Normungsexperte/Normungsexpertin
Normungsexperte/-expertin
Was ist Standardizasyon Uzmanı?
Normungsspezialisten können in verschiedenen Ingenieur- und Fertigungsbereichen eingesetzt werden, wie z.B. im Maschinen- und Werkzeugbau, im Stahl- und Leichtmetallbau, in der Elektronik- oder feinmechanischen Gerätefertigung, im Fahrzeugbau, in der Kunststoffprodukte- und Möbelproduktion. Diese Spezialisten bewerten Normenanfragen, integrieren und überwachen Normen innerhalb des Unternehmens und erstellen sowie verwalten Normensammlungen (z.B. Handbücher). Sie erstellen auch Informationsschriften zu Normen, organisieren Workshops und Schulungen und können sogar in regionalen, nationalen oder internationalen Normungsorganisationen tätig sein.
Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein Hochschulabschluss (Studium) in einem Ingenieurfach erforderlich. Die Klassifizierung als „Grundberuf“ im Bereich „Ingenieurwesen“ weist darauf hin, dass diese Position einen technischen und akademischen Hintergrund erfordert. Für türkische Studierende und Fachkräfte, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland anstreben, ist es entscheidend, zunächst den Anerkennungsprozess (Denklik) ihrer Hochschulabschlüsse abzuschließen und über gute Deutschkenntnisse zu verfügen. Kenntnisse und Erfahrungen, die im Ingenieurwesen gesammelt wurden, bilden eine solide Grundlage für den Erfolg in dieser Spezialisierung.
Beschreibung (Deutsch)
Normungsspezialisten in Deutschland erstellen und pflegen umfassende interne normative Regelwerke zur Standardisierung von Produkten und Prozessen. Diese Fachkräfte recherchieren gründlich den internen Normungsbedarf eines Unternehmens, legen entsprechende Regeln fest oder passen bestehende branchenübergreifende Normen an die spezifischen Anforderungen des Unternehmens an. Sie implementieren die definierten Normen, erstellen Handbücher für die relevanten Abteilungen und koordinieren alle internen Normungsaktivitäten. Zu ihren Aufgaben gehören die Schulung von Mitarbeitern, die Beratung bei der Recherche geeigneter Normen sowie die kontinuierliche Bewertung und Aktualisierung von Normen. Normungsspezialisten können in verschiedenen Ingenieur- und Fertigungsbereichen eingesetzt werden, wie z.B. im Maschinen- und Werkzeugbau, im Stahl- und Leichtmetallbau, in der Elektronik- oder feinmechanischen Gerätefertigung, im Fahrzeugbau, in der Kunststoffprodukte- und Möbelproduktion. Diese Spezialisten bewerten Normenanfragen, integrieren und überwachen Normen innerhalb des Unternehmens und erstellen sowie verwalten Normensammlungen (z.B. Handbücher). Sie erstellen auch Informationsschriften zu Normen, organisieren Workshops und Schulungen und können sogar in regionalen, nationalen oder internationalen Normungsorganisationen tätig sein. Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein Hochschulabschluss (Studium) in einem Ingenieurfach erforderlich. Die Klassifizierung als „Grundberuf“ im Bereich „Ingenieurwesen“ weist darauf hin, dass diese Position einen technischen und akademischen Hintergrund erfordert. Für türkische Studierende und Fachkräfte, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland anstreben, ist es entscheidend, zunächst den Anerkennungsprozess (Denklik) ihrer Hochschulabschlüsse abzuschließen und über gute Deutschkenntnisse zu verfügen. Kenntnisse und Erfahrungen, die im Ingenieurwesen gesammelt wurden, bilden eine solide Grundlage für den Erfolg in dieser Spezialisierung.
