Zahnmedizinischer Fachangestellter/Zahnmedizinische Fachangestellte
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
Was ist Diş Hekimi Asistanı (Zahnmedizinische Fachangestellte)?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Bereich Freie Berufe (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf?Zahnmedizinische Fachangestellte organisieren den Praxisbetrieb, indem sie Behandlungstermine und interne Abläufe planen und die Nutzbarkeit von Räumen, Geräten und Instrumenten sicherstellen. Sie assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen und übernehmen je nach Qualifikation erweiterte Aufgaben in Bereichen wie Prophylaxe, prothetische und kieferorthopädische Assistenz. Auf Anweisung des Zahnarztes oder der Zahnärztin bereiten sie Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke vor und fertigen Röntgenaufnahmen an. Sie dokumentieren Behandlungsabläufe und erfassen erbrachte Leistungen für die Abrechnung. Zahnmedizinische Fachangestellte betreuen Patienten vor, während und nach der Behandlung, erklären vorbeugende Maßnahmen und leiten zur Mundhygiene an. Sie erledigen den Schriftverkehr mit Krankenkassen und Labors, kontrollieren Zahlungseingänge und führen das betriebliche Mahnwesen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Zahnmedizinische Fachangestellte finden Beschäftigung in erster Liniein Zahnarztpraxenin kieferorthopädischen, oral- und kieferchirurgischen Praxenin ZahnklinikenArbeitsorte:Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten in erster Liniein Behandlungsräumenin Röntgenräumenan der AnmeldungDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Labors.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [35.0%]35mittlerer Bildungsabschluss [38.0%]38Hochschulreife [17.0%]17Sonstige [7.0%]7*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Arzneimitteln oder zahnmedizinischen Geräten und Instrumenten sowie beim Einhalten der Hygienevorschriften) Einfühlungsvermögen (z.B. beim Eingehen auf die persönliche Situation von Patienten)Geschicklichkeit (z.B. beim Vorbereiten von Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke)Verschwiegenheit (z.B. Schweigepflicht beim Umgang mit Daten der Patienten)enger Körperkontakt mit Menschen, z.T. InfektionsgefahrSchulfächer:Deutsch (z.B. um Schriftverkehr mit Patienten und Patientinnen sowie Versicherungsträgern abwickeln zu können)Mathematik (z.B. um Waren zu verwalten und Privatrechnungen ausstellen zu können)Biologie (z.B. um den anatomischen Aufbau des Zahnes und der Mundhöhle zu verstehen)Chemie (z.B. um mit Anästhetika umgehen zu können)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 875 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.075 € bis 1.350 €
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Zahnmedizinischer Fachangestellter/Zahnmedizinische Fachangestellte in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Zahnmedizinische Fachangestellte werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Zahnarztpraxen - auch kieferorthopädische, oral- und kieferchirurgische Praxen - oder Zahnkliniken): Behandlungs- und Röntgenräume, Anmeldung, LaborBerufsschule: Unterrichtsräume
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Bereich Freie Berufe (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Zahnmedizinische Fachangestellte organisieren den Praxisbetrieb, indem sie Behandlungstermine und interne Abläufe planen und die Nutzbarkeit von Räumen, Geräten und Instrumenten sicherstellen. Sie assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen und übernehmen je nach Qualifikation erweiterte Aufgaben in Bereichen wie Prophylaxe, prothetische und kieferorthopädische Assistenz. Auf Anweisung des Zahnarztes oder der Zahnärztin bereiten sie Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke vor und fertigen Röntgenaufnahmen an. Sie dokumentieren Behandlungsabläufe und erfassen erbrachte Leistungen für die Abrechnung. Zahnmedizinische Fachangestellte betreuen Patienten vor, während und nach der Behandlung, erklären vorbeugende Maßnahmen und leiten zur Mundhygiene an. Sie erledigen den Schriftverkehr mit Krankenkassen und Labors, kontrollieren Zahlungseingänge und führen das betriebliche Mahnwesen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Zahnmedizinische Fachangestellte finden Beschäftigung in erster Liniein Zahnarztpraxenin kieferorthopädischen, oral- und kieferchirurgischen Praxenin ZahnklinikenArbeitsorte:Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten in erster Liniein Behandlungsräumenin Röntgenräumenan der AnmeldungDarüber hinaus arbeiten sie g...