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Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)

Assistent/in - Informatik (Medieninformatik)

Ausbildung Informatik KldB B 43152

Was ist Medya Bilişimi Asistanı?

Was macht man in diesem Beruf?Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik erstellen in erster Linie Software und realisieren hierbei Gestaltungsvorgaben. Sie wählen Autorenwerkzeuge und Programmiersprachen aus, mit denen sie Rohdaten verarbeiten sowie Grafik, Bild, Ton und Animationen einbinden können. Auch bei der Konzeption und Redaktion von Multimediaprodukten wirken sie mit. Sie entwerfen beispielsweise AV-Produkte, Computergrafiken und -animationen, bearbeiten Bilder und Videosequenzen und sorgen für eine nutzerfreundliche Darstellung von Text, Bild und Ton. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört es auch, multimediale Datenbanken aufzubauen oder zu erweitern und Multimediasysteme oder Netzwerke technisch zu betreuen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik finden Beschäftigung bei Software- und Datenbankanbieternbei Datenverarbeitungsdienstleisternin Multimedia- und Werbeagenturen, bei Verlagenin Filmstudios oder FernsehanstaltenArbeitsorte:Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik arbeiten in erster Liniein Büroräumenin IT-LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin IT-Schulungsräumenbeim Kundenim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss, die Fachhochschulreife oder die Hochschulreife erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. technische Skizzen bei der Planung von Netzwerken umsetzen)Kreativität und Durchhaltevermögen (z.B. neuartige multimediale Anwendungen programmieren, ausdauernd nach Programmfehlern suchen)Sorgfalt (z.B. Testen multimedialer Anwendungen) Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Kunden beim Marketing und Vertrieb des Produktes beraten)Lernbereitschaft (z.B. sich über neueste Entwicklungen im IT-Bereich auf dem Laufenden halten)Schulfächer:Informatik (z.B. Programmiersprachen für die Entwicklung von Software)Mathematik (z.B. um Preise zu kalkulieren)Englisch (z.B. um englischsprachige Betriebsanleitungen zu verstehen)Kunst (z.B. um die Navigation für interaktive Produkte zu designen)Technik (z.B. um IT-Systeme zu planen, zu installieren und zu betreiben)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Steckbrief

Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: 2-3 JahreLernorte Berufsfachschule: /Berufskolleg und Praktikumsbetrieb

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik erstellen in erster Linie Software und realisieren hierbei Gestaltungsvorgaben. Sie wählen Autorenwerkzeuge und Programmiersprachen aus, mit denen sie Rohdaten verarbeiten sowie Grafik, Bild, Ton und Animationen einbinden können. Auch bei der Konzeption und Redaktion von Multimediaprodukten wirken sie mit. Sie entwerfen beispielsweise AV-Produkte, Computergrafiken und -animationen, bearbeiten Bilder und Videosequenzen und sorgen für eine nutzerfreundliche Darstellung von Text, Bild und Ton. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört es auch, multimediale Datenbanken aufzubauen oder zu erweitern und Multimediasysteme oder Netzwerke technisch zu betreuen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik finden Beschäftigung bei Software- und Datenbankanbieternbei Datenverarbeitungsdienstleisternin Multimedia- und Werbeagenturen, bei Verlagenin Filmstudios oder FernsehanstaltenArbeitsorte:Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik arbeiten in erster Liniein Büroräumenin IT-LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin IT-Schulungsräumenbeim Kundenim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss, die Fachhochschulreife oder die Hochschulreife erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. technische Skizzen bei der Planung von Netzwerken umsetzen)Kreativität und Durchhaltevermögen (z.B. neuartige multimediale Anwendungen programmieren, ausdauernd nach Programmfehlern suchen)Sorgfalt (z.B. Testen multimedialer Anwendungen) Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Kunden beim Marketing und Vertrieb des Produktes beraten)Lernbereitschaft (z.B. sich über neueste Entwicklungen im IT-Bereich auf dem Laufenden halten)Schulfächer:Informatik (z.B. Programmiersprachen für die Entwicklung von Software)Mathematik (z.B. um Preise zu kalkulieren)Englisch (z.B. um englischsprachige Betriebsanleitungen zu verstehen)Kunst (z.B. um die Navigation für interaktive Produkte zu designen)Technik (z.B. um IT-Systeme zu planen, zu installieren und zu betreiben)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene ComputerräumePraktikumsbetriebe: Büroräume z.B. von Medienunternehmen, Werbeagenturen, Industrie-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieben

