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Steinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten

Steinmetz/in und Steinbildhauer/in - Steinbildhauerarbeiten

Ausbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 93312

Was ist Taş Heykeltıraş ve Taş İşleyici (Steinmetz und Steinbildhauer)?

Was macht man in diesem Beruf?Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten beraten ihre Kunden über Gestaltungsmöglichkeiten und das jeweils geeignete Material z.B. für eine Gartenskulptur, ein mit Ornamenten verziertes Fries oder eine hochwertige Steintreppe. Sie fertigen Skizzen, Entwürfe und Modelle an, zersägen Rohblöcke aus Natur- und Kunststeinen mit programmierbaren Maschinen, übertragen die Maße ihrer Modelle maßstabsgerecht auf die Werkstücke und reißen die Umrisse an. Die Feinarbeiten führen sie mit handgeführten Maschinen wie Trennschleifern oder Pressluftmeißeln und von Hand mit Hämmern, Knüpfeln und Meißeln aus. Durch Behauen gestalten sie strukturierte Oberflächen oder sie glätten, schleifen und polieren Flächen mit handgeführten oder CNC-Maschinen. Sie schlagen Schriften und Ornamente in den Stein und tönen oder vergolden sie. Ggf. montieren sie die fertigen Erzeugnisse vor Ort. Im Bereich Denkmalpflege prüfen sie den Zustand von Bildhauerarbeiten, reinigen sie, fertigen ggf. Ergänzungen an, fügen sie ein und konservieren die Oberflächen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten finden Beschäftigungin Steinbildhauer-, Grabstein- und Kunststeinbetriebenin Restaurierungsbetrieben für historische Gebäude und Steindenkmälerin MuseumswerkstättenArbeitsorte:Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten arbeiten in erster Linie in Werkstätten und Werkhöfen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [11.0%]11mittlerer Bildungsabschluss [37.0%]37Hochschulreife [42.0%]42Sonstige [10.0%]10*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination und Sorgfalt (z.B. beim Anbringen von Metallschriften am Stein, beim fehlerfreien Eingravieren oder Ausmeißeln von Schriften)Sinn für Ästhetik und Kreativität (z.B. beim Entwerfen handwerklicher und künstlerischer Bildhauerarbeiten, beim Anfertigen von Entwürfen, Formen und Modellen)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Restaurieren von Bildhauerarbeiten, beim Warten und Reparieren von Steinbearbeitungsmaschinen und -geräten) Umsicht (z.B. beim Einrichten von programmierbaren Maschinen, bei der Arbeit an Steinblöcken)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Flächen, Volumina und Gewichte zu berechnen)Kunst (z.B. um gestalterische Arbeiten auszuführen)Werken/Technik (z.B. um Natur- und Kunststeine zu bearbeiten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten beraten ihre Kunden über Gestaltungsmöglichkeiten und das jeweils geeignete Material z.B. für eine Gartenskulptur, ein mit Ornamenten verziertes Fries oder eine hochwertige Steintreppe. Sie fertigen Skizzen, Entwürfe und Modelle an, zersägen Rohblöcke aus Natur- und Kunststeinen mit programmierbaren Maschinen, übertragen die Maße ihrer Modelle maßstabsgerecht auf die Werkstücke und reißen die Umrisse an. Die Feinarbeiten führen sie mit handgeführten Maschinen wie Trennschleifern oder Pressluftmeißeln und von Hand mit Hämmern, Knüpfeln und Meißeln aus. Durch Behauen gestalten sie strukturierte Oberflächen oder sie glätten, schleifen und polieren Flächen mit handgeführten oder CNC-Maschinen. Sie schlagen Schriften und Ornamente in den Stein und tönen oder vergolden sie. Ggf. montieren sie die fertigen Erzeugnisse vor Ort. Im Bereich Denkmalpflege prüfen sie den Zustand von Bildhauerarbeiten, reinigen sie, fertigen ggf. Ergänzungen an, fügen sie ein und konservieren die Oberflächen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten finden Beschäftigungin Steinbildhauer-, Grabstein- und Kunststeinbetriebenin Restaurierungsbetrieben für historische Gebäude und Steindenkmälerin MuseumswerkstättenArbeitsorte:Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten arbeiten in erster Linie in Werkstätten und Werkhöfen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [11.0%]11mittlerer