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Özel Eğitim Öğretmeni (Förderschulen)

Lehrer/in - Förderschulen

Grundberuf Sosyal Bilimler KldB B 84134

Özel Eğitim Öğretmeni (Förderschulen) Nedir?

Almanya'da Förderschulen (özel eğitim okulları) öğretmenleri, engelli veya özel destek ihtiyacı olan çocuk ve gençleri eğitir, destekler ve kişisel gelişimlerini yönlendirir. Bu mesleği icra edenler, z

Beschreibung (Almanca)

Almanya'da Förderschulen (özel eğitim okulları) öğretmenleri, engelli veya özel destek ihtiyacı olan çocuk ve gençleri eğitir, destekler ve kişisel gelişimlerini yönlendirir. Bu mesleği icra edenler, z

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Detaylı Bilgiler

Medien

Informationsangebote der Bundesagentur für ArbeitBerichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt, April 2025: Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2024Weitere InformationsangeboteBehindertenpädagogikbildung.digital - Themenportal für SchulenDas deutsche SchulportalDeutscher BildungsserverdidactaDIGITALDigiBits - Digitale Bildung trifft SchuleeTwinningFachportal Inklusion - Aktion MenschFachportal PädagogikFördermagazin GrundschuleFördermagazin SekundarstufeMonitor LehrerbildungSchool Education GatewaySchule im AufbruchSCHULEWIRTSCHAFTSeLF - Selbsterkundung zum Lehrerberuf mit FilmimpulsenSonderpädagogische Förderung heuteWas tun bei (Cyber)Mobbing?

Trends

Digitalisierung im KlassenzimmerDie digitale Transformation in Schulen ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Schulen vermitteln Schülern und Schülerinnen die nötigen Kompetenzen für eine digitalisierte Welt. Dafür sind die richtigen Lernmedien und passende didaktische Konzepte nötig. Zum Einsatz kommen z.B. Notebooks, Smart Boards, Kamera- und Mikrofonsysteme, Augmented und Virtual Reality sowie Robotik. Lehrer und Lehrerinnen werden sich verstärkt mit dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht befassen.

Interessen

Folgendes Interesse ist wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Zur Veranschaulichung des Interessenbereichs werden Tätigkeiten genannt.Interesse an sozial-beratenden Tätigkeitenz.B. Vermitteln von Kenntnissen und Fertigkeiten unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten der Schüler/innenz.B. Motivieren und Anleiten der Schüler/innen im Unterrichtz.B. Beraten und Unterstützen der Schüler/innen sowie deren Eltern bei Lern- und Erziehungsproblemen sowie in Fragen der individuellen Förderung

Arbeitsorte

Lehrer und Lehrerinnen an Förderschulen arbeiten in erster Liniein Klassenzimmernin anderen Unterrichtsräumen der Schule, z.B. in Computer- und Werkräumen, Musik- und Zeichensälen, Sprachlabors, in Sporthallenzu Hause am Schreibtisch (Unterrichtsvor- und Nachbereitung)in Besprechungsräumen und Lehrerzimmernim Freien (z.B. im Sportunterricht, als Pausenaufsicht, bei Ausflügen)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Privatwohnungen (im Rahmen der Frühförderung)

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:Bewegungstherapie, FBL (funktionelle Bewegungslehre)BildungsberatungDidaktikDigitale LernformenElternarbeitErziehungswissenschaft, PädagogikFörderpläne (erstellen, umsetzen etc.)InklusionspädagogikLehramt - FörderschuleLehrmaterialien (erstellen, aktualisieren etc.)LernzielkontrolleMethodikNachteilsausgleichPädagogische EinzelfallhilfePädagogische Psychologie, SchulpsychologieSonderpädagogikUnterricht (schulischer Bereich)Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:BiologieBlended LearningDeutschDigitale TafelEnglischErgotherapieFachtheoretische UnterweisungHauswirtschaftslehreHeilpädagogik, BehindertenpädagogikICF - International Classification of Functioning, Disability and HealthInklusionKindheitspädagogikKunsterziehungLegasthenie (Test, Diagnose etc.)Lernplattformen und -AppsMathematikMusikerziehungRecherche, InformationsbeschaffungRehabilitationReligionslehre (evangelisch)Religionslehre (katholisch)Schüler-, Studentenbetreuung, TutorialsSoziale EinzelfallhilfeSport (Unterrichtsfach)Virtuelles KlassenzimmerWerken, TechniklehreWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Personengruppen"

