Tischlermeister/Tischlermeisterin/Bachelor Professional im Tischler-Handwerk
Tischlermeister/in/Bachelor Professional im Tischler-Handwerk
Was ist Usta Marangoz (Tischlermeister/in)?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
Beschreibung (Deutsch)
Aufgaben und TätigkeitenTischlermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeiten und Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, restaurieren z.B. Möbelstücke und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Tischlermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Tischlereienin Innenausbaubetriebenin Fensterbaubetriebenbei MöbelherstellungsbetriebenArbeitsorte:Tischlermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung als Tischler/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Tischler-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Entwurfs-, Planungs- und Kalkulationsunterlagen für Innenausbauten, -einrichtungen, Bauelemente oder Fassadenabschlüsse erstellenInnenausbauten, -einrichtungen, Bauelemente oder Fassadenabschlüsse entwerfen, planen und fertigen Dokumentationsunterlagen erstellenFachtheorie (Teil II):Lösungen für die Fertigung unter Berücksichtigung der Werkstoffe, der Verfahren zur Oberflächenbehandlung sowie statischer Berechnungen erarbeiten und bewertendie Gestaltung, Fertigung, Restaurierung und Rekonstruktion von Möbeln, Inneneinrichtungen und Fassaden anhand ihrer Stilrichtung oder kunstgeschichtlicher Bedeutung beurteilen Möbel und Inneneinrichtungen unter Berücksichtigung der Ergonomie konzipieren, Fertigungstechniken bestimmenVorschläge für konstruktionstechnische Maßnahmen unter Berücksichtigung unterschiedlicher bauphysikalischer Gegebenheiten erarbeitenAblaufpläne für Montagearbeiten inklusive der Werkzeuge und Maschinen konzipieren und begründenAngebotsunterlagen erstellen, Angebote auswerten und kalkulierenArbeitsplanung und -organisation bewerten (dabei Fertigung und Montage, Personal-, Material- und Geräteeinsatz berücksichtigen)berufsbezogene rechtliche Vorschriften und technische Normen sowie allgemein anerkannte Regeln der Technik anwendenKonstruktions-, Verfahrens-, Fertigungs- und Oberflächentechniken sowie Beschläge auswählenMengen und Zeiten ermitteln und berechnen, Vor- und Nachkalkulation durchführen betriebliche Kosten und Kennzahlen ermitteln, Kostenstrukturen überprüfenMarketingmaßnahmen erarbeiten, Präsentationskonzepte erstellenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Tischlermeister/Tischlermeisterin/Bachelor Professional im Tischler-Handwerk in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindBei Präsenzveranstaltung; Schulungsräume, Werkstättenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume und Werkstätten bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenTischlermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeiten und Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, restaurieren z.B. Möbelstücke und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Tischlermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Tischlereienin Innenausbaubetriebenin Fensterbaubetriebenbei MöbelherstellungsbetriebenArbeitsorte:Tischlermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung als Tischler/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Tischler-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Entwurfs-, Planungs- und Kalkulationsunterlagen für Innenausbauten, -einrichtungen...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Teil I - Fachpraktischer Teil und Teil II - Fachtheoretischer Teil (werden häufig zusammen angeboten): ca. 1040 StundenTeil III - Betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Teil: ca. 240 StundenTeil IV - Berufs- und arbeitspädagogischer Teil: ca. 115 StundenGesamtstundenzahl: ca. 1.395 Stunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für das Meisterprüfungsprojekt sowie ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Fachpraxis (Teil I):Entwurfs-, Planungs- und Kalkulationsunterlagen für Innenausbauten, -einrichtungen, Bauelemente oder Fassadenabschlüsse erstellenInnenausbauten, -einrichtungen, Bauelemente oder Fassadenabschlüsse entwerfen, planen und fertigen Dokumentationsunterlagen erstellenFachtheorie (Teil II):Lösungen für die Fertigung unter Berücksichtigung der Werkstoffe, der Verfahren zur Oberflächenbehandlung sowie statischer Berechnungen erarbeiten und bewertendie Gestaltung, Fertigung, Restaurierung und Rekonstruktion von Möbeln, Inneneinrichtungen und Fassaden anhand ihrer Stilrichtung oder kunstgeschichtlicher Bedeutung beurteilen Möbel und Inneneinrichtungen unter Berücksichtigung der Ergonomie konzipieren, Fertigungstechniken bestimmenVorschläge für konstruktionstechnische Maßnahmen unter Berücksichtigung unterschiedlicher bauphysikalischer Gegebenheiten erarbeitenAblaufpläne für Montagearbeiten inklusive der Werkzeuge und Maschinen konzipieren und begründenAngebotsunterlagen erstellen, Angebote auswerten und kalkulierenArbeitsplanung und -organisation bewerten (dabei Fertigung und Montage, Personal-, Material- und Geräteeinsatz berücksichtigen)berufsbezogene rechtliche Vorschriften und technische Normen sowie allgemein anerkannte Regeln der Technik anwendenKonstruktions-, Verfahrens-, Fertigungs- und Oberflächentechniken sowie Beschläge auswählenMengen und Zeiten ermitteln und berechnen, Vor- und Nachkalkulation durchführen betriebliche Kosten und Kennzahlen ermitteln, Ko...
