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Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Radiologie

Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie

Ausbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81232

Was ist Radyoloji Tıbbi Teknoloğu?

Was macht man in diesem Beruf?Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie unterstützen die ärztliche Diagnose von Erkrankungen oder Verletzungen durch radiologische und andere bildgebende Verfahren. Auf Anforderung des Arztes bzw. der Ärztin fertigen sie z.B. Röntgenbilder an, setzen Computertomografien, Magnetresonanztomografien, Ultraschalldiagnostik oder die nuklearmedizinische Bildgebung ein. In der Strahlentherapie führen sie Bestrahlungen z.B. von Tumoren durch, in der Nuklearmedizin Behandlungen mit radioaktiven Substanzen z.B. bei Schilddrüsenkrebs. Sie bereiten die jeweiligen Anlagen und Apparate vor, treffen die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen, informieren die Patienten über die Untersuchung, platzieren oder lagern sie in der jeweils erforderlichen Position, z.B. für das Bestrahlen oder Röntgen eines Körperteils, und betreuen sie während der Untersuchung. Sie beurteilen die Qualität von Aufnahmen, erfassen Messwerte, dokumentieren Untersuchungsabläufe und speichern die digitalen Daten. Regelmäßig kontrollieren sie die korrekte Funktion ihrer Geräte und sorgen für die Einhaltung von Wartungsintervallen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie finden Beschäftigungin Krankenhäusern Facharztpraxen für Radiologiein Forschungslabors und medizinischen LaborsArbeitsorte:Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie arbeiten in erster Liniein Untersuchungs-, Behandlungs- und Röntgenräumenin Büroräumen oder Stationszimmernin LaborsWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Steuern von Bestrahlungsgeräten) Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Anfertigen von Röntgenaufnahmen) Einfühlungsvermögen (z.B. Eingehen auf Ängste der Patienten) Psychische Stabilität (z.B. beim Kontakt zu schwerkranken Menschen)Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit Patientendaten)Schulfächer:Physik (z.B. um bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomografie technisch zu verstehen)Chemie (z.B. um nuklearmedizinische Ausbildungsinhalte leichter zu verstehen)Biologie (z.B. um Wirkung von Strahlentherapie im Körper zu verstehen)Mathematik (z.B. um Dosis und Dosisleistung zu berechnen)Deutsch (z.B. um Patienten/Patientinnen über Untersuchungen zu informieren)Was verdient man in der Ausbildung?Die Zahlung einer Ausbildungsvergütung ist durch Gesetz verbindlich vorgeschrieben.Während einer Ausbildung bei einem Ausbildungsträger, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes fällt, erhalten Auszubildende beispielsweise folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.365 €2. Ausbildungsjahr: 1.425 €3. Ausbildungsjahr: 1.522 €

Steckbrief

Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartAusbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt) Ausbildungsdauer: 3-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)Lernorte Berufsfachschule: und Krankenhaus bzw. ambulante Einrichtung

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie unterstützen die ärztliche Diagnose von Erkrankungen oder Verletzungen durch radiologische und andere bildgebende Verfahren. Auf Anforderung des Arztes bzw. der Ärztin fertigen sie z.B. Röntgenbilder an, setzen Computertomografien, Magnetresonanztomografien, Ultraschalldiagnostik oder die nuklearmedizinische Bildgebung ein. In der Strahlentherapie führen sie Bestrahlungen z.B. von Tumoren durch, in der Nuklearmedizin Behandlungen mit radioaktiven Substanzen z.B. bei Schilddrüsenkrebs. Sie bereiten die jeweiligen Anlagen und Apparate vor, treffen die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen, informieren die Patienten über die Untersuchung, platzieren oder lagern sie in der jeweils erforderlichen Position, z.B. für das Bestrahlen oder Röntgen eines Körperteils, und betreuen sie während der Untersuchung. Sie beurteilen die Qualität von Aufnahmen, erfassen Messwerte, dokumentieren Untersuchungsabläufe und speichern die digitalen Daten. Regelmäßig kontrollieren sie die korrekte Funktion ihrer Geräte und sorgen für die Einhaltung von Wartungsintervallen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie finden Beschäftigungin Krankenhäusern Facharztpraxen für Radiologiein Forschungslabors und medizinischen LaborsArbeitsorte:Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie arbeiten in erster Liniein Untersuchungs-, Behandlungs- und Röntgenräumenin Büroräumen oder Stationszimmernin LaborsWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Steuern von Bestrahlungsgeräten) Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Anfertigen von Röntgenaufnahmen) Einfühlungsvermögen (z.B. Eingehen auf Ängste der Patienten) Psychische Stabilität (z.B. beim Kontakt zu schwerkranken Menschen)Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit Patientendaten)Schulfächer:Physik (z.B. um bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomografie technisch zu verstehen)Chemie (z.B. um nuklearmedizinische Ausbildungsinhalte leichter zu verstehen)Biologie (z.B. um Wirkung von Strahlentherapie im Körper zu verstehen)Mathematik (z.B. um Dosis und Dosisleistung zu berechnen)Deutsch (z.B. um Patienten/Patientinnen über Untersuchungen zu informieren)Was verdient man in der Ausbildung?Die Zahlung einer Ausbildungsvergütung ist durch Gesetz verbindlich vorgeschrieben.Während einer Ausbildung bei einem Ausbildungsträger, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes fällt, erhalten Auszubildende beispielsweise folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.365 €2. Ausbildungsjahr: 1.425 €3. Ausbildungsjahr: 1.522 €