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Lehrer/innen an Förderschulen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:Blended Learning (z.B. Hausaufgaben und Projektarbeiten zur Unterrichtsvorbereitung auf Lernplattformen bereitstellen)Digitale Tafel (z.B. den Schülern und Schülerinnen Unterrichtsinhalte mithilfe einer digitalen Tafel vermitteln)Dokumentenkamera (z.B. mit einer Dokumentenkamera hochauflösende Bilder von Unterrichtsmaterialien präsentieren)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. Unterrichtspläne, Lernmaterial und Stundentafeln digital verwalten)Game Based Learning (z.B. die Förderschüler und -schülerinnen mit Gamification-Methoden zu besseren Leistungen motivieren)Lernplattformen und -Apps (z.B. den Förderschülern und -schülerinnen zusätzliches Lernmaterial, Aufgaben und Lösungen auf Lernplattformen bereitstellen)Lernroboter (z.B. in naturwissenschaftlich-technischen Fächern Schülern/Schülerinnen Grundlagen der Programmierung vermitteln)Open Educational Resources - OER (z.B. lizenzfreie Unterrichtsmaterialien zur Unterrichtsgestaltung nutzen)Virtuelles Klassenzimmer (z.B. über virtuelle Klassenzimmer-Software Schüler und Schülerinnen unterrichten)

Arbeitssituation

Lehrer/innen an Förderschulen erziehen, unterrichten und fördern ihre Schüler/innen. Dazu benötigen sie Kommunikationsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Selbstsicherheit. In ihrer pädagogischen Arbeit zeigen sie Verantwortungsbewusstsein sowie Einfühlungs- und Durchhaltevermögen, um langfristig die gewünschten Ziele zu erreichen. Sie sind in der Lage, Auffälligkeiten oder Lernschwächen zu erkennen und entsprechende Fördermaßnahmen einzuleiten. Sie gehen mit pädagogischem Geschick vor, wenden fachdidaktische Kenntnisse an und messen die Qualität ihrer Lehre an den Fortschritten und Rückmeldungen der Schüler/innen. Verwaltend-organisatorische, unterrichtsvorbereitende oder ggf. wissenschaftliche Tätigkeiten werden sorgfältig geplant und ausgeführt. In stressbelasteten Unterrichtssituationen sind innere Distanz und psychische Belastbarkeit wichtig. Für den theoretischen Unterricht nutzen Lehrer/innen an Förderschulen Unterrichtsräume und Lehrmaterialen wie Schulbücher sowie die üblichen Präsentationsmedien wie Tafeln, Beamer und Overheadprojektoren. Für den Fachunterricht halten sie sich in Fachräumen auf, z.B. in Musik- und Zeichensälen, wo sie Bastel-, Mal- und Zeichenmaterialien verwenden. Am Computer im Büro erarbeiten sie ihre pädagogischen Konzepte und erledigen Verwaltungs- und Organisationsarbeiten.

Existenzgründung

Lehrer und Lehrerinnen an Förderschulen können sich z.B. mit einer privaten Nachhilfeschule selbstständig machen.

Verdienst/Einkommen

Bei einer Beschäftigung im Beamtenverhältnis regeln das Bundesbesoldungsgesetz bzw. die Landesbesoldungsgesetze das Einkommen. Die Grundgehaltssätze bestimmen sich nach der jeweiligen Besoldungsgruppe des Eingangsamtes bzw. des verliehenen Amtes und werden ggf. durch den Familienzuschlag, Zulagen, Vergütungen und die Auslandsbesoldung ergänzt.Bruttogrundgehaltssätze (monatlich): Besoldungsgruppe A 13, Stufe 1: 5.046 €Besoldungsgruppe A 13, Stufe 8: 6.428 €Quelle:Bundesbesoldungsgesetz (BBesG)Hinweise:Beamten und Beamtinnen im höheren Dienst wird als Eingangsamt die Besoldungsgruppe A 13 zugewiesen. Ihnen können Ämter bis zu den Besoldungsgruppen A 16 und B 2 verliehen werden. Die Grundgehaltssätze der Bundesländer orientieren sich am Bundesbesoldungsgesetz (Bundesbesoldungsordnung), können aber davon abweichen.

