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Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie

Verfahrenstechnologe/-technologin Metall - Eisen- und Stahlmetallurgie

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 24112

Was ist Demir-Çelik Metalurjisi Proses Teknoloğu?

Was macht man in diesem Beruf?Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie erzeugen Stahl. Sie beschicken Hochöfen mit Einsatzstoffen wie Eisenerz, Koks sowie Eisenschrott und steuern die Schmelzprozesse. Sie überwachen die Temperaturen, regeln die Luftzufuhr und entnehmen Proben des Schmelzguts, die sie zur Analyse weiterleiten. Beim Schmelzen der Einsatzstoffe entstehen Roheisen und Schlacke, die durch Abstiche getrennt werden. Für die eigentliche Stahlerzeugung geben Verfahrenstechnologen und -technologinnen Legierungsmetalle und Reduktionsmittel zur Eisenschmelze. Sie steuern das Vergießen der fertigen Stahlschmelze mittels Gießeinrichtungen in Formen und kontrollieren die Erstarrungsvorgänge. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie finden Beschäftigung in Hütten-, Hochofen- und Stahlwerken der Roheisen- und Stahlerzeugungin Gießereienin Betrieben der MetallrückgewinnungArbeitsorte:Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie arbeiten in erster Liniein Werkhallen in Leitständen bzw. LeitwartenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [10.0%]10mittlerer Bildungsabschluss [60.0%]60Hochschulreife [28.0%]28Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Berechnen von Legierungen und Brennstoffen, beim Zugeben von Zuschlägen) Umsicht (z.B. beim Vergießen von Schmelzen) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Vorbereiten von Einrichtungen zum Vergießen)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. beim Eingreifen bei Störungen)Technisches Verständnis (z.B. beim Instandsetzen und Warten von Maschinen und Anlagen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Legierungen, Zuschläge und Brennstoffe zu berechnen)Chemie/Physik (z.B. um Vorgänge bei der Erzeugung von Roheisen und Stahl zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um Werkstücke zu bearbeiten und Produktionsanlagen zu warten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.101 € bis 1.196 €2. Ausbildungsjahr: 1.156 € bis 1.261 €3. Ausbildungsjahr: 1.239 € bis 1.352 €4. Ausbildungsjahr: 1.345 € bis 1.440 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie erzeugen Stahl. Sie beschicken Hochöfen mit Einsatzstoffen wie Eisenerz, Koks sowie Eisenschrott und steuern die Schmelzprozesse. Sie überwachen die Temperaturen, regeln die Luftzufuhr und entnehmen Proben des Schmelzguts, die sie zur Analyse weiterleiten. Beim Schmelzen der Einsatzstoffe entstehen Roheisen und Schlacke, die durch Abstiche getrennt werden. Für die eigentliche Stahlerzeugung geben Verfahrenstechnologen und -technologinnen Legierungsmetalle und Reduktionsmittel zur Eisenschmelze. Sie steuern das Vergießen der fertigen Stahlschmelze mittels Gießeinrichtungen in Formen und kontrollieren die Erstarrungsvorgänge. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie finden Beschäftigung in Hütten-, Hochofen- und Stahlwerken der Roheisen- und Stahlerzeugungin Gießereienin Betrieben der MetallrückgewinnungArbeitsorte:Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie arbeiten in erster Liniein Werkhallen in Leitständen bzw. LeitwartenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [10.0%]10mittlerer Bildungsabschluss [60.0%]60Hochschulreife [28.0%]28Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Berechnen von Legierungen und Brennstoffen, beim Zugeben von Zuschlägen) Umsicht (z.B. beim Vergießen von Schmelzen) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Vorbereiten von Einrichtungen zum Vergießen)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. beim Eingreifen bei Störungen)Technisches Verständnis (z.B. beim Instandsetzen und Warten von Maschinen und Anlagen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Legierungen, Zuschläge und Brennstoffe zu berechnen)Chemie/Physik (z.B. um Vorgänge bei der Erzeugung von Roheisen und Stahl zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um Werkstücke zu bearbeiten und Produktionsanlagen zu warten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.101 € bis 1.196 €2. Ausbildungsjahr: 1.156 € bis 1.261 €3. Ausbildungsjahr: 1.239 € bis 1.352 €4. Ausbildungsjahr: 1.345 € bis 1.440 €