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Radiologie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie werden in Form von theoretischem und praktischem Unterricht sowie einer praktischen Ausbildung ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Krankenhaus bzw. ambulante Einrichtung (z.B. Facharztpraxis): Praxis-, Untersuchungs- und Röntgenräume, Labors, Krankenstationen

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartAusbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt)Ausbildungsdauer3-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)LernorteBerufsfachschule und Krankenhaus bzw. ambulante EinrichtungWas macht man in diesem Beruf?Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie unterstützen die ärztliche Diagnose von Erkrankungen oder Verletzungen durch radiologische und andere bildgebende Verfahren. Auf Anforderung des Arztes bzw. der Ärztin fertigen sie z.B. Röntgenbilder an, setzen Computertomografien, Magnetresonanztomografien, Ultraschalldiagnostik oder die nuklearmedizinische Bildgebung ein. In der Strahlentherapie führen sie Bestrahlungen z.B. von Tumoren durch, in der Nuklearmedizin Behandlungen mit radioaktiven Substanzen z.B. bei Schilddrüsenkrebs. Sie bereiten die jeweiligen Anlagen und Apparate vor, treffen die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen, informieren die Patienten über die Untersuchung, platzieren oder lagern sie in der jeweils erforderlichen Position, z.B. für das Bestrahlen oder Röntgen eines Körperteils, und betreuen sie während der Untersuchung. Sie beurteilen die Qualität von Aufnahmen, erfassen Messwerte, dokumentieren Untersuchungsabläufe und speichern die digitalen Daten. Regelmäßig kontrollieren sie die korrekte Funktion ihrer Geräte und sorgen für die Einhaltung von Wartungsintervallen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie finden Beschäftigungin Krankenhäusern Fac...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungMedizinische/r Technologe/Technologin für RadiologieBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauer3-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)ZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer BildungsabschlussWas macht man in diesem Beruf?Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie unterstützen die ärztliche Diagnose von Erkrankungen oder Verletzungen durch radiologische und andere bildgebende Verfahren. Auf Anforderung des Arztes bzw. der Ärztin fertigen sie z.B. Röntgenbilder an, setzen Computertomografien, Magnetresonanztomografien, Ultraschalldiagnostik oder die nuklearmedizinische Bildgebung ein. In der Strahlentherapie führen sie Bestrahlungen z.B. von Tumoren durch, in der Nuklearmedizin Behandlungen mit radioaktiven Substanzen z.B. bei Schilddrüsenkrebs. Sie bereiten die jeweiligen Anlagen und Apparate vor, treffen die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen, informieren die Patienten über die Untersuchung, platzieren oder lagern sie in der jeweils erforderlichen Position, z.B. für das Bestrahlen oder Röntgen eines Körperteils, und betreuen sie während der Untersuchung. Sie beurteilen die Qualität von Aufnahmen, erfassen Messwerte, dokumentieren Untersuchungsabläufe und speichern die digitalen Daten. Regelmäßig kontrollieren sie die korrekte Funktion ihrer Geräte und sorgen für die Einhaltung von Wartungsintervallen.Wo arbeitet man?Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie finden Beschäftigungin Krankenhäusern Facharztpraxen für Radiologiein Forschungslab...

