Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin
Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in
Was ist Isı, Soğuk ve Ses Yalıtımcısı?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf?Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen bauen beim Neubau oder bei der Sanierung von Gebäuden Dämmschichten in Fassaden, Wände und Decken ein. Kältetechnische Anlagen und Kaltwasserleitungen schützen sie mit Abdichtungen und Dämmstoffen vor Kondenswasserbildung. Bei Heißwasser- und Dampfleitungen verhindern sie den Wärmeverlust durch lückenlose und dämmende Ummantelungen. Dadurch vermindern sie Wärme- bzw. Kälteverluste und reduzieren den Energieverbrauch. Zudem montieren sie Leichtbauwände und andere Trockenbaukonstruktionen. Auch die Schalldämmung kann zu ihren Aufgaben gehören: Durch den Einbau geeigneter Dämmstoffe verbessern sie z.B. die Raumakustik. Brandgefährdete Bauteile schützen sie durch feuerhemmende oder nicht brennbare Dämmungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen finden Beschäftigungin Isolierbaubetrieben, z.B. in Spezialbetrieben für Akustikbau und Schallschutzin Versorgungs- und Installationsbetriebenin BrandschutzbetriebenArbeitsorte:Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen arbeiten in erster Linieauf Baustellen innerhalb von Gebäudenim Freienin WerkstättenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [43.0%]43mittlerer Bildungsabschluss [37.0%]37Hochschulreife [13.0%]13Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen von Baumaterial)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Zuschneiden von Dämmstoffen oder Einbauen von Ummantelungen)Umsicht (z.B. bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten sowie mit mineral- oder glashaltigen Dämmstoffen)Teamfähigkeit (z.B. beim Ummanteln von Dämmungen mit Blechen)Schulfächer:Mathematik (z.B. für das Berechnen von Materialkosten und -bedarf)Physik (z.B. im Bereich der Wärmelehre)Werken/Technik (z.B. für die Arbeit mit unterschiedlichen Werkzeugen und Geräten; technisches Zeichnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Kunst, Kunstwissenschaft →Der Beruf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:
– Church Music
Master · Hochschule für Musik Freiburg
– Elemental Music Pedagogy
Master · Hochschule für Musik Freiburg
3D Animation for Film and Games
Master · Technische Hochschule Köln
Accessory Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accordion
Bachelor · Hochschule für Musik Würzburg
Accordion
Master · Hochschule für Musik Würzburg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (Handwerks- und Industriebetriebe): Werkstätten, Baustellen in Gebäuden oder im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeDaneben sind Teile der Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu absolvieren.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule Bautechnik (BS 08)für die Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen):Hans-Sachs-Berufskolleg Oberhausenfür die Länder Hessen, Sachsen und Thüringen in Erfurt (Thüringen):Walter-Gropius-Schule Staatliche Berufsbildende Schule 7 der Stadt ErfurtQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Aktuelles
Ausbildung in der Bauwirtschaft wird modernisiertDie Ausbildung in den 19 anerkannten Ausbildungsberufen der Bauwirtschaft wird modernisiert und sowohl inhaltlich als auch strukturell angepasst. Der technische Fortschritt sowie insbesondere die gestiegenen Anforderungen des Umwelt- und Verbraucherschutzes, z.B. in Bezug auf Energieeinsparung und Vermeidung von CO2-Emissionen, machen eine Neuordnung der Ausbildung erforderlich. Sowohl beim Neubau als auch beim Bauen im Bestand haben sich die Anforderungen an die Berufe im Baugewerbe verändert: Beispielsweise werden Gebäude immer smarter und technische Anlagen, Werkzeuge und Maschinen sind immer mehr vernetzt. Die Auswirkungen neuer Technologien und Verfahren sowie der Digitalisierung auf die Tätigkeiten in der Bauwirtschaft werden in der neuen Ausbildungsordnung ebenso berücksichtigt wie das Thema Nachhaltigkeit. Aktuelle Rechtsgrundlage für alle 19 Bauberufe ist die "Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft". Künftig werden die Berufe im Hochbau, im Ausbau und im Tiefbau in drei Verordnungen geregelt. Die modernisierte Ausbildungsordnung tritt am 01.08.2026 in Kraft.