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt)Ausbildungsdauer2-3 JahreLernorteBerufsfachschule/Berufskolleg und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf?Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik erstellen in erster Linie Software und realisieren hierbei Gestaltungsvorgaben. Sie wählen Autorenwerkzeuge und Programmiersprachen aus, mit denen sie Rohdaten verarbeiten sowie Grafik, Bild, Ton und Animationen einbinden können. Auch bei der Konzeption und Redaktion von Multimediaprodukten wirken sie mit. Sie entwerfen beispielsweise AV-Produkte, Computergrafiken und -animationen, bearbeiten Bilder und Videosequenzen und sorgen für eine nutzerfreundliche Darstellung von Text, Bild und Ton. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört es auch, multimediale Datenbanken aufzubauen oder zu erweitern und Multimediasysteme oder Netzwerke technisch zu betreuen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik finden Beschäftigung bei Software- und Datenbankanbieternbei Datenverarbeitungsdienstleisternin Multimedia- und Werbeagenturen, bei Verlagenin Filmstudios oder FernsehanstaltenArbeitsorte:Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik arbeiten in erster Liniein Büroräumenin IT-LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin IT-Schulungsräumenbeim Kundenim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist i.d.R...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungAssistent/in im Bereich MedieninformatikBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauer2-3 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer Bildungsabschluss, Fachhochschulreife bzw. allgemeine HochschulreifeWas macht man in diesem Beruf?Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik erstellen in erster Linie Software und realisieren hierbei Gestaltungsvorgaben. Sie wählen Autorenwerkzeuge und Programmiersprachen aus, mit denen sie Rohdaten verarbeiten sowie Grafik, Bild, Ton und Animationen einbinden können. Auch bei der Konzeption und Redaktion von Multimediaprodukten wirken sie mit. Sie entwerfen beispielsweise AV-Produkte, Computergrafiken und -animationen, bearbeiten Bilder und Videosequenzen und sorgen für eine nutzerfreundliche Darstellung von Text, Bild und Ton. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört es auch, multimediale Datenbanken aufzubauen oder zu erweitern und Multimediasysteme oder Netzwerke technisch zu betreuen.Wo arbeitet man?Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik finden Beschäftigung bei Software- und Datenbankanbieternbei Datenverarbeitungsdienstleisternin Multimedia- und Werbeagenturen, bei Verlagenin Filmstudios oder FernsehanstaltenWeitereBerufe in der Hard- und SoftwareentwicklungBerufe rund um Druck und Medien

Ausbildungsdauer

2-3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Beispiel für die Stundenverteilung1. Berufsübergreifender Lernbereich:Deutsch/Kommunikation: 80 StundenReligionslehre: 80 StundenSport/Gesundheitsförderung: 80 StundenPolitik/Gesellschaftslehre: 80 StundenBerufsübergreifender Lernbereich insgesamt: 320 Stunden2. Berufsbezogener Lernbereich:Medientechnik und Mediengestaltung: 560 - 700 StundenSoftware: 480 - 640 StundenBetriebssysteme/Netzwerke: 280 - 380 StundenDatenbanken: 280 - 380 StundenWirtschaftslehre: 80 StundenMathematik: 80 StundenEnglisch: 80 StundenDifferenzierungsbereich: 240 - 480 StundenBerufsbezogener Lernbereich insgesamt: 2.560 StundenGesamtstundenzahl: 2.880 Stunden

Ausbildungskosten

Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenUnter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Weitere Informationen: Das BAföG: alle Infos auf einen Blick

