Zweiradmechanikermeister/Zweiradmechanikermeisterin/Bachelor Professional im Zweiradmechaniker-Handwerk
Zweiradmechanikermeister/in/Bachelor Professional im Zweiradmechaniker-Handwerk
Was ist İki Tekerlekli Araç Mekanik Ustası?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
Beschreibung (Deutsch)
Aufgaben und TätigkeitenZweiradmechanikermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Dienstleitungen und Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, führen z.B. Fahrzeugdiagnosen durch und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Zweiradmechanikermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben, die Fahrräder oder Krafträder herstellen oder reparierenim Einzelhandel, z.B. im größeren Motorrad- oder Ersatzteilhandel mit angeschlossener Reparaturwerkstatt oder im Handel mit Fahrrädern und entsprechendem ZubehörArbeitsorte:Zweiradmechanikermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten des Handwerksin Büroräumenin VerkaufsräumenSie arbeiten ggf. auchin industriellen Werkhallenim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung als Zweiradmechatroniker/in oder Kraftfahrzeugmechatroniker/in mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik (verwandtes Handwerk)oder eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährigen Berufstätigkeit im Zweiradmechaniker-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I): Zwei- und Dreiräder sowie Lastenräder, mehrspurige Motorräder, Elektrokleinstfahrzeuge, Sonderfahrzeuge und deren Systeme, Baugruppen und Bauteile instand halten, umbauen und herstellen mechanische, hydraulische, pneumatische, elektrische und elektronische Systeme, Baugruppen und Bauteile prüfen, demontieren, montieren, warten, einstellen und vernetzenSysteme in Betrieb nehmen sowie auf Verkehrssicherheit prüfenFehler und Störungen feststellen, dokumentieren und beseitigenFachtheorie (Teil II):Instandhaltungsmaßnahmen und -techniken auswählen, Werk- und Serviceleistungen anbietenFunktionspläne skizzieren; Zeichnungen von Systemen, Baugruppen und Bauteilen analysieren, Montageanweisungen erarbeitentechnische Änderungen an Zweirädern berechnen, Arten und Eigenschaften von zu bearbeitenden Materialien berücksichtigenAngebote erstellen und kalkulierenMethoden und Verfahren der Arbeitsplanung und -organisation unter Berücksichtigung der Werkstattauslastung bewertenbetriebswirtschaftliche Entscheidungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und der Entwicklung digitaler Technologien treffenKonzepte für Betriebs- und Lagerausstattung sowie für logistische Geschäfts- und Arbeitsprozesse entwickeln und umsetzenauftragsbezogenen Einsatz von Material, Werkstoffen, Maschinen und Geräten bestimmen und begründenHersteller- und Produktinformationen sowie Herstellerfreigaben beachtenbetriebliche Kosten ermittelnbetriebliches Qualitätsmanagement entwickelnMarketingmaßnahmen zur Kundenpflege und -neugewinnung erarbeitenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Zweiradmechanikermeister/Zweiradmechanikermeisterin/Bachelor Professional im Zweiradmechaniker-Handwerk in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräume, Werkstättenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume und Werkstätten bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenZweiradmechanikermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Dienstleitungen und Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, führen z.B. Fahrzeugdiagnosen durch und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Zweiradmechanikermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben, die Fahrräder oder Krafträder herstellen oder reparierenim Einzelhandel, z.B. im größeren Motorrad- oder Ersatzteilhandel mit angeschlossener Reparaturwerkstatt oder im Handel mit Fahrrädern und entsprechendem ZubehörArbeitsorte:Zweiradmechanikermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten des Handwerksin Büroräumenin VerkaufsräumenSie arbeiten ggf. auchin industriellen Werkhallenim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung als Zweiradmechatroniker/in oder Kraftfahrzeugmechatroniker/in mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik (verwandtes Handwerk)oder...