Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten
Tiefbaufacharbeiter/in - Rohrleitungsbauarbeiten
Was ist Altyapı Boru Hattı İnşaat Uzmanı?
Steckbrief
BesonderheitAusbildungsberuf wird zum 01.08.2026 vom neu geordneten Beruf Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik abgelöst Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 2 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf?Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten verlegen Rohre für Gas- und Wasserleitungen, heben dazu den Boden aus und bauen Schachtbauwerke aus Fertigteilen, Beton und Mauerwerk. Sie bearbeiten Druckrohre aus Metall oder Kunststoff, verbinden sie und bauen sie in die Rohrbettung ein. Nach der Montage von Formstücken und Armaturen prüfen sie die Rohre auf Dichtigkeit. Außerdem stellen sie Kabelschächte her und bauen fertige Schachtteile in die Erde ein, legen Kabelschutzrohre aus, verfüllen Zwischenräume und ziehen Kabel in die Schutzrohre ein. Am Ende sorgen sie dafür, dass die Straßen- oder Gehwegoberfläche wiederhergestellt wird. Dazu verlegen sie z.B. auch Pflastersteine. Sie können im Neubau oder in der Sanierung tätig sein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten finden Beschäftigung bei Bauunternehmen des Tiefbaus bzw. des Rohrleitungsbaus.Arbeitsorte:Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten arbeiten in erster Linie im Freien auf Baustellen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [7.0%]7Hauptschulabschluss* [50.0%]50mittlerer Bildungsabschluss [33.0%]33Hochschulreife [5.0%]5Sonstige [5.0%]5*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [10.0%]10Hauptschulabschluss* [63.0%]63mittlerer Bildungsabschluss [21.0%]21Hochschulreife [3.0%]Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkWorauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Handhaben von Werkzeugen und Maschinen)Sorgfalt und Umsicht (z.B. beim Prüfen der Dichtigkeit von Rohren, beim Umgang mit Baumaschinen)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben schwerer Rohre)Schulfächer:Mathematik (z.B. zum Durchführen von Messungen und Berechnen des MaterialbedarfPhysik (z.B. zum Verstehen bauphysikalischer Grundlagen)Werken/Technik (z.B. beim Arbeiten mit Maschinen und Geräten, Anfertigen einfacher technischer Zeichnungen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (z.B. Betriebe des Tiefbaugewerbes): BaustellenBerufsschule: UnterrichtsräumeDaneben sind Teile der Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu absolvieren.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland in Nürnberg (Bayern):Stadt Nürnberg Berufliche Schule Direktorat 11für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule Bautechnik (BS 08)für die Länder Bremen und Niedersachsen in Bad Zwischenahn (Niedersachsen):Berufsbildende Schulen Ammerlandfür die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in Bitterfeld (Sachsen-Anhalt):Berufsbildende Schulen Anhalt-Bitterfeld Standort: BitterfeldQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Aktuelles
Ausbildung in der Bauwirtschaft wird modernisiertDie Ausbildung in den 19 anerkannten Ausbildungsberufen der Bauwirtschaft wird modernisiert und sowohl inhaltlich als auch strukturell angepasst. Der technische Fortschritt sowie insbesondere die gestiegenen Anforderungen des Umwelt- und Verbraucherschutzes, z.B. in Bezug auf Energieeinsparung und Vermeidung von CO2-Emissionen, machen eine Neuordnung der Ausbildung erforderlich. Sowohl beim Neubau als auch beim Bauen im Bestand haben sich die Anforderungen an die Berufe im Baugewerbe verändert: Beispielsweise werden Gebäude immer smarter und technische Anlagen, Werkzeuge und Maschinen sind immer mehr vernetzt. Die Auswirkungen neuer Technologien und Verfahren sowie der Digitalisierung auf die Tätigkeiten in der Bauwirtschaft werden in der neuen Ausbildungsordnung ebenso berücksichtigt wie das Thema Nachhaltigkeit. Im Zuge der Neuordnung wird beim Beruf Tiefbaufacharbeiter/in außerdem der Schwerpunkt "Kanalbauarbeiten" in "Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik" sowie der Schwerpunkt "Rohrleitungsbauarbeiten" in "Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik" umbenannt. Aktuelle Rechtsgrundlage für alle 19 Bauberufe ist die "Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft". Künftig werden die Berufe im Hochbau, im Ausbau und im Tiefbau in drei Verordnungen geregelt. Die modernisierte Ausbildungsordnung tritt am 01.08.2026 in Kraft.