Ausbildungsdauer

Vollzeit: 3 JahreTeilzeit: höchstens 5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Stundenverteilung gemäß Ausbildungs- und PrüfungsverordnungTheoretischer und praktischer Unterricht an der Berufsfachschule:Planung, Vorbereitung, Durchführung, Dokumentation medizinisch-technologischer Aufgaben in der bildgebenden Diagnostik mit und ohne ionisierende Strahlung sowie in der nuklearmedizinischen Diagnostik; technische Auswertung und Beurteilung der Ergebnisse: 700 Stunden Planung, Vorbereitung, Durchführung, Dokumentation medizinisch-technologischer Aufgaben in der Therapie mit ionisierender Strahlung und radioaktiven Stoffen; technische Auswertung und Beurteilung der Ergebnisse: 300 StundenPlanung, Vorbereitung, Durchführung, Dokumentation von Maßnahmen des Strahlenschutzes und der Personensicherheit einschließlich Qualitäts-, Risiko-, Prozess- und Datenmanagement in der bildgebenden Diagnostik mit und ohne ionisierender Strahlung, in der Therapie mit ionisierender Strahlung sowie in der Diagnostik und Therapie mit radioaktiven Stoffen: 1.000 StundenIntra- und interprofessionelles Kommunizieren und Handeln im beruflichen Handlungsfeld und Schnittstellenbereichen unter Berücksichtigung personen- und situationsspezifischer Kontexte: 200 StundenAusrichtung, Begründung und Reflexion des eigenen Handelns und Beteiligung an der Berufsweiterentwicklung auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und unter Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben, ökonomischer und ökologischer Rahmenbedingungen und ethischer Wertehaltungen: 160 Stunden frei verteilbare Stunden: 24...

Ausbildungskosten

Für die Ausbildung ist Schulgeldfreiheit und Ausbildungsmittelfreiheit gesetzlich vorgeschrieben.Grundsätzlich können Kosten, z.B. für Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung, entstehen.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz erhalten.Weitere Informationen:Das BAföG: alle Infos auf einen Blick

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:wie man Aufgaben in der RadiologischenDiagnostik und anderen bildgebenden Verfahren wie der Projektionsradiografie, Computertomografie oder Magnetresonanztomografie sowie der Nuklearmedizin vorbereitet, die Vorgehensweisen an die zu untersuchenden Personen anpasst und unter Berücksichtigung von Strahlenschutz und Personensicherheit durchführtwie Kontrastmittel und (Radio-)Pharmaka eingesetzt werdenbei Komplikationen, Grenzsituationen sowie Abweichungen der Dosisparameter situationsangemessen zu reagierenwie Aufgaben im Rahmen der Ultraschalldiagnostik vorbereitet, durchgeführt und dokumentiert werdenmedizinisch-technologische Aufgaben im Rahmen der Strahlen- und nukleamedizinischen Therapie vorzubereiten, durchzuführen, auszuwerten und die Ergebnisse z.B. hinsichtlich der technischen Bildqualität zu beurteilen wie man offene radioaktive Stoffe für die nuklearmedizinische Diagnostik nach ärztlicher Anordnung vorbereitet und verabreichtwas beim Strahlenschutz zu beachten ist und wie man bei der Anwendung von Röntgenstrahlen und Magnetfeldern die jeweils erforderlichen Qualitäts- und Sicherheitsmaßnahmen vorbereitet und technisch durchführtwie digitale Datensätze, die im Rahmen von Untersuchungen oder Maßnahmen der Strahlentherapie erhoben wurden, standardisiert bearbeitet und die Ergebnisse beurteilt sowie dokumentiert werdenwelche Hygienemaßnahmen in den jeweiligen Tätigkeitsbereichen erforderlich s...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:An der Berufsfachschule:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIn der Klinik bzw. ambulanten Einrichtung:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Röntgenaufnahmen herstellen, Untersuchungsergebnisse dokumentieren, Material bestellen und lagernUmgebung: in Untersuchungs-, Behandlungs- und Röntgenräumen bei künstlicher BeleuchtungKleidung: Schutzkleidung (z.B. Kittel, Einweghandschuhe, ggf. Bleischürze)Arbeitszeit: Schichtdienst in Kliniken und KrankenhäusernAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einstellen und Steuern von Bestrahlungsgeräten, beim Injizieren von Kontrastmitteln) Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Anfertigen von Röntgenaufnahmen und Dokumentieren der Untersuchungsergebnisse) Einfühlungsvermögen (z.B. Eingehen auf Ängste der Patienten vor und während Untersuchungen oder Therapiemaßnahmen) Psychische Stabilität (z.B. beim Kontakt zu schwerkranken Menschen)Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit Patientendaten)

