Physikalisch-technischer Assistent/Physikalisch-technische Assistentin
Physikalisch-technische/r Assistent/in
Was ist Fiziksel-Teknik Asistan?
Steckbrief
Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: I.d.R. 24 Monate, mit Zusatzqualifikationen ggf. 36-39 MonateLernorte Berufsfachschule: /Berufskolleg und Praktikumsbetrieb
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf? Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen assistieren Physikern und Physikerinnen in industriellen oder wissenschaftlichen Laboratorien bei der Weiterentwicklung und Anwendung physikalisch-technischer Verfahren. Nach Anweisung bauen sie Versuchsanlagen auf und sorgen für die Funktionstüchtigkeit der Apparaturen. Sie sind an Experimenten in Versuchs- und Prüffeldern, an der Entwicklung physikalischer Geräte sowie an der Projektierung und Anwendung entsprechender Produktionsverfahren beteiligt. Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen bereiten physikalische Messungen vor, führen sie durch, dokumentieren die Ergebnisse und werten diese aus. Dabei erfassen und untersuchen sie auch minimale Abmessungen, z.B. in der Elektronenmikroskopie, untersuchen Werkstoffeigenschaften auch im nanotechnologischen Bereich und arbeiten mit extremen Temperaturen und Druckverhältnissen, etwa in der Hochvakuumtechnik.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Forschungseinrichtungen für angewandte Physikbei Materialprüfungsämternin Entwicklungsabteilungen von Unternehmen z.B. der Maschinenbau-, Elektro- oder MedizintechnikArbeitsorte:Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Aufbauen von Versuchsapparaturen oder beim Abmessen, Ab- und Umfüllen chemischer Substanzen)Sorgfalt, Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Durchführen und Beobachten von physikalischen Versuchsabläufen)Technisches Verständnis (z.B. beim Erkennen und Beseitigen von Fehlern an physikalisch-technischen Versuchsaufbauten)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit radioaktiven Stoffen)Schulfächer:Physik (z.B. um Schaltungen mit analogen und digitalen Bauteilen zu entwerfen)Mathematik (z.B. um Formeln anzuwenden und Berechnungen durchzuführen)Chemie (z.B. um Kationen oder Anionen in chemischen Verbindungen nachzuweisen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Informatik →Der Beruf Physikalisch-technischer Assistent/Physikalisch-technische Assistentin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:
- Economics Data Science and Policy
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Informatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3D Interaction Games
Master · Merz Akademie Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart
Administrative Computer Science
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Advanced Driver Assistance Systems
Master · Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
Advanced Media Technology
Master · Hochschule RheinMain
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene Labors, Werkstätten, RechenzentrenPraktikumsbetriebe: Labors z.B. von Unternehmen der Maschinenbau- oder Elektrotechnik, Forschungs- und Hochschulinstituten für angewandte Physik
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt)AusbildungsdauerI.d.R. 24 Monate, mit Zusatzqualifikationen ggf. 36-39 MonateLernorteBerufsfachschule/Berufskolleg und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf? Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen assistieren Physikern und Physikerinnen in industriellen oder wissenschaftlichen Laboratorien bei der Weiterentwicklung und Anwendung physikalisch-technischer Verfahren. Nach Anweisung bauen sie Versuchsanlagen auf und sorgen für die Funktionstüchtigkeit der Apparaturen. Sie sind an Experimenten in Versuchs- und Prüffeldern, an der Entwicklung physikalischer Geräte sowie an der Projektierung und Anwendung entsprechender Produktionsverfahren beteiligt. Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen bereiten physikalische Messungen vor, führen sie durch, dokumentieren die Ergebnisse und werten diese aus. Dabei erfassen und untersuchen sie auch minimale Abmessungen, z.B. in der Elektronenmikroskopie, untersuchen Werkstoffeigenschaften auch im nanotechnologischen Bereich und arbeiten mit extremen Temperaturen und Druckverhältnissen, etwa in der Hochvakuumtechnik.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Forschungseinrichtungen für angewandte Physikbei Materialprüfungsämternin Entwicklungsabteilungen von Unternehmen z.B. der Maschinenbau-, Elektro- oder Medi...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungPhysikalisch-technische/r Assistent/inBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauerI.d.R. 2 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer BildungsabschlussWas macht man in diesem Beruf? Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen assistieren Physikern und Physikerinnen in industriellen oder wissenschaftlichen Laboratorien bei der Weiterentwicklung und Anwendung physikalisch-technischer Verfahren. Nach Anweisung bauen sie Versuchsanlagen auf und sorgen für die Funktionstüchtigkeit der Apparaturen. Sie sind an Experimenten in Versuchs- und Prüffeldern, an der Entwicklung physikalischer Geräte sowie an der Projektierung und Anwendung entsprechender Produktionsverfahren beteiligt. Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen bereiten physikalische Messungen vor, führen sie durch, dokumentieren die Ergebnisse und werten diese aus. Dabei erfassen und untersuchen sie auch minimale Abmessungen, z.B. in der Elektronenmikroskopie, untersuchen Werkstoffeigenschaften auch im nanotechnologischen Bereich und arbeiten mit extremen Temperaturen und Druckverhältnissen, etwa in der Hochvakuumtechnik.Wo arbeitet man?Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Forschungseinrichtungen für angewandte Physikbei Materialprüfungsämternin Entwicklungsabteilungen von Unternehmen z.B. der Maschinenbau-, Elektro- oder MedizintechnikWeitereBerufe im LaborBerufe in der NanotechnologieBerufe mit Physik
▶ Ausbildungsdauer
i.d.R. 2 JahreMit Erwerb der Fachhochschulreife oder der allgemeinen Hochschulreife: 36-39 Monate
▶ Auswahlverfahren
Die Berufsfachschulen/Berufskollegs wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Es wird i.d.R. Wert auf gute Leistungen in Physik und weiteren naturwissenschaftlichen Fächern gelegt. Zum Teil findet ein Eignungstest in den Fächern Chemie, Physik, Biologie und Mathematik statt.
▶ Ausbildungsaufbau
Zeitrichtwerte gemäß KMK-Vereinbarung:Berufsübergreifender Lernbereich: 320 StundenBerufsbezogener Lernbereich: 2.240 StundenGesamtstundenzahl: 2.560 StundenDie Einteilung in Fächer, Lernfelder oder Projekte ist in den Berufsfachschulverordnungen der Länder geregelt.Beispiel für die StundenverteilungPflichtunterrichtAllgemeiner Bereich:Deutsch: 1. Jahr 1 Wochenstunde, 2. Jahr 1 WochenstundeEnglisch: 1. Jahr 1 Wochenstunde, 2. Jahr 1 WochenstundeReligion: 1. Jahr 1 Wochenstunde, 2. Jahr 1 WochenstundeWirtschafts- und Sozialkunde: 1. Jahr 1 Wochenstunde, 2. Jahr 2 WochenstundenAllgemeiner Bereich insgesamt: 1. Jahr 4 Wochenstunden, 2. Jahr 5 WochenstundenFachtheoretischer Bereich:Mathematik: 1. Jahr 2 Wochenstunden, 2. Jahr 2 WochenstundenPhysikalische Technik: 1. Jahr 4 Wochenstunden, 2. Jahr 4 WochenstundenElektrotechnik/Elektronik: 1. Jahr 2 Wochenstunden, 2. Jahr 2 WochenstundenInformationstechnik: 1. Jahr 2 Wochenstunden, 2. Jahr 2 WochenstundenMess- und Sensortechnik: 1. Jahr 2 Wochenstunden, 2. Jahr 0 WochenstundenChemie/Physikalische Chemie: 1. Jahr 2 Wochenstunden, 2. Jahr 4 WochenstundenFachtheoretischer Bereich insgesamt: 1. Jahr 14 Wochenstunden, 2. Jahr 14 WochenstundenFachpraktischer Bereich:Praktikum Physikalische Technik: 1. Jahr 4 Wochenstunden, 2. Jahr 4 WochenstundenPraktikum Elektrotechnik/Elektronik: 1. Jahr 2 Wochenstunden, 2. Jahr 2 WochenstundenPraktikum Informationstechnik: 1. Jahr 3 Wochenstunden, 2. Jahr 3 WochenstundenWerkstatt-Praktikum: 1. Jahr 3 W...