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Teil I - Fachpraktischer Teil und Teil II - Fachtheoretischer Teil (werden häufig zusammen angeboten): ca. 800 StundenTeil III - Betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Teil: ca. 240 StundenTeil IV - Berufs- und arbeitspädagogischer Teil: ca. 115 StundenGesamtstundenzahl: ca. 1.155 Stunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für das Meisterprüfungsprojekt sowie ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Fachpraxis (Teil I): Zwei- und Dreiräder sowie Lastenräder, mehrspurige Motorräder, Elektrokleinstfahrzeuge, Sonderfahrzeuge und deren Systeme, Baugruppen und Bauteile instand halten, umbauen und herstellen mechanische, hydraulische, pneumatische, elektrische und elektronische Systeme, Baugruppen und Bauteile prüfen, demontieren, montieren, warten, einstellen und vernetzenSysteme in Betrieb nehmen sowie auf Verkehrssicherheit prüfenFehler und Störungen feststellen, dokumentieren und beseitigenFachtheorie (Teil II):Instandhaltungsmaßnahmen und -techniken auswählen, Werk- und Serviceleistungen anbietenFunktionspläne skizzieren; Zeichnungen von Systemen, Baugruppen und Bauteilen analysieren, Montageanweisungen erarbeitentechnische Änderungen an Zweirädern berechnen, Arten und Eigenschaften von zu bearbeitenden Materialien berücksichtigenAngebote erstellen und kalkulierenMethoden und Verfahren der Arbeitsplanung und -organisation unter Berücksichtigung der Werkstattauslastung bewertenbetriebswirtschaftliche Entscheidungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und der Entwicklung digitaler Technologien treffenKonzepte für Betriebs- und Lagerausstattung sowie für logistische Geschäfts- und Arbeitsprozesse entwickeln und umsetzenauftragsbezogenen Einsatz von Material, Werkstoffen, Maschinen und Geräten bestimmen und begründenHersteller- und Produktinformationen sowie Herstellerfreigaben beachtenbetriebliche Kosten ermittelnbetriebliches Qualitätsmanagement entwickelnMarketingmaßnahmen zur Kun...
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Kosten zu kalkulieren und Abrechnungen zu erstellenPhysik: z.B. um Mehrzylinderantrieben instand zu setzenTechnisches Zeichnen: z.B. um technische Unterlagen für Aufträge zu erstellenWirtschaft/Recht: z.B. um einen eigenen Betrieb steuerrechtlich sicher zu führenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Zweiradmechanikermeister/in an:Bereich Fahrzeug- und VerkehrstechnikGeprüfter Zweirad-Servicetechniker/Geprüfte Zweirad-Servicetechnikerin für motorisierte ZweiradtechnikGeprüfter Zweirad-Servicetechniker/Geprüfte Zweirad-Servicetechnikerin für nichtmotorisierte ZweiradtechnikKraftfahrzeugtechnikermeister/Kraftfahrzeugtechnikermeisterin/Bachelor Professional im Kraftfahrzeugtechniker-HandwerkLand- und Baumaschinenmechatronikermeister/Land- und Baumaschinenmechatronikermeisterin/Bachelor Professional im Land- und Baumaschinenmechatroniker-HandwerkStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik/Bachelor Professional in TechnikServicetechniker/Servicetechnikerin für Land- und BaumaschinenGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Kraftfahrzeugtechnik übernehmenBereich Vertrieb und VerkaufGeprüfter Fachmann/Geprüfte Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der HandwerksordnungGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:betriebswirtschaftliche Fach- und Führungsaufgaben übernehmen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1995:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Zweiradmechaniker-Handwerk tritt in Kraft2005:neue Verordnung: stärkere Gewichtung auf Kundenberatung, Betriebsführung und -organisation sowie Auftragsabwicklung2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2022:neue Verordnung: stärkere Betonung auf Betriebsführung, Kundenanforderungen, Digitalisierung und Datenschutz2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungZweiradmechanikermeister/ZweiradmechanikermeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Zweiradmechanikermeister bzw. -meisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Zweiradmechanikermeister/innen in Betrieben, die Fahrräder oder Krafträder herstellen oder reparieren. Auch bei Fahrrad- und Motorradhändlern mit angeschlossener Reparaturwerkstatt sind ihre Kenntnisse gefragt.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Zweiradtechnik bis hin zu Elektromobilität.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Fahrzeugtechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Zweiradmechaniker-Handwerks.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Zweiradmechaniker-Handwerk (Zweiradmechanikermeisterverordnung - ZwrMechMstrV) vom 28.01.2021 (BGBl. I S. 117), geändert durch Artikel 2 Abs. 95 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rechtsvorschriften und Empfehlungen zu Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI)Übergreifende Rechtsvorschriften (Weiterbildung/Tätigk...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung als Zweiradmechatroniker/in oder Kraftfahrzeugmechatroniker/in mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik (verwandtes Handwerk)oder eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährigen Berufstätigkeit im Zweiradmechaniker-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu İki Tekerlekli Araç Mekanik Ustası