▶ Steckbrief
BesonderheitAusbildungsberuf wird zum 01.08.2026 vom neu geordneten Beruf Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik abgelöstBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 2 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten verlegen Rohre für Gas- und Wasserleitungen, heben dazu den Boden aus und bauen Schachtbauwerke aus Fertigteilen, Beton und Mauerwerk. Sie bearbeiten Druckrohre aus Metall oder Kunststoff, verbinden sie und bauen sie in die Rohrbettung ein. Nach der Montage von Formstücken und Armaturen prüfen sie die Rohre auf Dichtigkeit. Außerdem stellen sie Kabelschächte her und bauen fertige Schachtteile in die Erde ein, legen Kabelschutzrohre aus, verfüllen Zwischenräume und ziehen Kabel in die Schutzrohre ein. Am Ende sorgen sie dafür, dass die Straßen- oder Gehwegoberfläche wiederhergestellt wird. Dazu verlegen sie z.B. auch Pflastersteine. Sie können im Neubau oder in der Sanierung tätig sein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten finden Beschäftigung bei Bauunternehmen des Tiefbaus bzw. des Rohrleitungsbaus.Arbeitsorte:Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten arbeiten in erster Linie im Freien auf Baustell...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungTiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt RohrleitungsbauarbeitenWas macht man in diesem Beruf?Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten verlegen Rohre für Gas- und Wasserleitungen, heben dazu den Boden aus und bauen Schachtbauwerke aus Fertigteilen, Beton und Mauerwerk. Sie bearbeiten Druckrohre aus Metall oder Kunststoff, verbinden sie und bauen sie in die Rohrbettung ein. Nach der Montage von Formstücken und Armaturen prüfen sie die Rohre auf Dichtigkeit. Außerdem stellen sie Kabelschächte her und bauen fertige Schachtteile in die Erde ein, legen Kabelschutzrohre aus, verfüllen Zwischenräume und ziehen Kabel in die Schutzrohre ein. Am Ende sorgen sie dafür, dass die Straßen- oder Gehwegoberfläche wiederhergestellt wird. Dazu verlegen sie z.B. auch Pflastersteine. Sie können im Neubau oder in der Sanierung tätig sein.Wo arbeitet man?Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten finden Beschäftigung bei Bauunternehmen des Tiefbaus bzw. des Rohrleitungsbaus.WeitereBerufe im Tiefbau
▶ Ausbildungsdauer
2 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und in überbetrieblichen Lehrgängen: Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und AblaufplanEinrichten, Sichern und Räumen von BaustellenPrüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und BauhilfsstoffenLesen und Anwenden von Zeichnungen, Anfertigen von SkizzenDurchführen von MessungenBearbeiten von Holz und Herstellen von Holzverbindungen Herstellen von Bauteilen aus Beton und StahlbetonHerstellen von Baukörpern aus SteinenHerstellen von Baugruben und Gräben, Verbauen und WasserhaltungHerstellen von VerkehrswegenEinbauen und Anschließen von Ver- und EntsorgungssystemenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Einrichten einer BaustelleErschließen und Gründen eines BauwerksMauern eines einschaligen BaukörpersHerstellen einer HolzkonstruktionHerstellen eines StahlbetonbauteilesBeschichten und Bekleiden eines BauteilesZwischenprüfung am Ende des 1. Ausbildungsjahres2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und in überbetrieblichen Lehrgängen: Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. AusbildungsjahrQualitätssichernde Maßnahmen und BerichtswesenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Sichern einer Baustelle im VerkehrsraumHerstellen eines RohrgrabensHerstellen eines SchachtesEinbauen einer Wasserlei...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:was bei der Auftragsübernahme zu beachten ist und wie man Bauvorschriften anwendetwie man Baustellen einrichtet und sichertwas man beim Lesen und Anfertigen von Zeichnungen und Skizzen berücksichtigen musswie Messungen im Rohrleitungsbau durchgeführt werdenwie Bau- und Hilfsstoffe sowie Fertigteile ausgewählt, geprüft und gelagert werdenwie man Schachtbauwerke aus Steinen, Fertigteilen und Beton herstellt wie man die Eigenschaften von Betonen unterscheidet und wie Schalungen verwendet werden, um Betonbauteile herzustellenwie man Druckrohrleitungen einbaut, Kabelschächte herstellt und Kabel verlegtwie man Straßenbeläge entfernt und wiederherstelltDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Herstellen eines Rohrgrabens, Einbauen einer Wasserleitung)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Baumaterialien transportieren, Rohre verlegen und verbinden, Schweißgeräte, Erd- und Tiefbaumaschinen bedienenUmgebung: Witterungseinflüsse im Freien, wechselnde Baustellen, Baustaub und BaulärmKleidung: Schutzkleidung (z.B. Helm, Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Hörschutz, Warnweste)Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Handhaben von Werkzeugen und Maschinen)Sorgfalt und Umsicht (z.B. beim Prüfen der Dichtigkeit von Rohren, beim Umgang mit Baumaschinen)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben schwerer Rohre)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik:Angehende Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten müssen Rohrleitungen einmessen und den Bedarf an Baumaterial berechnen. Dazu sind Mathematikkenntnisse erforderlich.Physik:Für das Verständnis bauphysikalischer Grundlagen in der Ausbildung sind Physikkenntnisse förderlich.Werken/Technik:Da zukünftige Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten häufig mit Maschinen und Geräten arbeiten, sind Fertigkeiten im technischen Werken nützlich. Wer Kenntnisse im technischen Zeichnen mitbringt, ist beim Anfertigen von einfachen Skizzen und Zeichnungen im Vorteil.