▶ Ausbildungskosten
Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufs- bzw. Schutzkleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenUnter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Weitere Informationen: Das BAföG: alle Infos auf einen Blick
▶ Ausbildungsinhalte
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:wie man Werkstoffe mittels zerstörender und zerstörungsfreier Verfahren auf Druck-, Zug- und Biegefestigkeit prüftwelche Mess-, Steuerungs-, Regelungsverfahren und -geräte existieren und wie elektrische Messungen fachgerecht durchgeführt werdenwelche Normen und Darstellungsformen für die Anfertigung technischer Zeichnungen verbindlich sindwie physikalisch-technische Versuchsaufbauten nach vorgegebenen Anforderungen aufgebaut, getestet und optimiert werdenwelche physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Mechanik, Wärmelehre und Optik den elektrischen und magnetischen Feldern, Schwingungen, dem Stromfluss und der Kernphysik zugrunde liegen und wie diese auf technische Gegebenheiten anzuwenden sindwie man physikalische Stoffkonstanten bestimmt und Versuche zu den Bereichen Schwingungen, Wellen und Akustik durchführtwie man Messungen mit radioaktiven Präparaten unter Beachtung der Strahlenschutzbestimmungen vornimmtwie Messergebnisse auf der Grundlage der beschreibenden und beurteilenden Statistik bewertet werdenwie man chemische Nachweisverfahren und physikalisch-chemische Analyseverfahren durchführt und auswertetwelche Probleme bei Stoffumsetzungen auftreten können und wie man damit umgehtwelche optischen Verfahren zur Erfassung von Stoffgrößen angewandt werdenwelche Eigenschaften Sensoren haben und wie man mit ihnen Temperatur, Druck, Kraft, Beschleunigung und Weg misstwelche Vorschriften zum Umweltschut...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im theoretischen Unterricht:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIm schuleigenen Labor und im PraxisbetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Laborgeräte bedienen, Untersuchungsergebnisse auswertenUmgebung: künstliche Beleuchtung in Labors, z.T. steriles Arbeiten in ReinräumenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Einweghandschuhe, Laborkittel, Schutzbrille, ggf. besondere Reinraumkleidung)Arbeitszeit: ggf. SchichtarbeitAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Aufbauen von Versuchsapparaturen oder beim Abmessen, Ab- und Umfüllen chemischer Substanzen)Sorgfalt, Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Durchführen und Beobachten von physikalischen Versuchsabläufen)Technisches Verständnis (z.B. beim Erkennen und Beseitigen von Fehlern an physikalisch-technischen Versuchsaufbauten)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit radioaktiven Stoffen)
▶ Ausbildungsvergütung
Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Physik: z.B. um Schaltungen mit analogen und digitalen Bauteilen zu entwerfenMathematik: z.B. um Formeln anzuwenden und Berechnungen durchzuführenChemie: z.B. um Kationen oder Anionen in chemischen Verbindungen nachzuweisen
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Physikalisch-technische/r Assistent/in an:Bereich LaborStaatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische AssistentinStaatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische AssistentinPhysiklaborant/PhysiklaborantinGemeinsamkeit:bei Experimenten, Versuchen und Untersuchungen mitwirken
▶ Ausbildungsdauer (Berlin)
1-3 Jahre3 Jahre (Zugang mit mittlerem Schulabschuss)2 Jahre (Zugang mit allgemeiner Hochschulreife (Abitur), bei Nichterfüllen der Aufnahmevoraussetzungen für den einjährigen Bildungsgang)1 Jahr (Zugang mit allgemeiner Hochschulreife (Abitur) und ausreichenden schulischen Leistungen)
▶ Ausbildungsdauer (Bremen)
2 Jahre
▶ Entwicklung der Ausbildung
1992:Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung von Staatlich geprüften technischen Assistenten und Assistentinnen an Berufsfachschulen durch die Kultusministerkonferenz (KMK)Ab 1992:Auf Grundlage der Rahmenvereinbarung Verordnungen durch die Bundesländer, z.B. Rheinland-Pfalz
▶ Ausbildungsinhalte (Berlin)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationWirtschafts- und SozialkundeFremdspracheMathematikPhysikChemieBiologieSport/GesundheitsförderungBerufsbezogener LernbereichBearbeiten von metallischen und organischen WerkstoffenHerstellen von mechanischen WerkstückenAuswählen, Einsetzen und Bedienen von Messgeräten der elektronischen MesstechnikAnfertigen und Interpretieren normgerechter technischer ZeichnungenEntwickeln von Versuchsanforderungen auf Basis physikalisch-technischer ÜberlegungenAuswählen, Einsetzen und Anpassen von geeigneten MesswertaufnehmernAufbauen, Testen und Optimieren von physikalisch-technischen Versuchsaufbauten nach vorgegebenen AnforderungenBestimmen von physikalischen StoffkonstantenErfassen von Bewegungsabläufen und von dynamischen VorgängenHandhaben und Anwenden optischer GeräteDurchführen von Versuchen zu den Bereichen Schwingungen, Wellen und AkustikBeachten der Strahlenschutzbestimmungen beim Umgang mit radioaktiven StoffenDurchführen von mechanischen und thermischen GrundoperationenDurchführen und Auswerten chemischer Nachweisverfahren und physikalisch-chemischer AnalyseverfahrenEinrichten und Bedienen computerunterstützter MesswerterfassungssystemeProgrammieren von Microcontrollersystemen zum Einsatz in der Prozessautomation und in der Mess-, Steuer- und RegelungstechnikAuswerten und Dokumentieren von Arbeitsabläufen sowie Arbeits- und...