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen bauen beim Neubau oder bei der Sanierung von Gebäuden Dämmschichten in Fassaden, Wände und Decken ein. Kältetechnische Anlagen und Kaltwasserleitungen schützen sie mit Abdichtungen und Dämmstoffen vor Kondenswasserbildung. Bei Heißwasser- und Dampfleitungen verhindern sie den Wärmeverlust durch lückenlose und dämmende Ummantelungen. Dadurch vermindern sie Wärme- bzw. Kälteverluste und reduzieren den Energieverbrauch. Zudem montieren sie Leichtbauwände und andere Trockenbaukonstruktionen. Auch die Schalldämmung kann zu ihren Aufgaben gehören: Durch den Einbau geeigneter Dämmstoffe verbessern sie z.B. die Raumakustik. Brandgefährdete Bauteile schützen sie durch feuerhemmende oder nicht brennbare Dämmungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen finden Beschäftigungin Isolierbaubetrieben, z.B. in Spezialbetrieben für Akustikbau und Schallschutzin Versorgungs- und Installationsbetriebenin BrandschutzbetriebenArbeitsorte:Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen arbeiten in erster Linieauf Baustellen innerhalb von Gebäudenim Freienin WerkstättenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. I...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungWärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen bauen beim Neubau oder bei der Sanierung von Gebäuden Dämmschichten in Fassaden, Wände und Decken ein. Kältetechnische Anlagen und Kaltwasserleitungen schützen sie mit Abdichtungen und Dämmstoffen vor Kondenswasserbildung. Bei Heißwasser- und Dampfleitungen verhindern sie den Wärmeverlust durch lückenlose und dämmende Ummantelungen. Dadurch vermindern sie Wärme- bzw. Kälteverluste und reduzieren den Energieverbrauch. Zudem montieren sie Leichtbauwände und andere Trockenbaukonstruktionen. Auch die Schalldämmung kann zu ihren Aufgaben gehören: Durch den Einbau geeigneter Dämmstoffe verbessern sie z.B. die Raumakustik. Brandgefährdete Bauteile schützen sie durch feuerhemmende oder nicht brennbare Dämmungen.Wo arbeitet man?Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen finden Beschäftigungin Isolierbaubetrieben, z.B. in Spezialbetrieben für Akustikbau und Schallschutzin Versorgungs- und Installationsbetriebenin BrandschutzbetriebenWeitereBerufe im AusbauBerufe in der Versorgung und Installation
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und in überbetrieblichen Lehrgängen: Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und AblaufplanEinrichten, Sichern und Räumen von BaustellenPrüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und BauhilfsstoffenLesen und Anwenden von Zeichnungen; Anfertigen von SkizzenDurchführen von MessungenBearbeiten von Holz und Herstellen von HolzbauteilenHerstellen von Bauteilen aus Beton und StahlbetonHerstellen von Baukörpern aus SteinenEinbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und BrandschutzHerstellen von Putzen und StuckHerstellen von EstrichenAnsetzen und Verlegen von Fliesen und PlattenHerstellen von Bauteilen im TrockenbauAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Einrichten einer BaustelleErschließen und Gründen eines BauwerkesMauern eines einschaligen BaukörpersHerstellen einer HolzkonstruktionHerstellen eines StahlbetonbauteilesBeschichten und Bekleiden eines BauteilesZwischenprüfung am Ende des 1. Ausbildungsjahres2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und in überbetrieblichen Lehrgängen: Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. AusbildungsjahrPrüfen und Vorbereiten von Untergründenqualitätssichernde Maßnahmen und BerichtswesenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Dämmen einer Heizu...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie einfache Holzverbindungen, Schalungen und Formen hergestellt werden wie einfache Baukörper, Leichtbauwände und abgehängte Decken herzustellen sind wie man Schlitze, Aussparungen und Durchbrüche schließtworauf es beim Transport und Einbau einfacher Fertigteile ankommtwelche Stoffe und Materialien für den Aufbau verwendet werdenwie man Dämmungs-, Dichtungs- und plastische Massen oder Schutzmäntel herstelltwie man den Baustoffbedarf berechnetwelche Geräte zur Blech-, Schaumkunststoff- und Kunststofffolienbearbeitung eingesetzt werdenwie man Dämmungen und Sperrungen gegen Wärme, Kälte, Schall, Feuer und Feuchtigkeit herstelltworauf beim Herstellen und Verarbeiten von Spezialmörtel, Dichtungs- und Füllmassen zu achten istDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Ausbauen eines Kühlraumes, Einrichten einer Baustelle)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Dämmschichten aus schallschluckendem Material herstellen, Isolier- und Dämmmaterialien verbauen, Ummantelungen anfertigen und einbauenUmgebung: wechselnde Baustellen, Arbeit in Rohbauten (Kälte, Hitze, Nässe, Zugluft), Maschinenlärm, BaustaubKleidung: Schutzkleidung (z.B. Arbeitshandschuhe, Schutzhelm und Sicherheitsschuhe)Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen von Baumaterial)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Zuschneiden von Dämmstoffen oder Einbauen von Ummantelungen)Umsicht (z.B. bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten sowie mit mineral- oder glashaltigen Dämmstoffen)Teamfähigkeit (z.B. beim Ummanteln von Dämmungen mit Blechen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik:Für das Berechnen von Werkstückmaßen, Materialkosten und Materialbedarf sollten die Grundrechenarten beherrscht werden.Physik:Physikalisches Wissen, z.B. im Bereich Wärmelehre, erleichtert die tägliche Arbeit.Werken/Technik:Wer Kenntnisse im technischen Werken mitbringt, ist bei der Arbeit mit unterschiedlichen Werkzeugen und Geräten im Vorteil. Auszubildende, die Erfahrungen im technischen Zeichnen haben, sind beim Anfertigen einfacher Skizzen und Zeichnungen sowie beim Lesen von Detailzeichnungen im Vorteil.
