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Präzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin Fachrichtung Schneidwerkzeuge

Präzisionswerkzeugmechaniker/in - Schneidwerkzeuge

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 24522

Was ist Hassas Kesici Takım Mekanikeri?

Was macht man in diesem Beruf?Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge stellen manuelle und maschinelle Schneidwerkzeuge her, z.B. Maschinenmesser für Papierschneidemaschinen oder Messer für den Fleischer- oder Gastronomiebedarf. Sie erstellen technische Unterlagen und bearbeiten vorgefertigte Halbzeuge, Norm- und Fertigteile mithilfe von meist automatisierten Werkzeugmaschinen. Auch die Programme zur computerunterstützten Steuerung der Maschinen erstellen sie. Außerdem setzen sie Schneidwerkzeuge instand. Dazu analysieren sie Schäden und Verschleiß und stellen dann durch maschinelles Schleifen und Polieren die Funktionsfähigkeit der Werkzeuge wieder her. Am Ende prüfen sie die Schneidwerkzeuge auf Funktionalität und Maßhaltigkeit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge finden Beschäftigung in erster Liniein Betrieben des Maschinen- und WerkzeugbausArbeitsorte:Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge arbeiten in erster Liniein Werkstätten und Werkhallenin PrüflaborsWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim manuellen Richten von Schneidwerkzeugen)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Demontieren und Instandhalten von Schneidwerkzeugen und Schneidemaschinen)Sorgfalt (z.B. beim Prüfen der Funktionalität und Maßgenauigkeit von Schneidwerkzeugen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Werkstücke zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um Maschinenwerte korrekt einzustellen)Physik (z.B. um die Funktionsweisen von Arbeitsgeräten zu verstehen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 1.130 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.363 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge stellen manuelle und maschinelle Schneidwerkzeuge her, z.B. Maschinenmesser für Papierschneidemaschinen oder Messer für den Fleischer- oder Gastronomiebedarf. Sie erstellen technische Unterlagen und bearbeiten vorgefertigte Halbzeuge, Norm- und Fertigteile mithilfe von meist automatisierten Werkzeugmaschinen. Auch die Programme zur computerunterstützten Steuerung der Maschinen erstellen sie. Außerdem setzen sie Schneidwerkzeuge instand. Dazu analysieren sie Schäden und Verschleiß und stellen dann durch maschinelles Schleifen und Polieren die Funktionsfähigkeit der Werkzeuge wieder her. Am Ende prüfen sie die Schneidwerkzeuge auf Funktionalität und Maßhaltigkeit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge finden Beschäftigung in erster Liniein Betrieben des Maschinen- und WerkzeugbausArbeitsorte:Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge arbeiten in erster Liniein Werkstätten und Werkhallenin PrüflaborsWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim manuellen Richten von Schneidwerkzeugen)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Demontieren und Instandhalten von Schneidwerkzeugen und Schneidemaschinen)Sorgfalt (z.B. beim Prüfen der Funktionalität und Maßgenauigkeit von Schneidwerkzeugen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Werkstücke zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um Maschinenwerte korrekt einzustellen)Physik (z.B. um die Funktionsweisen von Arbeitsgeräten zu verstehen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 1.130 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.363 €