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Normungsexperte/Normungsexpertin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Medien
DIN-MitteilungenDKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDEInformationsdienste der DIN Software GmbHISO focusNormensammlungen: Online-Dienste und Loseblattwerke und CD/DVDQZ Qualität und Zuverlässigkeit
▶ Arbeitsorte
Normungsexperten und -expertinnen arbeiten meistin Büro- und Besprechungsräumenin Schulungsräumenin ProduktionshallenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:BetriebswirtschaftslehreNormungQualitätsmanagementUmweltmanagementWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:ArbeitsvorbereitungChange-ManagementDokumentation (technisch)MaschinentechnikProjektmanagementQualitätsprüfung, QualitätssicherungVerfahrenstechnikZeichnungsprüfung
▶ Arbeitssituation
Normungsexperten und -expertinnen kontrollieren nach Vorgaben der Geschäftsleitung eigenständig Produkte und Verfahren. Sie stellen sicher, dass Unterlagen und Bauteile den Vorschriften der Werknormen entsprechen. Dabei benötigen sie analytisches Denken und Organisationstalent. Gewissenhaft halten sie die Richtlinien für Kontrolle und Prüfung auf normgerechte Ausführung ein. Die Einführung und Durchsetzung von Normen erfordert Überzeugungskraft. Kommunikationsfähigkeit müssen sie u.a. beweisen, wenn sie Schulungen und Workshops veranstalten. Leiten sie die Normungsabteilung oder führen sie ein Projektteam, motivieren sie die Mitarbeiter/innen und koordinieren deren Zusammenarbeit.Normungsexperten und -expertinnen arbeiten häufig im Büro am Computer, z.B. wenn sie Informationsunterlagen erstellen, Prüfergebnisse dokumentieren oder Budgets planen. Workshops und Schulungen halten sie in Schulungsräumen.
▶ Existenzgründung
Normungsexperten und -expertinnen können sich im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit selbstständig machen.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 4.344 € bis 4.757 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Maschinenbau, WerkzeugbauHerstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige, z.B. für die Textil- oder PapierindustrieHerstellung von sonstigen Pumpen und KompressorenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen MaschinenHerstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a. n. g., z.B. versorgungstechnische AnlagenHerstellung von Werkzeugmaschinen, z.B. für die MetallbearbeitungInstallation von Industriemaschinen und -ausrüstungen, z.B. Herstellung von industriellen ProzesssteuerungsanlagenMetallbearbeitung, Metallbau, SchweißenStahl- und LeichtmetallbauHerstellung von Metalltanks und -behälternHerstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen und pulvermetallurgischen ErzeugnissenHerstellung von Schrauben und NietenHerstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-MetallAutomatisierungstechnikHerstellung von elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und VorrichtungenElektrische Anlagen und BauteileHerstellung von Elektromotoren, Generatoren, Transformatoren, Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenFeinmechanik, OptikHerstellung von nicht elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und VorrichtungenKraftfahrzeugeHerstellung von Kraftwagen und KraftwagenmotorenHerstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für KraftwagenSchienenfahrzeugeHerstellung von Lokomotiven und anderen SchienenfahrzeugenLuft-, Raumfahrze...
▶ Zugang zur Tätigkeit
Arbeitgebende erwarten häufig eine Weiterbildung als Techniker bzw. Technikerin im jeweiligen Fachgebiet bzw. ein entsprechendes Studium.
▶ Zugangsstudienfächer
Ingenieurwissenschaft (grundständig)Ingenieurwissenschaft (weiterführend)Technologiemanagement (grundständig)Technologiemanagement (weiterführend)Automatisierungstechnik (grundständig)Automatisierungstechnik (weiterführend)Elektrotechnik (grundständig)Elektrotechnik (weiterführend)Energietechnik (grundständig)Energietechnik (weiterführend)Informations-, Kommunikationstechnik (grundständig)Informations-, Kommunikationstechnik (weiterführend)Konstruktionstechnik (grundständig)Konstruktionstechnik (weiterführend)Maschinenbau (grundständig)Maschinenbau (weiterführend)Mechanik (grundständig)Mechanik (weiterführend)Mechatronik (grundständig)Mechatronik (weiterführend)Mikroelektronik (weiterführend)Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik (grundständig)Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik (weiterführend)Produktionstechnik (grundständig)Produktionstechnik (weiterführend)Verfahrenstechnik (grundständig)Verfahrenstechnik (weiterführend)Fahrzeugtechnik (grundständig)Fahrzeugtechnik (weiterführend)Kunststofftechnik (grundständig)Kunststofftechnik (weiterführend)Holztechnik (grundständig)Holztechnik (weiterführend)Luft-, Raumfahrttechnik (grundständig)Luft-, Raumfahrttechnik (weiterführend)Papiertechnik (grundständig)Papiertechnik (weiterführend)Photonik, Optische Technologien (grundständig)Photonik, Optische Technologien (weiterführend)Robotik, Autonome Systeme (grundständig)Robotik, Autonome Systeme (weiterführend)Schiffbau, Meerestechnik (grundständig)Schiffbau, Meerestechnik (weiterführend)Verpac...