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungZahnmedizinische/r Fachangestellte/rBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Zahnmedizinische Fachangestellte organisieren den Praxisbetrieb, indem sie Behandlungstermine und interne Abläufe planen und die Nutzbarkeit von Räumen, Geräten und Instrumenten sicherstellen. Sie assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen und übernehmen je nach Qualifikation erweiterte Aufgaben in Bereichen wie Prophylaxe, prothetische und kieferorthopädische Assistenz. Auf Anweisung des Zahnarztes oder der Zahnärztin bereiten sie Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke vor und fertigen Röntgenaufnahmen an. Sie dokumentieren Behandlungsabläufe und erfassen erbrachte Leistungen für die Abrechnung. Zahnmedizinische Fachangestellte betreuen Patienten vor, während und nach der Behandlung, erklären vorbeugende Maßnahmen und leiten zur Mundhygiene an. Sie erledigen den Schriftverkehr mit Krankenkassen und Labors, kontrollieren Zahlungseingänge und führen das betriebliche Mahnwesen.Wo arbeitet man?Zahnmedizinische Fachangestellte finden Beschäftigung in erster Liniein Zahnarztpraxenin kieferorthopädischen, oral- und kieferchirurgischen Praxenin ZahnklinikenWeitereBerufe im Büro und SekretariatBerufe mit Medizin
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. Monat:Ausbildung im Betrieb:Verschwiegenheitspflichten und berufsrechtliche Vorgaben erkennen und einhaltenPatienten und Patientinnen individuell betreuenHygienemaßnahmen durchführenMedizinprodukte aufbereiten und freigebenZahnärztliche diagnostische und therapeutische Maßnahmen vorbereiten, dabei assistieren und nachbereitenZahnärztliche Leistungen abrechnen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Die eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb mitgestaltenPatienten empfangen und begleitenHygienemaßnahmen organisieren und Medizinprodukte aufbereitenPatienten bei der Kariestherapie begleitenPatienten bei endodontischen Behandlungen begleitenPatienten bei chirurgischen Behandlungen begleitenMedizinische Notfälle begleitenPatienten bei parodontologischen Behandlungen begleitenPraxisbedarf beschaffen und verwaltenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19. bis 36. Monat:Ausbildung im Betrieb:Über Prävention und Gesundheitsförderung informieren sowie bei Prophylaxemaßnahmen mitwirkenBildgebende Verfahren unter Beachtung von Strahlenschutzmaßnahmen durchführenBei medizinischen Not- und Zwischenfällen handelnArbeitsprozesse organisieren und Qualitätsmanagement umsetzen3. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Beruf...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:was es über rechtliche Regelungen, Grenzen und Datenschutzvorgaben zu wissen gibtwie man Patienten empfängt und individuell betreutwie man Patienten über die Gesundheitsförderung und Prophylaxemaßnahmen informiertwie man Hygienemaßnahmen durchführtwas es beim Umgang mit Medizinprodukten zu beachten gibtwie man bei zahnärztlichen Maßnahmen assistiert und diese vor- und nachbereitetwie man Röntgenaufnahmen erstelltwie man bei medizinischen Not- und Zwischenfällen richtig reagiertwie man Arbeitsprozesse organisiertwas es beim Abrechnen von zahnärztlichen Leistungen zu beachten gibtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs, Umweltschutz, Digitalisierung sowie Kommunikation und Kooperation vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Patienten bei der Kariestherapie begleiten, Praxisbedarf beschaffen und verwalten)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Sprechstundenablauf organisieren, bei Behandlungen und Untersuchungen assistieren, mit medizinischen Instrumenten arbeiten, Beratungen und Maßnahmen zur Karies- und Parodontalprophylaxe durchführenUmgebung: Kariesprophylaxe im Behandlungszimmer, Patienten am Empfang betreuen, Röntgenaufnahmen im Röntgenraum anfertigenKleidung: Arbeitskleidung, z.T. Schutzkleidung (z.B. Arbeitskittel, Einweghandschuhe, Mundschutz)Arbeitszeit: z.T. BereitschaftsdienstAnforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Arzneimitteln oder zahnmedizinischen Geräten und Instrumenten sowie beim Einhalten der Hygienevorschriften) Einfühlungsvermögen (z.B. beim Eingehen auf die persönliche Situation von Patienten)Geschicklichkeit (z.B. beim Vorbereiten von Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke)Verschwiegenheit (z.B. Schweigepflicht beim Umgang mit Daten der Patienten) enger Körperkontakt mit Menschen, z.T. InfektionsgefahrAn der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 875 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.075 € bis 1.350 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Deutsch: z.B. um Schriftverkehr mit Patienten und Patientinnen sowie Versicherungsträgern abwickeln zu könnenMathematik: z.B. um Waren zu verwalten und Privatrechnungen ausstellen zu könnenBiologie: z.B. um den anatomischen Aufbau des Zahnes und der Mundhöhle zu verstehenChemie: z.B. um mit Anästhetika umgehen zu können
