Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin
Facharzt/-ärztin - Physikalische/Rehabilitative Medizin
What is Fiziksel Tıp ve Rehabilitasyon Uzmanı?
Steckbrief
Berufstyp: Studienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelungen der Landesärztekammern Weiterbildungsdauer: 5 Jahre
Beschreibung (German)
In Germany, Physical Medicine and Rehabilitation Specialists constitute an important medical specialty that helps patients regain their functional capacities and improve their quality of life. These specialists use rehabilitative methods
Programs that lead to this profession
Medicine & Health field →The profession Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin in Germany is generally reached through programs in the Medicine & Health field:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detailed Information
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Büroräume
▶ Steckbrief
BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/FachärztinWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der LandesärztekammernWeiterbildungsdauer 5 JahreAufgaben und Tätigkeiten Fachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin setzen für die Untersuchung rehabilitative Verfahren ein, z.B. sensomotorische Tests. Anhand der Untersuchungsergebnisse stellen sie Diagnosen und leiten Behandlungen ein bzw. arbeiten Rehabilitationspläne aus. Diese können z.B. eine Arzneimitteltherapie und physikalische Behandlungen wie Krankengymnastik, Ergotherapie, manuelle Therapie oder Balneotherapie beinhalten. Mit Informationen oder Schulungen über gesundheitsförderndes Verhalten bereiten sie Patienten bzw. Patientinnen auf die Zeit nach der Rehabilitationsmaßnahme vor. Sie bewerten außerdem die Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Arbeitsfähigkeit sowie Berufs- und Erwerbsfähigkeit. Funktionelle Organerkrankungen erkennen sie frühzeitig und leiten entsprechende Behandlungen ein. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin finden Beschäftigung in erster Liniein Rehabilitationsklinikenin Fachklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungs...
▶ Vergütung
Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Die dabei erreichte Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitgeber und der Dauer der Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin.Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es zum Beispiel zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto)Quelle:Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Weiterbildungsdauer
5 Jahre (Vollzeit)
▶ Weiterbildungsaufbau
Aufbau der Weiterbildung laut Muster-Weiterbildungsordnung der BundesärztekammerAngehende Fachärzte und -ärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin absolvieren eine fünfjährige Weiterbildung im Gebiet physikalische und rehabilitative Medizin, davon12 Monate in der stationären Akutversorgung im Gebiet Chirurgie und/oder in Neurochirurgie12 Monate in der stationären Akutversorgung im Gebiet Innere Medizin und/oder in Neurologie.
▶ Weiterbildungskosten
Für die Durchführung der Weiterbildung während der hauptberuflichen Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit werden von den angehenden Fachärzten und -ärztinnen keine Kosten erhoben. Für die Teilnahme an Kursen, die auch durch die Weiterbildungsordnung vorgeschrieben sein kann, fallen gewöhnlich Gebühren an. Es können Prüfungsgebühren erhoben werden.
▶ Weiterbildungsinhalte
Fachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Theoriemodelle der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit sowie der RehabilitationNotfälle, z.B. typische Komplikationen im Behandlungsverlauf sowie deren ProphylaxePräventionsoziale Sicherungssysteme und Versorgungsstrukturen, z.B. medizinische Rehabilitation, v.a. Leistungsformen, berufliche Rehabilitation und Wiedereingliederungdiagnostische Maßnahmen, z.B. manualmedizinische Untersuchung des Bewegungssystems, neurologische BefunderhebungKrankheiten und Störungen der Funktionsfähigkeit, z.B. Krankheiten des Bewegungssystems, Verletzungsfolgen wie Schädel-Hirn-Trauma oder Querschnittsläsionen, SchlaganfallInterventionen, z.B. physikalische Therapien, Rehabilitationspflege, Logopädie, rehabilitative Sozialarbeit, HilfsmittelversorgungFrührehabilitationpostakute und Anschlussrehabilitation sowie intermittierende Heilverfahrenrehabilitative Langzeitversorgung und ambulante rehabilitative Krankenbehandlungkonservative und operative AkutversorgungAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte Nachweisverfahren
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung sind vor allem vertiefte Vorkenntnisse im Facharztgebiet Physikalische und rehabilitative Medizin: Bereits während des Studiums kann man entsprechende Wahlfächer belegen oder sich in praktischen Phasen spezialisieren (z.B. Teile der Famulatur in einer Praxis oder auf einer Station für physikalische und rehabilitative Medizin ableisten). Auch nach dem Studium ist einschlägige Praxiserfahrung von Vorteil.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Einsatz von Medizintechnik: z.B. um Untersuchungen mittels Computertomografie oder Magnetresonanz-Tomografie durchzuführenWahlfach: z.B. Bildgebende DiagnostikNaturheilverfahren: z.B. um Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen von Naturheilverfahren in der Rehabilitation zu kennenWahlfach: z.B. NaturheilverfahrenPsychologie: z.B. um mit Patienten/Patientinnen und Angehörigen ärztliche Diagnosen zu besprechenWahlfächer: z.B. ärztliche Gesprächsführung, interkulturelle Kompetenz
▶ Weiterbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich in der Klinik einstellen:Praktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Ärzten/Ärztinnen): i.d.R. Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten während der Berufstätigkeit (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenUmgebung: Arbeiten unter besonderen Hygienebedingungen zur Vermeidung von InfektionenKleidung: Arztkittel, Handschuhe und ggf. MundschutzArbeitszeit: i.d.R. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst nach festgelegtem Wechsel (auch samstags, sonn- und feiertags)Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Entscheidung über medizinische Maßnahmen)Konzentration und Sorgfalt (z.B. bei Erstellung von Rehabilitationsplänen)Teamarbeit (z.B. bei Absprachen mit anderen Fachärzten und -ärztinnen)Flexibilität (z.B. rasche Reaktion bei Änderungen des Zustands eines Patienten)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. im Umgang mit Patienten)