Ausbildungsvergütung

Die Zahlung einer Ausbildungsvergütung ist durch Gesetz verbindlich vorgeschrieben.Während einer Ausbildung bei einem Ausbildungsträger, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes fällt, erhalten die Auszubildenden beispielsweise folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.365 €2. Ausbildungsjahr: 1.425 €3. Ausbildungsjahr: 1.522 €Quelle:Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes - Allgemeiner Teil und Besonderer Teil Pflege (TVAöD-Pflege)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Physik: z.B. um bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomografie technisch zu verstehenChemie: z.B. um nuklearmedizinische Ausbildungsinhalte leichter zu verstehenBiologie: z.B. um die Wirkung einer Strahlentherapie im Körper zu verstehenMathematik: z.B. um die Dosis und Dosisleistung zu berechnenDeutsch: z.B. um Patienten/Patientinnen über Untersuchungen zu informieren

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Medizinische/r Technologe/Technologin für Radiologie an:Bereich MedizinMedizinischer Technologe/Medizinische Technologin für FunktionsdiagnostikMedizinischer Technologe/Medizinische Technologin für LaboratoriumsanalytikMedizinischer Technologe/Medizinische Technologin für VeterinärmedizinGemeinsamkeit:Untersuchungen im medizinischen Bereich durchführen, medizintechnische Geräte einsetzen, Patienten betreuenBereich PflegeAnästhesietechnischer Assistent/Anästhesietechnische AssistentinGemeinsamkeit:Medizintechnische Geräte bedienen, Patienten betreuen

Entwicklung der Ausbildung

1971:Gesetz über technische Assistenten in der Medizin führt eigenständige Ausbildungen für die drei Fachrichtungen Laboratoriumsmedizin, Radiologie und Veterinärmedizin ein1993:Neues Gesetz über technische Assistenten in der Medizin, in dem die Fachrichtung Funktionsdiagnostik aufgenommen und die Ausbildungszeit auf 3 Jahre festgelegt wird2021:Veröffentlichung des Gesetzes zur Reform der technischen Assistenzberufe in der Medizin sowie der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Medizinische Technologinnen und Medizinische Technologen2023:Inkrafttreten des Gesetzes zur Reform der technischen Assistenzberufe in der Medizin sowie der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Medizinische Technologinnen und Medizinische Technologen Reformierte Ausbildung mit neuen Berufsbezeichnungen; monatliche Vergütung für den praktischen Teil der Ausbildung

Die Ausbildung im Überblick

Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Radiologie ist eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung an Berufsfachschulen sowie an Krankenhäusern bzw. ambulanten medizinischen Einrichtungen. Sie dauert in Vollzeit 3 Jahre, in Teilzeit höchstens 5 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Verkürzungen/Verlängerungen

Verkürzung der AusbildungszeitWer eine Ausbildung mit gleichwertigen Inhalten abgeschlossen oder begonnen hat, kann ggf. die Ausbildung verkürzen.Verlängerung der AusbildungszeitDie Ausbildung kann auf Antrag der auszubildenden Person um bis zu einem Jahr verlängert werden, wenn das Ausbildungsziel in der normalen Ausbildungszeit nicht erreicht werden kann oder wenn eine Anrechnung von Fehlzeiten (z.B. Krankheit, Mutterschutz) aufgrund ihres Umfangs nicht möglich ist.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungMedizinischer Technologe für Radiologie/Medizinische Technologin für Radiologie