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten an:Bereich TiefbauTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für InfrastrukturtechnikRohrleitungsbauer/RohrleitungsbauerinTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt KanalbauarbeitenTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für InfrastrukturtechnikKanalbauer/KanalbauerinKanalbauer/Kanalbauerin für InfrastrukturtechnikTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt StraßenbauarbeitenStraßenbauer/StraßenbauerinTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Brunnen- und SpezialtiefbauarbeitenBrunnenbauer/BrunnenbauerinSpezialtiefbauer/SpezialtiefbauerinTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt GleisbauarbeitenLeitungsbauer/Leitungsbauerin für InfrastrukturtechnikGleisbauer/GleisbauerinGemeinsamkeit:Tiefbauarbeiten ausführenBereich HochbauHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt Beton- und StahlbetonarbeitenHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt Feuerungs- und SchornsteinbauarbeitenHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt MaurerarbeitenHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt Abbruch- und BetontrenntechnikarbeitenGemeinsamkeit:Bauarbeiten ausführen und ähnliche Baustoffe verarbeiten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1974:Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in KraftAnerkennung des Berufs Tiefbaufacharbeiter/in (ohne Schwerpunkte) in den Bereichen Industrie und Handwerk1999:Neuordnung der Berufsausbildung in der BauwirtschaftAusbildung des Berufs Tiefbaufacharbeiter/in in den Schwerpunkten Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten, Gleisbauarbeiten, Kanalbauarbeiten, Rohrleitungsbauarbeiten sowie StraßenbauarbeitenModernisierung der Ausbildungsinhalte, u.a. Verwendung neuer Bau- und Bauhilfsstoffe, Einsatz von Geräten und Maschinen, Arbeiten im Bereich des Sanierens und Instandsetzens2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): Einführung einer Mindestausbildungsvergütung, Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei erfolgreichem Abschluss eines zweijährigen Ausbildungsberufs vom ersten Teil der Abschluss-/Gesellen- bzw. Zwischenprüfung eines darauf aufbauenden Ausbildungsberufs befreit sind.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Ha...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung des Berufs Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten wird neu geordnet. Die Berufsbezeichnung lautet künftig Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik. Die Ausbildungsregelung tritt am 1. August 2026 in Kraft. Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbau verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbau in Betrieben des Tiefbaus bzw. Rohrleitungsbaus.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Rohrleitungsbau bis hin zu Baumaschinenführung.Beruflich weiterkommenNach erfolgreicher Abschluss-/Gesellenprüfung können Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbau unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und z.B. die Prüfung als Rohrleitungsbauer/in ablegen.Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen erwerben.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es im Ausbildungsbereich Industrie und Handel 1.215 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 50 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 33 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 7 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 5 Prozent verfügten über die Hochschulreife. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [7.0%]7Hauptschulabschluss* [50.0%]50mittlerer Bildungsabschluss [33.0%]33Hochschulreife [5.0%]5Sonstige [5.0%]5*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelIm Ausbildungsbereich Handwerk gab es 573 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 63 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 21 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 10 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 3 Prozent verfügten über die Hochschulreife. 5 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn ein Berufsvorbereitungsjahr absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [10.0%]10Hauptschulabschluss* [63.0%]63mittlerer Bildungsabschluss [21.0%]21Hochschulreife [3.0%]Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsberei...