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Normungsexperten und -expertinnen sind beschäftigtim Maschinen- und Werkzeugbauim Stahl- und Leichtmetallbaubei Herstellenden von elektronischen oder feinmechanischen Gerätenim Fahrzeugbaubei Herstellenden von Kunststofferzeugnissenbei Möbelherstellendenin der Holz verarbeitenden Industrie
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Normungsexperte/-expertinAuch übliche Berufsbezeichnung/SynonymDIN-Normungsexperte/-expertin
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Normungsexperten und -expertinnen erstellen und pflegen umfassende innerbetriebliche Normenwerke, um Produkte und Verfahren zu standardisieren.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
ingenieur.deingenieur1.deIngenieurcenter DeutschlandingenieurwebJustEngineersNet
▶ Verbände und Organisationen
Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ)Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. (DGZfP)DIN Deutsches Institut für Normung e.V.Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Verantwortung für Sachwerte (genormte Regeln und Leitlinien beeinflussen je nach Branche die Wirtschaftlichkeit bzw. den Unternehmenserfolg)Verantwortung für Personen (z.B. Mitarbeiter/innen anleiten und führen)Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben (DIN- und ISO-Normen bzw. Richtlinien bei der Kontrolle und Prüfung von Zeichnungen und Stücklisten auf normgerechte Ausführung)Kundenkontakt (Ansprechpartner/in für alle relevanten Normierungsfragen in den Unternehmen)Bildschirmarbeit (z.B. Anfertigung von Dokumentationen unter Anwendung der gängigen Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogramme)Arbeit in BüroräumenArbeit in Unterrichts-/SchulungsräumenArbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. im Fertigungsbereich von Industriebetrieben bei der Überwachung der Einhaltung von Qualitätsstandards in der laufenden Produktion)
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Unterlagen, z.B.: Werknormen, DIN- und ISO-Normen und -Richtlinien, Managementhandbücher, Prozess- und DatenbeschreibungenBüroausstattung und Software, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, Redaktions-, Dokumentenverwaltungs-, Stammdaten- und Klassifizierungssysteme, Videokonferenztools
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Normungsexperten und -expertinnen untersuchen den internen Standardisierungsbedarf eines Unternehmens und stellen entsprechende Regeln auf bzw. passen überbetriebliche Normen an. Sie setzen die Normen um und führen entsprechende Handbücher für die einzelnen Bereiche ein. Je nach Aufgabenschwerpunkt kann es sich um Werknormung, strategische oder entwicklungsbegleitende Normungen handeln. Normungsexperten und -expertinnen koordinieren alle unternehmensinternen Normungsarbeiten. Dabei schulen sie z.B. Mitarbeitende und beraten bei der Recherche passender Normen. Außerdem evaluieren und aktualisieren sie die Normen laufend.
▶ Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten
Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Biotechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektromobilität/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Automatisierungstechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Energietechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Feinwerktechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Gebäudesystemtechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Gießereitechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Glasbautechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Glastechnik Schwerpunkt Glashüttentechnik/Bachelor Professional in TechnikSt...
