden Untergründe. Dann beschichten, bemalen und bekleiden sie die Oberflächen. Dabei bringen sie z.B. Vergoldungen und Verzierungen auf oder gestalten Ornamente und Profile. Häufig wenden sie dabei Arbeitstechniken an, die in der Entstehungszeit des zu sanierenden Objektes üblich waren und arbeiten mit Werk- und Hilfsstoffen, die sie nach historischen Rezepturen herstellen. Wo eine Restaurierung nicht mehr möglich ist, führen sie Rekonstruktionen und Reproduktionen aus.Wo arbeitet man?Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege finden Beschäftigungin Betrieben des Maler-Handwerks, die sich auf Restaurierungsarbeiten spezialisiert habenin Restauratorenwerkstätten einzelner Museenin Denkmalschutzeinrichtungenbei FassadensanierungsunternehmenWeitereBerufe im AusbauBerufe mit Farben und LackenBerufe rund um Museen, Restaurierung und Denkmalschutz

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. AusbildungsjahrAusbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen: Gestalten von kundenorientierten ArbeitsprozessenPlanen, Vorbereiten und Organisieren von ArbeitsaufgabenEinrichten, Sichern und Räumen von ArbeitsplätzenBedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und AnlagenBe- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen sowie Bearbeiten von BauteilenPrüfen, Bewerten und Vorbereiten von UntergründenHerstellen, Bearbeiten, Beschichten, Bekleiden, Gestalten und Instandhalten von OberflächenDurchführen von qualitätssichernden Maßnahmen und Übergeben der Leistungen an KundenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Oberflächen vorbereiten und beschichtenNichtmetallische Untergründe bearbeiten und beschichtenMetallische Untergründe bearbeiten und beschichtenOberflächen gestalten2. AusbildungsjahrAusbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen: Vertiefung der Kenntnisse aus den ersten 12 MonatenDurchführen von Putz-, Dämm- und TrockenbauarbeitenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Überholungs- und Erneuerungsbeschichtungen ausführenTrockenbauelemente verarbeitenPutzoberflächen erstellen und instand setzenOberflächen bekleiden und gestaltenTeil 1 der Gesellenprüfung am Ende...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen zur Untergrundherstellung und zur Herstellung und Gestaltung von Oberflächen es gibt und wie man sie bedientwie man Werk-, Hilfs- und Beschichtungsstoffe für die Be- und Verarbeitung vorbereitet und aufbringtwie Untergründe entschichtet, gereinigt, ausgeglichen und grundiert werdenwie man Farbtöne mischt und Beschichtungen insbesondere durch Streichen, Rollen und Spritzen ausführtwie man Putzflächen erstellt bzw. instand setzt und Decken und Wände aus Gipsplatten setztwie Pigmente, Farb- und Füllstoffe ausgewählt werden und was man dabei berücksichtigen musswie man Putzmörtel, Stuck- und Steinersatzmassen herstelltwie Fresko- und Seccomalereilasierend und deckend ausgeführt werdenwas bei der Fassmalerei mit wässrigen und öligen Bindemitteln und Lackbindemitteln zu beachten istwie man Blattmetall-, Bronze- und Verzierungstechniken auf Poliment, Öl, Leim und Wachs ausführtwie historische Schriftformen zugeordnet und als Pinselschrift ausgeführt werdenwie man Ornamente aus Formen und Elementen europäischer Stilepochen entwickelt und konstruiertDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit und Digitalisierte Arbeitswelt vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. historische Räume instand setzen, Rekonstruk...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Einrichtungsgegenstände abdecken, Untergründe vorbereiten, Oberflächen behandelnUmgebung: wechselnde Baustellen, z.T. im Freien bei unterschiedlichen WitterungsverhältnissenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Arbeitshandschuhe, Sicherheitsschuhe, Schutzbrille, Atemschutz)Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim detailgenauen Restaurieren) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Prüfen von Untergründen und Dokumentieren von Rissen, Putz- und Farbschichten an Wänden)Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Restaurieren von Wand-, Deckenmalereien, beim Ausführen feiner Malarbeiten, beim Anbringen von Verzierungen)Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen)Gute körperliche Konstitution (z.B. Tragen schwerer Bauelemente, Geräte, z.T. Arbeiten unter Zwangshaltungen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Maler- und Lackiererhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 935 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Mischungsverhältnisse und Materialbedarfe zu berechnenChemie: z.B. um Verhalten von Untergrund und Beschichtung abzuschätzenKunst: z.B. um Verzierungen anzubringen und Skulpturen zu bemalenWerken/Technik: z.B. um mit Pinseln, Bürsten und Farbrollern zu arbeiten