Branchen im Einzelnen

Allgemeinbildende SchulenGrundschulen, z.B. inklusive allgemeine Schulen, FörderschulenAllgemeinbildende weiterführende Schulen, auch sonderpädagogische Gesamtschulen, Förderschulen und -zentrenSozialwesenSonstige teilstationäre Pflegeeinrichtungen, z.B. Tagesstätten für Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen BehinderungenHeime und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, stationäre Hilfen zur Erziehung, z.B. Internate für Schüler/innen mit Behinderungen

Zugang zur Tätigkeit

Die Ausübung dieser Berufstätigkeit ist reglementiert. Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, muss die Zweite Staatsprüfung im Anschluss an den Vorbereitungsdienst erfolgreich abschließen. Der Vorbereitungsdienst setzt je nach Bundesland ein entsprechendes Lehramtsstudium mit Masterabschluss oder mit Abschluss Staatsexamen voraus.

Zugangsstudienfächer

Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (Staatsexamen)Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Lehrer und Lehrerinnen an Förderschulen finden Beschäftigungan allgemeinen Schulen und Förderschulenin Förderzentren mit bestimmten sonderpädagogischen Schwerpunkten, z.B. Sehen oder Hören

Tätigkeitsbezeichnungen

Lehrer/in - FörderschulenAuch übliche Berufsbezeichnung/SynonymFörderschullehrer/inAbweichende Berufsbezeichnung der ehemaligen DDRDiplomlehrer/Diplomlehrerin (Uni) für HilfsschulenBerufsbezeichnung in englischer SpracheSpecial educational needs (SEN) teacher (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheInstituteur spécialisé/Institutrice spécialisée

Sonstige Zugangsbedingungen

Die Berufung in das Beamtenverhältnis setzt i.d.R. die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union voraus.Ein erweitertes Führungszeugnis kann für den Umgang mit Minderjährigen erforderlich sein.In einigen Bundesländern gibt es Sondermaßnahmen zum Erwerb der Lehramtsbefähigung bei Bewerbermangel. Diese richten sich i.d.R. an Hochschulabsolventen schulrelevanter Fächer, die sich für eine Tätigkeit als Lehrer/in qualifizieren möchten. Die Voraussetzungen für den sogenannten Quer- bzw. Seiteneinstieg sind in den einzelnen Ländern individuell geregelt. Nähere Informationen sind auf den Internetseiten der Kultusministerien zu finden.Beschäftigte in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen müssen gemäß Infektionsschutzgesetz ihre Masernimpfung oder -immunität nachweisen, wenn sie nach 1970 geboren sind.

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft zum engagierten Übernehmen von zusätzlichen Unterrichtsstunden bei Krankheit von Lehrerkollegen und -kolleginnen)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. geduldiges und beharrliches Verfolgen der Lernziele trotz zeitweiliger Rückschläge)Sorgfalt (z.B. sorgfältiges Planen und Vorbereiten von Unterrichtseinheiten; genaues und gewissenhaftes Beurteilen der Stärken und Schwächen der Schüler/innen)Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft (z.B. zuverlässiges Wahrnehmen der Aufsichtspflicht in der Schule sowie bei Schulausflügen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Planen und Vorbereiten von Unterrichtseinheiten und Sonderveranstaltungen)Lernbereitschaft (z.B. laufendes Ergänzen des sonderpädagogischen Fachwissens, um auf dem aktuellen Stand des Fachgebiets zu bleiben)Verschwiegenheit (z.B. Stillschweigen wahren über private und vertrauliche Informationen über Schüler/innen)Psychische Belastbarkeit (z.B. leistungsfähig und freundlich bleiben in schwierigen und stressbelasteten Unterrichtssituationen)Psychische Stabilität (z.B. zugewandtes Verhalten...

Die Tätigkeit im Überblick

Lehrer und Lehrerinnen an Förderschulen unterrichten, fördern und erziehen Kinder und Jugendliche sowie Schüler und Schülerinnen mit Behinderungen oder speziellem Förderbedarf.

