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Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin

Facharzt/-ärztin - Physikalische/Rehabilitative Medizin

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81484

Was ist Fiziksel Tıp ve Rehabilitasyon Uzmanı?

Aufgaben und Tätigkeiten Fachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin setzen für die Untersuchung rehabilitative Verfahren ein, z.B. sensomotorische Tests. Anhand der Untersuchungsergebnisse stellen sie Diagnosen und leiten Behandlungen ein bzw. arbeiten Rehabilitationspläne aus. Diese können z.B. eine Arzneimitteltherapie und physikalische Behandlungen wie Krankengymnastik, Ergotherapie, manuelle Therapie oder Balneotherapie beinhalten. Mit Informationen oder Schulungen über gesundheitsförderndes Verhalten bereiten sie Patienten bzw. Patientinnen auf die Zeit nach der Rehabilitationsmaßnahme vor. Sie bewerten außerdem die Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Arbeitsfähigkeit sowie Berufs- und Erwerbsfähigkeit. Funktionelle Organerkrankungen erkennen sie frühzeitig und leiten entsprechende Behandlungen ein. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin finden Beschäftigung in erster Liniein Rehabilitationsklinikenin Fachklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Patientenzimmernin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben)in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Theoriemodelle der Funktionsfähigkeit, Behinderung und GesundheitNotfälle, z.B. typische Komplikationen im Behandlungsverlauf sowie deren ProphylaxePräventionsoziale Sicherungssysteme und Versorgungsstrukturen, z.B. medizinische Rehabilitation, v.a. Leistungsformen, berufliche Rehabilitation und Wiedereingliederungdiagnostische Maßnahmen, z.B. manualmedizinische Untersuchung des Bewegungssystems, neurologische BefunderhebungKrankheiten und Störungen der Funktionsfähigkeit, z.B. Krankheiten des Bewegungssystems, Verletzungsfolgen wie Schädel-Hirn-Trauma oder Querschnittsläsionen, SchlaganfallInterventionen, z.B. physikalische Therapien, Rehabilitationspflege, HilfsmittelversorgungFrührehabilitation, postakute und Anschlussrehabilitation sowie intermittierende Heilverfahrenrehabilitative Langzeitversorgung und ambulante rehabilitative Krankenbehandlungkonservative und operative AkutversorgungAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Steckbrief

Berufstyp: Studienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelungen der Landesärztekammern Weiterbildungsdauer: 5 Jahre

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und Tätigkeiten Fachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin setzen für die Untersuchung rehabilitative Verfahren ein, z.B. sensomotorische Tests. Anhand der Untersuchungsergebnisse stellen sie Diagnosen und leiten Behandlungen ein bzw. arbeiten Rehabilitationspläne aus. Diese können z.B. eine Arzneimitteltherapie und physikalische Behandlungen wie Krankengymnastik, Ergotherapie, manuelle Therapie oder Balneotherapie beinhalten. Mit Informationen oder Schulungen über gesundheitsförderndes Verhalten bereiten sie Patienten bzw. Patientinnen auf die Zeit nach der Rehabilitationsmaßnahme vor. Sie bewerten außerdem die Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Arbeitsfähigkeit sowie Berufs- und Erwerbsfähigkeit. Funktionelle Organerkrankungen erkennen sie frühzeitig und leiten entsprechende Behandlungen ein. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin finden Beschäftigung in erster Liniein Rehabilitationsklinikenin Fachklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Patientenzimmernin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben)in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Theoriemodelle der Funktionsfähigkeit, Behinderung und GesundheitNotfälle, z.B. typische Komplikationen im Behandlungsverlauf sowie deren ProphylaxePräventionsoziale Sicherungssysteme und Versorgungsstrukturen, z.B. medizinische Rehabilitation, v.a. Leistungsformen, berufliche Rehabilitation und Wiedereingliederungdiagnostische Maßnahmen, z.B. manualmedizinische Untersuchung des Bewegungssystems, neurologische BefunderhebungKrankheiten und Störungen der Funktionsfähigkeit, z.B. Krankheiten des Bewegungssystems, Verletzungsfolgen wie Schädel-Hirn-Trauma oder Querschnittsläsionen, SchlaganfallInterventionen, z.B. physikalische Therapien, Rehabilitationspflege, HilfsmittelversorgungFrührehabilitation, postakute und Anschlussrehabilitation sowie intermittierende Heilverfahrenrehabilitative Langzeitversorgung und ambulante rehabilitative Krankenbehandlungkonservative und operative AkutversorgungAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Büroräume

Steckbrief

BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/FachärztinWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der LandesärztekammernWeiterbildungsdauer 5 JahreAufgaben und Tätigkeiten Fachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin setzen für die Untersuchung rehabilitative Verfahren ein, z.B. sensomotorische Tests. Anhand der Untersuchungsergebnisse stellen sie Diagnosen und leiten Behandlungen ein bzw. arbeiten Rehabilitationspläne aus. Diese können z.B. eine Arzneimitteltherapie und physikalische Behandlungen wie Krankengymnastik, Ergotherapie, manuelle Therapie oder Balneotherapie beinhalten. Mit Informationen oder Schulungen über gesundheitsförderndes Verhalten bereiten sie Patienten bzw. Patientinnen auf die Zeit nach der Rehabilitationsmaßnahme vor. Sie bewerten außerdem die Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Arbeitsfähigkeit sowie Berufs- und Erwerbsfähigkeit. Funktionelle Organerkrankungen erkennen sie frühzeitig und leiten entsprechende Behandlungen ein. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin finden Beschäftigung in erster Liniein Rehabilitationsklinikenin Fachklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungs...