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r an:Bereich MedizinMedizinischer Fachangestellter/Medizinische FachangestellteOperationstechnischer Assistent/Operationstechnische AssistentinTiermedizinischer Fachangestellter/Tiermedizinische FachangestellteGemeinsamkeit:bei ärztlichen Behandlungen und Untersuchungen assistieren und Verwaltungsaufgaben erledigenBereich Sauberkeit und HygieneFachkraft für MedizinprodukteaufbereitungGemeinsamkeiten:medizintechnische Geräte pflegen und sterilisierenfür Hygiene sorgen
▶ Entwicklung der Ausbildung
1954:Anerkennung des Lehrberufs Zahnarzthelfer/in1989:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft2001:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung für den Beruf Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r, u.a. mit Berücksichtigung moderner Entwicklungen, z.B. ProphylaxeAufhebung des Vorläuferberufs Zahnarzthelfer/Zahnarzthelferin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2022:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung: u.a. Berücksichtigung fachlicher und technologischer Weiterentwicklungen, veränderter Aufgaben im Rahmen der Prophylaxe, zunehmender Digitalisierung von Praxisabläufen; Abschlussprüfung in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Bereich Freie Berufe.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungZahnmedizinischer Fachangestellter/Zahnmedizinische Fachangestellte
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.150 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €Quelle:Landeszahnärztekammer (Empfehlung), Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €Quelle:Landeszahnärztekammer (Empfehlung), Stand Februar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Landeszahnärztekammer (Empfehlung), Stand August 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Landeszahnärztekammer (Empfehlung), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Verband medizinischer Fachberufe, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 875 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.075 €Quelle:Landeszahnärztekammer (Empfehlung), Stand August 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Verband medizinischer Fachberufe, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Zahnmedizinische Fachangestellte in Zahnarztpraxen, kieferorthopädischen, oral- und kieferchirurgischen Praxen sowie Zahnkliniken.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von medizinischer Assistenz bis hin zu Hygiene im Gesundheitsbereich.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Zahnmedizinische/r Fachassistent/in oder als Zahnmedizinische/r Verwaltungsassistent/in zu absolvieren. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Abschluss im Studienfach Zahnmedizin erwerben.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.150 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €Quelle:Landeszahnärztekammer (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.150 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €Quelle:Landeszahnärztekammer (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 13.614 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 38 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 35 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 17 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 3 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [35.0%]35mittlerer Bildungsabschluss [38.0%]38Hochschulreife [17.0%]17Sonstige [7.0%]7*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Verband medizinischer Fachberufe, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Landeszahnärztekammer (Empfehlung), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Landeszahnärztekammer (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten und zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZahnmedAusbV) vom 16.03.2022 (BGBl. I S. 487)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Zahnmedizinischer Fachangestellter und Zahnmedizinische Fachangestellte (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 17.12.2021)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €Quelle:Landeszahnärztekammer (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Landeszahnärztekammer (Empfehlung), Stand Februar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Für den Zugang zur Ausbildung wird der Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest gefordert.