Stellen- und Bewerberbörsen

BFAS Bundesverband der Freien AlternativschulenDeutscher BildungsserverDiakonie Deutschland KarriereportalDie Internate - InternatslehrerLehrCare - Die LehrervermittlungLehrer.bizpublicjobs.chStellenblatt.deZentralstelle für das Auslandsschulwesen

Verbände und Organisationen

Bundesverband Deutscher Privatschulverbände (VDP) e.V.dbb beamtenbund und tarifunionDeutscher Lehrerverband (DL)Deutscher Philologenverband - BundesgeschäftsstelleDeutscher Verein zur Förderung der Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung DVLfBGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)ver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftVerband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (z.B. die Aufsichtspflicht über Schüler/innen während des Unterrichts wahrnehmen)Umgang mit Kindern und JugendlichenUmgang mit Menschen mit Behinderungen (Menschen mit geistigen, seelischen und körperlichen Behinderungen)gefühlsmäßig belastende Situationen und Tätigkeiten (Konfrontation mit dem Leiden anderer Menschen und mit Notlagen, die in vielen Fällen nicht behebbar sind)Bildschirmarbeit (Zeugnisse, Beurteilungen und Gutachten schreiben)Arbeit in Unterrichts-/SchulungsräumenArbeit in Sporteinrichtungen (beim Sportunterricht in Sporthallen, auf Sportplätzen und in Schwimmbädern)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (im fachpraktischen Unterricht)Arbeit in Büroräumen (z.B. Unterricht vorbereiten, pädagogische Konzepte entwickeln)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Bildungs-, BerufsberatungBeratungslehrer/BeratungslehrerinLehrerausbildungBetreuungslehrer/Betreuungslehrerin an allgemeinbildenden SchulenLehrbeauftragter/Lehrbeauftragte an einem StudienseminarLeiter/Leiterin eines StudienseminarsSeminarleiter/Seminarleiterin - Lehrer(innen)ausbildungLehrtätigkeit an allgemeinbildenden SchulenFachleiter/Fachleiterin an allgemeinbildenden SchulenLehrer/Lehrerin für BegabtenförderungLehrer/Lehrerin für StützunterrichtNachhilfelehrer/NachhilfelehrerinSchulleiter/Schulleiterin an allgemeinbildenden SchulenLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinNichtärztliche Behandlung, TherapieLerntherapeut/LerntherapeutinWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Lehrmaterial, z.B.: Schulbücher, Arbeitsblätter, Musikinstrumente, Spiel- und Sportgeräte, Werkzeuge für den Werk- und Handarbeitsunterricht, Werk-, Bastel-, Mal- und Zeichenutensilien, Kartenmaterial, (Lehr-)FilmeGeräte, z.B.: technische Hilfsmittel wie Bildschirm- und Fernsehlesegeräte, HörsprechanlagenPräsentationsmittel, z.B.: (digitale) Tafel, Beamer, DokumentenkameraUnterlagen, z.B.: pädagogische Konzepte, Förder-, Lehr- und Stundenpläne, standardisierte oder selbst entwickelte Tests, Beurteilungen, Gutachten, Zeugnisse, DienstvorschriftenBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Lehrer und Lehrerinnen an Förderschulen unterrichten und erziehen Kinder und Jugendliche mit geistigen, seelischen oder körperlichen Behinderungen bzw. junge Menschen, die von Behinderung bedroht oder verhaltensauffällig sind. Je nach Art der Förderschule bereiten sie auf Schulabschlüsse und den Übergang ins Berufsleben vor.Sie ermitteln den Förderbedarf, erarbeiten individuelle Förderpläne und wählen passende Lern-, Erziehungs- und didaktische Methoden aus. Sie entwickeln, korrigieren und bewerten Klassenarbeiten, kontrollieren Hausaufgaben und Hefteinträge.Förderschullehrkräfte arbeiten oft in einem sonderpädagogischen Schwerpunktbereich (z. B. Sehen, Hören, geistige oder körperliche Entwicklung, Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung). Auch koordinieren sie Fördermaßnahmen, informieren z.B. bei Elternabenden über Fortschritte, Stärken sowie Schwächen und beraten zur schulischen und persönlichen Entwicklung der Schüler und Schülerinnen.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Heil- und Sonderpädagogik, Fachdidaktik, Sonderpädagogische Diagnostik, Frühförderung).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Lehrer/innen an Förderschulen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Bildungsmanagement.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Unterrichteneinen Gesamtplan für Erziehung, Unterricht und Förderung erstellen und einhalten (z.B. in Zusammenarbeit mit anderen Lehrkräften, Erziehern/Erzieherinnen, Fachkräften für Krankengymnastik, Beschäftigungs-, Ergo- und Sprachtherapie oder Heilpädagogen/-pädagoginnen) den individuellen sonderpädagogischen Förderbedarf ermitteln und Förderpläne erarbeitenLernmittel, Unterrichtsmaterialien und -medien erstellen (z.B. Folien, Präsentationen, Arbeitsblätter oder Modelle), Hilfsgeräte bereitstellendurch die Behinderung erschwerte Lernprozesse steuern Lernfähigkeiten der Schüler/innen entwickelnLernzielkontrollen durchführen, überwachen und besprechen (z.B. Hausaufgaben erteilen)Unterrichtsplanung überprüfen (z.B. Lernziele und Lernerfolg vergleichen)Erzieherische TätigkeitenEntwicklung der Schüler/innen zu verantwortungsbewussten und selbstständigen Persönlichkeiten fördern Schüler/innen individuell fördern und in die Klasse integrieren Betreuung, Beratung und VerwaltungFördermaßnahmen zwischen den verschiedenen Erziehungs- und Rehabilitationseinrichtungen, mit Behindertenvereinen und Einzelpersonen (z.B. Ärzten/Ärztinnen) koordinierenBeratungen durchführen (z.B. mit dem Gesundheitsamt, der Jugendpflege, anderen Schulen und der Berufsberatung)Wandertage, Schullandheimaufenthalte oder Schulaufführungen durchführenElternabende, Konferenzen und Dienstbesprechungen vorbereiten und durchführen an Veranstaltungen zur fachlichen und pädagogischen Weiterbildung teilnehmenbei der A...