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Präzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin Fachrichtung Schneidwerkzeuge in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Handwerksbetriebe, die Schneidwerkzeuge herstellen und instand setzen): Werkstätten und -hallen, LaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Neustadt/Saale (Bayern):Jakob-Preh-Schule Staatliche Berufsschule Bad NeustadtQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3,5 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge stellen manuelle und maschinelle Schneidwerkzeuge her, z.B. Maschinenmesser für Papierschneidemaschinen oder Messer für den Fleischer- oder Gastronomiebedarf. Sie erstellen technische Unterlagen und bearbeiten vorgefertigte Halbzeuge, Norm- und Fertigteile mithilfe von meist automatisierten Werkzeugmaschinen. Auch die Programme zur computerunterstützten Steuerung der Maschinen erstellen sie. Außerdem setzen sie Schneidwerkzeuge instand. Dazu analysieren sie Schäden und Verschleiß und stellen dann durch maschinelles Schleifen und Polieren die Funktionsfähigkeit der Werkzeuge wieder her. Am Ende prüfen sie die Schneidwerkzeuge auf Funktionalität und Maßhaltigkeit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge finden Beschäftigung in erster Liniein Betrieben des Maschinen- und WerkzeugbausArbeitsorte:Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge arbeiten in erster Liniein Werkstätten und Werkhallenin PrüflaborsWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim manuelle...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungPräzisionswerkzeugmechaniker/in der Fachrichtung SchneidwerkzeugeWas macht man in diesem Beruf?Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge stellen manuelle und maschinelle Schneidwerkzeuge her, z.B. Maschinenmesser für Papierschneidemaschinen oder Messer für den Fleischer- oder Gastronomiebedarf. Sie erstellen technische Unterlagen und bearbeiten vorgefertigte Halbzeuge, Norm- und Fertigteile mithilfe von meist automatisierten Werkzeugmaschinen. Auch die Programme zur computerunterstützten Steuerung der Maschinen erstellen sie. Außerdem setzen sie Schneidwerkzeuge instand. Dazu analysieren sie Schäden und Verschleiß und stellen dann durch maschinelles Schleifen und Polieren die Funktionsfähigkeit der Werkzeuge wieder her. Am Ende prüfen sie die Schneidwerkzeuge auf Funktionalität und Maßhaltigkeit.Wo arbeitet man?Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge finden Beschäftigung in erster Liniein Betrieben des Maschinen- und WerkzeugbausWeitereBerufe in der Feinmechanik und im Werkzeugbau

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Planen und Vorbereiten von ArbeitsabläufenEinsetzen von betrieblicher und technischer KommunikationAuswählen und Behandeln von MaterialienEinrichten von WerkzeugmaschinenSchärfen und Herstellen von PräzisionswerkzeugenInstandhalten von Arbeits- und BetriebsmittelnDurchführen von qualitätssichernden MaßnahmenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigenBauelemente mit Maschinen fertigenBaugruppen herstellen und montierenTechnische Systeme instand halten2. Ausbildungsjahr:Präzisionswerkzeuge unterscheiden, analysieren und einsetzenPräzisionswerkzeuge mittels Werkzeugmaschinen schärfenPräzisionswerkzeuge mittels Werkzeugmaschinen fertigenArbeits- und Betriebsmittel instand haltenTeil 1 der Gesellenprüfung zum Ende des 2. Ausbildungsjahres19. bis 42. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 AusbildungsmonatenVorbereiten von InstandhaltungsmaßnahmenSchleifenPrüfen und NachbereitenAuswählen von Materialien zur Herstellung von SchneidwerkzeugenHerstellen von SchneidwerkzeugenAusbildung in der Berufssc...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:technische Unterlagen zusammenzustellen, technische Zeichnungen und Stücklisten auszuwerten und Skizzen anzufertigenwie man Schneidwerkzeuge demontiert, montiert und justiertwie man Schäden und Verschleiß an Schneidwerkzeugen analysiert und den Umfang der Instandsetzungsarbeiten festlegtdie Funktionsfähigkeit von Schneidwerkzeugen mit verschiedenen Schleifverfahren wiederherzustellenwie man den Bedarf an Halbzeugen, Norm- und Fertigteilen ermittelt und diese bereitstelltwie Halbzeuge durch Feilen, Bohren, Sägen, Drehen, Fräsen und Schleifen bearbeitet und Passungen normgerecht hergestellt werdenFeinbleche zu schneiden, Flächen und Formen auf Maß zu feilen, Gewinde zu schneiden und Bohrungen durchzuführenfeste und bewegliche Verbindungen durch Kaltnieten herzustellendie Funktionsmaße und Schärfe von Schneidwerkzeugen und Schneideelementen zu prüfen und nachzubereitenwie man die Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen und Werkzeugen sicherstellt und Programme für numerisch gesteuerte Maschinen erstelltwie man Kunden zur Wiederaufbereitung von Schneidwerkzeugen berät Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Präzisionswerkzeuge mittels Werkzeugmaschinen fertigen, Schneidwerkzeug...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Schneidwerkzeuge demontieren und einspannen, Schleifvorgang überwachen, Schneidwerkzeuge nachschärfenUmgebung: Maschinenlärm in Werkstätten und -hallen, Hitze beim Anwenden von Wärmebehandlungsverfahren, LaborsKleidung: Schutzkleidung (z.B. Gehörschutz, Schutzbrille, Handschuhe) Arbeitszeit: z.T. SchichtarbeitAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim manuellen Richten von Schneidwerkzeugen)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Demontieren und Instandhalten von Schneidwerkzeugen und Schneidemaschinen)Sorgfalt (z.B. beim Prüfen der Funktionalität und Maßgenauigkeit von Schneidwerkzeugen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 1.130 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.363 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Werkstücke zu bearbeitenMathematik: z.B. um Maschinenwerte korrekt einzustellenPhysik: z.B. um die Funktionsweisen von Arbeitsgeräten zu verstehen