Vergütung

Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Die dabei erreichte Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitgeber und der Dauer der Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin.Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es zum Beispiel zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto)Quelle:Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Weiterbildungsdauer

5 Jahre (Vollzeit)

Weiterbildungsaufbau

Aufbau der Weiterbildung laut Muster-Weiterbildungsordnung der BundesärztekammerAngehende Fachärzte und -ärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin absolvieren eine fünfjährige Weiterbildung im Gebiet physikalische und rehabilitative Medizin, davon12 Monate in der stationären Akutversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder in Neurochirurgie12 Monate in der stationären Akutversorgung im Gebiet Innere Medizin und/oder in Neurologie.

Weiterbildungskosten

Für die Durchführung der Weiterbildung während der hauptberuflichen Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit werden von den angehenden Fachärzten und -ärztinnen keine Kosten erhoben. Für die Teilnahme an Kursen, die auch durch die Weiterbildungsordnung vorgeschrieben sein kann, fallen gewöhnlich Gebühren an. Es können Prüfungsgebühren erhoben werden.

Weiterbildungsinhalte

Fachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Theoriemodelle der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit sowie der RehabilitationNotfälle, z.B. typische Komplikationen im Behandlungsverlauf sowie deren ProphylaxePräventionsoziale Sicherungssysteme und Versorgungsstrukturen, z.B. medizinische Rehabilitation, v.a. Leistungsformen, berufliche Rehabilitation und Wiedereingliederungdiagnostische Maßnahmen, z.B. manualmedizinische Untersuchung des Bewegungssystems, neurologische BefunderhebungKrankheiten und Störungen der Funktionsfähigkeit, z.B. Krankheiten des Bewegungssystems, Verletzungsfolgen wie Schädel-Hirn-Trauma oder Querschnittsläsionen, SchlaganfallInterventionen, z.B. physikalische Therapien, Rehabilitationspflege, Logopädie, rehabilitative Sozialarbeit, HilfsmittelversorgungFrührehabilitationpostakute und Anschlussrehabilitation sowie intermittierende Heilverfahrenrehabilitative Langzeitversorgung und ambulante rehabilitative Krankenbehandlungkonservative und operative AkutversorgungAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte Nachweisverfahren

Wichtige Vorkenntnisse

Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung sind vor allem vertiefte Vorkenntnisse im Facharztgebiet Physikalische und rehabilitative Medizin: Bereits während des Studiums kann man entsprechende Wahlfächer belegen oder sich in praktischen Phasen spezialisieren (z.B. Teile der Famulatur in einer Praxis oder auf einer Station für physikalische und rehabilitative Medizin ableisten). Auch nach dem Studium ist einschlägige Praxiserfahrung von Vorteil.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Einsatz von Medizintechnik: z.B. um Untersuchungen mittels Computertomografie oder Magnetresonanz-Tomografie durchzuführenWahlfach: z.B. Bildgebende DiagnostikNaturheilverfahren: z.B. um Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen von Naturheilverfahren in der Rehabilitation zu kennenWahlfach: z.B. NaturheilverfahrenPsychologie: z.B. um mit Patienten/Patientinnen und Angehörigen ärztliche Diagnosen zu besprechenWahlfächer: z.B. ärztliche Gesprächsführung, interkulturelle Kompetenz

Weiterbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich in der Klinik einstellen:Praktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Ärzten/Ärztinnen): i.d.R. Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten während der Berufstätigkeit (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenUmgebung: Arbeiten unter besonderen Hygienebedingungen zur Vermeidung von InfektionenKleidung: Arztkittel, Handschuhe und ggf. MundschutzArbeitszeit: i.d.R. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst nach festgelegtem Wechsel (auch samstags, sonn- und feiertags)Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Entscheidung über medizinische Maßnahmen)Konzentration und Sorgfalt (z.B. bei Erstellung von Rehabilitationsplänen)Teamarbeit (z.B. bei Absprachen mit anderen Fachärzten und -ärztinnen)Flexibilität (z.B. rasche Reaktion bei Änderungen des Zustands eines Patienten)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. im Umgang mit Patienten)

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungen können Alternativen für den Beruf Facharzt/-ärztin für physikalische und rehabilitative Medizin sein:Bereich MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Allgemeinmedizin (Hausarzt/Hausärztin)Facharzt/Fachärztin Fachrichtung AnästhesiologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung ArbeitsmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung AugenheilkundeFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Frauenheilkunde und GeburtshilfeFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Haut- und GeschlechtskrankheitenFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Innere MedizinFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und AngiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und DiabetologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und GastroenterologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und OnkologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und InfektiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und KardiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und NephrologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und PneumologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und RheumatologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Kinder- und JugendmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung UrologieGemeinsamkeiten:Patienten/Patientinnen beraten und aufklärenUntersuchungen und Behandlungen durchführen