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:wie Webseiten erstellt werdenwie man IT-Systeme analysiert, plant, aufbaut, in Betrieb nimmt und vernetztwie man Datenbanken nutzt und anpasstwie Programme und multimediale Objekte entwickelt werdenwie man Server installiert und administriertwas beim Installieren, Konfigurieren und Administrieren von Web-Serversystemen zu beachten istwie man Webauftritte nach Kundenwunsch entwickeltwie man netzwerkbasierte Datenbanksysteme entwickelt und bereitstelltworauf beim Aufbereiten von Printmedien zu achten ist wie man Informationen aufbereitet und präsentiertWährend der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.BetriebspraktikaBei Praktika werden die theoretischen Inhalte im Büro umgesetzt und angewandt. Die Schüler/innen erhalten Einblick in das Betriebsgeschehen, sammeln Erfahrungen in den berufstypischen Arbeitsmethoden und gewinnen einen Überblick über Aufbau und Ablauforganisation des Betriebs.ZusatzkenntnisseJe nach Angebot der einzelnen Schulen werden Zusatzkenntnisse vermittelt, die den Erwerb der Fachhochschulreife ermöglichen.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im theoretischen Unterricht:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIn schuleigenen Unterrichtsräumen und im Praktikumsbetrieb:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. multimediale Anwendungen und interaktive Produkte programmieren, Multimediaprodukte entwickeln Umgebung: Bildschirmarbeit in Büroräumen, wechselnde Arbeitsorte und -bedingungen im AußendienstArbeitszeit: z.T. Wochenend- oder Nachtarbeit (in der Systemüberwachung)Anforderungen:Technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. technische Skizzen bei der Planung von Netzwerken umsetzen)Kreativität und Durchhaltevermögen (z.B. neuartige multimediale Anwendungen programmieren, ausdauernd nach Programmfehlern suchen)Sorgfalt (z.B. Testen multimedialer Anwendungen) Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Kunden beim Marketing und Vertrieb des Produktes beraten)Lernbereitschaft (z.B. sich über neueste Entwicklungen im IT-Bereich auf dem Laufenden halten)

Ausbildung im Ausland

Für eine Ausbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeiten: ÖsterreichAusbildungsangebote: AMS Ausbildungskompass(z.B. mit dem Suchbegriff "Medieninformatik")Ausbildungsangebote: WIFI Österreich(z.B. mit dem Suchbegriff "Medieninformatik")FrankreichAusbildungsangebote: onisep - französische Ausbildungsdatenbank(z.B. über die Freitextsuche mit dem Suchbegriff "assistant/assistante informatique")

Ausbildungsvergütung

Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Informatik: z.B. Programmiersprachen für die Entwicklung von SoftwareMathematik: z.B. um Preise zu kalkulierenEnglisch: z.B. um englischsprachige Betriebsanleitungen zu verstehenKunst: z.B. um die Navigation für interaktive Produkte zu designenTechnik: z.B. um IT-Systeme zu planen, zu installieren und zu betreiben

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Assistent/in im Bereich Medieninformatik an:Bereich Hard- und SoftwareentwicklungAssistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)Assistent/Assistentin für Informatik (Softwaretechnik)Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)Assistent/Assistentin für Informatik (Wirtschaftsinformatik)Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung AnwendungsentwicklungKaufmännischer Assistent/Wirtschaftsassistent / Kaufmännische Assistentin/Wirtschaftsassistentin - BetriebsinformatikMathematisch-technischer Softwareentwickler/Mathematisch-technische SoftwareentwicklerinGemeinsamkeit:Software entwickeln, programmieren, testen und installieren

Ausbildungsdauer (Berlin)

3 Jahre

Entwicklung der Ausbildung

1992:Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung von Staatlich geprüften technischen Assistenten und Assistentinnen an Berufsfachschulen durch die Kultusministerkonferenz (KMK)Ab 1992:Auf Grundlage der Rahmenvereinbarung Verordnungen durch die Bundesländer, z.B. Sachsen

Ausbildungsinhalte (Berlin)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationWirtschafts- und SozialkundeFremdspracheMathematikPhysikChemieBiologieSport/GesundheitsförderungBerufsbezogener LernbereichAnalysieren, Planen, Aufbauen, Inbetriebnehmen und Vernetzen von IT-SystemenEntwickeln und Anpassen von AnwendungssoftwarePlanen, Erstellen und Pflegen von DatenbankenSicherstellen der Energieversorgung für IT-SystemeAnalysieren, Aufbauen, Verbinden mit IT-Systemen, Programmieren und Inbetriebnehmen von AutomatisierungssystemenBeachten von Datensicherheit, Datenschutz und UrheberrechtenBeachten von Normen und Vorschriften, Nutzen von technischen Regelwerken und BestimmungenAnalysieren von betrieblichen Prozessen, Arbeitsabläufen und RahmenbedingungenAnalysieren von Kundenanforderungen, Beraten und Betreuen von KundenAnwenden von Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolleGestalten von Arbeitsabläufen unter Nutzung der technischen und organisatorischen HilfsmittelNutzen von Lern- und Arbeitstechniken für die Lösung von betrieblichen ProblemstellungenBeschaffen, Aufbereiten und Präsentieren von Informationen unter Verwendung von Informations- und KommunikationssystemenAnwenden von Normen und Richtlinien zur Sicherung der Prozess- und ProduktqualitätVerwenden von englischsprachigen UnterlagenTätigkeitsbezogenes Kommunizieren in englischer SpracheBeachten der Vorschriften zu...