Zusatzqualifikationen

Die Ausbildungsordnung sieht vor, dass in der Ausbildung die Zusatzqualifikation "Messer schmieden" erworben werden kann. Diese sogenannte kodifizierte Zusatzqualifikation ermöglicht es Auszubildenden, sich fachlich über die Erstausbildung hinaus zu qualifizieren. Sie wird im Rahmen der Gesellenprüfung gesondert geprüft.Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Präzisionswerkzeugmechaniker/in der Fachrichtung Schneidwerkzeuge an:Bereich Feinmechanik und WerkzeugbauPräzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin Fachrichtung ZerspanwerkzeugeChirurgiemechaniker/ChirurgiemechanikerinFeinwerkmechaniker/FeinwerkmechanikerinIndustriemechaniker/IndustriemechanikerinWerkzeugmechaniker/WerkzeugmechanikerinZerspanungsmechaniker/ZerspanungsmechanikerinGemeinsamkeit:Werkstücke maßgenau bearbeitenBereich EdelsteineEdelsteinschleifer/Edelsteinschleiferin Fachrichtung IndustriediamantschleifenGemeinsamkeit:z.T. sehr kleine Werkstücke präzise bearbeiten und montieren, Werkzeuge nachschleifen

Entwicklung der Ausbildung

1939:Staatliche Anerkennung des handwerklichen Metallberufs Messerschmied/in 1989:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Schneidwerkzeugmechaniker/in tritt in KraftAusbildung in den zwei Schwerpunkten Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik sowie Schneidemaschinen- und MesserschmiedetechnikAufhebung des Vorläuferberufs Messerschmied/in2018:Neue, modernisierte Ausbildungsverordnung für den Beruf Präzisionswerkzeugmechaniker/in; Ausbildung in den Fachrichtungen Schneidwerkzeuge und ZerspanwerkzeugeAufhebung des Vorläuferberufs Schneidwerkzeugmechaniker/Schneidwerkzeugmechanikerin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab...

Die Ausbildung im Überblick

Präzisionswerkzeugmechaniker/in der Fachrichtung Schneidwerkzeuge ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungPräzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin - Fachrichtung Schneidwerkzeuge