▶ Ausbildungsinhalte (Bremen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutsch/FremdsprachenPolitik/WirtschaftWahlpflichtbereichBerufsbezogener LernbereichFachtheorischer BereichMathematik und angewandte MathematikPhysikphysikalische Chemie und Chemie Elektrotechnik und ElektronikMetalltechnik und technisches ZeichnenInformationsverarbeitungFachpraktischer Bereichphysikalisch-chemisches und chemisches Praktikumphysikalisches Praktikum elektrotechnisches Praktikumangewandte Mikrocomputertechnik metalltechnisches Praktikumtechnische Dokumentation PraktikumAls Teil der schulischen Ausbildung wird ein Praktikum in geeigneten Betrieben oder Einrichtungen (Praktikumsstellen) oder in Form anderer Lernortekooperationen durchgeführt.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Physikalisch-technische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs. Sie dauert i.d.R. 24 Monate, ggf. auch 36-39 Monate und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Ausbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgender Abschlussbezeichnung:Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen:Staatlich geprüfter physikalisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte physikalisch-technische AssistentinSchleswig-Holstein:Staatlich geprüfter physikalisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte physikalisch-technische Assistentin mit dem Schwerpunkt InformationstechnikStaatlich geprüfter physikalisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte physikalisch-technische Assistentin mit dem Schwerpunkt Lasertechnik
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernIhre Chancen können angehende Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen bereits während der Ausbildung verbessern, indem sie Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife als Basis für ein späteres Studium.Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen in Forschung und Entwicklung.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Physik bis hin zu Elektrotechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Physiktechnik zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Physikingenieurwesen erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist ggf. möglich, z.B. mit Untersuchungs- und Beratungsdienstleistungen im Rahmen eines eigenen Labors.
▶ Ausbildungsdauer (Baden-Württemberg)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Schleswig-Holstein)
2 JahreDie Ausbildung kann auch in Teilzeitform erfolgen, derzeit liegen jedoch keine Informationen zur Dauer vor.
▶ Ausbildungsdauer (Nordrhein-Westfalen)
24-39 MonateBerufsfachschulausbildung:36 Monate (Zugang mit mittlerem Schulabschluss (Fachoberschulreife); mit Erwerb der Fachhochschulreife)24 Monate (Zugang mit (Fach-)Hochschulreife)Doppeltqualifizierender Bildungsgang am beruflichen Gymnasium:39 Monate (mit Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur))
▶ Ausbildungsinhalte (Baden-Württemberg)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:PflichtfächerAllgemeiner BereichReligionslehreDeutschEnglischWirtschafts- und SozialkundeFachtheoretischer BereichMathematikPhysikChemieElektrotechnik und Elektronikphysikalische Chemietechnisches ZeichnenComputertechnikFachpraktischer Bereichphysikalisches Praktikumelektrotechnisches und elektronisches Praktikumchemisches Praktikumphysikalisch-chemisches PraktikumWerkstatt-Praktikum
▶ Ausbildungsinhalte (Schleswig-Holstein)
Staatlich geprüfte/r physikalisch-technische/r Assistent/in mit dem Schwerpunkt InformationstechnikWährend des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener Bereich mit den LernfeldernBauteile und Baugruppen analysieren, konstruieren und fertigennaturwissenschaftlich-technische Grundlagen analysieren, beschreiben und anwendenphysikalische Grundlagenversuche planen, durchführen und auswerten elektrische Bauelemente und Grundschaltungen analysieren, prüfen und beschreibeneinfache Programme in einer höheren Programmiersprache erstellenSteuerungen und Regelungen entwickeln, realisieren, analysieren und anpasseneingebettete Systeme auswählen, programmieren und einsetzen Werkzeuge, Methoden und Vorschriften zur Datenaufnahme, Datenanalyse sowie zur Projektplanung anwendenphysikalisch-technische Projekte planen und durchführenPraxiszeitenPraxiszeiten werden wie ein Fach oder ein Lernfeld behandelt und im Zeugnis mit einer Note ausgewiesen.Berufsübergreifender Bereich mit den FächernWirtschaft/Politik Deutsch/KommunikationEnglischMathematikSportReligion oder PhilosophieStaatlich geprüfte/r physikalisch-technische/r Assistent/in mit dem Schwerpunkt LasertechnikWährend des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener Bereich mit den LernfeldernBauteile und Baugruppen analysieren, konstruieren und fertigennaturwissenschaftlich-technische Grundlagen analysieren...