Die Ausbildung im Überblick

Assistent/in im Bereich Medieninformatik ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs. Sie dauert 2-3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Ausbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg:Staatlich geprüfter Informatiker/Staatlich geprüfte Informatikerin - Fachrichtung MedienBerlin:Staatlich geprüfter informationstechnischer Assistent/Staatlich geprüfte informationstechnische Assistentin - Schwerpunkt Interaktive AnimationNiedersachsen:Staatlich geprüfter Informatiker/Staatlich geprüfte Informatikerin, Schwerpunkt MedieninformatikNordrhein-Westfalen:Staatlich geprüfter Informatiker/Staatlich geprüfte Informatikerin, Schwerpunkt MultimediaSchleswig-Holstein:Staatlich geprüfter informationstechnischer Assistent/Staatlich geprüfte informationstechnische Assistentin mit dem Schwerpunkt Medieninformatik

Ausbildungsdauer (Niedersachsen)

2 Jahre

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernIhre Chancen können angehende Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik bereits während der Ausbildung verbessern, indem sie Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Fachhochschulreife als Basis für ein späteres Studium.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik bei Datenbankanbietern, in Multimedia- und Werbeagenturen, bei Verlagen, Filmstudios oder Fernsehanstalten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Softwareentwicklung bis hin zu Netzwerkadministration.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Informatik mit dem Schwerpunkt technische Informatik zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Medieninformatik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Dienstleistungs- oder Handelsbetrieb in den Bereichen Softwareentwicklung oder Multimedia-Dienstleistungen.

Ausbildungsinhalte (Niedersachsen)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationEnglisch/KommunikationBetriebswirtschaftslehreBerufsbezogener LernbereichBetriebssysteme einrichten und Netzwerke konzipieren und verwaltenInternet-Anwendungen konzipieren, umsetzen und publizierenMedienkomponenten gestalten und erstelleninteraktive Systeme planen und erstellenkomplexe Internetapplikationen konzipieren und implementierenInformationssysteme verwalten und nutzenSoftwaresysteme konzipieren, implementieren und pflegenPraktische AusbildungWährend des schulischen Bildungsgangs wird ein Betriebspraktikum in geeigneten Betrieben durchgeführt. Es dient der fachgerechten Einarbeitung in die Berufspraxis.

Ausbildungsdauer (Baden-Württemberg)

3 Jahre (einschließlich Berufspraktikum)

Ausbildungsdauer (Schleswig-Holstein)

Vollzeit: 2 JahreDie Ausbildung kann auch in Teilzeitform erfolgen, derzeit liegen jedoch keine Informationen zur Dauer vor.

Ausbildungsdauer (Nordrhein-Westfalen)

2 bzw. 3 Jahre3 Jahre (Zugang mit mittlerem Schulabschluss (Fachoberschulreife))2 Jahre (Zugang mit (Fach-)Hochschulreife)

Ausbildungsinhalte (Baden-Württemberg)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:ArbeitstechnikenBetriebswirtschaftslehre (Medien)Hardware- und SystemgrundlagenInformatik-GrundlagenMediengestaltungMedienprogrammierungProgrammierungWebprogrammierung

Ausbildungsinhalte (Schleswig-Holstein)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener Bereich mit den Lernfelderninformationstechnische Systeme nutzen, analysieren und gestalteneinfache Anwendungsprogramme planen und erstellenInternetanwendungen analysieren und gestaltenvernetzte IT-Systeme einrichten, analysieren und administrierenAnwendungssoftware planen, realisieren und testeninformationstechnische Projekte planen und durchführenGrundlagen der Medientechnik einordnen und anwendenTechniken der Computergrafik und Bildbearbeitung untersuchen, anwenden und beurteilenMultimedia-Produkte planen und erstellenPraxiszeitenPraxiszeiten werden wie ein Fach oder ein Lernfeld behandelt und im Zeugnis mit einer Note ausgewiesen.Berufsübergreifender Bereich mit den FächernWirtschaft/PolitikDeutsch/KommunikationEnglischMathematikSportReligion oder Philosophie