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. industrielle Unternehmen der Metallerzeugung): Werkstätten, WerkhallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Riesa (Sachsen):Berufliches Schulzentrum für Technik und Wirtschaft RiesaQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3,5 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie erzeugen Stahl. Sie beschicken Hochöfen mit Einsatzstoffen wie Eisenerz, Koks sowie Eisenschrott und steuern die Schmelzprozesse. Sie überwachen die Temperaturen, regeln die Luftzufuhr und entnehmen Proben des Schmelzguts, die sie zur Analyse weiterleiten. Beim Schmelzen der Einsatzstoffe entstehen Roheisen und Schlacke, die durch Abstiche getrennt werden. Für die eigentliche Stahlerzeugung geben Verfahrenstechnologen und -technologinnen Legierungsmetalle und Reduktionsmittel zur Eisenschmelze. Sie steuern das Vergießen der fertigen Stahlschmelze mittels Gießeinrichtungen in Formen und kontrollieren die Erstarrungsvorgänge. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie finden Beschäftigung in Hütten-, Hochofen- und Stahlwerken der Roheisen- und Stahlerzeugungin Gießereienin Betrieben der MetallrückgewinnungArbeitsorte:Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie arbeiten in erster Liniein Werkhallen in Leitständen bzw. LeitwartenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgesc...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungVerfahrenstechnologe/-technologin Metall der Fachrichtung Eisen- und StahlmetallurgieWas macht man in diesem Beruf?Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie erzeugen Stahl. Sie beschicken Hochöfen mit Einsatzstoffen wie Eisenerz, Koks sowie Eisenschrott und steuern die Schmelzprozesse. Sie überwachen die Temperaturen, regeln die Luftzufuhr und entnehmen Proben des Schmelzguts, die sie zur Analyse weiterleiten. Beim Schmelzen der Einsatzstoffe entstehen Roheisen und Schlacke, die durch Abstiche getrennt werden. Für die eigentliche Stahlerzeugung geben Verfahrenstechnologen und -technologinnen Legierungsmetalle und Reduktionsmittel zur Eisenschmelze. Sie steuern das Vergießen der fertigen Stahlschmelze mittels Gießeinrichtungen in Formen und kontrollieren die Erstarrungsvorgänge. Wo arbeitet man?Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie finden Beschäftigung in Hütten-, Hochofen- und Stahlwerken der Roheisen- und Stahlerzeugungin Gießereienin Betrieben der MetallrückgewinnungWeitereBerufe in der Metallerzeugung und Gießerei