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungen können Alternativen für den Beruf Facharzt/-ärztin für physikalische und rehabilitative Medizin sein:Bereich MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Allgemeinmedizin (Hausarzt/Hausärztin)Facharzt/Fachärztin Fachrichtung AnästhesiologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung ArbeitsmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung AugenheilkundeFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Frauenheilkunde und GeburtshilfeFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Haut- und GeschlechtskrankheitenFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Innere MedizinFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und AngiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und DiabetologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und GastroenterologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und OnkologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und InfektiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und KardiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und NephrologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und PneumologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und RheumatologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Kinder- und JugendmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung UrologieGemeinsamkeiten:Patienten/Patientinnen beraten und aufklärenUntersuchungen und Behandlungen durchführen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1924:Beschluss der ersten Facharztordnung auf dem Deutschen Ärztetag ("Leitsätze zur Anerkennung und praktischen Tätigkeit von Fachärzten"): Beschränkung der ärztlichen Tätigkeit auf das Fachgebiet (keine gleichzeitige hausärztliche Tätigkeit), Etablierung von 14 Facharztbezeichnungen und festgelegten Weiterbildungszeiten1937:Erlass einer neuen Berufs- und Facharztordnung, erste Nennung von Zusatzbezeichnungen1968:Beschluss der ersten (Muster-)Weiterbildungsordnung: Trennung der Weiterbildungsordnung von der Berufsordnung, Einführung neuer Gebiete 1974:Neuordnung der Heilberufs- bzw. Kammergesetze der Länder, u.a. Einführung einer mündlichen Prüfung als Abschluss der Facharzt-Weiterbildung1992:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Abschaffung der bisherigen Teilgebiete zugunsten von Schwerpunkten, Etablierung der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin als eigenes Facharztgebiet2003:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Reduzierung der Facharzt-Gebiete2010:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung2013:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderung bei der Anerkennung von ausländischen Facharzt-Weiterbildungen2018:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderungen an Facharztgebieten und -schwerpunkten sowie an der Weiterbildungsstruktur
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungFacharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin/Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Facharzt bzw. Fachärztin für physikalische und rehabilitative Medizin ist eine berufliche Weiterbildung an Hochschulkliniken und anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung, z.B. niedergelassene Praxen. Sie dauert i.d.R. 5 Jahre. Die Landesärztekammern regeln die Details gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.Die Weiterbildung führt zur Facharztprüfung.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachärzte und -ärztinnen für physikalische und rehabilitative Medizin i.d.R. in Rehabilitationskliniken, Fachkliniken oder in einer eigenen Praxis.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Ärzte und Ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Humanmedizin bis hin zu Gesundheitsmanagement.Daneben kann man seine Fachkenntnisse vertiefen und sich spezialisieren oder sich Wissen auf neuen Gebieten aneignen. Naheliegend ist eine Zusatz-Weiterbildung, die zur Übernahme weiterer Aufgaben befähigt und zum Tragen einer Zusatzbezeichnung berechtigt, z.B. Geriatrie.Beruflich weiterkommenEin weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis oder Privatklinik.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Die zuständigen Landesärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Ärztekammer: Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 18.05.2020, geändert durch Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 07.01.2025 (ber. 04/2025)Übersicht über die Landesärztekammern
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.
Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Frequently Asked Questions about Fiziksel Tıp ve Rehabilitasyon Uzmanı
Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners
What does a Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin do in Germany? ▼
In Germany, Physical Medicine and Rehabilitation Specialists constitute an important medical specialty that helps patients regain their functional capacities and improve their quality of life. These specialists use rehabilitative methods
Is Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin an Ausbildung or a degree path? ▼
In Germany, "Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin" follows a Weiterbildung path — advanced specialisation that builds on an existing Ausbildung or degree (e.g. Meister, Fachwirt, certified course).
How can I qualify as Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin in Germany? ▼
In Germany, "Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin" follows a Weiterbildung path — advanced specialisation that builds on an existing Ausbildung or degree (e.g. Meister, Fachwirt, certified course). Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.
Where do Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin typically work in Germany? ▼
Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin.
What is the typical salary for Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative Medizin in Germany? ▼
Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.