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Lehrer/innen an Förderschulen unterrichten, fördern und erziehen Kinder und Jugendliche sowie Schüler/innen mit Behinderungen oder speziellem Förderbedarf.Sonderpädagogische FörderungIn Grundschulen leiten sie z.B. zusammen mit Grundschullehrkräften Klassen, in denen Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam unterrichtet werden. Die Lehrkräfte gestalten das Lernangebot so, dass jedes Kind optimal gefördert wird. Sie beobachten das Verhalten der Kinder über einen längeren Zeitraum hinweg und schlagen ggf. weitere Fördermaßnahmen vor. An Förderschulen unterrichten sie Kinder und Jugendliche mit Lernstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten. Oftmals sind sie in einem sonderpädagogischen Schwerpunkbereich tätig (z.B. Sehen, Hören, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung).Spezielle Didaktik und PädagogikDer Unterricht an einer allgemeinen Schule unterscheidet sich von dem an einer Förderschule vor allem durch die Art und Methoden der Wissensvermittlung. Lehrer/innen an Förderschulen unterrichten oft mit speziellen pädagogischen und didaktischen Verfahren und besonderen Lehr-, Lern- und Hilfsmitteln. Unterstützt werden sie zum Beispiel von Erziehern und Erzieherinnen, Heilpädagogen und -pädagoginnen oder Fachkräften für Krankengymnastik, Beschäftigungs-, Ergo- und Sprachtherapie. Kinder mit Sehbehinderungen beispielsweise werden durch eine intensive Seherziehung zu einer bestmöglichen Nutzung d...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt. Fähigkeitenverbales (sprachliches) Denken (z.B. Analysieren und Konzipieren von Lernunterlagen zur Förderung des Lesens, Schreibens und des Textverständnisses) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. genaues Beobachten des Verhaltens und der Leistungen von Schülern und Schülerinnen) Merkfähigkeit (z.B. Gedächtnis für Namen und Gesichter sowie fachliche Inhalte) Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Wahrnehmen von Organisationsaufgaben, etwa Schülerlisten anfertigen, Stundenpläne erstellen, Fehlzeiten kontrollieren; Planen und Vorbereiten des Unterrichts) Pädagogisches Geschick (z.B. Motivieren und Anleiten der Schüler/innen bei der Aneignung des Unterrichtsstoffs) Kenntnisse und FertigkeitenVerständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von Schülerfragen; Durchführen von mündlichen Abfragen) Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. freies Vortragen und Erklären von Sachverhalten und Problemstellungen in der Klasse und vor Eltern) Textverständnis (z.B. Durchführen von Recherchen in Büchern und im Internet zur Erstellung von Unterrichtsmaterialien) Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Erstellen von Unterrichtsmaterial, Beurteilungen, Gutachten und Stellungnahmen)

Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit

BundesebeneGesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister (Bundeszentralregistergesetz - BZRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21.09.1984 (BGBl. I S. 1229), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 19.07.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 245)LandesebeneLandesbeamten- und LandeslaufbahngesetzeÜbergreifende Regelung für Beamte und Beamtinnen der Bundesländer:Gesetz zur Regelung des Statusrechts der Beamtinnen und Beamten in den Ländern (Beamtenstatusgesetz - BeamtStG) vom 17.06.2008 (BGBl. I S. 1010), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 20.12.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 389)Das Beamtenstatusgesetz beinhaltet generelle Regelungen, z.B. zum Beamtenverhältnis, zur Ernennung von Beamten und Beamtinnen der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie zu deren Laufbahnen.Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. im Sport-, Kunst- oder Werkunterricht)Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. vor der Klasse sprechen und Sachverhalte erklären)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Lernzielkontrollen, Hausaufgaben und Planarbeit der Schüler/innen lesen und korrigieren)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Schüler/innen verstehen, auch bei höherem Geräuschpegel in der Klasse)(Intaktes) Belastbares Nervensystem (z.B. auch in angespannten Unterrichtssituationen oder in schwierigen Klassen sicher auftreten und Ruhe bewahren)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit als Lehrer/in an Förderschulen ist reglementiert. Gemäß den Lehrer(aus)bildungsgesetzen der Bundesländer ist eine entsprechende Lehramtsbefähigung erforderlich. Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist eine berufliche Anerkennung notwendig. Die Feststellung der Gleichwertigkeit mit einer deutschen Lehramtsbefähigung ist zwingende Voraussetzung für die Berufsausübung in Deutschland.Informationen zum Anerkennungsverfahren bietet das Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen: www.anerkennung-in-deutschland.deZuständige Stellen sind z.B. Kultusministerien, Landesschulämter oder Bezirksregierungen. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen der Anerkennungs-Finder und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. im Sport-, Kunst- oder Werkunterricht)Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. vor der Klasse sprechen und Sachverhalte erklären)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Lernzielkontrollen, Hausaufgaben und Planarbeit der Schüler/innen lesen und korrigieren)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Schüler/innen verstehen, auch bei höherem Geräuschpegel in der Klasse)Schwere vegetative oder nervliche Erkrankungen (z.B. auch in angespannten Unterrichtssituationen oder in schwierigen Klassen sicher auftreten und Ruhe bewahren)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Lehrer/in an Förderschulen an:Tätigkeitsfeld Lehrtätigkeit an allgemeinbildenden SchulenLehrer/Lehrerin für Schularten der Sekundarstufe ILehrer/Lehrerin an GrundschulenGemeinsamkeiten:Lehrveranstaltungen planen, organisieren und durchführenSchüler/innen betreuen und fördernHinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Kaynak: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Özel Eğitim Öğretmeni (Förderschulen) Hakkında Sıkça Sorulan Sorular

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Almanya'da Özel Eğitim Öğretmeni (Förderschulen) ne iş yapar?

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Özel Eğitim Öğretmeni (Förderschulen) Ausbildung mı yoksa üniversite eğitimi gerektiren bir meslek mi?

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Almanya'da "Lehrer/Lehrerin - Förderschulen" bir Grundberuf'tur — resmi mesleki eğitim veya belirli bir diploma gerektirmeyen giriş seviyesi meslektir. Yabancı başvuru sahipleri başvurmadan önce ayrıca anabin.kmk.org üzerinden diploma denkliğini doğrulamalı.

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Çalışma yeri işverene göre değişir. Lehrer/Lehrerin - Förderschulen için tipik çalışma ortamlarının güncel dağılımı için resmi BERUFENET listesini kontrol et.

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Maaşlar bölgeye, işveren büyüklüğüne ve deneyime göre değişir. Güncel rakamlar için BERUFENET'e, ya da gehalt.de ve stepstone.de Gehaltsreport gibi maaş kaynaklarına bakabilirsin.

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