Bildungsabschluss [37.0%]37Hochschulreife [42.0%]42Sonstige [10.0%]10*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination und Sorgfalt (z.B. beim Anbringen von Metallschriften am Stein, beim fehlerfreien Eingravieren oder Ausmeißeln von Schriften)Sinn für Ästhetik und Kreativität (z.B. beim Entwerfen handwerklicher und künstlerischer Bildhauerarbeiten, beim Anfertigen von Entwürfen, Formen und Modellen)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Restaurieren von Bildhauerarbeiten, beim Warten und Reparieren von Steinbearbeitungsmaschinen und -geräten) Umsicht (z.B. beim Einrichten von programmierbaren Maschinen, bei der Arbeit an Steinblöcken)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Flächen, Volumina und Gewichte zu berechnen)Kunst (z.B. um gestalterische Arbeiten auszuführen)Werken/Technik (z.B. um Natur- und Kunststeine zu bearbeiten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Steinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Steinbildhauer-, Grabstein- und Kunststeinbetriebe): Werkstätten, Werkhöfe, BaustellenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern, Hessen und Thüringen in Wunsiedel (Bayern):Staatliche Berufsschule Selb, Schulort Wunsiedelfür die Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein in Königslutter (Niedersachsen):Steinmetzschule Königslutterfür die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Mainz (Rheinland-Pfalz):Berufsbildende Schule 1für die Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Demitz-Thumitz (Sachsen):Sächsische Steinmetzschule am Beruflichen Schulzentrum KamenzQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten beraten ihre Kunden über Gestaltungsmöglichkeiten und das jeweils geeignete Material z.B. für eine Gartenskulptur, ein mit Ornamenten verziertes Fries oder eine hochwertige Steintreppe. Sie fertigen Skizzen, Entwürfe und Modelle an, zersägen Rohblöcke aus Natur- und Kunststeinen mit programmierbaren Maschinen, übertragen die Maße ihrer Modelle maßstabsgerecht auf die Werkstücke und reißen die Umrisse an. Die Feinarbeiten führen sie mit handgeführten Maschinen wie Trennschleifern oder Pressluftmeißeln und von Hand mit Hämmern, Knüpfeln und Meißeln aus. Durch Behauen gestalten sie strukturierte Oberflächen oder sie glätten, schleifen und polieren Flächen mit handgeführten oder CNC-Maschinen. Sie schlagen Schriften und Ornamente in den Stein und tönen oder vergolden sie. Ggf. montieren sie die fertigen Erzeugnisse vor Ort. Im Bereich Denkmalpflege prüfen sie den Zustand von Bildhauerarbeiten, reinigen sie, fertigen ggf. Ergänzungen an, fügen sie ein und konservieren die Oberflächen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten fin...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungSteinmetz/in und Steinbildhauer/in der Fachrichtung SteinbildhauerarbeitenWas macht man in diesem Beruf?Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten beraten ihre Kunden über Gestaltungsmöglichkeiten und das jeweils geeignete Material z.B. für eine Gartenskulptur, ein mit Ornamenten verziertes Fries oder eine hochwertige Steintreppe. Sie fertigen Skizzen, Entwürfe und Modelle an, zersägen Rohblöcke aus Natur- und Kunststeinen mit programmierbaren Maschinen, übertragen die Maße ihrer Modelle maßstabsgerecht auf die Werkstücke und reißen die Umrisse an. Die Feinarbeiten führen sie mit handgeführten Maschinen wie Trennschleifern oder Pressluftmeißeln und von Hand mit Hämmern, Knüpfeln und Meißeln aus. Durch Behauen gestalten sie strukturierte Oberflächen oder sie glätten, schleifen und polieren Flächen mit handgeführten oder CNC-Maschinen. Sie schlagen Schriften und Ornamente in den Stein und tönen oder vergolden sie. Ggf. montieren sie die fertigen Erzeugnisse vor Ort. Im Bereich Denkmalpflege prüfen sie den Zustand von Bildhauerarbeiten, reinigen sie, fertigen ggf. Ergänzungen an, fügen sie ein und konservieren die Oberflächen. Wo arbeitet man?Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten finden Beschäftigungin Steinbildhauer-, Grabstein- und Kunststeinbetriebenin Restaurierungsbetrieben für historische Gebäude und Steindenkmä...