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft (BauWiAusbV) vom 02.06.1999 (BGBl. I S. 1102), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 20.02.2009 (BGBl. I S. 399)Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.02.1999)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Nach bestandener Abschluss-/Gesellenprüfung im Beruf Tiefbaufacharbeiter/in kann die Berufsausbildung ggf. in den folgenden darauf aufbauenden Ausbildungsberufen fortgesetzt werden:Rohrleitungsbauer/inLeitungsbauer/in für InfrastrukturtechnikBrunnenbauer/inGleisbauer/inKanalbauer/inKanalbauer/in für InfrastrukturtechnikSpezialtiefbauer/inStraßenbauer/in
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Altyapı Boru Hattı İnşaat Uzmanı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten verlegen Rohre für Gas- und Wasserleitungen, heben dazu den Boden aus und bauen Schachtbauwerke aus Fertigteilen, Beton und Mauerwerk. Sie bearbeiten Druckrohre aus Metall oder Kunststoff, verbinden sie und bauen sie in die Rohrbettung ein. Nach der Montage von Formstücken und Armaturen prüfen sie die Rohre auf Dichtigkeit. Außerdem stellen sie Kabelschächte her und bauen fertige Schachtteile in die Erde ein, legen Kabelschutzrohre aus, verfüllen Zwischenräume und ziehen Kabel in die Schutzrohre ein. Am Ende sorgen sie dafür, dass die Straßen- oder Gehwegoberfläche wiederhergestellt wird. Dazu verlegen sie z.B. auch Pflastersteine. Sie können im Neubau oder in der Sanierung tätig sein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten finden Beschäftigung bei Bauunternehmen des Tiefbaus bzw. des Rohrleitungsbaus.Arbeitsorte:Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten arbeiten in erster Linie im Freien auf Baustellen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [7.0%]7Hauptschulabschluss* [50.0%]50mittlerer Bildungsabschluss [33.0%]33Hochschulreife [5.0%]5Sonstige [5.0%]5je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss [10.0%]10Hauptschulabschluss* [63.0%]63mittlerer Bildungsabschluss [21.0%]21Hochschulreife [3.0%]Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkWorauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Handhaben von Werkzeugen und Maschinen)Sorgfalt und Umsicht (z.B. beim Prüfen der Dichtigkeit von Rohren, beim Umgang mit Baumaschinen)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben schwerer Rohre)Schulfächer:Mathematik (z.B. zum Durchführen von Messungen und Berechnen des MaterialbedarfPhysik (z.B. zum Verstehen bauphysikalischer Grundlagen)Werken/Technik (z.B. beim Arbeiten mit Maschinen und Geräten, Anfertigen einfacher technischer Zeichnungen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €
Ist Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten in Deutschland typischerweise? ▼
Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (z.B. Betriebe des Tiefbaugewerbes): BaustellenBerufsschule: UnterrichtsräumeDaneben sind Teile der Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu absolvieren.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland in Nürnberg (Bayern):Stadt Nürnberg Berufliche Schule Direktorat 11für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule Bautechnik (BS 08)für die Länder Bremen und Niedersachsen in Bad Zwischenahn (Niedersachsen):Berufsbildende Schulen Ammerlandfür die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in Bitterfeld (Sachsen-Anhalt):Berufsbildende Schulen Anhalt-Bitterfeld Standort: BitterfeldQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.