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für die praktische Ausbildung in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Verband medizinischer Fachberufe, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Zahnarztpraxen (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 1.010 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Landeszahnärztekammer (Empfehlung), Stand September 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Diş Hekimi Asistanı (Zahnmedizinische Fachangestellte)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Zahnmedizinischer Fachangestellter/Zahnmedizinische Fachangestellte in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Zahnmedizinische Fachangestellte organisieren den Praxisbetrieb, indem sie Behandlungstermine und interne Abläufe planen und die Nutzbarkeit von Räumen, Geräten und Instrumenten sicherstellen. Sie assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen und übernehmen je nach Qualifikation erweiterte Aufgaben in Bereichen wie Prophylaxe, prothetische und kieferorthopädische Assistenz. Auf Anweisung des Zahnarztes oder der Zahnärztin bereiten sie Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke vor und fertigen Röntgenaufnahmen an. Sie dokumentieren Behandlungsabläufe und erfassen erbrachte Leistungen für die Abrechnung. Zahnmedizinische Fachangestellte betreuen Patienten vor, während und nach der Behandlung, erklären vorbeugende Maßnahmen und leiten zur Mundhygiene an. Sie erledigen den Schriftverkehr mit Krankenkassen und Labors, kontrollieren Zahlungseingänge und führen das betriebliche Mahnwesen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Zahnmedizinische Fachangestellte finden Beschäftigung in erster Liniein Zahnarztpraxenin kieferorthopädischen, oral- und kieferchirurgischen Praxenin ZahnklinikenArbeitsorte:Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten in erster Liniein Behandlungsräumenin Röntgenräumenan der AnmeldungDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Labors.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [35.0%]35mittlerer Bildungsabschluss [38.0%]38Hochschulreife [17.0%]17Sonstige [7.0%]7*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Arzneimitteln oder zahnmedizinischen Geräten und Instrumenten sowie beim Einhalten der Hygienevorschriften) Einfühlungsvermögen (z.B. beim Eingehen auf die persönliche Situation von Patienten)Geschicklichkeit (z.B. beim Vorbereiten von Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke)Verschwiegenheit (z.B. Schweigepflicht beim Umgang mit Daten der Patienten)enger Körperkontakt mit Menschen, z.T. InfektionsgefahrSchulfächer:Deutsch (z.B. um Schriftverkehr mit Patienten und Patientinnen sowie Versicherungsträgern abwickeln zu können)Mathematik (z.B. um Waren zu verwalten und Privatrechnungen ausstellen zu können)Biologie (z.B. um den anatomischen Aufbau des Zahnes und der Mundhöhle zu verstehen)Chemie (z.B. um mit Anästhetika umgehen zu können)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 875 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.075 € bis 1.350 €
Ist Zahnmedizinischer Fachangestellter/Zahnmedizinische Fachangestellte eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Zahnmedizinischer Fachangestellter/Zahnmedizinische Fachangestellte" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Zahnmedizinischer Fachangestellter/Zahnmedizinische Fachangestellte qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Zahnmedizinischer Fachangestellter/Zahnmedizinische Fachangestellte" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Zahnmedizinischer Fachangestellter/Zahnmedizinische Fachangestellte in Deutschland typischerweise? ▼
Zahnmedizinische Fachangestellte werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Zahnarztpraxen - auch kieferorthopädische, oral- und kieferchirurgische Praxen - oder Zahnkliniken): Behandlungs- und Röntgenräume, Anmeldung, LaborBerufsschule: Unterrichtsräume
Wie hoch ist das typische Gehalt für Zahnmedizinischer Fachangestellter/Zahnmedizinische Fachangestellte in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.