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen: Gestalten von kundenorientierten ArbeitsprozessenPlanen, Vorbereiten und Organisieren von ArbeitsaufgabenVorbereiten, Einrichten, Sichern und Räumen von ArbeitsplätzenHandhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen AnlagenBe- und Verarbeiten von Metallen, Kunst- und HilfsstoffenHerstellen und Bearbeiten von Werkstücken aus Blöcken und PlattenHerstellen von ProfilenHerstellen von Schriften, Symbolen und OrnamentenHerstellen von Bauteilen aus mineralisch gebundenen MaterialienVerarbeiten von künstlich hergestellten SteinenVerlegen und Versetzen von Platten und Fliesen sowie Versetzen von WerkstückenEinsetzen von programmierbaren MaschinenDurchführen von qualitätssichernden Maßnahmen und Übergeben der Leistungen an Kunden und Kundinnen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr: Postamente für Denkmäler herstellenEinfriedungsmauern herstellen und versetzenProfilierte Bauteile planen und ausführenUmrahmungen für eine Bauwerksöffnung herstellen und versetzen2. Ausbildungsjahr:Bodenbeläge gestalten, herstellen und verlegenTreppen herstellen und versetzenDenkmäler und Gedenksteine gestal...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Kundenanforderungen erfasst, Kunden über die Eignung von Werkstoffen und das betriebliche Leistungsspektrum informiert, Kundenwünsche in die Arbeitsausführung einbezieht und dokumentiertwie man Arbeitsschritte festlegt, den Zeitaufwand einschätzt, Materialien und Hilfsstoffe zusammenstellt und Aufgaben im Team plant was beim Einrichten, Sichern und Räumen eines Arbeitsplatzes zu beachten ist wie Metalle, Kunst- und Hilfsstoffe be- und verarbeitet werden, insbesondere durch Trennen, Umformen, Bohren und Feilenwas bei der Bearbeitung von natürlichen und künstlichen Blöcken und Platten zu beachten istwie Profile, Einlegearbeiten, Schriften und Symbole hergestellt werdenwie Konstruktionen digital erstellt, programmierbare Maschinen eingerichtet, Programme eingelesen und Programmabläufe überwacht werdenwie man Entwürfe entwickelt, in Modelle umsetzt und Formen herstelltwie Reliefs und Skulpturen sowie Bauteile aus mineralisch gebundenen Materialien bzw. künstlichen Steinen hergestellt werdenwie man Reinigungs-, Konservierungs-, Instandsetzungsverfahren für Bildhauerarbeiten auswählt, Restaurierungsarbeiten durchführt und dokumentiertDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. P...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Steine mithilfe von (prozessgesteuerten) Maschinen und Handwerkzeugen bearbeiten, z.B. trennen, schleifen und polieren, Schriften und Ornamente gestalten, Werkzeuge und Maschinen instand haltenUmgebung: Lärm und Staub bei der Steinbearbeitung in Werkhallen, Witterungseinflüsse auf Baustellen oder FriedhöfenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Sicherheitsschuhe, Schutzhelm, Schutzbrille, Atem- und Gehörschutz)Anforderungen:Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination und Sorgfalt (z.B. beim Anbringen von Metallschriften am Stein, beim fehlerfreien Eingravieren oder Ausmeißeln von Schriften)Sinn für Ästhetik und Kreativität (z.B. beim Entwerfen handwerklicher und künstlerischer Bildhauerarbeiten, beim Anfertigen von Entwürfen, Formen und Modellen)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Restaurieren von Bildhauerarbeiten, beim Warten und Reparieren von Steinbearbeitungsmaschinen und -geräten) Umsicht (z.B. beim Einrichten von programmierbaren Maschinen, bei der Arbeit an Steinblöcken)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Flächen, Volumina und Gewichte zu berechnenKunst: z.B. um gestalterische Arbeiten auszuführenWerken/Technik: z.B. um Natur- und Kunststeine zu bearbeiten