▶ Ausbildungsinhalte (Nordrhein-Westfalen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener LernbereichFächer des fachlichen SchwerpunktesPhysiktechnikrechnergestützte physikalische MesstechnikElektrotechnikWerkstofftechnik/Chemieweiteres Fach/weitere Fächer (z.B. Arbeitssicherheit, Lasertechnik, Umwelttechnik)MathematikWirtschaftslehreEnglischBetriebspraktikaBerufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationReligionslehreSport/GesundheitsförderungPolitik/GesellschaftslehreDifferenzierungsbereichMöglichkeit zur Ergänzung, Erweiterung und Vertiefung individueller Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten
▶ Ausbildungsdauer (Mecklenburg-Vorpommern)
2 Jahre
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Regelung auf BundesebeneRahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung zum Staatlich geprüften technischen Assistenten und zur Staatlich geprüften technischen Assistentin und zum Staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten und zur Staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30.09.2011 i.d.F. vom 21.03.2024)Die Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Ausbildung an Berufsfachschulen ist kein unmittelbar geltendes Recht. Die einzelnen Bundesländer regeln die Assistentenausbildungen in ihren Schul- bzw. Berufsfachschulordnungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung.Regelungen auf LandesebeneDie Ausbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:SchulversuchsbestimmungenVerordnung des Kultusministeriums über die Ausbildung und Prüfung an den zweijährigen Berufskollegs für technische Assistenten (Technische Assistentenverordnung - TAVO) vom 11.10.1983 (BW.GBl. S. 637, BW.ABl. S. 653), zuletzt geändert durch Artikel 6 der Verordnung vom 24.07.2017 (BW.GBl. S. 469, S. 471)Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufsfachschulen des Landes Berlin (Berufsfachschulverordnung - APO-BFS) vom 14.07.2009 (Ber.GVBl. S. 327), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 15.09.2025 (Ber.GVBl. S. 470)Verordnung über die Berufsfachschule für Assistenten vom 24.04.2019 (Brem.GBl. S. 297)Verordnung zur Ausbildung und Prüfung an Höheren Berufsfachschulen für Wirtschaft, Gewerbe und T...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss ist erforderlich.Weitere Voraussetzungen können je nach Bundesland und Bildungsangebot vorliegen.
▶ Ausbildungsinhalte (Mecklenburg-Vorpommern)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutschSozialkundeReligion oder PhilosophieSportBerufsbezogener LernbereichBearbeiten von metallischen und organischen WerkstoffenHerstellen von mechanischen WerkstückenAuswählen, Einsetzen und Bedienen von Messgeräten der elektronischen MesstechnikAnfertigen und Interpretieren normgerechter technischer ZeichnungenEntwickeln von Versuchsanforderungen auf Basis physikalisch-technischer ÜberlegungenAuswählen, Einsetzen und Anpassen von geeigneten MesswertaufnehmernAufbauen, Testen und Optimieren von physikalisch-technischen Versuchsaufbauten nach vorgegebenen AnforderungenBestimmen von physikalischen StoffkonstantenErfassen von Bewegungsabläufen und von dynamischen VorgängenHandhaben und Anwenden optischer GeräteDurchführen von Versuchen zu den Bereichen Schwingungen, Wellen und AkustikBeachten der Strahlenschutzbestimmungen beim Umgang mit radioaktiven StoffenDurchführen von mechanischen und thermischen GrundoperationenDurchführen und Auswerten chemischer Nachweisverfahren und physikalisch-chemischer AnalyseverfahrenEinrichten und Bedienen computerunterstützter MesswerterfassungssystemeProgrammieren von Microcontrollersystemen zum Einsatz in der Prozessautomation und in der Mess-, Steuer- und RegelungstechnikAuswerten und Dokumentieren von Arbeitsabläufen sowie Arbeits- und PrüfergebnissenErstellen von Arbeits- und BetriebsanleitungenNutzen...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Berlin)
Schulische Vorbildung:3-jähriger Bildungsgang:mittlerer Schulabschluss 2-jähriger Bildungsgang:Allgemeine Hochschulreife (Abitur) (wenn die Voraussetzungen für den 1-jährigen Bildungsgang nicht erfüllt sind)1-jähriger Bildungsgang:Allgemeine Hochschulreife (Abitur)ausreichende Leistungen in Physik und Mathematik oder Chemie oder Informatikausreichende Leistungen in jedem Kurshalbjahr in den Fächern Physiktechnik und Informatik oder Chemietechnik oder MathematikWeitere Voraussetzung:Eignungstest in den Fächern Chemie, Physik, Biologie und Mathematik