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 950 €3. Ausbildungsjahr: 1.050 €4. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 780 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.090 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.105 €2. Ausbildungsjahr: 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.363 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €4. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 980 €3. Ausbildungsjahr: 1.050 €4. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 855 €3. Ausbildungsjahr: 978 €4. Ausbildungsjahr: 1.021 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 750 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die kodifizierte Zusatzqualifikation "Messer schmieden".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge in Betrieben des Maschinen- und Werkzeugbaus.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Werkzeugbau bis hin zu Metallbearbeitung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Präzisionswerkzeugmechanikermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Maschinenbau erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Präzisionswerkzeugmechaniker-Handwerks.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Tarifregister Thüringen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 780 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.090 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 3 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. Alle verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss. Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.105 €2. Ausbildungsjahr: 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.363 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 750 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Tarifregister Sachsen-Anhalt, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 915 €2. Ausbildungsjahr: 990 €3. Ausbildungsjahr: 1.070 €4. Ausbildungsjahr: 1.110 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Präzisionswerkzeugmechaniker und zur Präzisionswerkzeugmechanikerin (Präzisionswerkzeugmechanikerausbildungsverordnung - PWMAusbV) vom 03.04.2018 (BGBl. I S. 414) in der Fassung vom 18.07.2018 (BGBl. I, S. 1189)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Präzisionswerkzeugmechaniker und Präzisionswerkzeugmechanikerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 23.02.2018)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.130 €2. Ausbildungsjahr: 1.182 €3. Ausbildungsjahr: 1.269 €4. Ausbildungsjahr: 1.336 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 845 €2. Ausbildungsjahr: 875 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung Zerspanungstechnik kann auf die Ausbildung zum Präzisionswerkzeugmechaniker/zur Präzisionswerkzeugmechanikerin der Fachrichtung Schneidwerkzeuge angerechnet werden.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 975 €2. Ausbildungsjahr: 1.031 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €4. Ausbildungsjahr: 1.175 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 750 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Hassas Kesici Takım Mekanikeri

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Präzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin Fachrichtung Schneidwerkzeuge in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge stellen manuelle und maschinelle Schneidwerkzeuge her, z.B. Maschinenmesser für Papierschneidemaschinen oder Messer für den Fleischer- oder Gastronomiebedarf. Sie erstellen technische Unterlagen und bearbeiten vorgefertigte Halbzeuge, Norm- und Fertigteile mithilfe von meist automatisierten Werkzeugmaschinen. Auch die Programme zur computerunterstützten Steuerung der Maschinen erstellen sie. Außerdem setzen sie Schneidwerkzeuge instand. Dazu analysieren sie Schäden und Verschleiß und stellen dann durch maschinelles Schleifen und Polieren die Funktionsfähigkeit der Werkzeuge wieder her. Am Ende prüfen sie die Schneidwerkzeuge auf Funktionalität und Maßhaltigkeit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge finden Beschäftigung in erster Liniein Betrieben des Maschinen- und WerkzeugbausArbeitsorte:Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge arbeiten in erster Liniein Werkstätten und Werkhallenin PrüflaborsWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim manuellen Richten von Schneidwerkzeugen)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Demontieren und Instandhalten von Schneidwerkzeugen und Schneidemaschinen)Sorgfalt (z.B. beim Prüfen der Funktionalität und Maßgenauigkeit von Schneidwerkzeugen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Werkstücke zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um Maschinenwerte korrekt einzustellen)Physik (z.B. um die Funktionsweisen von Arbeitsgeräten zu verstehen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 1.130 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.363 €

Ist Präzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin Fachrichtung Schneidwerkzeuge eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Präzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin Fachrichtung Schneidwerkzeuge" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Präzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin Fachrichtung Schneidwerkzeuge qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Präzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin Fachrichtung Schneidwerkzeuge" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Präzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin Fachrichtung Schneidwerkzeuge in Deutschland typischerweise?

Präzisionswerkzeugmechaniker/innen der Fachrichtung Schneidwerkzeuge werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Handwerksbetriebe, die Schneidwerkzeuge herstellen und instand setzen): Werkstätten und -hallen, LaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Neustadt/Saale (Bayern):Jakob-Preh-Schule Staatliche Berufsschule Bad NeustadtQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Präzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin Fachrichtung Schneidwerkzeuge in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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