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Maler/in und Lackierer/in der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege an:Bereich Farben und LackeMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Bauten- und KorrosionsschutzMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und InstandhaltungMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Ausbautechnik und OberflächengestaltungMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Energieeffizienz- und GestaltungstechnikVerfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin für BeschichtungstechnikFahrzeuglackierer/FahrzeuglackiererinGemeinsamkeit:Fassaden, Innenräume und andere Objekte mit Farben und Lacken gestalten und schützenBereich KunsthandwerkVergolder/VergolderinGemeinsamkeit:Oberflächen beschichten, dabei gestalterische und kunsthistorische Gesichtspunkte berücksichtigenBereich AusbauStuckateur/StuckateurinHolz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung BautenschutzHolz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung HolzschutzGemeinsamkeit:Tätigkeit auf Baustellen, dabei Beschichtungen und ggf. Dämmstoffe aufbringen, Abdichtungsarbeiten erledigen

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag des Berufs Maler/in und Lackierer/in im Verzeichnis der Gewerbe, die handwerksmäßig betrieben werden können1975:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Maler/in und Lackierer/in tritt in Kraft Maler/in und Lackierer/in geht im gleichnamigen Beruf mit den Schwerpunkten Maler/in beziehungsweise Fahrzeuglackierer/in auf2003:Neue Ausbildungsordnung über die Berufsausbildung im Maler- und Lackierergewerbe tritt in KraftEs entstehen die neuen Berufe Fahrzeuglackierer/in sowie Maler/in und Lackierer/in mit den drei Fachrichtungen Bauten- und Korrosionsschutz, Gestaltung und Instandhaltung, Kirchenmalerei und Denkmalpflege Aufhebung des Vorläuferberufs Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Schwerpunkt Maler/Malerin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2021:Neuordnung der Ausbildung, u.a. um die Anforderungen der Energiewende zu berücksichtigen. Ergänzung der bisherigen drei Fachrichtungen Gestaltung und Instandhaltung, Bauten- und Korrosionsschutz sowie Kirchenmale...

Die Ausbildung im Überblick

Maler/in und Lackierer/in der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin - Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege in Betrieben des Malerhandwerks, die sich auf Restaurierungsarbeiten spezialisiert haben.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Malerei und Lackiererei bis hin zu Denkmalpflege.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Maler- und Lackierermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Restaurierung erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Maler- und Lackiererbetrieb.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 33 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 55 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 27 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 18 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [18.0%]18mittlerer Bildungsabschluss [27.0%]27Hochschulreife [55.0%]55*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Maler und Lackierer und zur Malerin und Lackiererin (Maler- und Lackiererausbildungsverordnung - MalerLackAusbV) vom 29.06.2021 (BGBl. I S. 2300)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Maler und Lackierer und Malerin und Lackiererin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.12.2020)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung im zum 01.08.2021 aufgehobenen Ausbildungsberuf Bauten- und Objektbeschichter/in kann auf die Ausbildung zum Maler und Lackierer/zur Malerin und Lackiererin der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege angerechnet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Maler und Lackierer (Tarihi Yapı ve Kilise Restorasyonu)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege erhalten, erneuern und restaurieren Decken-, Wand- und Fassadenoberflächen, Wandmalereien und Stuck sowie Mobiliar und Plastiken. Zunächst prüfen sie die zu bearbeitenden Untergründe. Dann beschichten, bemalen und bekleiden sie die Oberflächen. Dabei bringen sie z.B. Vergoldungen und Verzierungen auf oder gestalten Ornamente und Profile. Häufig wenden sie dabei Arbeitstechniken an, die in der Entstehungszeit des zu sanierenden Objektes üblich waren und arbeiten mit Werk- und Hilfsstoffen, die sie nach historischen Rezepturen herstellen. Wo eine Restaurierung nicht mehr möglich ist, führen sie Rekonstruktionen und Reproduktionen aus.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege finden Beschäftigungin Betrieben des Maler-Handwerks, die sich auf Restaurierungsarbeiten spezialisiert habenin Restauratorenwerkstätten einzelner Museenin Denkmalschutzeinrichtungenbei FassadensanierungsunternehmenArbeitsorte:Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege arbeiten in erster Linie in Werkstätten, in historischen Bauwerken sowie im Freien an Fassaden.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [18.0%]18mittlerer Bildungsabschluss [27.0%]27Hochschulreife [55.0%]55*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim detailgenauen Restaurieren) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Prüfen von Untergründen und Dokumentieren von Rissen, Putz- und Farbschichten an Wänden)Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Restaurieren von Wand-, Deckenmalereien, beim Ausführen feiner Malarbeiten, beim Anbringen von Verzierungen)Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen)Gute körperliche Konstitution (z.B. Tragen schwerer Bauelemente, Geräte, z.T. Arbeiten unter Zwangshaltungen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Mischungsverhältnisse und Materialbedarfe zu berechnen)Chemie (z.B. um Verhalten von Untergrund und Beschichtung abzuschätzen)Kunst (z.B. um Verzierungen anzubringen und Skulpturen zu bemalen)Werken/Technik (z.B. um mit Pinseln, Bürsten und Farbrollern zu arbeiten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 935 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €

Ist Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege in Deutschland typischerweise?

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Meisterbetriebe für Kirchenmalerei und Denkmalpflege): Werkstätten, beim Kunden, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in München (Bayern):Münchner Farbe SchulenQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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