Ausbildungsinhalte (Nordrhein-Westfalen)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener LernbereichProfilfächer des BildungsgangsMedientechnik und MediengestaltungSoftwareBetriebssysteme/NetzwerkeDatenbankenweitere FächerWirtschaftslehreMathematikEnglischBetriebspraktikaBerufsübergreifender LernbereichDeutsch/Kommunikationggf. ReligionslehreSport/GesundheitsförderungPolitik/GesellschaftslehreDifferenzierungsbereichMöglichkeit zur Ergänzung, Erweiterung und Vertiefung individueller Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Regelungen auf LandesebeneDie Ausbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:SchulversuchsbestimmungenAusbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufsfachschulen des Landes Berlin (Berufsfachschulverordnung - APO-BFS) vom 14.07.2009 (Ber.GVBl. S. 327), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 15.09.2025 (Ber.GVBl. S. 470)Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO) vom 10.06.2009 (Nds. GVBl. S. 243), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26.05.2025 (Nds. GVBl. Nr. 34)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen des Berufskollegs (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg - APO-BK) vom 26.05.1999 (GV. NRW. S. 240, ber. GV. NRW. 2000 S. 563, GV. NRW. 2001 S. 766), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 29.01.2026 (GV. NRW. S. 130)Landesverordnung über die Berufsfachschule (Berufsfachschulverordnung - BFSVO) vom 20.07.2017 (NBl.MBWK.Schl.-H. S. 212), zuletzt geändert durch Artikel 6 der Verordnung vom 03.02.2023 (NBl.MBWFK.Schl.-H. S. 36)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:BayernBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernRheinland-PfalzSaarlandSachsenSachsen-AnhaltThüringen

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

In der Regel ist entweder ein mittlerer Bildungsabschluss oder die Fachhochschulreife bzw. allgemeine Hochschulreife erforderlich.Weitere Voraussetzungen können je nach Bundesland und Bildungsangebot vorliegen.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Berlin)

Schulische Vorbildung:mittlerer Schulabschluss

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Niedersachsen)

Schulische Vorbildung:Fachhochschulreife

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Baden-Württemberg)

Schulische Vorbildung:allgemeine Hochschulreifeoderfachgebundene HochschulreifeDer Zugang ist in Ausnahmefällen auch mit der Fachhochschulreife möglich.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Schleswig-Holstein)

Schulische Vorbildung:mittlerer Schulabschluss oderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Nordrhein-Westfalen)

Schulische Vorbildung:3-jähriger Bildungsgang:mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) oderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe2-jähriger Bildungsgang:Hochschulreife oder schulischer Teil der Fachhochschulreife

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Medya Bilişimi Asistanı

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik) in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik erstellen in erster Linie Software und realisieren hierbei Gestaltungsvorgaben. Sie wählen Autorenwerkzeuge und Programmiersprachen aus, mit denen sie Rohdaten verarbeiten sowie Grafik, Bild, Ton und Animationen einbinden können. Auch bei der Konzeption und Redaktion von Multimediaprodukten wirken sie mit. Sie entwerfen beispielsweise AV-Produkte, Computergrafiken und -animationen, bearbeiten Bilder und Videosequenzen und sorgen für eine nutzerfreundliche Darstellung von Text, Bild und Ton. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört es auch, multimediale Datenbanken aufzubauen oder zu erweitern und Multimediasysteme oder Netzwerke technisch zu betreuen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik finden Beschäftigung bei Software- und Datenbankanbieternbei Datenverarbeitungsdienstleisternin Multimedia- und Werbeagenturen, bei Verlagenin Filmstudios oder FernsehanstaltenArbeitsorte:Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik arbeiten in erster Liniein Büroräumenin IT-LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin IT-Schulungsräumenbeim Kundenim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss, die Fachhochschulreife oder die Hochschulreife erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. technische Skizzen bei der Planung von Netzwerken umsetzen)Kreativität und Durchhaltevermögen (z.B. neuartige multimediale Anwendungen programmieren, ausdauernd nach Programmfehlern suchen)Sorgfalt (z.B. Testen multimedialer Anwendungen) Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Kunden beim Marketing und Vertrieb des Produktes beraten)Lernbereitschaft (z.B. sich über neueste Entwicklungen im IT-Bereich auf dem Laufenden halten)Schulfächer:Informatik (z.B. Programmiersprachen für die Entwicklung von Software)Mathematik (z.B. um Preise zu kalkulieren)Englisch (z.B. um englischsprachige Betriebsanleitungen zu verstehen)Kunst (z.B. um die Navigation für interaktive Produkte zu designen)Technik (z.B. um IT-Systeme zu planen, zu installieren und zu betreiben)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Ist Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik) in Deutschland typischerweise?

Assistenten und Assistentinnen im Bereich Medieninformatik werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene ComputerräumePraktikumsbetriebe: Büroräume z.B. von Medienunternehmen, Werbeagenturen, Industrie-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieben

Wie hoch ist das typische Gehalt für Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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