Entwicklung der Weiterbildung

1924:Beschluss der ersten Facharztordnung auf dem Deutschen Ärztetag ("Leitsätze zur Anerkennung und praktischen Tätigkeit von Fachärzten"): Beschränkung der ärztlichen Tätigkeit auf das Fachgebiet (keine gleichzeitige hausärztliche Tätigkeit), Etablierung von 14 Facharztbezeichnungen und festgelegten Weiterbildungszeiten1937:Erlass einer neuen Berufs- und Facharztordnung, erste Nennung von Zusatzbezeichnungen1968:Beschluss der ersten (Muster-)Weiterbildungsordnung: Trennung der Weiterbildungsordnung von der Berufsordnung, Einführung neuer Gebiete 1974:Neuordnung der Heilberufs- bzw. Kammergesetze der Länder, u.a. Einführung einer mündlichen Prüfung als Abschluss der Facharzt-Weiterbildung1992:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Abschaffung der bisherigen Teilgebiete zugunsten von Schwerpunkten, Etablierung der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin als eigenes Facharztgebiet2003:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Reduzierung der Facharzt-Gebiete2010:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung2013:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderung bei der Anerkennung von ausländischen Facharzt-Weiterbildungen2018:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderungen an Facharztgebieten und -schwerpunkten sowie an der Weiterbildungsstruktur

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFacharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin/Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Die Weiterbildung im Überblick

Facharzt bzw. Fachärztin für physikalische und rehabilitative Medizin ist eine berufliche Weiterbildung an Hochschulkliniken und anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung, z.B. niedergelassene Praxen. Sie dauert i.d.R. 5 Jahre. Die Landesärztekammern regeln die Details gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.Die Weiterbildung führt zur Facharztprüfung.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachärzte und -ärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin i.d.R. in Rehabilitationskliniken, Fachkliniken oder in einer eigenen Praxis.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Ärzte und Ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Humanmedizin bis hin zu Gesundheitsmanagement.Daneben kann man seine Fachkenntnisse vertiefen und sich spezialisieren oder sich Wissen auf neuen Gebieten aneignen. Naheliegend ist eine Zusatz-Weiterbildung, die zur Übernahme weiterer Aufgaben befähigt und zum Tragen einer Zusatzbezeichnung berechtigt, z.B. Geriatrie.Beruflich weiterkommenEin weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis oder Privatklinik.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Die zuständigen Landesärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Ärztekammer: Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 18.05.2020, geändert durch Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 07.01.2025 (ber. 04/2025)Übersicht über die Landesärztekammern

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fiziksel Tıp ve Rehabilitasyon Uzmanı

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin in Deutschland?

Aufgaben und Tätigkeiten Fachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin setzen für die Untersuchung rehabilitative Verfahren ein, z.B. sensomotorische Tests. Anhand der Untersuchungsergebnisse stellen sie Diagnosen und leiten Behandlungen ein bzw. arbeiten Rehabilitationspläne aus. Diese können z.B. eine Arzneimitteltherapie und physikalische Behandlungen wie Krankengymnastik, Ergotherapie, manuelle Therapie oder Balneotherapie beinhalten. Mit Informationen oder Schulungen über gesundheitsförderndes Verhalten bereiten sie Patienten bzw. Patientinnen auf die Zeit nach der Rehabilitationsmaßnahme vor. Sie bewerten außerdem die Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Arbeitsfähigkeit sowie Berufs- und Erwerbsfähigkeit. Funktionelle Organerkrankungen erkennen sie frühzeitig und leiten entsprechende Behandlungen ein. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin finden Beschäftigung in erster Liniein Rehabilitationsklinikenin Fachklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Patientenzimmernin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben)in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Theoriemodelle der Funktionsfähigkeit, Behinderung und GesundheitNotfälle, z.B. typische Komplikationen im Behandlungsverlauf sowie deren ProphylaxePräventionsoziale Sicherungssysteme und Versorgungsstrukturen, z.B. medizinische Rehabilitation, v.a. Leistungsformen, berufliche Rehabilitation und Wiedereingliederungdiagnostische Maßnahmen, z.B. manualmedizinische Untersuchung des Bewegungssystems, neurologische BefunderhebungKrankheiten und Störungen der Funktionsfähigkeit, z.B. Krankheiten des Bewegungssystems, Verletzungsfolgen wie Schädel-Hirn-Trauma oder Querschnittsläsionen, SchlaganfallInterventionen, z.B. physikalische Therapien, Rehabilitationspflege, HilfsmittelversorgungFrührehabilitation, postakute und Anschlussrehabilitation sowie intermittierende Heilverfahrenrehabilitative Langzeitversorgung und ambulante rehabilitative Krankenbehandlungkonservative und operative AkutversorgungAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Ist Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin qualifiziert werden?

Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.

Wo arbeiten Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Büroräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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