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Handhaben von Werk- und HilfsstoffenHandhaben und Warten von Arbeits- und BetriebsmittelnHerstellen von Bauteilen und BaugruppenAnwenden von WärmebehandlungsverfahrenInstandhalten von Produktionssystemen und Anlagen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigenBauelemente mit Maschinen fertigenBaugruppen herstellen und montierentechnische Systeme instand halten2. Ausbildungsjahr:steuerungstechnische Systeme installieren und in Betrieb nehmenmetallurgische Prozesse durchführenUmformprozesse durchführenStoffe vor-, aufbereiten und lagernTeil 1 der Abschlussprüfung im vierten Ausbildungshalbjahr19. bis 42. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 Monaten sowieAnwenden von LogistikSteuern von ProduktionsprozessenBeeinflussen von chemischen VorgängenPrüfen von WerkstoffenAufbereiten und Lagern von EinsatzstoffenDurchführen von metallurgischen ProzessenUmformen von Stahl3. und 4. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:3. Ausbildungsjahr:Werkstoffe e...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie Werkstücke durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren bearbeitet werdenwie man Bauteile zu Baugruppen fügt, montiert und Verbindungen z.B. durch Klemmen, Verschrauben, Kleben oder Verschweißen herstelltwie man Messwerte abliest, Signaleinrichtungen beobachtet, Regelungs- und Steuerungskomponenten überwacht und einstelltwie man pneumatische, hydraulische und elektrotechnische Bauteile montiert, einstellt und in Betrieb nimmtProduktionsanlagen zu beschicken, Produktionsprozesse zu überwachen, Prozessdaten auszuwerten und Prozesse zu optimierenwelche Wärmebehandlungsverfahren es gibtwie man Produktionssysteme und Anlagen inspiziert und wartet, Verschleißteile austauscht, Störungen feststellt und beseitigtwelche chemischen und metallurgischen Vorgänge bei der Roheisen- und Stahlerzeugung zu berücksichtigen sind und wie Legierungen, Zuschläge und Brennstoffe berechnet werdenwie man Beschickungseinrichtungen, Kühlsysteme und Temperaturen überwacht, im Prozess Proben nimmt und Abstiche durchführtwie man Einrichtungen zum Vergießen von Schmelzen vorbereitet, Schmelzen in Formen gießt und Erstarrungsvorgänge von Stahl beeinflusstDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. metal...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Temperaturmessungen durchführen, feuerfeste Ausmauerungen pflegen und instandsetzen, Abstiche durchführenUmgebung: in Werkhallen bei Hitze, Lärm, Dämpfen und GerüchenKleidung: Schutzkleidung (Schutzhelm, hitzebeständiger Schutzanzug, Sicherheitsschuhe, Atem- und Gehörschutz)Arbeitszeit: SchichtarbeitAnforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Berechnen von Legierungen und Brennstoffen, beim Zugeben von Zuschlägen) Umsicht (z.B. beim Vergießen von Schmelzen) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Vorbereiten von Einrichtungen zum Vergießen)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. beim Eingreifen bei Störungen)Technisches Verständnis (z.B. beim Instandsetzen und Warten von Maschinen und Anlagen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.101 € bis 1.196 €2. Ausbildungsjahr: 1.156 € bis 1.261 €3. Ausbildungsjahr: 1.239 € bis 1.352 €4. Ausbildungsjahr: 1.345 € bis 1.440 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Legierungen, Zuschläge und Brennstoffe zu berechnenChemie/Physik: z.B. um Vorgänge bei der Erzeugung von Roheisen und Stahl zu verstehenWerken/Technik: z.B. um Werkstücke zu bearbeiten und Produktionsanlagen zu warten

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Verfahrenstechnologe/-technologin Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie an:Bereich Metallerzeugung und GießereiVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung NichteisenmetallurgieVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung NichteisenmetallumformungVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung StahlumformungGießereimechaniker/GießereimechanikerinMetall- und Glockengießer/Metall- und Glockengießerin Fachrichtung Kunst- und GlockengusstechnikMetall- und Glockengießer/Metall- und Glockengießerin Fachrichtung MetallgusstechnikMetall- und Glockengießer/Metall- und Glockengießerin Fachrichtung ZinngusstechnikGemeinsamkeit:Metall erzeugen, gießen bzw. umformen

Entwicklung der Ausbildung

1982:Erlass einer Erprobungsverordnung für den Beruf Verfahrensmechaniker/in in der Hütten- und Halbzeugindustrie1986:Erste staatliche Anerkennung des Lehrberufs Verfahrensmechaniker/in in der Hütten- und HalbzeugindustrieAusbildung in vier Fachrichtungen (Stahl-Umformung, Nichteisenmetall-Umformung, Nichteisen-Metallurgie, Eisen- und Stahl-Metallurgie)Aufhebung des Vorläuferberufs Hüttenfacharbeiter/in 1989:Aufhebung des Vorläuferberufs Schmied/in1997:Modernisierte AusbildungsordnungAufhebung des Vorläuferberufs Former/Formerin2018:Neue, modernisierte Ausbildungsverordnung Änderung der Berufsbezeichnung in "Verfahrenstechnologe/-technologin Metall" mit den Fachrichtungen "Eisen- und Stahlmetallurgie", "Nichteisenmetallumformung", "Nichteisenmetallurgie" und "Stahlumformung"; inhaltliche Anpassungen aufgrund von Anforderungen durch Leitsysteme, prozessbegleitende Systeme, Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 Aufhebung des Vorläuferberufs Verfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin in der Hütten- und Halbzeugindustrie Fachrichtung Eisen- und Stahl-Metallurgie2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobil...