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Materialmengen zu berechnen und Abrechnungen zu erstellenWirtschaft/Recht: z.B. um einen Betrieb zu führenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Feedback einzusetzen
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformPräsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildung im Ausland
Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeiten:ÖsterreichWeiterbildungsangebote: AMS - Arbeitsmarktservice Österreich - Weiterbildungsdatenbank und WIFI Österreich(z.B. mit dem Suchbegriff "Tischler/in")SchweizWeiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Schreinermeister/in")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Tischlermeister/in an:Bereich HolzGeprüfter Fachbauleiter/Geprüfte Fachbauleiterin im TischlerhandwerkGeprüfter Fertigungsplaner/Geprüfte Fertigungsplanerin im TischlerhandwerkStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Holztechnik Schwerpunkt Möbelbau/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Holztechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Holzverarbeitung übernehmenBereich Vertrieb und VerkaufGeprüfter Fachmann/Geprüfte Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der HandwerksordnungGeprüfter Kundenberater/Geprüfte Kundenberaterin im TischlerhandwerkGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:Geschäftsabläufe in holzverarbeitenden Betrieben kaufmännisch leitenBereich Design und GestaltungStaatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Handwerk/Bachelor Professional in GestaltungGemeinsamkeit:Objekte unter Design- und kunsthistorischen Aspekten gestalten
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1988:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Tischler-Handwerk tritt in Kraft2008:neue Verordnung: stärkere Gewichtung auf Kundenberatung, Betriebsführung sowie Auftragsabwicklung2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungTischlermeister/TischlermeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Tischlermeister bzw. Tischlermeisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Tischlermeister/innen vor allem in Betrieben des Tischler-Handwerks und bei Möbelherstellern.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Möbelbau bis hin zu Holzschutz.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Holztechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Tischler-Handwerks. Hierfür ist in diesem zulassungspflichtigen Handwerk eine Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich. Auch die Übernahme eines Handelsbetriebes für (Spezial-)Möbel, eines Küchenstudios oder eines Messebau-Betriebes ist denkbar.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und über die Prüfungsanforderungen in den Teilen I und II der Meisterprüfung im Tischler-Handwerk (Tischlermeisterverordnung-TischlMstrV) vom 13.05.2008 (BGBl. I S. 826), zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 65 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rechtsvorschriften und Empfehlungen zu Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI)Üb...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Tischler/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Tischler-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Usta Marangoz (Tischlermeister/in)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Tischlermeister/Tischlermeisterin/Bachelor Professional im Tischler-Handwerk in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenTischlermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeiten und Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, restaurieren z.B. Möbelstücke und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Tischlermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Tischlereienin Innenausbaubetriebenin Fensterbaubetriebenbei MöbelherstellungsbetriebenArbeitsorte:Tischlermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung als Tischler/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Tischler-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Entwurfs-, Planungs- und Kalkulationsunterlagen für Innenausbauten, -einrichtungen, Bauelemente oder Fassadenabschlüsse erstellenInnenausbauten, -einrichtungen, Bauelemente oder Fassadenabschlüsse entwerfen, planen und fertigen Dokumentationsunterlagen erstellenFachtheorie (Teil II):Lösungen für die Fertigung unter Berücksichtigung der Werkstoffe, der Verfahren zur Oberflächenbehandlung sowie statischer Berechnungen erarbeiten und bewertendie Gestaltung, Fertigung, Restaurierung und Rekonstruktion von Möbeln, Inneneinrichtungen und Fassaden anhand ihrer Stilrichtung oder kunstgeschichtlicher Bedeutung beurteilen Möbel und Inneneinrichtungen unter Berücksichtigung der Ergonomie konzipieren, Fertigungstechniken bestimmenVorschläge für konstruktionstechnische Maßnahmen unter Berücksichtigung unterschiedlicher bauphysikalischer Gegebenheiten erarbeitenAblaufpläne für Montagearbeiten inklusive der Werkzeuge und Maschinen konzipieren und begründenAngebotsunterlagen erstellen, Angebote auswerten und kalkulierenArbeitsplanung und -organisation bewerten (dabei Fertigung und Montage, Personal-, Material- und Geräteeinsatz berücksichtigen)berufsbezogene rechtliche Vorschriften und technische Normen sowie allgemein anerkannte Regeln der Technik anwendenKonstruktions-, Verfahrens-, Fertigungs- und Oberflächentechniken sowie Beschläge auswählenMengen und Zeiten ermitteln und berechnen, Vor- und Nachkalkulation durchführen betriebliche Kosten und Kennzahlen ermitteln, Kostenstrukturen überprüfenMarketingmaßnahmen erarbeiten, Präsentationskonzepte erstellenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)
Ist Tischlermeister/Tischlermeisterin/Bachelor Professional im Tischler-Handwerk eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Tischlermeister/Tischlermeisterin/Bachelor Professional im Tischler-Handwerk" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Tischlermeister/Tischlermeisterin/Bachelor Professional im Tischler-Handwerk qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Tischler/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Tischler-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Wo arbeiten Tischlermeister/Tischlermeisterin/Bachelor Professional im Tischler-Handwerk in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindBei Präsenzveranstaltung; Schulungsräume, Werkstättenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume und Werkstätten bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Tischlermeister/Tischlermeisterin/Bachelor Professional im Tischler-Handwerk in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.