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Steinmetz/in und Steinbildhauer/in der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten an:Bereich Baustoffe und NatursteineSteinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin Fachrichtung SteinmetzarbeitenNaturwerksteinmechaniker/Naturwerksteinmechanikerin Fachrichtung SteinmetztechnikGemeinsamkeit:Naturstein mit ähnlichen Techniken, Maschinen und Werkzeugen bearbeitenBereich KunsthandwerkHolzbildhauer/HolzbildhauerinKeramiker/KeramikerinDrechsler (Elfenbeinschnitzer)/Drechslerin (Elfenbeinschnitzerin) Fachrichtung DrechselnDrechsler (Elfenbeinschnitzer)/Drechslerin (Elfenbeinschnitzerin) Fachrichtung ElfenbeinschnitzenGemeinsamkeit:gestaltende, kreative Tätigkeit; plastisches dreidimensionales Formen

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag im Verzeichnis der Gewerbe, die als Handwerk betrieben werden können1953:Zusammenfassung beider Berufe zum Beruf Steinmetz/in und Steinbildhauer/in1958:Erlass des Berufsbilds 1983:Ablösung durch eine neue Ausbildungsordnung nach dem BerufsbildungsgesetzAusbildung in zwei Fachrichtungen (Steinmetz, Steinbildhauer)2003:Modernisierung der BerufsausbildungUmbenennung der Fachrichtungen (Steinmetzarbeiten, Steinbildhauerarbeiten)Aufnahme neuer Ausbildungsinhalte, u.a. Fassadenbau, Qualitätssicherung, Kundenberatung, Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnik2018:Modernisierung der BerufsausbildungAufnahme neuer Ausbildungsinhalte, u.a. Einsatz programmierbarer Maschinen, Kundenorientierung2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Steinmetz/in und Steinbildhauer/in der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungSteinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin - Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:Bayerisches Tarifregister (BTR), Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten in Steinbildhauer-, Grabstein- und Kunststeinbetrieben sowie bei Restaurierungsbetrieben für historische Bauten und Denkmäler.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Natur- und Kunststeinverarbeitung bis hin zu Schriftgestaltung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Steinmetz- und Steinbildhauermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Architektur erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Steinmetz- oder Steinbildhauerbetrieb.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 57 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 42 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 37 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 11 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [11.0%]11mittlerer Bildungsabschluss [37.0%]37Hochschulreife [42.0%]42Sonstige [10.0%]10*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer und zur Steinmetzin und Steinbildhauerin (Steinmetz- und Steinbildhauerausbildungsverordnung - StmStbAusbV) vom 13.04.2018 (BGBl. I S. 447)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Steinmetz und Steinbildhauer und Steinmetzin und Steinbildhauerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 23.02.2018)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:IG Bau, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Taş Heykeltıraş ve Taş İşleyici (Steinmetz und Steinbildhauer)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Steinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten beraten ihre Kunden über Gestaltungsmöglichkeiten und das jeweils geeignete Material z.B. für eine Gartenskulptur, ein mit Ornamenten verziertes Fries oder eine hochwertige Steintreppe. Sie fertigen Skizzen, Entwürfe und Modelle an, zersägen Rohblöcke aus Natur- und Kunststeinen mit programmierbaren Maschinen, übertragen die Maße ihrer Modelle maßstabsgerecht auf die Werkstücke und reißen die Umrisse an. Die Feinarbeiten führen sie mit handgeführten Maschinen wie Trennschleifern oder Pressluftmeißeln und von Hand mit Hämmern, Knüpfeln und Meißeln aus. Durch Behauen gestalten sie strukturierte Oberflächen oder sie glätten, schleifen und polieren Flächen mit handgeführten oder CNC-Maschinen. Sie schlagen Schriften und Ornamente in den Stein und tönen oder vergolden sie. Ggf. montieren sie die fertigen Erzeugnisse vor Ort. Im Bereich Denkmalpflege prüfen sie den Zustand von Bildhauerarbeiten, reinigen sie, fertigen ggf. Ergänzungen an, fügen sie ein und konservieren die Oberflächen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten finden Beschäftigungin Steinbildhauer-, Grabstein- und Kunststeinbetriebenin Restaurierungsbetrieben für historische Gebäude und Steindenkmälerin MuseumswerkstättenArbeitsorte:Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten arbeiten in erster Linie in Werkstätten und Werkhöfen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [11.0%]11mittlerer Bildungsabschluss [37.0%]37Hochschulreife [42.0%]42Sonstige [10.0%]10*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination und Sorgfalt (z.B. beim Anbringen von Metallschriften am Stein, beim fehlerfreien Eingravieren oder Ausmeißeln von Schriften)Sinn für Ästhetik und Kreativität (z.B. beim Entwerfen handwerklicher und künstlerischer Bildhauerarbeiten, beim Anfertigen von Entwürfen, Formen und Modellen)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Restaurieren von Bildhauerarbeiten, beim Warten und Reparieren von Steinbearbeitungsmaschinen und -geräten) Umsicht (z.B. beim Einrichten von programmierbaren Maschinen, bei der Arbeit an Steinblöcken)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Flächen, Volumina und Gewichte zu berechnen)Kunst (z.B. um gestalterische Arbeiten auszuführen)Werken/Technik (z.B. um Natur- und Kunststeine zu bearbeiten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.195 €

Ist Steinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Steinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Steinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Steinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Steinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten in Deutschland typischerweise?

Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Steinbildhauer-, Grabstein- und Kunststeinbetriebe): Werkstätten, Werkhöfe, BaustellenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern, Hessen und Thüringen in Wunsiedel (Bayern):Staatliche Berufsschule Selb, Schulort Wunsiedelfür die Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein in Königslutter (Niedersachsen):Steinmetzschule Königslutterfür die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Mainz (Rheinland-Pfalz):Berufsbildende Schule 1für die Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Demitz-Thumitz (Sachsen):Sächsische Steinmetzschule am Beruflichen Schulzentrum KamenzQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Steinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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