Die Ausbildung im Überblick

Verfahrenstechnologe/-technologin Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnung Verfahrenstechnologe Metall/Verfahrenstechnologin Metall - Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.101 €2. Ausbildungsjahr: 1.156 €3. Ausbildungsjahr: 1.239 €4. Ausbildungsjahr: 1.345 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.195 €2. Ausbildungsjahr: 1.261 €3. Ausbildungsjahr: 1.352 €4. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:Tarifregister Saarland, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahl-Metallurgie vor allem in Betrieben der Eisen- und Stahlindustrie, z.B. in Hochofen-, Stahl- und Hüttenwerken.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Hütten-, Gießereitechnik und Umformtechnik bis hin zu Produktions-, Fertigungstechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Hüttentechnik abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Metallurgie, Hüttenwesen erwerben.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 120 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 60 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 28 Prozent besaßen die Hochschulreife. 10 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [10.0%]10mittlerer Bildungsabschluss [60.0%]60Hochschulreife [28.0%]28Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Verfahrenstechnologen Metall und zur Verfahrenstechnologin Metall (Metallverfahrenstechnologenausbildungsverordnung - MVTAusbV) vom 04.12.2017 (BGBl. I S. 3834), berichtigt am 05.02.2018 (BGBl. I S. 201)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Verfahrenstechnologe Metall und Verfahrenstechnologin Metall (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.09.2017)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in mit dem Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik oder als Fachkraft für Metalltechnik kann auf die Ausbildung zum/zur Verfahrenstechnologen/-technologin Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie angerechnet werden.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 € bis 1.196 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 € bis 1.251 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 € bis 1.334 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 € bis 1.440 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Demir-Çelik Metalurjisi Proses Teknoloğu

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie erzeugen Stahl. Sie beschicken Hochöfen mit Einsatzstoffen wie Eisenerz, Koks sowie Eisenschrott und steuern die Schmelzprozesse. Sie überwachen die Temperaturen, regeln die Luftzufuhr und entnehmen Proben des Schmelzguts, die sie zur Analyse weiterleiten. Beim Schmelzen der Einsatzstoffe entstehen Roheisen und Schlacke, die durch Abstiche getrennt werden. Für die eigentliche Stahlerzeugung geben Verfahrenstechnologen und -technologinnen Legierungsmetalle und Reduktionsmittel zur Eisenschmelze. Sie steuern das Vergießen der fertigen Stahlschmelze mittels Gießeinrichtungen in Formen und kontrollieren die Erstarrungsvorgänge. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie finden Beschäftigung in Hütten-, Hochofen- und Stahlwerken der Roheisen- und Stahlerzeugungin Gießereienin Betrieben der MetallrückgewinnungArbeitsorte:Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie arbeiten in erster Liniein Werkhallen in Leitständen bzw. LeitwartenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [10.0%]10mittlerer Bildungsabschluss [60.0%]60Hochschulreife [28.0%]28Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Berechnen von Legierungen und Brennstoffen, beim Zugeben von Zuschlägen) Umsicht (z.B. beim Vergießen von Schmelzen) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Vorbereiten von Einrichtungen zum Vergießen)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. beim Eingreifen bei Störungen)Technisches Verständnis (z.B. beim Instandsetzen und Warten von Maschinen und Anlagen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Legierungen, Zuschläge und Brennstoffe zu berechnen)Chemie/Physik (z.B. um Vorgänge bei der Erzeugung von Roheisen und Stahl zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um Werkstücke zu bearbeiten und Produktionsanlagen zu warten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.101 € bis 1.196 €2. Ausbildungsjahr: 1.156 € bis 1.261 €3. Ausbildungsjahr: 1.239 € bis 1.352 €4. Ausbildungsjahr: 1.345 € bis 1.440 €

Ist Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie in Deutschland typischerweise?

Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. industrielle Unternehmen der Metallerzeugung): Werkstätten, WerkhallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Riesa (Sachsen):Berufliches Schulzentrum für Technik und Wirtschaft RiesaQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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