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Normung, Qualitätsmanagement oder Dokumentationswesen).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich - je nach beruflicher Vorbildung - durch ein grundständiges oder weiterführendesStudium (z.B. im Studienfach Maschinenbau).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Normungsaufgaben übernehmenNormungsbedarf ermitteln, dazu z.B. über die Produktpalette eines Unternehmens, dessen Absatzmärkte und Kooperationen informierengeeignete Normen für das Unternehmen auswählen, beschaffen und anpassenWerkfassungen erstellen, d.h. interne Normen erarbeiten, dabei mit Fachbereichen bzw. Auftraggebenden abstimmenRegeln zu unternehmensbezogenen Werknormen aufstellenVeränderungen im Unternehmen verfolgen und entsprechende Normen identifizierenGeschäftsleitung bei Auswahl bzw. Identifizierung von Normungsprojekten unterstützen eingehende Normungsanträge beurteilen Normen im Unternehmen implementieren und überwachenNormen erfassen, registrieren, ausgeben und verteilenNormensammlungen, z.B. Handbücher, zusammenstellen, überwachen und bei Bedarf ändernNormungsarbeiten unternehmensintern koordinierenNormen und deren Anwendung sowie Wirksamkeit evaluieren und ggf. anpassenInformationsaufgaben ausführenInformationsunterlagen erstellen und herausgeben, z.B. regelmäßige NormennachrichtenWorkshops, Schulungen und Anwendungsberatungen durchführen, Vorträge haltennormenspezifisches Intranet betreuenFach- und Führungsaufgaben wahrnehmenZielvorgaben definieren und Erreichen der Ziele kontrollierenProjektleitungsaufgaben im Rahmen der Normung und Standardisierung übernehmenMitarbeitende führenBudget planen und überwachenin überbetrieblichen Normungsorganisationen auf regionaler, nationaler oder internationaler Ebene mitarbeiten
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Standardizasyon Uzmanı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Normungsexperte/Normungsexpertin in Deutschland? ▼
Normungsspezialisten in Deutschland erstellen und pflegen umfassende interne normative Regelwerke zur Standardisierung von Produkten und Prozessen. Diese Fachkräfte recherchieren gründlich den internen Normungsbedarf eines Unternehmens, legen entsprechende Regeln fest oder passen bestehende branchenübergreifende Normen an die spezifischen Anforderungen des Unternehmens an. Sie implementieren die definierten Normen, erstellen Handbücher für die relevanten Abteilungen und koordinieren alle internen Normungsaktivitäten. Zu ihren Aufgaben gehören die Schulung von Mitarbeitern, die Beratung bei der Recherche geeigneter Normen sowie die kontinuierliche Bewertung und Aktualisierung von Normen.
Normungsspezialisten können in verschiedenen Ingenieur- und Fertigungsbereichen eingesetzt werden, wie z.B. im Maschinen- und Werkzeugbau, im Stahl- und Leichtmetallbau, in der Elektronik- oder feinmechanischen Gerätefertigung, im Fahrzeugbau, in der Kunststoffprodukte- und Möbelproduktion. Diese Spezialisten bewerten Normenanfragen, integrieren und überwachen Normen innerhalb des Unternehmens und erstellen sowie verwalten Normensammlungen (z.B. Handbücher). Sie erstellen auch Informationsschriften zu Normen, organisieren Workshops und Schulungen und können sogar in regionalen, nationalen oder internationalen Normungsorganisationen tätig sein.
Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein Hochschulabschluss (Studium) in einem Ingenieurfach erforderlich. Die Klassifizierung als „Grundberuf“ im Bereich „Ingenieurwesen“ weist darauf hin, dass diese Position einen technischen und akademischen Hintergrund erfordert. Für türkische Studierende und Fachkräfte, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland anstreben, ist es entscheidend, zunächst den Anerkennungsprozess (Denklik) ihrer Hochschulabschlüsse abzuschließen und über gute Deutschkenntnisse zu verfügen. Kenntnisse und Erfahrungen, die im Ingenieurwesen gesammelt wurden, bilden eine solide Grundlage für den Erfolg in dieser Spezialisierung.
Ist Normungsexperte/Normungsexpertin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Normungsexperte/Normungsexpertin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Normungsexperte/Normungsexpertin qualifiziert werden? ▼
Arbeitgebende erwarten häufig eine Weiterbildung als Techniker bzw. Technikerin im jeweiligen Fachgebiet bzw. ein entsprechendes Studium.
Wo arbeiten Normungsexperte/Normungsexpertin in Deutschland typischerweise? ▼
Normungsexperten und -expertinnen arbeiten meistin Büro- und Besprechungsräumenin Schulungsräumenin ProduktionshallenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
Wie hoch ist das typische Gehalt für Normungsexperte/Normungsexpertin in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 4.344 € bis 4.757 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.