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie vor allem in Krankenhäusern und in Facharztpraxen für Radiologie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Strahlenschutz in der Medizin bis hin zu Medizinische Dokumentation.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Radiologietechnologe/-technologin für radiologische Bildgebung und Intervention oder als Radiologietechnologe/-technologin für neuroradiologische Bildgebung zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Medizinische Technik erwerben.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Medizinische Technologinnen und Medizinische Technologen (MT-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung - MTAPrV) vom 24.09.2021 (BGBl. I S. 4467), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 12.12.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 359)Übergreifende Rechtsvorschrift (Ausbildung/Tätigkeit)Gesetz über die Berufe in der medizinischen Technologie (MT-Berufe-Gesetz - MTBG), verkündet als Artikel 1 des Gesetzes vom 24.02.2021 (BGBl. I S. 274), geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 12.12.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 359)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Vorausgesetzt wird in der Regel entweder ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. gefordert:ärztliches Attest über die gesundheitliche EignungDeutschkenntnisseEin Nachweis über den Masernschutz ist für die praktische Ausbildung in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Radyoloji Tıbbi Teknoloğu

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Radiologie in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie unterstützen die ärztliche Diagnose von Erkrankungen oder Verletzungen durch radiologische und andere bildgebende Verfahren. Auf Anforderung des Arztes bzw. der Ärztin fertigen sie z.B. Röntgenbilder an, setzen Computertomografien, Magnetresonanztomografien, Ultraschalldiagnostik oder die nuklearmedizinische Bildgebung ein. In der Strahlentherapie führen sie Bestrahlungen z.B. von Tumoren durch, in der Nuklearmedizin Behandlungen mit radioaktiven Substanzen z.B. bei Schilddrüsenkrebs. Sie bereiten die jeweiligen Anlagen und Apparate vor, treffen die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen, informieren die Patienten über die Untersuchung, platzieren oder lagern sie in der jeweils erforderlichen Position, z.B. für das Bestrahlen oder Röntgen eines Körperteils, und betreuen sie während der Untersuchung. Sie beurteilen die Qualität von Aufnahmen, erfassen Messwerte, dokumentieren Untersuchungsabläufe und speichern die digitalen Daten. Regelmäßig kontrollieren sie die korrekte Funktion ihrer Geräte und sorgen für die Einhaltung von Wartungsintervallen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie finden Beschäftigungin Krankenhäusern Facharztpraxen für Radiologiein Forschungslabors und medizinischen LaborsArbeitsorte:Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie arbeiten in erster Liniein Untersuchungs-, Behandlungs- und Röntgenräumenin Büroräumen oder Stationszimmernin LaborsWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Steuern von Bestrahlungsgeräten) Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Anfertigen von Röntgenaufnahmen) Einfühlungsvermögen (z.B. Eingehen auf Ängste der Patienten) Psychische Stabilität (z.B. beim Kontakt zu schwerkranken Menschen)Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit Patientendaten)Schulfächer:Physik (z.B. um bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomografie technisch zu verstehen)Chemie (z.B. um nuklearmedizinische Ausbildungsinhalte leichter zu verstehen)Biologie (z.B. um Wirkung von Strahlentherapie im Körper zu verstehen)Mathematik (z.B. um Dosis und Dosisleistung zu berechnen)Deutsch (z.B. um Patienten/Patientinnen über Untersuchungen zu informieren)Was verdient man in der Ausbildung?Die Zahlung einer Ausbildungsvergütung ist durch Gesetz verbindlich vorgeschrieben.Während einer Ausbildung bei einem Ausbildungsträger, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes fällt, erhalten Auszubildende beispielsweise folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.365 €2. Ausbildungsjahr: 1.425 €3. Ausbildungsjahr: 1.522 €

Ist Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Radiologie eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Radiologie" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Radiologie qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Radiologie" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Radiologie in Deutschland typischerweise?

Medizinische Technologen und Technologinnen für Radiologie werden in Form von theoretischem und praktischem Unterricht sowie einer praktischen Ausbildung ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Krankenhaus bzw. ambulante Einrichtung (z.B. Facharztpraxis): Praxis-, Untersuchungs- und Röntgenräume, Labors, Krankenstationen

Wie hoch ist das typische Gehalt für Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Radiologie in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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