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Was macht ein Zweiradmechanikermeister/Zweiradmechanikermeisterin/Bachelor Professional im Zweiradmechaniker-Handwerk in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenZweiradmechanikermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Dienstleitungen und Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, führen z.B. Fahrzeugdiagnosen durch und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Zweiradmechanikermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben, die Fahrräder oder Krafträder herstellen oder reparierenim Einzelhandel, z.B. im größeren Motorrad- oder Ersatzteilhandel mit angeschlossener Reparaturwerkstatt oder im Handel mit Fahrrädern und entsprechendem ZubehörArbeitsorte:Zweiradmechanikermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten des Handwerksin Büroräumenin VerkaufsräumenSie arbeiten ggf. auchin industriellen Werkhallenim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung als Zweiradmechatroniker/in oder Kraftfahrzeugmechatroniker/in mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik (verwandtes Handwerk)oder eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährigen Berufstätigkeit im Zweiradmechaniker-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I): Zwei- und Dreiräder sowie Lastenräder, mehrspurige Motorräder, Elektrokleinstfahrzeuge, Sonderfahrzeuge und deren Systeme, Baugruppen und Bauteile instand halten, umbauen und herstellen mechanische, hydraulische, pneumatische, elektrische und elektronische Systeme, Baugruppen und Bauteile prüfen, demontieren, montieren, warten, einstellen und vernetzenSysteme in Betrieb nehmen sowie auf Verkehrssicherheit prüfenFehler und Störungen feststellen, dokumentieren und beseitigenFachtheorie (Teil II):Instandhaltungsmaßnahmen und -techniken auswählen, Werk- und Serviceleistungen anbietenFunktionspläne skizzieren; Zeichnungen von Systemen, Baugruppen und Bauteilen analysieren, Montageanweisungen erarbeitentechnische Änderungen an Zweirädern berechnen, Arten und Eigenschaften von zu bearbeitenden Materialien berücksichtigenAngebote erstellen und kalkulierenMethoden und Verfahren der Arbeitsplanung und -organisation unter Berücksichtigung der Werkstattauslastung bewertenbetriebswirtschaftliche Entscheidungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und der Entwicklung digitaler Technologien treffenKonzepte für Betriebs- und Lagerausstattung sowie für logistische Geschäfts- und Arbeitsprozesse entwickeln und umsetzenauftragsbezogenen Einsatz von Material, Werkstoffen, Maschinen und Geräten bestimmen und begründenHersteller- und Produktinformationen sowie Herstellerfreigaben beachtenbetriebliche Kosten ermittelnbetriebliches Qualitätsmanagement entwickelnMarketingmaßnahmen zur Kundenpflege und -neugewinnung erarbeitenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)
Ist Zweiradmechanikermeister/Zweiradmechanikermeisterin/Bachelor Professional im Zweiradmechaniker-Handwerk eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Zweiradmechanikermeister/Zweiradmechanikermeisterin/Bachelor Professional im Zweiradmechaniker-Handwerk" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Zweiradmechanikermeister/Zweiradmechanikermeisterin/Bachelor Professional im Zweiradmechaniker-Handwerk qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung als Zweiradmechatroniker/in oder Kraftfahrzeugmechatroniker/in mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik (verwandtes Handwerk)oder eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährigen Berufstätigkeit im Zweiradmechaniker-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Wo arbeiten Zweiradmechanikermeister/Zweiradmechanikermeisterin/Bachelor Professional im Zweiradmechaniker-Handwerk in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräume, Werkstättenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume und Werkstätten bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Zweiradmechanikermeister/Zweiradmechanikermeisterin/Bachelor Professional im Zweiradmechaniker-Handwerk in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.