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bremen)
Schulische Vorbildung:mittlerer Schulabschluss (i.d.R. mindestens Note befriedigend in den 2 Fächern, die für die Zulassung von besonderer Bedeutung sind)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Baden-Württemberg)
Schulische Vorbildung:RealschulabschlussoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Schleswig-Holstein)
Schulische Vorbildung:mittlerer SchulabschlussoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Nordrhein-Westfalen)
Schulische Vorbildung:3-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)oderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe2-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:Hochschulreife oder schulischer Teil der FachhochschulreifeDoppeltqualifizierender Bildungsgang am beruflichen Gymnasium:Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Mecklenburg-Vorpommern)
Schulische Vorbildung:Mittlere ReifeoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Fiziksel-Teknik Asistan
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Physikalisch-technischer Assistent/Physikalisch-technische Assistentin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf? Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen assistieren Physikern und Physikerinnen in industriellen oder wissenschaftlichen Laboratorien bei der Weiterentwicklung und Anwendung physikalisch-technischer Verfahren. Nach Anweisung bauen sie Versuchsanlagen auf und sorgen für die Funktionstüchtigkeit der Apparaturen. Sie sind an Experimenten in Versuchs- und Prüffeldern, an der Entwicklung physikalischer Geräte sowie an der Projektierung und Anwendung entsprechender Produktionsverfahren beteiligt. Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen bereiten physikalische Messungen vor, führen sie durch, dokumentieren die Ergebnisse und werten diese aus. Dabei erfassen und untersuchen sie auch minimale Abmessungen, z.B. in der Elektronenmikroskopie, untersuchen Werkstoffeigenschaften auch im nanotechnologischen Bereich und arbeiten mit extremen Temperaturen und Druckverhältnissen, etwa in der Hochvakuumtechnik.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Forschungseinrichtungen für angewandte Physikbei Materialprüfungsämternin Entwicklungsabteilungen von Unternehmen z.B. der Maschinenbau-, Elektro- oder MedizintechnikArbeitsorte:Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Aufbauen von Versuchsapparaturen oder beim Abmessen, Ab- und Umfüllen chemischer Substanzen)Sorgfalt, Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Durchführen und Beobachten von physikalischen Versuchsabläufen)Technisches Verständnis (z.B. beim Erkennen und Beseitigen von Fehlern an physikalisch-technischen Versuchsaufbauten)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit radioaktiven Stoffen)Schulfächer:Physik (z.B. um Schaltungen mit analogen und digitalen Bauteilen zu entwerfen)Mathematik (z.B. um Formeln anzuwenden und Berechnungen durchzuführen)Chemie (z.B. um Kationen oder Anionen in chemischen Verbindungen nachzuweisen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.
Ist Physikalisch-technischer Assistent/Physikalisch-technische Assistentin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Physikalisch-technischer Assistent/Physikalisch-technische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Physikalisch-technischer Assistent/Physikalisch-technische Assistentin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Physikalisch-technischer Assistent/Physikalisch-technische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Physikalisch-technischer Assistent/Physikalisch-technische Assistentin in Deutschland typischerweise? ▼
Physikalisch-technische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene Labors, Werkstätten, RechenzentrenPraktikumsbetriebe: Labors z.B. von Unternehmen der Maschinenbau- oder Elektrotechnik, Forschungs- und Hochschulinstituten für angewandte Physik
Wie hoch ist das typische Gehalt für Physikalisch-technischer Assistent/Physikalisch-technische Assistentin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.