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in an:Bereich AusbauIndustrie-Isolierer/Industrie-IsoliererinTrockenbaumonteur/TrockenbaumonteurinDachdecker/DachdeckerinBauwerksabdichter/BauwerksabdichterinRollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/Rollladen- und SonnenschutzmechatronikerinMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Energieeffizienz- und GestaltungstechnikMaler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Ausbautechnik und OberflächengestaltungGemeinsamkeit:Dämm-, Isolier- und Abdichtungsmaterialien verarbeitenBereich Versorgung und InstallationKlempner/KlempnerinGemeinsamkeit:Feinbleche bearbeiten und an Gebäuden bzw. Industrieausrüstungen befestigen
▶ Entwicklung der Ausbildung
1935:Beruf wird zum Vollhandwerk erklärt 1957:Anerkennung des Berufsbilds1974:Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft tritt in KraftStaatliche Anerkennung des Berufs im Bereich Handwerk und in der Industrie 1999:Neuordnung der Berufsausbildung in der Bauwirtschaft Ausbildung mit Anrechnungsmöglichkeit: Berufsabschluss als Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterin (2-jährig)Berufsabschluss als Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer und Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin (3-jährig)Aufhebung des Vorläuferberufs Isoliermonteur bzw. Isoliermonteurin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbil...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungWärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen beispielsweise in Isolierbaubetrieben, z.B. für Akustikbau und Schallschutz.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Isolierung bis hin zu Trockenbau.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauphysik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer-Handwerks.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Handwerk sowie Industrie und Handel insgesamt 90 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 43 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 37 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 13 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 3 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [43.0%]43mittlerer Bildungsabschluss [37.0%]37Hochschulreife [13.0%]13Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft (BauWiAusbV) vom 02.06.1999 (BGBl. I S. 1102), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 20.02.2009 (BGBl. I S. 399)Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.02.1999)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Eine abgeschlossene Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter/zur Ausbaufacharbeiterin, z.B. mit dem Schwerpunkt Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten, kann auf die Ausbildung zum Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/zur Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin angerechnet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Isı, Soğuk ve Ses Yalıtımcısı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen bauen beim Neubau oder bei der Sanierung von Gebäuden Dämmschichten in Fassaden, Wände und Decken ein. Kältetechnische Anlagen und Kaltwasserleitungen schützen sie mit Abdichtungen und Dämmstoffen vor Kondenswasserbildung. Bei Heißwasser- und Dampfleitungen verhindern sie den Wärmeverlust durch lückenlose und dämmende Ummantelungen. Dadurch vermindern sie Wärme- bzw. Kälteverluste und reduzieren den Energieverbrauch. Zudem montieren sie Leichtbauwände und andere Trockenbaukonstruktionen. Auch die Schalldämmung kann zu ihren Aufgaben gehören: Durch den Einbau geeigneter Dämmstoffe verbessern sie z.B. die Raumakustik. Brandgefährdete Bauteile schützen sie durch feuerhemmende oder nicht brennbare Dämmungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen finden Beschäftigungin Isolierbaubetrieben, z.B. in Spezialbetrieben für Akustikbau und Schallschutzin Versorgungs- und Installationsbetriebenin BrandschutzbetriebenArbeitsorte:Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen arbeiten in erster Linieauf Baustellen innerhalb von Gebäudenim Freienin WerkstättenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [43.0%]43mittlerer Bildungsabschluss [37.0%]37Hochschulreife [13.0%]13Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen von Baumaterial)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Zuschneiden von Dämmstoffen oder Einbauen von Ummantelungen)Umsicht (z.B. bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten sowie mit mineral- oder glashaltigen Dämmstoffen)Teamfähigkeit (z.B. beim Ummanteln von Dämmungen mit Blechen)Schulfächer:Mathematik (z.B. für das Berechnen von Materialkosten und -bedarf)Physik (z.B. im Bereich der Wärmelehre)Werken/Technik (z.B. für die Arbeit mit unterschiedlichen Werkzeugen und Geräten; technisches Zeichnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €
Ist Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin in Deutschland typischerweise? ▼
Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (Handwerks- und Industriebetriebe): Werkstätten, Baustellen in Gebäuden oder im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeDaneben sind Teile der Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu absolvieren.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule Bautechnik (BS 08)für die Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen):Hans-Sachs-Berufskolleg Oberhausenfür die Länder Hessen, Sachsen und Thüringen in Erfurt (Thüringen):Walter-Gropius-Schule Staatliche Berufsbildende Schule 7 der Stadt ErfurtQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.